Honeymoon is over…

 Boldt: „Wenn man die letzten Wochen betrachtet, merkt man, dass da einiges zusammengewachsen ist und viele Rädchen ineinander greifen. Es funktioniert jetzt einfach.“ (Hamburg, 17.05.2020) 

„Wir haben es als großes Ganzes angefangen und sind als großes Ganzes gescheitert.“ Heckings schonungslose Bilanz nach dem 34. Spieltag. (Hamburg, 28.06.2020)

Irgendwie hab ich es noch nicht so ganz. Obwohl ich wirklich nicht mehr viel vom KSV, seinen Protagonisten, seiner Art zu spielen, seiner Arroganz und seiner Außendarstellung halte, hatte ich damit nicht gerechnet. Wirklich nicht. Mein Tipp lautete eigentlich: Heidenheim holt einen Punkt in Bielefeld und der KSV gewinnt relativ locker gegen die Sandys aus Sandhausen. Denn schaute man sich die Ergebnisse der Süddeutschen aus den letzten Wochen an, hätte man zu dem Schluss kommen können/müssen, dass diese gedanklich schon auf Malle sind. 0:1 gegen Dresden, 1:5 in Stuttgart, 0:0 gegen Bielefeld, eigentlich hatten die doch die Saison beendet. Aber natürlich kann man sogar gegen einen Aldi-Gegner wir den SVS mal schlecht aussehen, aber man kann nicht im letzten Heimspiel der Saison mit 1:5 untergehen, wenn man nur noch einen lächerlichen Punkt braucht. Das geht nicht. 

Bin ich jetzt zufrieden? Nein, denn ich hätte gern die Relegation gegen Werder erlebt. Bin ich enttäuscht? Auch nicht, enttäuschen kann mich dieser Verein nicht mehr.Bin ich schockiert? Ja, durchaus. Selbst ich, der von diesem überheblichen Verein („Wir haben die beste Mannschaft – Aaron Hunt“) wirklich gar nichts mehr erwartet, hätte zumindest gedacht, dass man alles versucht. Aber genau das war nicht zu erkennen, man hat sich ergeben. Diese Mannschaft hat keine Führungsspieler, auch wenn viele wie Führungsspieler verdienen. Sie hat keinen Kapitän, der die Richtung vorgibt, sondern einen belastungsgesteuerten Ex-Bremer, der Gas gab, als es um seinen Vertrag ging und untergeht, wenn es zählt. Sie hat keinen Trainer, der entwickeln kann, sondern einen Übungsleiter, der Meister im Erfinden von Feinden ist, die es gar nicht gibt. 

Aber dieser Verein hat noch andere Dinge. Nicht. Er hat keinen Sportchef, der richtige Entscheidungen trifft, sondern einen eitlen Selbstdarsteller, der sich an den Legenden ergötzt, die er über sich selbst gestrickt hat. Der kein Netzwerk oder sagenhafte Connections hat, sondern reichlich heiße Luft im Sack. Zudem hat dieser Verein kein Kontrollgremium, welches sich Aufsichtsrat nennen darf, sondern eine Truppe Abnicker von Kühnes Gnaden. Meine Fresse, was für eine abartige Chance hat man wieder einmal liegenlassen. Man hätte die Relegation erreichen und mit einem erfolgreichen Abschneiden gegen Werder die Schmach von 2009 tilgen können. Man hätte dem Erzfeind von der Weser die Schande des Abstiegs bescheren können. Stattdessen macht man sich wieder einmal vor den Augen einer Nation lächerlich. Dieser Verein ist kein Aushängeschild, er ist eine Schande für meine Geburtstadt. 

Wie es nun weitergeht? Keine Ahnung. Interessiert mich auch im Moment wenig. Ich habe noch eine Geschichte in eigener Sache. Wir ihr alle wisst, kann man bei Amazon ein Produkt, welche man ersteht, bewerten und es wäre cool, wenn ihr das mit meinem Buch, wenn ihr es über Amazon bestellt habt, tun könntet. Dabei möchte ich euch um eines bitte: Seid ehrlich. Schreibt dort keine gute Bewertung, wenn euch das Buch nicht gefallen hat. Dieser Blog lebt von seiner Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, deshalb heißt das Buch ja auch „Alles andere ist Propaganda“. Also – bitte keine Propaganda, sondern eure ehrliche Meinung.

