Ungebremst weiter….

Führungslos…

Ach, dachte ich mir, als ich den Artikel von Daniel Jovanov auf Sport1.de las, das wird dann ja ein lockerer Blog-Tag. Denn eigentlich müsste ich nur verlinken und auf meinen gestrigen Blog über Kühne und dessen Macht in Aufsichtsrat und Vorstand verweisen. Aber ganz so leicht will ich es mir dann doch nicht machen, ich unterstütze ein wenig. 

Im Hintergrund ist in den Gremien des HSV nach Informationen von SPORT1 deshalb ein Richtungsstreit entbrannt, der den Klub in zwei Fraktionen teilt. Finanzvorstand Frank Wettstein und Aufsichtsratschef Marcell Jansen haben bislang ein enges Verhältnis zu Investor Kühne gepflegt und wollen versuchen, den Milliardär umzustimmen.

Aus dem Präsidium des Amateur- und Breitensportvereins HSV e.V., bei seinen Mitgliedern und den Ultras formiert sich schon seit längerer Zeit Widerstand gegen den Einfluss von Kühne. Der HSV e.V. ist mit über 76 Prozent der Aktien Mehrheitsgesellschafter der Profiabteilung.

Die beiden Vize-Präsidenten Thomas Schulz und Moritz Schäfer machen sich intern für einen Kurs stark, der den HSV unabhängiger von Kühne machen soll. Präsident Jansen (zeitgleich Aufsichtsratsvorsitzender) sieht das anders. Schon im März hat es in den Gremien des Klubs wegen der Entlassung des Vorstandschefs Bernd Hoffmann heftig geknallt.

Jansen hat sich nach SPORT1-Informationen gegen die Linie des HSV-Präsidiums gestellt und für eine Freistellung von Hoffmann gestimmt. Schulz und der damalige Aufsichtsratsvorsitzende Max-Arnold Köttgen traten daraufhin aus dem Kontrollgremium der Profifußballabteilung zurück, Jansen stieg zum Vorsitzenden auf.

Ein Schachzug, der ganz im Sinne Kühnes war

Dafür bräuchte Jansen eine Mehrheit im dreiköpfigen Präsidium, seine beiden Mitstreiter Schulz und Schäfer sind jedoch gegen einen größeren Einfluss von Kühne. Schulz soll deshalb in einem Gespräch mit Teilen des Vorstandes und Aufsichtsrates zum Rücktritt bewegt werden.

Der Hintergrund dieses Vorganges ist nicht nur dessen Positionierung gegen eine Entlassung Hoffmanns Ende März, sondern auch sein Wunsch nach einer Umgestaltung des fünfköpfigen Aufsichtsrates. Mit dem Marketing-Experten Markus Frömming und des Wirtschaftsmanagers Felix Goedhardt sind mindestens zwei enge Verbündete von Kühne im Rat vertreten.

Bruchhagen hatte sich seinerzeit gegen eine weitere Kooperation mit Kühne ausgesprochen und geriet schnell in die Schusslinie. 

Es gilt im Umfeld des Klubs daher als unwahrscheinlich, dass die Gremien in ihrer jetzigen Konstellation über den Sommer hinaus noch Bestand haben werden.

(Quelle: https://www.sport1.de/fussball/2-bundesliga/2020/07/2-bundesliga-hsv-machtkampf-um-kuehne-jansen-schaefer-schulz)

Und? Wo habt ihr das schon mal gelesen? Wo habt ihr frühzeitig Einschätzungen und Analysen über die Machenschaften hinter den Kulissen erhalten? Nicht bei der Mopo, nicht beim Abendblatt und schon gar nicht in der Graupenperle. Man muss sich das mal so vorstellen, wie es ist: Jansen ist nicht weiter als eine extrem billige Marionette des Logistikers aus der Schweiz und um dessen Vorstellungen durchzudrücken, ist ihm jedes Mittel recht. Da wird gegen interne Beschlüsse verstoßen (Präsidium), da wird versucht, ein Präsidiums-Mitglied, welches nicht mitspielen möchte, rauszumobben. Sowohl e.V. wie auch AG ist „Herrn“ Jansen dabei scheißegal, Hauptsache, sein Mentor Klau-Mi bekommt seinen Willen. Bereits Taktiker Bernd Paul Hoffmann war auf Jansen reingefallen, als er dessen Aufstieg zum e.V.-Präsidenten unterstütze, jetzt sind es die Nächsten. Das kann noch ein wirklich witziger Sommer werden…

