Nach dem Ritt, fit im Schritt

RB Leipzig verliert ungerechterweise in der Champions League gegen Paris.

Der FC Schalke 04 feuert Kaderplaner und die halbe Mannschaft, während man kurz davor ist, den alten Tasmania-Rekord zu brechen.

St. Pauli stellt die Trikots in Zukunft selbst her. 

Und der Präsident des HSV, gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender, macht jetzt in Genital-Schmiermittel. 

Mal ehrlich, wenn man vor einigen Wochen gefragt hätte, welcher Vereinspräsident wohl zu so etwas fähig wäre, nicht wenige wären auf Business-Devil und Entre-Penetrator Bass Jansen gekommen, oder? Der alte Tausendsassa, der nach eigenen Angaben bereits mehrere Millionen fehlinvestierte (ich kann einfach nicht überrascht tun), setzt jetzt auf ein komplett überteuertes Produkt, mit dem er die Welt der Hähne aus den Angeln und den HSV-Campus in ein nach Kokosnuss duftendes Wohlfühl-Paradies verwandelt will. Da wäre nur ein kleines Problem….

Denn sowohl Hamburger Fußball-Profis, wie auch und besonders Hamburger Sportjournalisten-Simulanten wird er nicht zu seinen Kunden zählen können, denn um Eier eincremen zu können, müsste man welche haben. An dieser Stelle gerät der rockige Hahnenkämpfer an seine natürlichen Grenzen, aber das macht nichts, so lange die verbrüderten Medien ein Feuerwerk an kostenloser PR regnen lassen. Würden diese hodenlosen Schleimscheißer auch nur einmal so viel über HSV-Bücher wie über rektale Schmiermittel berichten, diese Welt wäre ein besserer Ort. 

Wenn man seine auswendig-gelernten Pseudo-Managertexte hört, möchte man ihm zurufen: „Cello, lass stecken. Versuche weiterhin Sportbinden zu verticken oder mach‘ nächstes Jahr, wenn’s wieder läuft, einen Glühweinstand auf, alter Schiffschaukelbremser“.  Eines hast du auf jeden Fall, mal wieder, geschafft: Der KSV ist das Gespött der Republik. Danke dafür. Dein Creme Changer wird garantiert der Star auf der nächsten Venus-Messe 😀 

Ich bin sicher, ich werde dich vermissen – mein Hamburch. 

Von | 2020-12-15T20:26:25+01:00 26. November 2020|Allgemein|24 Kommentare

24 Comments

  1. Pascal Jarosch 26. November 2020 um 08:39 Uhr

    Verlässt du Hamburg?

    Zum Artikel: ich weiß langsam echt nicht mehr was den Jansen geritten hat.

    • Gravesen 26. November 2020 um 08:45 Uhr

      Ja, tue ich.

      • Demosthenes 26. November 2020 um 09:29 Uhr

        Down Under, finally?

        • Gravesen 26. November 2020 um 11:51 Uhr

          Yeah

          • Demosthenes 26. November 2020 um 14:47 Uhr

            Blimey, old chap. Hit the frog and toad.

          • Fernsehsportler 26. November 2020 um 22:57 Uhr

            ab wann geht es los?

      • Launi 26. November 2020 um 20:41 Uhr

        Ich verfolge den Blog ja nun schon wirklich fast von Anfang an und ich muss sagen: Es freut mich für Dich! Viel Spaß dort und ich hoffe ja, dass die Enkelkinder dann nicht lange warten lassen 😉

        • Gravesen 26. November 2020 um 20:47 Uhr

          Meine Tochter hat (noch) andere Pläne

    • Kugelblitz 26. November 2020 um 09:01 Uhr

      Auf jeden Fall weiß der Reiter jetzt, dass er hinterher den Allerwertesten mit Cellos Creme verwöhnen kann

  2. jusufi 26. November 2020 um 09:43 Uhr

    Grave geht als Vertriebsdirektor für Le coq Rock nach Hodistan!