Vielen Dank 

P.S. Was übrigens genau so Scheiße ist wie der Verein ist die Presse, die über ihn berichtet. Seit Jahren, jede Saison, wird jeder neue Trainer als Heilsbringer verkauft. Jeder neue Spieler war eigentlich bei ManU im Gespräch, jeder Maltafuß unter 24 ist das ultimative Juwel. Jeder neue Sportchef hat ein Netzwerk von hier bis Emden und Herr Kühne ist der weltbeste Gönner. Ganz zu schweigen von Berufsverlierern wie „HSV-Sanierer“ Wettstein, „HSV-Juwelier“ Peters, dem „findigen 44-jährigen“ Hilke, SuperMutzel und bla bla bla. Und dann, wenn wieder einmal alles den Bach runtergegangen ist, kommen sie mit sowas.

Was für ein furchtbarer Haufen Berufsheuchler.

https://www.kicker.de/778584/artikel/totalschaden_des_hsv_mit_verheerenden_folgen_#twfeed

Eines noch. Gestern Abend veröffentlichte Daniel Jovanov ein persönliches Statement auf Facebook, welches ich euch nicht vorenthalten möchte.

Wer meine Arbeit und meine Haltung zum HSV in den letzten Jahren verfolgt hat, kann sich sicher gut erinnern, welch kontroverse Diskussionen wir auf Facebook, Twitter oder persönlich geführt haben. Oft wurde mir vorgeworfen, ich sehe alles „nur negativ“ und tue dies für Klicks und ein bisschen Aufmerksamkeit. Manch einer vermutete sogar, ich sei eigentlich ein „HSV-Hasser“ und Feind dieses Vereins. Deshalb möchte ich heute ein ganz persönliches Statement abgeben:

Vielleicht ist euch, die ihr glaubt, hinter all den Texten, Kommentaren oder Analysen stecke eine böse Verschwörung, spätestens heute ein Licht aufgegangen. Ich bin kein „HSV-Hasser“ und ganz sicher kein Feind dieses Vereins.

Ich bin aber sehr wohl ein Feind derer, die diesen Verein ruiniert haben, die sich an ihm bereichert haben, die mit Minimalleistungen zu Unrecht gefeiert wurden wie Halb-Götter, um am Ende, wenn die Verträge irgendwann ausliefen oder man für das vorzeitige Gehen noch eine Abfindung hinterhergeschmissen bekam, den Verein durch die Hintertür verlassen haben.

Ich bin auch ganz besonders ein Feind derer, die diese Sportart für persönliche Interessen missbrauchen, um ihre Geltungssucht zu befriedigen, aber keinerlei Kompetenz in den relevanten Arbeitsbereichen nachgewiesen haben.

Noch immer gilt in diesem Club, dass man nirgendwo sonst im deutschen Profifußball für so wenig Leistung so gut verdienen kann wie hier. Der HSV ist eine Wohlfühloase für Underperformer, die von „Leistungskultur“ so weit entfernt sind wie die Erde zum Jupiter. Das funktioniert noch immer wunderbar, da das Märchen vom unglaublich schwierigen medialen Umfeld und dem unfassbaren Druck in Hamburg von allen Beteiligten aufrecht erhalten wird. Dabei ist doch das Gegenteil der Fall. Nirgendwo sonst gibt es für so viele Blamagen, Peinlichkeiten und Schrott-Leistungen derart wenig Widerstand wie hier.

Vielleicht verstehen auch die Letzten irgendwann, warum ich die vergangenen Jahre so „kritisch“ mit dem HSV umgeganen bin. Und warum ich es auch weiterhin tun werde

Ich hätte das Gleiche nahezu wortwörtlich schreiben können, aber stattdessen habe ich ein Buch darüber geschrieben

https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID147291566.html

 

 

Von | 2020-07-03T07:19:30+02:00 29. Juni 2020|Allgemein|41 Kommentare

41 Comments

  1. Volli 29. Juni 2020 um 08:04 Uhr

    Bin mal gespannt, ob in den nächsten Jahren überhaupt noch viel über den HSV geschrieben werden muss. Die Anhänger werden weniger, es kommen kaum noch welche hinzu, und Kinder werden sich überlegen Fan von etwas zu sein, wofür man jeden Montag in der Schule gehänselt wird. Ergo, das Interesse an diesem Verein schrumpft merklich, und damit die Berichterstattung. Man ist im Niemandsland angekommen! Und Strahlkraft??? Ich sehe schon lange nichts mehr leuchten.

