Man darf einfach kein Fan sein…

Wenn ich eine Sache, über die ich berichte, nicht von meinen eigenen Emotionen trennen kann, sollte ich die Finger davon lassen. Dabei ist es im Grunde völlig irrelevant, ob ich über Politik, Abtreibung oder Fußball berichte, die eigenen Empfindungen müssen draußen bleiben. Tue ich das nicht, nehme ich eine parteiische Position ein und kann nicht einmal mehr im Ansatz neutral und objektiv bleiben, das funktioniert einfach nicht. Auf den Fußball im Allgemeinen und den KSV im Speziellen bezogen bedeutet das, dass mir der Verein und sein Schicksal scheißegal sein muss und genau das ist er 99% der Berichterstatter eben nicht. Viele, die tagtäglich über diesen Verein berichten (oder so tun), sind aktive oder ehemalige Fans. Männer, deren größter Traum als Kind es einmal war, im Volksparkstadion mit einer roten Hose oder zumindest als Auflaufkind auftreten zu können. Wie will man ernsthaft erwarten, dass solche Gestalten einem die gemeine Wahrheit über diesen Verein übermitteln? 

Wenn man, wie ich, über Jahre mindestens einmal Gast beim Training im Volkspark war, weiß man, wie der Hase läuft. Dort wird mit Trainern, Managern und Spielern gescherzt, man klatscht sich ab, teilweise gibt es auch recht intensive private Beziehungen. Dies mag zwar gut für einen Journalisten sein, der immer mal wieder eine Homestory an den Mann bringen kann, für eine berechtigt-kritische Betrachwungsweise ist das tödlich. Niemand wird über die Verfehlungen, die beschissenen Leistungen oder über ein nicht vorhandenes Leistungs-/Entlohnungsverhältnis berichten, wenn er mit dem Gehaltsmillionär noch drei Tage zuvor am Grill gestanden hat. Insofern kann man jeden, wirklich jeden der tagtäglichen Berichterstatter dieses Vereins, egal von welchem Medium, einfach nicht für voll nehmen und die mit der KSV-Medienabteilung abgestimmten Artikel schon gar nicht. 

Das Problem ist nur, dass ein Großteil der Fan-Gemeinschaft nicht unterscheiden kann, sie kann nicht zwischen Nachricht und Unterhaltung differenzieren. Das, was Mopo, Bild und inzwischen auch Abendblatt (Graupenperle bis zum Exzess) machen, ist alles, aber es ist keine Übermittlung von Nachrichten oder gar Wahrheiten. Es ist Unterhaltung, Entertainment, Bespaßung mit Gag-Faktor, aber ganz sicher nicht die Abbildung der realistischen Zustände. Die kriegt der verwirrte Anhänger immer erst dann serviert, wenn kein Weg mehr dran vorbei führt und dann sind alle geschockt oder tun zumindest so. Die Tatsache, dass man als Journalist Teil der Katastrophe ist, wird nicht nur ignoriert, sie wird billigend in Kauf genommen. Das macht es so übel. 

Wo wir schon beim Thema sind….

Gestern fühlte sich einer dieser Journalisten-Simulanten bemüßigt, mein Buch zu rezensieren. Eigentlich eine nette Geste, dachte ich, bis ich dann das Machwerk bewundern durfte. Denn wenn man Herrn Tim Jürgens glauben möchte, dann ist mein Buch ein „Schriller Schrei eines Abgehängten“. Erstaunlich, denn ich wusste nicht, dass dieser Verein noch in der Lage sei, irgendjemanden „abzuhängen“. Und wenn sich jemand „abgehängt“ hat, dann ich mich. Von dem Verein. 😀 Ferner gelangte ich in 8 Jahren Blog-Arbeit zu der „verqueren Erkenntnis, ich sei in einer Welt gleichgeschalteter Mainstreammedien, die seit Jahren mit dem KSV kungeln, der letzte Hüter der Wahrheit“. Vielleicht nicht der Letzte, Herr Jürgens, aber garantiert einer der Letzten. Interessant ist, dass sie es anders sehen, aber eigentlich ist es wenig interessant, sind sie doch selbst Teil dieser Bagage. Ach ja, ich bin ein „Verschwörungsmystiker“, schreibt Herr Jürgens, dem offenbar die letzten 15 Jahre dieses Vereins irgendwie durchgerutscht sein müssen. 