Charakterlos…

Zum HSV: es wird häufig gesagt, dass die Mannschaft zu schwach wäre, um aufzusteigen. Ich glaube das nicht: die Mannschaft hat laut transfermarkt.de einen Gesamtwert von 36 Mio. € (zum Vergleich: Arminia Bielefeld 20 Mio. €). Zwar mag der eine oder andere Fehleinkauf dabei sein, aber im Großen und Ganzen spiegelt der Marktwert einer Mannschaft deren Leistungsvermögen wider.

Ein so hoher Spieleretat wie ihn der HSV hat,  hat einen gewaltigen Nachteil: Spieler, die schon heute so viel Geld im Jahr verdienen wie ein normaler Arbeitnehmer im ganzen Berufsleben, sind durch Geld kaum noch motivierbar.

Beim HSV hat sich über die Jahre ein mittelmäßiger Leistungsanspruch eingeschlichen, der dafür sorgt, dass kein Spieler das Gefühl haben muss, im Vergleich zu Mitspielern nicht genug gegeben zu haben.

Führung heißt, anderen Orientierung zu geben und sie zu Höchstleistungen zu motivieren. Beim HSV habe ich niemanden gesehen, der die Mannschaft geführt hat – weder auf dem Platz noch außerhalb. Das Problem ist, dass als Anführer nur akzeptiert wird, wer glaubwürdig Leistung von anderen fordert

 Beim HSV gibt es seit Jahren eine “Minderleistungskultur” – schlicht gemessen daran, wie groß die Differenz zwischen dem Platz in der Etat-Rangliste und dem in der Tabelle ist. 

 Leider ist der Ausblick recht pessimistisch. Mit einem in der nächsten Saison deutlich geringeren Etat und damit einer schwächeren Mannschaft kann man nur dann erfolgreich sein, wenn der gesamte Verein von einer Haltung geprägt ist, “wir sind nicht die Reichsten, wir haben nicht die besten Spieler, aber geben alles, um es den besseren Mannschaften zu zeigen”. Und das ist eine Mentalität, die 180° entgegengesetzt zur vorhandenen Mentalität des HSV steht.

Ach nö, denkt ihr jetzt. Jetzt kommt uns der Lachs schon wieder mit den Geschichten, die er seit 8 Jahren gebetsmühlenartig wiederholt, neuer werden sie durch ständige Wiederholungen nicht. Das Problem dabei ist nur, Freunde: Diese Aussagen stammen nicht von mir, sondern sie kommen direkt aus Münchhausens Graupenperle. Natürlich nicht vom insolventen Journalisten-Simulanten selbst, sondern von einem eigens dafür engagierten Psychologen. Dr. Olaf Ringelband heißt der Experte, der in nahezu identischen Worten das wiederkäut, was ich seit fast einem Jahrzehnt zu erklären versuche. Nur, warum schreibt Münchhausen Scholz das nicht selbst, sondern lässt die fiese Botschaft fremdübermitteln? Weil er eine feige Sau ist, so einfach ist das. Zu geil übrigens, dass seine komplett verblödeten Rentner-Leser nun so tun, als wäre das alles neu 😀 

Bodenlos…

Jeremy Dudziak und Sonny Kittel besitzen in ihren laufenden Verträgen Klauseln für den Fall des Nichtaufstiegs. Dudziak (Vertrag bis 2022) könnte demnach bei einem Angebot von rund drei Millionen Euro wechseln, Kittel (Vertrag bis 2023) schon bei knapp 2,5 Millionen Euro. (Quelle: Mopo.de)