  3. Matze 26. November 2020 um 10:00 Uhr

    Der NDR berichtete darüber, dass in dieser Woche im Haushaltsausschuss über den Kauf vom Stadiongrundstück beraten wurden, wobei das Wort „beraten“ wohl nicht den Nagel auf den Kopf trifft.

    https://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Dressel-verteidigt-Kauf-von-HSV-Stadiongrundstueck,haushaltsausschuss114.html

    Was mir nicht bekannt war ist, dass das Geld für vorgeschriebene Sanitäranlagen und ein modernes LED-Flutlicht verwendet werden soll. Habe schnell mal gegooglt und ein paar Treffer gefunden. Eine komplette LED-Flutlicht-Anlage für einen Bolzplatz kostet ca. 55.000€. Auf http://www.stadionwelt-business.de findet man detaillierte Kostenbeispiele für die Umrüstung von Flutlichtanlagen. Hier werden für einen ganzes Stadion Kosten (nur für die Lichtquellen inkl. Dimmung) von knapp unter 40.000€ für die Umrüstung angesetzt. Also müsste man wohl realistisch 1.000.000€ (Faktor 20) ansetzen. Ok, HSV, Geld ohne Ende, Janßen verhandelt mit, etc. lass den ganzen Spaß 3 Mio kosten. Was bitte müssen das für Sanitäranlagen für über 20 Mio werden?

    Aber wahrscheinlich sieht das Sanitärkonzept vor, dass Le Coq Rock an die Stadionbesucher verteilt wird. Dann ist die Investitionssumme natürlich angemessen. (so, den Bogen zum Blog noch bekommen.)

    • VSabi 26. November 2020 um 14:01 Uhr

      Darf Herr Dressel ( bestimmt Ehrenkarte des HSV ) so einfach einmal 23,5 Millionen für Sanierungsarbeiten dem HSV zur Verfügung stellen bzw. In Aussicht stellen ?
      Ist es nicht üblich nur Teilbeträge nach getanener Arbeit auszuzahlen und nicht die Gesamtsumme ? Hier wird mit 100%iger Sicherheit Steuergelder vom Märchenonkel Wettstein, zweckentfremdet !
      Gibt es in dieser Stadt keinen seriösen Rechtsanwalt bzw. die Steuerbehörde,
      die sich dieser Sache einmal annimmt bzw. anbrangert.
      Hier sollte der Senat nochmals angehört werden und die Opposition, Herrn Dressel auf die Finger schauen.
      HSV ist kein RECHTSFREIER RAUM/VEREIN.

      • Demosthenes 26. November 2020 um 14:51 Uhr

        Steht eigentlich auch in der Vorlage (Beschluss bin ich mir nicht sicher), dass nach Baufortschritt ausgezahlt werden soll. Aber Betstone kann in diesem Fall die Zusage als Sicherheit für einen Kredit hinterlegen und was er dann mit der Kreditsumme macht, liegt außerhalb des Einflussbereichs der Bürgerschaft und des Senats.

        • Demosthenes 26. November 2020 um 15:35 Uhr

          Korrektur: Nicht Vorlage, sondern Mitteilung des Senats an die Bürgerschaft vom 16.10.2020 (Drucksache 22/1825)

    • Nichtkunde 26. November 2020 um 20:48 Uhr

      „Die große Mehrheit hätte sicherlich kein Verständnis dafür, wenn so ein großes Ereignis nicht in Hamburg stattfinde, so Dressel.“

      Zur Erinnerung, Rauten-Andy (siehe hier: https://www.welt.de/regionales/hamburg/article179044876/Andreas-Dressel-Zu-Hause-ist-meine-Frau-Finanzsenatorin.html ):

      Die Mehrheit der Hamburger hatte 2015 kein Verständnis für ein ganz ähnlich geartetes, von provinzieller Großmannssuchts befeuertes Prestigeprojekt des Senats (siehe hier: https://www.hamburg.de/spiele-fuer-hamburg/4643778/referendum-gegen-olympia ).

  4. Gravesen 26. November 2020 um 19:45 Uhr

    Münchhausen Scholz:
    .