Nun ja, hatte ich bis dato noch gedacht, dass der Autor dieser Buchbeschreibung vielleicht ein halbwegs neutrales Mitglied der schreibenden Herde sein könnte, wurde ich eines besseren belehrt. Denn wie es so meine Art ist, habe ich ein wenig recherchiert und was finde ich da über Herrn Tim Jürgens? 

https://www.amazon.de/HSV-Perlen-Von-Kopfballungeheuern-Bananenflanken/dp/3667101546/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=Tim+J%C3%BCrgens&qid=1600348499&s=books&sr=1-1

So ein Zufall, ein KSV-Jubelbuch. Und wie steht es so schön in der Beschreibung? „Eine Hommage an den Hamburger Traditionsverein mit vielen bewegenden, faszinierenden und amüsanten Anekdoten und tollen Fotos.“ Rezensiert wurde das Machwerk bei Amazon übrigens auch, nämlich genau einmal 😀 („Alles andere ist Propaganda ins gesamt 89 mal). Ach Mensch, Timmi, du musst nicht traurig sein, dass sich für dein Propaganda-Ding keine Sau interessiert, nun hast du ja die Chance bekommen, einem „Privatmann“ einen mitzugeben. Was ist das bloß für eine abscheuliche Bande von arschleckenden Hofberichtern. Ich jedenfalls nehme diese Rezension eines gescheiterten Schriftsteller-Simulanten als Auszeichnung. 

Tim Jürgens, geboren 1969, ist stellvertretender Chefredakteur von 11FREUNDE. Vor seiner Zeit als Fußballautor schrieb der HSV-Sympathisant für etliche Musik- und Männermagazine.

Ach Gott, dann hätten sie diese Renzension auch von Dieter Matz schreiben lassen könnten. Oder Donald Trump hätte das neue Buch von Bob Woodward beschrieben. 

Fun Fact: Noch ein dezenter Hinweis auf die „Verbindung“ zwischen Vereinen, bezahltem Fußball, Politik und unabhängiger 😀 😀 Presse. Vor einigen Jahren wurde beim KSV beschlossen, die Ehrenkarten einzuziehen. Eine Ehrenkarte ist nichts anderes als eine Dauerfreikarte mit einem festen Platz auf der Ehrentribüne. Für eine Ehrenkarte muss man sich normalerweise um den Verein „verdient“ gemacht haben. Nun schätzt mal, wie viele Ehrenkarten allein der NDR in jeder Saison erhielt. Ich löse das Rätsel – es waren 180!!! 180 Mitarbeiter, allein vom Norddeutschen Rundfunk hatten sich über all die Jahre derartig um den Verein verdient gemacht, dass sie freien Eintritt erhielten. Jahrelang. Noch Fragen? 

Fazit: Man darf einfach kein Fan sein, um diesen Verein objektiv betrachten und all die Lügen, Betrügereien und Verfehlungen erkennen zu können. Und erst Recht darf man von all dem nicht profitieren können…

Danke Timmi 

P.S. Letzte Chance…

https://www.kicktipp.de/abflug21/mitgliedwerden

 

 

Von | 2020-09-24T17:20:36+02:00 18. September 2020|Allgemein|30 Kommentare

30 Comments

  1. Kugelblitz 18. September 2020 um 08:24 Uhr

    180 Ehrenkarten für den NDR? Hättest du jetzt 10 geschrieben – hätte ich nachgefragt: „Was so viel?“ – so musste ich einfach laut loslachen.

    Wo kann man die Rezension des HSV Sympathisanten Tim Jürgens denn in Gänze lesen? Ich hab Bock, weiter zu lachen.

    • Gravesen 18. September 2020 um 08:28 Uhr

      11 Freunde. Aber da ist nicht viel mehr.

      • Kugelblitz 18. September 2020 um 08:30 Uhr

        na dann lese ich deinen Blog nochmal. 🙂

        • Peter sein Rucksack 18. September 2020 um 10:17 Uhr

          Übrigens eine herausragende Leistung der Scoutingabteilung, einen Spieler vom vorherigen Verein des Trainers zu holen. Die haben sich jeden Euro mehr als verdient.

  2. Tom 18. September 2020 um 08:39 Uhr

    Ein beachtliches Zitat:
    „“Wir werden beim großen Favoriten Hamburg spielen und haben unsere Hausaufgaben in der turbulenten Vorbereitung gemacht – so gut es ging“, sagte Fortunas Cheftrainer Uwe Rösler vor seiner Premiere in der 2. Liga“

    Wie kommt der Mann auf so eine Aussage? Wie kann man den KSV ernsthaft als „großen Favoriten“ bezeichnen?? Düsseldorf hat die beiden letzten Jahre 1. Liga gespielt, der KSV krebst seit 2 Jahren in Liga 2 rum…
    Normalerweise sollte er klar sagen: Alles andere als drei Punkte in Hamburg wären eine Enttäuschung. Der Verein ist am Boden, der Kader nicht konkurrenzfähig. Ein leck geschlagener Tanker mit Schlagseite ohne Kapitän ist kein ernsthafter Konkurrent für uns. Wir sind auf allen Positionen individuell besser besetzt.