Gut gemacht, (Witz)-Boldt 😀 😀 

Der Angreifer hat sich überraschend von seinem Star-Berater Volker Struth getrennt und wird ab sofort von der Konkurrenz-Agentur „Rogon“ betreut! Ein klares Zeichen dafür, dass Wood den HSV möglichst schnell verlassen will. (Quelle: Mopo.de)

Kein Wunder, dass Struth nichts mehr für Wood tun wollte. Der Mann ist unverkäuflich und Struth hatte sich bereits bei der Vertragsverlängerung in Verbindung mit dem Hahn-Transfer die Taschen auf Kosten des KSV gefüllt.

Besinnungslos…

In unserem Instagram Live hat Bayer-Ikone Reiner Calmund seine Hilfe angeboten, den Verein mit seiner Expertise zu unterstützen: „Nicht als Schlauberger, nicht als Manager, nicht als Präsident, sondern ich versuche im Hintergrund ein bisschen zu helfen“, sagt der 71-Jährige. 

Kein Gag, der Mann redet vom KSV. Also, um das mal zu verdauen: Reiner Calmund, der im Zusammenspiel mit seinem Kumpel Volker Struth dafür gesorgt hat, dass „Gönner“ Kühne dem Verein zahllose Wahnsinns-Transfers aufgezwungen hat, möchte sich nun als Helfer anbieten? Hat diese Kreatur eigentlich überhaupt kein Schamgefühl? Anstatt leise im Hintergrund zu verschwinden, will er nun offiziell mitkassieren? Wie krank soll das alles noch werden? 

Grenzenlos….

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Von | 2020-07-07T07:45:56+02:00 2. Juli 2020|Allgemein|42 Kommentare

42 Comments

  1. Markus Petrak 2. Juli 2020 um 08:06 Uhr

    Moin,

    Warum gibt es Dein Buch eigentlich nicht als eBook? Habe ich da was übersehen? VG

    • Gravesen 2. Juli 2020 um 08:08 Uhr

      Das kann ich dir nicht beantworten, aber ich frage mal beim Verlag nach.

  2. cajunX 2. Juli 2020 um 09:12 Uhr

    Moin! Ich möchte davon abraten. Das eBook landet in einem der üblichen Tauschforen. Dort wird es bei einem OCH (One-Click-Hoster) hochgeladen und dann von den Usern downgeloaded. Diese werden aufgefordert entsprechend Mirrors, also Spiegel, bei anderen OCHs anzulegen, da der Eigentümer natürlich merkt, dass sein eBook meinetwegen 300 mal runtergeladen wurde, aber dass eben davon nur der Gegenwert von schlappen 12 eBooks auf seinem Bankkonto landen.

    Der Verlag ist wahrscheinlich auch nicht daram interessiert, da er einen erhöhten Kontrollaufwand hat. Das macht der Verlag vermutlich gern bei Autoren, die Bestseller in Serie schreiben, aber Du wolltest deiner interessierten Leserschaft ja nur mitteilen, was beim HSV in den letzten 10 Jahren falsch gelaufen ist. Und Deine Leser halten ein richtiges Buch in den Händen. Und wenn sie vielleicht einen schulpflichtigen Sohn haben, der auf die HSV-PR der üblichen Verdächtigen reinfällt, dann können die es ihm einfach mal in die Hand drücken und ihm sagen: „Hier, bilde Dich weiter. Und dann suche Dir ein Hobby, das Dir Freude bereitet!“ 🙂

  3. Sebastian 2. Juli 2020 um 09:14 Uhr

    Moin,
    geht der Erlös des Buchs denn auch an Deine Tochter oder nur wenn ich spende?