  2. hannover1958 29. Juni 2020 um 08:15 Uhr

    Bewertung an Amazon ist raus. Ich bin der mit den fünf Sternen😉😉

    • Gravesen 29. Juni 2020 um 08:16 Uhr

      Endlich mal einer 😀

  3. Tschüss Dino 29. Juni 2020 um 08:21 Uhr

    Erinnern wir uns an meine Uhrumstellung nach Art des HSV, die neue Zeitrechnung in Stellingen nach Anbruch einer neuen Ära: https://www.webcountdown.de/?a=bVJirm2

    Sollte man eigentlich ins Cover Deines ersten E-Books vom HSV implementieren. 😉

  4. Beobachter 29. Juni 2020 um 08:32 Uhr

    Klingt nach (der mehr als verdienten) Häme, soll es aber tatsächlich nicht sein: Ich kann es mir nur mit der relativ schwachen zweiten Liga erklären, dass der HSV mit dieser Truppe überhaupt auf Platz vier landen und sogar vom Aufstieg träumen durfte. Diese mehr als glücklich zustande gekommene Tabellensituation hat dann immer wieder zu dieser Pseudo-Diskussion geführt, ob und wer aus dieser „Mannschaft“ eventuell tauglich für Liga eins wäre. Ich habe mir mal den Spaß gemacht und bin den Kader durchgegangen. Hatte Schwierigkeiten, eine Handvoll Spieler zu finden, die überhaupt in Liga zwei vernünftig mithalten können.

  5. Leo Kirch 29. Juni 2020 um 08:44 Uhr

    Das Spiel gegen Sandhausen ging verloren, weil die Spieler eigentlich nur an die Relegation und Werder gedacht haben. Dass man aber vorher noch die Hausaufgaben machen muss, daran dachte keiner. Und jetzt erfolgt der x-te Umbruch der Selbstoptimierer. Aber wieder einmal wird nicht am Grundübel gearbeitet werden. Nämlich die Tatsache zu akzeptieren, dass man mittlerweile ein Zweitligaverein ist.

  6. Wormfood 29. Juni 2020 um 09:11 Uhr

    Sandhausen hat durch den Sieg zwei Plätze in der Tabelle gut gemacht, was für die TV-Gelder eine Rolle spielt.
    Außerdem hatte Sandhausen letzte Saison am letzten Spieltag Schützenhilfe von Heidenheim im Abstiegskampf bekommen und sich nun revanchieren können. So ähnlich sagte es Sandhausens Trainer Uwe Koschinat in der PK nach dem Spiel.

  7. Gravesen 29. Juni 2020 um 09:30 Uhr

    Aaaaaaaaaach, HSV-Sanierer Wettstein macht das schon…
    .

    Dem HSV droht durch den verpassten Aufstieg womöglich der Verlust von zwei wichtigen Sponsoren, die dem Verein mehrere Millionen einbringen. Wie das „Abendblatt“ berichtet, könnte Klaus-Michael Kühne sich eventuell gegen eine Fortsetzung seines vier Millionen Euro schweren Engagements aussprechen. Am Dienstag laufen seine Namensrechte am Volksparkstadion aus, dem Bericht zufolge sei keine Einigung in Sicht.

    Auch der Hauptsponsor Emirates droht durch das weitere Jahr in der 2. Liga auszusteigen. In dem Vertrag, der bis 2022 gültig ist, besteht eine Ausstiegsklausel durch den Nichtaufstieg. Zu Beginn der Rückrunde hatte es zwar eine Zusage für die Fortsetzung der Zusammenarbeit gegeben, allerdings vor der Corona-Krise.

  8. jusufi 29. Juni 2020 um 09:38 Uhr

    Wettstein hat Alternativen! Der HSV kann nächste Saison auch in der „Döner King-Arena“ in Trikots mit dem Hauptsponsor „Cosmos Getränkemarkt“ auflaufen und damit seine Verbundenheit mit der einheimischen Wirtschaft bezeugen. Das lässt sich PR-mäßig gut verkaufen!