    • BerndH60 18. September 2020 um 10:48 Uhr

      Du musst die Perspektive wechseln.
      Wichtig für Düsseldorf ist doch, dass der KSV den Mist glaubt und mit der üblichen Arroganz und ohne Einsatz in das Spiel geht, man ist ja der anerkannte Favorit und muss nichts tun. 😁

  3. Thomas S. 18. September 2020 um 08:47 Uhr

    11 Freunde ist echt im Sinkflug. Dabei waren die mal richtig gut.

    • Gravesen 18. September 2020 um 08:50 Uhr

      Stimmt, die waren mal anders. Heute sind sie nur noch pseudo-witzig und tendenziell wie alle anderen. Geht wohl nicht anders, wenn man davon leben will.

  4. jusufi 18. September 2020 um 09:02 Uhr

    Seit 11Freunde zu G+J gehört, geht´s rapide bergab. Manche Beiträge sind nach wie lesenswert, insgesamt aber inzwischen ein ziemlich lieblos hergestelltes und schlecht bzw. oft unsauber recherchiertes Massenprodukt. Auch dort geht es nur noch um Reichweite und Auflage. Gemacht für den Normalo-Fan, der sich mit schmaler Unterhaltung zufrieden gibt. Ein Konsumartikel, dem die frühere Tiefe fehlt.

  5. Karsten 18. September 2020 um 09:04 Uhr

    „Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache – auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört.“ — Hanns Joachim Friedrichs

  6. hannover1958 18. September 2020 um 09:21 Uhr

    11 Freunde kann man inzwischen vergessen. Ganz interessant finde ich das Magazin „Zeitspiel“, kommt ab glaube ich nur sehr unregelmäßig raus (auf der Titelseite oben rechts im Kleingedruckten: „Frei von Abhängigkeiten. Kann Spuren von Kommerz Fußball enthalten“).

  7. iMario 18. September 2020 um 09:43 Uhr

    Wieso muß ich bei ‚Timmi‘ nur an Southpark denken?
    🤔😉

  8. Miroslav Okonski 18. September 2020 um 09:46 Uhr

    Das Thema “11 Freunde” hatte sich für mich vor 6 Jahren erledigt, und zwar mit der Ausgabe “Spieler machen 11Freunde”. Damals habe die Spieler (!) die Ausgabe nach Lust und Laune selber gestalten dürfen.

    Damit war klar, dass die von mir erhoffte, und absolut notwendige, journalistische Distanz auch bei diesem Magazin nicht gegeben war. Dass es in den letzten Jahren mit dem Niveau bergab ging, verwundert mich nicht.

  9. Nichtkunde 18. September 2020 um 10:27 Uhr

    Wenig verwunderlich, dass das Lifestyle-Maganzine für das schleichend vergreisende und seinen Retrotrikots körperlich entwachsende Hipstertum der Jahrtausendwende es gar nicht mag, wenn jemand ein Schlaglicht auf die entstellte Fratze der Fußballindustrie richtet. Das ist halt so gar nicht kuschelig, romantisch und kultig.

  10. Ex-HSVer im Herzen 18. September 2020 um 10:44 Uhr

    Ach Grave, solche Typen emtlarven sich doch selbst, in dem emotionale Bullshit-Titulierungen ihre Denkart wiedergeben. Der hat nicht mehr alle Neuronen am richtigen Platz. „Abgehängter“… Ja, du hast Dich vielleichg selbst abgehängt von etwas, das nur noch absolute Lebensversager toll finden. „Schriller Schrei“? Hmmm…. also ich habe mal ein Ohr ran gehalten und habe nichts vernommen… und was haben reine, belegbare, emotionalslose Fakten mit „Verschwörung“ zu tun? Sorry, aber solche Pfeifen kann man doch nicht ernst nehmen. Ein wunderbares Beispiel dafür, dass die meisten Journalisten über einen eher niedrigen IQ verfügen und eigentlich nur diesen Job ausüben weil sie für nichts anderes auch irgendwie nur ein Talent haben. Schon beim Lesen seines Buches „Die besten 100 Spiele aller Zeiten“ habe ich die Stirn gerunzelt, weil dort Spiele unter den Top Ten waren, die eigentlich nicht mal unter die Top 100 gehören. Ich sag nur „Journalisten Reality Distortion“