    • Gravesen 2. Juli 2020 um 09:20 Uhr

      Alles, was ich mit diesem Blog einnehme, geht an meine Tochter. Also auch das Buch

  4. Christian 2. Juli 2020 um 09:49 Uhr

    Moin Grave,

    ich lese ja, seit ca. 3 Jahren, meist hier nur im Blog mit und erlebe immer wieder, wie zutreffend deine Aussagen sind……das was Du schon seit Jahren Prophezeit hast, tritt endlich hervor.
    Der KSV ist am Ende und wird endlich in die Bedeutungslosigkeit versenkt. Die ganzen Aussagen, wie „Wir sind der große KSV von 1987″ , wir schwimmen im verkehrten Teich und sind viel zu mächtig für diese Dorfliga“.

    Ich hatte gestern Abend das Glück, das ich noch zwei Bücher bei Amazon ergattert habe und werde eines an meinen „glühenden HSV- Fan“ Schwager verschenken :-))

    • Gravesen 2. Juli 2020 um 09:54 Uhr

      Ich fürchte, es wird deinen Schwager nicht glücklich machen 😉

  5. jusufi 2. Juli 2020 um 10:27 Uhr

    Das Buch ist seit gestern in meinem Händen. Bis zu den Maulwürfen bin ich gestern Abend schon gekommen. Liest sich bislang sehr gut und „neuartig“.

    Es war sicher nicht einfach, nach „Der Abstieg“ von Jovanov/Escher ein Buch mit neuen/eigenen Inhalten zu schreiben, weil ja derselbe Zeitraum des Niedergangs Gegenstand der Bücher ist.

    • Gravesen 2. Juli 2020 um 10:32 Uhr

      Naja, ich würde sagen, dass es eine ganz andere Art Buch ist. „Der Abstieg“ ist im Grunde ein Chronologie der Katastrophe, Stück für Stück erklärt. „Alles andere ist Propaganda“ ist deutlich persönlicher und weniger Enthüllung. Es beschreibt mehr den Weg eines Menschen vom Fan zum Kritiker und zeigt auf, dass ich nicht eines morgens aufgewacht bin und dachte: „Dieser Verein ist Scheiße“.

  6. jusufi 2. Juli 2020 um 10:36 Uhr

    Natürlich! Ein ganz anderer Ansatz über deinen „persönlichen Werdegang, deine persönliche Entwicklung und Reifung“, aber dennoch nicht einfach.

    • Gravesen 2. Juli 2020 um 10:37 Uhr

      Einfach kann jeder 😉

  7. Thorsten 2. Juli 2020 um 10:50 Uhr

    Guten Tag,
    ich hätte evtl. interessante Gedanken zu Kühne.
    EMail an Passlack06@yahoo ist irgendwie gescheitert.
    So ich das mal hier rein kopieren?

    • Gravesen 2. Juli 2020 um 10:57 Uhr

      Mach ruhig

      • Thorsten 2. Juli 2020 um 11:09 Uhr

        N’Abend Herr Hetsch, Ulrich, Gravesen, Lachs, Buchautor!

        Ich bin der Thorsten aus Hannover (51 Jahre, ebenfalls Vater einer großartigen Tochter, Australienfan und HSV-geschädigt – emotionale Ablösung trotz allem aber erst innerhalb der letzten 3 Jahre), und duze jetzt einfach einmal. Auf dem Platz und im Stadion gibt es kein Sie, finde ich.

        Nun weiß ich gar nicht, ob ich es schon einmal gewagt hatte, dieses Thema anzubringen, wenn dem so ist: Sorry! Denke seit Jahren daran, das unbedingt mal tun zu müssen…

        Was der Kühne tatsächlich für einen Plan hatte, das weiß wohl niemand, was aber seine typische Methode ist, das hat er seitdem der Fuß in der Tür ist, eindrucksvoll bewiesen. Und diese Methode sorgt dafür, dass die vielen Träumer, die aus einem Einstieg (womöglich) ehrbarer Hamburger Kaufleute hoffen, bitter enttäuscht werden.