  9. Demosthenes 29. Juni 2020 um 09:59 Uhr

    Mal abwarten, wann und welche Ratten als erste das sinkende Schiff verlassen. Kleiner Tipp: Hunt wird es nicht sein, der wird im nächsten Jahr seine Millionen angenehm belastungsgesteuert abgreifen. Kann dann ja die Sondertrainingsgruppe „Oase“ aufmachen, zusammen mit Bobby Wood.
    Jansen und Boldt werden auch am Stuhl kleben.
    Mal sehen, ob Wettstein aussteigt, bevor der Staatsanwaltschaft anklopft.
    Hecking wird gehen, da seine „Besten“ verkauft werden und es kein Kohle für neue Spieler gibt. Die nächste, noch schlimmere Zweitliga-Saison, in der der HSV bestenfalls im Mittelfeld mitschwimmt, wird er sich bestimmt nicht antun.
    Dank gebührt Bielefeld, die mit ihrem Sieg gegen Heidenheim dem HSV auch das letzte Feigenblatt genommen haben. Statt sich rausreden zu können mit „Ein Sieg gegen Sandhausen hätte eh‘ nichts genutzt, da Heidenheim gewonnen hat“ sieht jeder nun, der HSV hat einen Schrumpelschwanz und keine Eier.
    Ich selbst habe nicht an Arminia Sieg geglaubt und dachte, der Bielefelder Trainer schont seine Mannschaft. Aber nein, die wollten auch das letzte Spiel, in dem es um nichts mehr geht, mit aller Macht gewinnen. Was für ein Unterscheid zum HSV, die im einem Spiel, wo es um alles geht, grausam versagen. Cliff-Barnes-Syndrom, für alle, die „Dallas“ noch kennen.
    Es stimmt, lange vor der Politik war der HSV der eigentliche Erfinder des leistungslosen Grundeinkommens.
    Meine Buchbewertung folgt, sobald ich es zu Ende gelesen habe.

    • Micha67 29. Juni 2020 um 11:39 Uhr

      Wenn der Stattsanwalt da anklopft, wäre es schon ein Erfolg. Aber mittlerweile kann man ja schon Justitzsenator werden, wenn man nur das Jurastudium gestreift hat und das richtige Geschlecht hat.

  10. Gravesen 29. Juni 2020 um 10:26 Uhr

    Übrigens: Gratulation an Krümel09 zum Gewinn der diesjährigen Tipprunde!

  11. hans 29. Juni 2020 um 10:42 Uhr

    Ich bin ja so gespannt, in wenigen Tagen muesste es ja so weit sein, dann folgt ganz sicher die von Präsident Jansen gestern angekündigte „Analyse“ und „Aufarbeitung“, in dem die Fachmaenner Jansen und Boldt sicher schonungslos und analytisch die Fehler ansprechen werden, nee is klar. Ist so, als wenn man ein sogenanntes Orchester vor sich hat in dem niemand Noten lesen kann, noch nie jemand ein Musikinstrument in der Hand hatte, der Dirigent den Namen Bernstein fuer ein Salatdressing hält, und dann nur Gequitsche rauskommt und der Präsident sagt „Hmm, wir werden das analysieren“. Lächerlich. Ein Haufen Nichtskönner, Drückeberger, Phrasendrescher und Volksverdummer seit ihr, fertig ist die Analyse.

    Was an dem oben angegebenen Ausschnitt aus der Mopo noch auffällt: immer und immer wieder der Bezug auf die grossen früheren Zeiten (Seeler). Solche Geisteshaltung (siehe auch das Projekt Dino Stadionuhr) kann nur zum Niedergang führen, da die Konkurrenten im heute und morgen leben, und nicht im Vorgestern. Exakt wie beim warnenden Beispiel Kaiserslautern: vor exakt 10 Jahren stieg man aus der 2. in die 1. Liga auf und beim Autokorso durch die Innenstadt sitzt der damals 78 Jahre alte Lauterer Altmeister (aus Fritz Walter Zeiten) Uwe Eckel oben mit im offenen Autobus und winkt. Seht her nun knüpfen wir wieder an die guten alten erfolgreichen Zeiten an … Mittlerweile ist man sang und klanglos in Liga 3 verschollen.