  11. Saschas Alte Liebe 18. September 2020 um 11:50 Uhr

    ich fand „11 Freunde“ lange Zeit gut; eine etwas andere Perspektive, durchaus nicht humorlos mit Abstand, ein wohltuendes Niveau …
    Das ist nicht erst seit der Trändrüsen Homestory über Lewis Holtby vergangen.
    Ein bedauerlicher Abrutsch in Richtung der Niederungen des schmierig beflissenen Mainstreamsbreis …
    da, wo schon all die ewigen Fanboy Supporter Schwätzerlein sich tummeln
    Schade.
    Ist nur Fußball, nur der HSV.
    Schlechte Unterhaltungssuppe, mit oder ohne Kulisse

  12. jusufi 18. September 2020 um 12:40 Uhr

    Hat sich schon eine Spontanversammlung der HSV-Klippschüler-Fans gegen das Skandalurteil des DFB gebildet?

    „Je suis Tony“

    „Free Toni“

    • Gravesen 18. September 2020 um 14:44 Uhr

      Am Ende ist es ganz einfach.
      .
      Die Masse ist saublöd, kaum in der Lage, unfallfrei und ohne fremde Hilfe zu atmen. Die lesen Bild, Mopo, Abendblatt, Graupenperle. Sie werden es nie lernen, auch nicht, wenn „ihr“ Verein in der Oberliga Insolvenz anmelden muss. Aber sie sind in der Mehrzahl. Sie komsumieren, die kaufen, sie glauben. Das wird sich nie ändern.
      .
      Der weitaus kleinere Anteil der Bevölkerung ist intelligent und durchschaut den ganzen Schwachsinn. Die lesen hier. Aber sie konsumieren nicht, sie kaufen nicht (mehr), mit ihnen lässt sich kein Geld verdienen.
      .
      Hätte ich Geld verdienen wollen, müsste ich einen Jubel/Lügenblog wie Münchhausen oder ein „KSV-Mutmachbuch“ schreiben, denn dies wird von der Masse der Schwachköpfe gekauft und konsumiert. Mit intelligenten Texten lässt sich keine Kohle machen, das haben auch die Gründer von „11 Freunde“ verstehen müssen. Wäre man nicht zu G+J gegangen, würde es das Blatt wahrscheinlich schon nicht mehr geben

      • Dr. Ball 18. September 2020 um 21:14 Uhr

        Bin gespannt, wer hinter dem HSV Zweiter wird. 😎

  13. Fohlenstall 18. September 2020 um 13:12 Uhr

    Mahlzeit Zusammen,
    die Spielsperren für TL finde ich okay.
    Die Geldstrafe hätte zwingend höher
    ausfallen müssen! Und dann mit der
    Auflage diese Summe einem KKH
    zu spenden, dass Corona Patienten betreut.
    8000 Euro sind definitiv zu gering!

  14. omnipräsent 18. September 2020 um 15:33 Uhr

    @ Gravesen – Am Ende ist es alles ganz einfach.
    Vielleicht ein Erklärungsansatz, wenn auch nur ein ganz kleiner.

    In dem irren Glauben, allen gleiche Bildungschancen zu bereiten, besteht die Förderung heute
    darin, das Niveau so weit herunterzuziehen, bis auch der letzte Depp noch das Abitur schafft.
    Das Ganze wird dann als Förderung verkauft.
    Dabei wird eine Spirale nach unten in Gang gesetzt, die das Niveau immer weiter absenkt.
    Die Gerechtigkeitsfanatiker vergessen, daß Talent und Intelligenz ungleich verteilt sind, und daß
    die Korrelation von Bildungsferne und sozialer Herkunft hoch ist.
    Die Schule kann nicht alle Versäumnisse des Elternhauses ausgleichen.
    Deswegen wird versucht, die Illusion durch die Absenkung der Anforderungen aufrechtzuerhalten.