        Die Strategie Kühne bedeutet nämlich: „Mit geringstmöglichem eigenem Einsatz den maximalen Einfluss auszuüben!“
        Als ehemaliger Mitarbeiter der TUI AG hatte ich vor rd. 10 Jahren nämlich recht anschaulich mitbekommen, was bei der Beteiligung des Hamburger Konsortiums an Hapag-Lloyd los war. Aus zweiter Hand nur, aber intensiv (weil ich ja einiges wußte) die Zeitungen studierte.

        Hintergrund: TUI brauchte Geld, wollte Hapag verkaufen. Als (wohl absichtlich) durchgesickert war, dass der Verkauf an eine Reederei aus Singapur ansteht (NOI hießen die, glaube ich), formierte sich ein Konsortium, um das Nationalheiligtum Hapag in Hamburg zu behalten. Neben dem Senat, der HASPA und einigen Einzelpersonen war Kühne (über eine Firma, glaube ich) beteiligt. Diese Konsortium hatte nicht die gesamten Anteile erworben, TUI hing auch noch mit drin. Und Kühne war nicht der größte Geldgeber in dem Konsortium. Und nun rate mal, wer regelmäßig in allein Zeitungen zu lesen war, als Einziger? „Mann müsse so, man kann nicht anders…und überhaupt muss Hapag zu Kühne & Nagel….“

        Die Verhandlungsführer auf unserer Seite (vermutlich auch die anderen Hamburger) waren völlig perplex und das überhaupt nicht gewöhnt, dass vor dem Hintergrund von echt ernsthaften Gesprächen (es ging ja um größere Beträge) da einer völlig unkontrolliert frei dreht. Unsere Idee damals: Der geriert sich als Ekelpaket, um sich für viel Geld rauskaufen zu lassen, damit die anderen ihre Ruhe haben. Oder einfach nur billig an HL kommen? Und dabei Held von Hamburg zu werden, weil ja schließlich die Hapag gerett wurde?

        Bin dann irgendwann weg von der TUI, habe ich die Geschichte nicht mehr verfolgt. Vor ein mal Tagen las ich wieder etwas von „K&N will HL übernehmen“…

        Zurück zum 2.-Ligisten: Als Kühne im Vorfeld von HSV+ (da war ich auch für, als letzte Chance, wäre fast eingetreten, um meinen Beitrag zu leisten) als Investor genannt wurde, hätte ich es wissen müssen: Wo der beteiligt ist, da beteiligt sich kein seriöser Zweiter – ohne etwas gegen die beiden Kleinaktionäre sagen zu wollen, meinte: Kein großes Unternehmen aus Hamburg. Schon mit seinen anfangs 5-10% (?) war die Tür für alle namhaften Konzerne zu. Dort kennt man Kühne.

        Und die Prognose oben (das Zitat stammt von jemanden, der dicht dran war und der mir seit Beileid ausgesprochen hatte, als Gernand das Sagen am Volkspark bekam) hat sich bewahrheitet: Mit gerade mal gut 20% hat er das alleinige Sagen beim KSV. Und das wird sich auch nicht mehr ändern: Nennenswerte Mitgesellschafter neben ihm wird es nicht geben (s.o.) und jemand der an seine Stelle tritt, müsste ihn das alles (Aktien + Forderungen + ?) zu einem frei zu verhandelnden Preis abkaufen. Sehr viel Geld….und kein Cent davon landet in der HSV-Kasse.

        So, vielleicht wusstest Du das alles und hast nichts dazu gelernt, dann: Danke für Deine Zeit 🙂
        Falls Du da aber etwas draus machen willst, dann kann ich im Netz gern noch einmal einige Quellen suchen, oder Dir beim Verständnis der wirtschaftlichen und gesellschaftsrechtlichen Themen helfen.

        Grüße aus Hannover

  8. Maddin 2. Juli 2020 um 11:13 Uhr

    Moin,
    das hat mir gerade mein Sohn geschickt zum Thema kritische Journalisten und der Fußball.
    Es ist nicht nur beim KSV so, sondern auch hier bei uns und der Eintracht Braunschweig!!!
    Wenn nicht erwünscht Gravesen, dann kannste das wieder löschen.