  12. Micha67 29. Juni 2020 um 11:34 Uhr

    Gratulation an Dich, lieber Lachs!
    Dein Buch ist auf Amazon leider ausverkauft, würde es aber aufgrund der amazon.smile Alternative (Spenden an gemeinnützige Einrichtungen) nur dort gerne bestellen.
    Also übe ich mich in Geduld,..
    Ich hatte vor dem letzten Spieltagj wirklich keine Erwartungen mehr; die gingen eher ins Negative:
    Wie sehr kann sich der KSV blamieren? Mit einem Versagen habe ich gerechnet, aber das übertrifft alle negativen Superlative. Und dann setzt Tapete noch den Deckel drauf. Der blindeste Kicker aller Ligen 😉
    Über diesen Verein und seine Protagonisten ist in den Blogs und Kommentaren alles gesagt worden. Und nichts davon war falsch!

    Als Ex-Fan habe ich noch einige Trikots und würde die gerne mit anderen Leidensgenossen endgültig entsorgen. Any Ideas?
    In die Kleidersamllung? An den Verein (Autogramme der 2020 Helden)? Öffentlich verbrennen?

    Dieser Verein ist nicht nur peinlich für seine Heimatstadt, er schädigt ganz Norddeutschland!
    Die Raute, einst ein Wahrzeichen für „Willkommen“ in der Schiffahrt, ist zur Lächerlichkeit verkommen.
    Wenn ich dann lese, die Spieler wurden in den Urlaub entlassen… In welchen Urlaub nach dem Urlaub?
    Die sind nach 60 min platt, wer hat da seinen Job nicht gemacht? Sauhaufen. Und dann wählt man auch noch den größten Verpisser aller Zeiten zum Präsidenten.
    Vor jedem wichtigen und peinlichen Spiel war der „verletzt“. Verschwindet endlich in der Insolvenz! Bei Euch, mein KSV, kommt mir das kotzen.

    Sorry für die deftige Wortwahl, musste mal raus.

  13. Ralf 29. Juni 2020 um 12:07 Uhr

    Also nach der wirklich schockierenden Darbietung von gestern wird jetzt dann das große Reinemachen beginnen in Stellingen.Dazu kurz meine Einschätzungen für die einzelnen Abteilungen: Finanzvorstand müsste natürlich sofort aus der Stadt getrieben werden, wer zig Jahre nur absolute Horror-Bilanzen vorweisen kann, für die er noch gefeiert und mit Vertragsverlängerung zu bestimmt besseren Konditionen ausgestattet wird, hat hier nichts mehr zu suchen. Zumal sich mir die Frage stellt wie die finanzielle Ausrichtung für kommendes Jahr sein soll, keine Dauerkartenverkäufe oder diese wahrscheinlich frühestens zur Rückrunde, keine sonstigen Eintrittsgelder, keine Knete aus Stadionbewirtung, bisher keine Kohle aus Schindeleggi für den Stadionnamen, Sponsoren werden weitere abspringen bzw. die Zahlungen weiter verringern!!!!! Dabei denke ich aber das Hr. Wetzstein weitere Anteile an Hr. Kühne zum Dumping-Preis verscherbeln wird, irgendwoher muss die Kohle ja kommen.
    Zum Vorstand e.V. und Aufsichtsrat(Kasperle-Gremium) verliere ich überhaupt keine Worte, weil dieser Rat beim HSV so unnötig wie ein Pickel am Ar… ist!!!!!
    Zum Manager braucht man auch nicht viele Worte verlieren, das Mega-Netzwerk ist dann wohl doch schnell erschöpft und die Knete wird für das nächste „England-Juwel“ und andere „Raketen“sowieso nicht mehr reichen. Tafelsilber gibt es in dieser Trümmertruppe leider nicht mehr, kann noch ein bißchen was für Leibold bekommen, van Drongelen,der ja noch einen erheblichen Marktwert hat, woher immer dieser auch kommen soll, hat sich gestern aus dieser Verlosung auch verabschiedet. Trotzdem an dieser Stelle Gute Besserung!!!!
    Zum Trainer nur soviel das er für mich wenig überraschend schnellstens entsorgt bzw. wahrscheinlich von sich aus verschwinden wird. Das ist für mich die größte Enttäuschung gewesen, hatte wirklich gedacht das auf dieser Position mit Hecking etwas Ruhe einkehrt, aber weit gefehlt.
    Dieser Mann ist aus mehreren Gründen gescheitert, zuerst die sportlichen: Truppe ist seit dem Restart in einem jämmerlichen konditionellen Zustand, ab Minute 50 geht gar nix mehr, daher auch die vielen späten Gegentore, Stützen der passablen Vorrunde Fein, Kittel, selbst Hinterseer wurden komplett verunsichert und fanden überhaupt nicht mehr statt, taktische Varianten leider nicht im Repertoire, viel zu langes Festhalten an wirklich katastrophal spielenden Leuten wie Harnik, Jung und v.a. Jatta!!!!!!!!!
    Dazu im außersportlichen Bereich die Arroganz und Überheblichkeit welche mir den Mann seit längerem völlig unsympathisch machen, kurzum nicht mehr tragbar.
    Fazit: das Gemetzel und die Schlammschlacht werden jetzt beginnen, leider mit einer Wucht und Überzeugung die auf dem Rasen nötig gewesen wäre um seine Ziele zu erreichen!!!!