    • Goldfather 18. September 2020 um 18:03 Uhr

      @ omnipräsent

      Die besten PISA-Tests machen in Europa regelmäßig skandinavische, insbesondere finnische Schüler. In Finnland gibt es ein Gesamtschulsystem, welches über 90 % der Schüler die Hochschulreife ermöglicht. In Deutschland sind dies gegenwärtig 40%. Der pädagogische Ansatz finnischer Schulen, die in der Regel ohne Sonderschulen auskommen, weil sie inklusiv arbeiten, wäre übrigens ein geeigneter Ansatz für die Ausbildung junger Spieler beim HSV.
      .
      Talent und Intelligenz sind das eine, die jeweilige Organisationsstruktur und geistige Ausrichtung sind das andere. Beim HSV hat man bis zum heutigen Tag nicht verstanden, dass es grundsätzlich möglich wäre den Bayern sportlich die Stirn zu bieten, sofern man sich von dem Gedanken löst, dass mit Geld und Talent alles zu erreichen ist.
      .
      Die sogenannte Absenkung der Anforderungen sieht heutzutage übrigens so aus, dass aktuelle Hochschulabsolventen ein Vielfaches dessen lernen müssen was ihre Väter oder Großväter lernen mußten, da sich das Wissen der Menschheit exponential vergrößert. In nicht all zu ferner Zeit wird es die künstliche Intelligenz sein die auch im politischen Bereich hochkomplexe Entscheidungen treffen wird.
      .
      Für bestimmte Lerninhalte haben junge Menschen heutzutage einfach nicht mehr die Zeit, so dass es zwangsläufig zu Versäumnissen kommt die möglicherweise später nachgeholt werden müssen.
      .
      Der Qualifizierungsdruck auf die junge Generation war noch nie so hoch wie heutzutage und er wird ständig weiter anwachsen, da Herausforderungen wie Klimakatastrophe, Flüchtlingskatatstrophen, Kriege mit modernen Massenvernichtungswaffen, Ressourcenknappheit und technologische Revolutionen keine Auszeit erlauben.
      .
      Für die Jugendspieler des HSV bedeutet das, neben der enormen Last in einem Club zu spielen der nicht konkurrenzfähig ist, zusätzliche Aufgaben die sie nur dann erfolgreich bewältigen können, wenn die Clubführung den gestiegenen Anforderungen Rechnung trägt. Mehr Einzelunterricht, mehr persönliche Betreuung auf dem Platz und in der Schule. Und das bedeutet, dass der Aufwand der Talententwicklung wesentlich teurer wird als dies in früheren Zeiten der Fall gewesen ist.

  15. Ex-HSVer im Herzen 18. September 2020 um 19:22 Uhr

    Ich schaue gerade das Spiel, während ich meine Buchhaltung mache. Ich kriege Brechreiz, wenn ich sehe, dass man für so etwas einen Elfmeter bekommt. In einem klassischen 0:0 Spiel. Beide gehen zum Ball und der günstigere Winkel und schnellere Fuß trifft den Ball und dadurch auch den Fuß. Was das mit Foulspiel zu tun hat… Typisch HSV. Nur durch das Versagen anderer Tore erzielen. Zum Kotzen.

    • tobi 18. September 2020 um 19:30 Uhr

      Also Foul is foul. Auch wenns knapp war. Düsseldorfer Sekunde schneller u es ist ein Foul. Dank unterschiedlicher schuh Farben kann mans erkennen

      • Ex-HSVer im Herzen 18. September 2020 um 19:38 Uhr

        Ich sehe das nicht so. Ich mag ein Romantiker sein, aber sowas ist ein normaler Zweikampf, wo der den Freistoß bekommt, der den sterbenden Schwan spielt. Früher hätte es nie einen Elfer für sowas gegeben. Ein Foul muss für mich eins dieser Attribute haben, damit es ein Foul ist: 1.) vorsätzliches Foul 2.) kein vorsätzliches Foul, aber Verhinderung einer Torchance oder nachteiliges Unterbinden des Ballbesitzes und nicht aus Versehen eher dran sein bei einer Bogenlampe.

  16. tobi 18. September 2020 um 19:32 Uhr

    gravesen zwecks Freikarten… haben die noch die 180? Oder wie kann man das verstehen?

  17. omnipräsent 18. September 2020 um 19:41 Uhr

    @ Goldfather
    Keine hochschulnahe Dienstleistungsbranche boomt so stark und ist so ausgebucht wie die der akademischen ghostwriter. Warum wohl?

  18. tobi 18. September 2020 um 19:52 Uhr

    Hsver spielt Ball Gegner nen hsver. Foul is foul. Ob Strafraum oder nicht. Warum geht da Gegner hin? Da kann nix passieren

    • Nichtkunde 18. September 2020 um 21:10 Uhr

      Ein Verteidiger soll nicht versuchen, einen freien Ball – und genau das war er in dem Moment, als der Düsseldorfer die Aktion initierte – zu spielen/klären? 😂

      Troll oder reiner Couchfußballer?

      • tobi 19. September 2020 um 09:32 Uhr

        In der Aktion nicht wenn er Angst vorn Elfer hat. Was passiert den schlimmstenfalls? Hsver spielt den Ball nach außen unkontrolliert

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