    Hier der Brief der RegionalSport in Braunschweig!!

    „ RIP Braunschweiger Sportmedien

    Auch wenn wir selten bis nie einer Meinung mit RegionalSport.de waren, ist es traurig zu sehen, dass es in Braunschweig offensichtlich nicht möglich ist, ein Konkurrenzprodukt zur vornehmlich unkritischen Berichterstattung der Braunschweiger Zeitung zu etablieren. Zumindest liegt die Online-Plattform für Braunschweiger Sport seit mehr als einer Woche brach.

    Einer der Gründe: Unbequeme Journalisten werden von Eintracht Braunschweig „kalt gestellt“. Soll heißen: Anfragen zu Informationen, Interviews oder Sonderformaten werden so gut wie nie positiv beantwortet. Kennen wir bestens aus eigener Erfahrung… Diese sind größtenteils dem Medienpartner vorbehalten, der sich deshalb meistens mit kritischen Tönen zurückhält.

    Diese eindimensionale Informationskultur ist absolut schädlich; sowohl für die Fans als auch für den Verein. Denn dort, wo nie etwas hinterfragt wird, macht man es sich schnell gemütlich und bildet eine Wagenburgmentalität alias Klüngel. Um ein realistisches Bild der Situation im Verein zu erhalten, ist eine heterogene Medienlandschaft unabdingbar. Allerdings kann nur Eintracht etwas daran ändern, oder eben die Leser selbst.”

    Wie man sieht es ist leider wirklich überall gleich 🤮
    Schönen Tag noch 😏

  9. H4V00 2. Juli 2020 um 11:39 Uhr

    Was ist da bei Jatta los. Jetzt will der KSV es aber wissen 😀

    • Micha67 2. Juli 2020 um 12:05 Uhr

      Tja, vielleicht hat die Blöd jetzt einen Rucksack verloren. 😉
      Karma is a bitch.

    • Demosthenes 2. Juli 2020 um 12:11 Uhr

      Hausdurchsuchung. Verdacht auf Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz.

      Damit hat der KSV nichts zu tun. Oder doch? Man muss ja schließlich sparen… Mein Gott, wäre das dreckig!

    • Tschüss Dino 2. Juli 2020 um 15:40 Uhr

      „Der M… hat seine Schuldigkeit getan.“ und zack, Vertragsauflösung durch die kalte Küche im Sommerloch, ohne Unruhe während der Spielzeit. Diese dreckige Nummer erklärt sich von selbst.

      • Meisel 2. Juli 2020 um 12:55 Uhr

        Bei dem Zeitpunkt fragt man sich ja ob der Staatsanwaltschaft „zufällig plötzlich“ neue Informationen vorliegen.

        mit etwas Aluhut könnte man da denken das beim HSV jemand eine Idee wie man Jatta schnell von der Gehaltsliste bekommt hatte und ein Fax gesendet hat-

    • Nichtkunde 2. Juli 2020 um 13:38 Uhr

      Aus der geballten Expertise der üblichen Graupenperle-, Graupenforum- und Twitter-Nutzer-mit-Graupen-Profilbild-Klientel lässt sich interpolieren, dass die Bild als schlechter Verlierer die Hausdurchsuchung angeordnet hat und der Vorgang voll illegitim und tendenziell rassistisch ist, weil Uns Bäckerei doch so toll integrierter töfter Typ ist und sogar Steuern zahlt.

      Eines muss man Kühnes mittelständischem Unterhlatungsunternehmen lassen: Es sorgt selbst außerhalb der Spielzeiten zuverlässig für einmalig absurde beste Unterhaltung.

      Eine einzige große satirische Performance.