  14. atari 29. Juni 2020 um 12:58 Uhr

    ich warte immer noch auf den großen Graupen-Taktikblog. Ich muss unbedingt die Taktik von gestern noch verstehen.

  15. hans 29. Juni 2020 um 13:13 Uhr

    Wenn Präsident Jansen heute, morgen oder irgendwann im Juli („wir mussten alles erst mal sacken lassen und wollten keine Schnellschüsse machen bla“ würde er dann wohl sagen) im Volkspark zur „““Analyse““““ vorfährt: bleiben seine Eltern eigentlich dann die ganze Zeit über im Auto sitzen und warten auf ihren Sohn bis dessen Analyse Sitzung vorbei ist? …

  16. Dirk 29. Juni 2020 um 13:44 Uhr

    Bestellt, bin gespannt!

  17. hans 29. Juni 2020 um 16:28 Uhr

    Also heute habe ich in der Graupenperle aber wirklich etwas gelernt, man muss es ja auch mal positiv anerkennen. User JP schreibt: „An Alle Hoffmann-Fans: Seinetwegen ist Boldt Sportchef und 5 oder sonstwas-Jahrespläne machen eigentlich nur sozialistische Diktaturen.“. Siehste, schon wurde mein Horizont wieder ein Stück erweitert. Ich werde gleich morgen früh zu meinem Mitarbeiter gehen und sagen (sagen müssen fürchte ich, dazu verpflichten mich schon meine „ethischen“ Grundsätze), dass er leider starke Charakteristika einer sozialistischen Diktatur aufweist. Schliesslich hat er erst vorige Woche seinen halbjährlichen Vertriebs-Jahresplan für das zweite Halbjahr 2020 präsentiert. Nee, is klar.

    • Gravesen 29. Juni 2020 um 17:04 Uhr

      Vogel Escher hat da tatsächlich noch einen Taktikblog zu dem Elend abgesondert 😀 😀

      • Mosche 29. Juni 2020 um 17:15 Uhr

        Sowas kann nur der Escher taktisch erklären … Ich könnte alternativ noch ein Schwarm Kanarienvögel hochladen, wenn gewünscht.

  18. Wormfood 29. Juni 2020 um 17:44 Uhr

    Nürnberg hat den Trainer gefeuert. Sie sollten sich Hecking zurückholen, damit der doch noch Relegation spielen kann. 2010 hatte er sie mit dem Club gewonnen.

  19. Fohlenstall 29. Juni 2020 um 18:40 Uhr

    Tjaaaa….
    Hauptsponsor und Kühne steigen aus! HSV droht Super-GAU
    Nachdem der HSV den Aufstieg in die Bundesliga verpasst hat,droht den Rothosen der finanzielle Super-GAU.
    Wie die „BILD“ berichtet,steigen Hauptsponsor Emirates und KMK,der die Namensrechte am Volksparkstadion hält,
    beim HSV aus.
    Zwar hatte Emirates den Vertrag erst im letzten Jahr bis 2022 verlängert,allerdings nur unter der Bedingung,dass der
    HSV 2020 aufsteigt.Dem Bericht zufolge wollen die Verantwortlichen der Norddeutschen nochmal versuchen, die
    Fluggesellschaft von einem weiteren Engagement zu überzeugen,die Aussichten seien aber „minimal“.Zuletzt hatte
    der HSV 1,4 Millionen Euro von Emirates kassiert.
    Auch Kühne hat dem Bericht zufolge keine Lust mehr,derartige Summen in den Klub aus Hamburg zu investieren.
    Für die Stadion-Vereinbarung hatte der HSV vier Millionen Euro pro Saison eingestrichen.
    Offenbar ist sogar möglich,dass Kühne komplett aussteigt.Der Investor hält aktuell 20,57 Prozent der Anteile an der
    HSV Fußball AG.Laut dem Boulevardmagazin hat Kühne seinen Vertreter im AG-Aufsichtsrat,Markus Frömming,damit
    beauftragt,seine Anteile zu verkaufen.
    Fraglich ist allerdings,ob sich angesichts der aktuellen Lage ein Käufer finden wird.
    Bein HSV wird die Zweitklassigkeit zur Dauerplage.Nach dem Abstieg vor zwei Jahren muss der einstiege Europapokalsieger
    und sechsmalige Deutsche Meister erneut eine Strafrunde in der 2.Fußball-Bundesliga drehen.
    Durch eine 1:5 (0:2) Demütigung im Heimspiel gegen den SV Sandhausen schaffte es der HSV am letzten Spieltag nicht mal
    mehr in die Relegation.Und das,obwohl Konkurrent 1.FC Heidenheim beim Zweitliga-Meister Arminia Bielefeld mit 0:3 unterging.
    Am Ende blieb nur Platz vier wie im Vorjahr.
    Die Rückkehr in die Bundesliga wird offensichtlich zum Trauma.So kompliziert hat sich der einstiege Erstliga-Dino,der als
    Gründungsmitglied 55 Jahre der Eliteliga angehörte,das Unterfange nicht vorgestellt.
    Quelle:sport.de
    ..ist wird spannend 🙂

    • Miroslav Okonski 29. Juni 2020 um 19:54 Uhr

      Der HSV könnte ja die Kühne-Anteile selbst zurückkaufen, Aktienrückkäufe sind doch groß in Mode. Und die sollten doch jetzt richtig günstig zu haben sein! Und wenn dann der Laden wieder läuft, für das 10-fache wieder verscherbeln.

      Ich glaube ich muss den Wettstein anrufen, der kommt bestimmt nicht von alleine auf diese tolle Idee.

    • Hamuburgmini 29. Juni 2020 um 21:26 Uhr

      Nun gerät auch Herr Jansen unter Druck.. Schließlich hat er die getroffenen Entscheidungen offensiv mitgetragen…

      Stelle mir gerade vor, wie er versucht in bester Phrasendreschermanier versucht die Manager von Emirates zu überzeugen doch zu zu verlängern.. Ich lach mich schlapp..

  20. Guy La Fleur 17 29. Juni 2020 um 18:51 Uhr

    Du Grave, wer ist eigentlich Stefan Ilk?

    • Gravesen 29. Juni 2020 um 18:52 Uhr

      Keine Ahnung. Nie gehört. Warum?

  21. Maddin 29. Juni 2020 um 19:03 Uhr

    Habe heute dein Buch angefangen zu lesen. Sehr kurzweilig und sehr informativ.
    Danke Dir für die Lektüre.
    Hab eine schönen Abend in Hamburg 😏

    • Gravesen 29. Juni 2020 um 19:16 Uhr

      Ich danke dir für dein Interesse!

  22. Hein Blöd 29. Juni 2020 um 19:14 Uhr

    Wollte Hecking jetzt nicht irgendwas feiern?

  23. Ole 29. Juni 2020 um 20:02 Uhr

    Schon wieder ausverkauft… Also bei Amazon…

    AAAAABER: Bestseller Nr.1 in Bundesliga und DDR-Oberliga…. Respekt!!

    Und zu gestern sag ich gar nix…vll sollte ich nach über 40 Jahren Treue den Verein wechseln…

    • Gravesen 29. Juni 2020 um 20:08 Uhr

      Call me Dan Brown 🙂

  24. Demosthenes 29. Juni 2020 um 20:04 Uhr

    Hat sich mal einer von Euch die aktuellen DFL Finanzkennzahlen der Clubs runtergeladen und angesehen? Nein? Dann machen wir die Rechnung doch mal auf:

    AUSGABEN (lt. Abschluss 2018/19 Bilanzstichtag 30.6.19)
    – Personalaufwand 47.357 Mio EUR (ich weiß, ich weiß, es ist jetzt wen