      • Gravesen 2. Juli 2020 um 14:30 Uhr

        Am geilsten finde ich die Einstellung der Graupen-Rentner: „Die Jatta-Sache interessiert mich nicht mehr, ich lese das nicht“. Unglaublich cool. „Ich habe Lungenkrebs, aber ich gehe nicht mehr zum Arzt, weil es mich nicht mehr interessiert“. Was turnen da bloß für Opfer rum? 😀 😀

  10. Micha67 2. Juli 2020 um 11:56 Uhr

    Moin Grave 😉
    Gestern morgen trudelte dein Dein Buch ein und ich bin leider schon bei S. 126. Selbst bei der Abendlektüre im Bett fielen mir nicht nach 2 Seiten die Augen zu, was eigentlich die Regel ist 😉 Stilistisch wirklich gelungen, vom Inhalt ganz zu schweigen, gehen die Seiten runter wie Öl. Ich muß mich da einbremsen, weil ich jede Zeile wirklich genießen will!
    Seit sehr langer Zeit hat mich kein Buch so in seinen Bann gezogen, Du hast da wirklich großartig abgeliefert!
    Die von Dir geschilderten, unfassbaren Vorgänge (insbesondere AR/Vorstand) sind schwärzer als die schwärzeste Komödie. Das Lachen bleibt einem im Halse stecken und weicht blanken Entsetzen gefolgt von der Erkenntnis, daß die hoffnungslose Situation des KSV und dessen unaufhaltsamer Niedergang eine logische Erklärung findet.
    Ich freue mich sehr auf die restlichen Seiten und wünschte mir, dieses Buch hätte mindestens 400 Seiten mehr 🙂

    Übrigens sehr geiler Blog! Was mich wundert, reagiert Münchhausen auf Deine (berechtigten) Beleidigungen oder hat er die Hosen wieder voll? :)))
    Hatte damals auch mal Mailkontakt mit Dieter Matz bis Labbadia gefeuert wurde, und er ihm nach ständiger Anbetung (tolles Fußballtennis) die Axt in den Rücken warf. Da hab ich dem falschen Fuffziger und Wendehals unverblümt die Meinung gesagt. Leider nicht ganz so, wie Du, aber es reichte für eine Sperre;)

    LG,
    Micha

    • Gravesen 2. Juli 2020 um 12:54 Uhr

      Danke. Klasse, dass es dir so gut gefallen hat 😀

  11. Basstee1303 2. Juli 2020 um 12:55 Uhr

    Jetzt wird die Luft für Herrn Daff…äääh Jatta dünn….
    Endlich

    https://www.welt.de/sport/fussball/article210850121/HSV-Ermittler-durchsuchen-Wohnung-von-Bakery-Jatta.html

  12. atari 2. Juli 2020 um 12:56 Uhr

    das letzte Buch welches ich so verschlungen habe war die Radsport Mafia von Tyler Hamilton.

    • ottensener 2. Juli 2020 um 13:54 Uhr

      Ja, es müssen dann wohl alle Ergebnisse mit HSV-/Jatta-Beteiligung annulliert werden und: Zwangsabstieg HSV in Liga Drei!
      Das wird lustig werden!

      • EffPunktErr 2. Juli 2020 um 16:26 Uhr

        So einfach wird das denke ich nicht.

        Die Proteste der Gegner wurden ja zurückgezogen, und der DFB müsste nachweisen dass dem HSV die falsche Identität (sofern dem so ist) auch bewusst war.

        Aber ich denke auch dass man so zumindest die Möglichkeit hätte zumindest einen überteuerten Spieler von der Payroll zu bekommen… es bleibt spannend!

  13. BerndH60 2. Juli 2020 um 13:23 Uhr

    Gerade per WhatsApp einen passenden Witz zum Spiel erhalten.

    „Herr Hrubesch, wie hätte die Mannschaft von 1983 gegen Sandhausen gespielt?“
    „Wir hätten 5:0 gewonnen.“
    „Nur 5:0?“
    „Nun ja, die Meisten von uns sind ja schon über 70.“