    Bei Jonas Boldt kam just in die Phase seiner Vertragsverhandlung mit dem HSV ein Monster-Angebot aus Rom – aber der Aufsichtsrat blieb ruhig. Das sorgte zwar für viel Sturm von außen, weil nicht wenige Boldts Abgang befürchteten. Aber es war letztlich erfolgreich. Denn der HSV demonstrierte hier, dass er diese alten Spielchen eben nicht mehr mitspielt. Schon allein, weil er es gar nicht mehr kann.

    .
    Säuft der Spacken Lack oder nimmt der andere Drogen? Das ist doch normal nicht mehr zu erklären, wie man auf solche Scheiße kommen kann.

  5. hans 26. November 2020 um 20:01 Uhr

    Es ist wirklich schwer zu sagen was an seinem Beitrag am niederträchtigsten ist: die schamlosen Lügen (von 2 Worten sind 3 gelogen), die hemmungslose und peinliche Arschkriecherei, die wie immer totale Abwesenheit von irgendwelchen Fakten („befürchteten, demonstrierten, letzten Endes erfolgreich“ bla bla), die sonnenhelle Durchschaubarkeit der Motivation seiner linientreuen „Berichterstattung“ (sich nämlich die Tür in den Volkspark offen zu halten) oder die bewusste Irreführung seiner eigenen Kundschaft (der blogleser). „Nicht wenige haben Boldts Abgang befürchtet“. Wie immer knallhart recherchiert mit einem unbeirrbaren kritischen Blick auf die Vorkommnisse…. Meine Güte ist das elendig flach. Das selbst ein Dieter Matz sich zu schade ist in der Rumpelgraupe mal einen hingeschiessenen „Gastbeitrag“ zu schreiben sagt alles.

    • Gravesen 26. November 2020 um 20:05 Uhr

      Man merkt so überhaupt nicht, vom wem sein Dreck finanziert wird.

      • Demosthenes 26. November 2020 um 20:45 Uhr

        Tja, das ist schon interessant, denn zum Thema Ambrosius schreibt derselbe Münchhausen folgendes (Tippfehler inclusive):

        „…erhielt er über seinen damaligen Berater ein Angebot eines schottischen Profiklubs. Ambrosius lehnte ab, weil die Liga für ihn nichts sei. Er wollte lieber in hamburg bei seiner Familie bleiben. Soweit, so gut. Dass er allerdings heute ausgerechnet mit dieser Liga kokettiert, während der HSV ihm ein erstes lukratives Angebot unterbreitet hat, ist kein Zufall. Es ist vielmehr das immer wiederkehrende Spielchen, das nicht wenige auch „Kettenrasseln“ nennen. Soll heißen: Der Berater des Spielers versucht, den Preis für seinen Mandanten hochzutreiben, indem er Angebote anderer, toller Klubs an ein oder mehrere Medien lanciert.“

        Das derselbe Sachverhalt bei JB ganz anders klingt, kann man treffend mit einem Sprichwort erklären: Wes Brot ist ess, des Lied ich sing.

        Die arme Wurst bekommt in seinem eigenen Blog immer mehr Gegenwind zu spüren. Wie das wohl erst wird, wenn die Vereinsführung merkt, das seine Gehirnwäsche bei den Fans und Lesern mehr und mehr ins Leere läuft? Ein Spiel gegen die Uhr: Wer ist zuerst pleite, HSV blog oder HSV AG.

  6. Volli 26. November 2020 um 21:24 Uhr

    Münchhausens Propaganda löst doch nur noch Kopfschütteln aus! Selbst bei seinen Lesern, die scheinbar immer weniger werden. Jedenfalls dünnt sich der Kommentarbereich in seiner Graupenperle zusehends aus. Selbst denen, die nichts hinterfragen, dürfte langsam ein Licht aufgehen.

  7. Carsten2 27. November 2020 um 07:45 Uhr

    Grave, Glückwunsch zu Deiner Entscheidung!
    Ich hoffe inständig auf einen wöchentlichen Blog aus Down under!

    • Gravesen 27. November 2020 um 07:51 Uhr

      Ich muss dich enttäuschen, dazu wird es nicht kommen. In dem Moment, an dem ich dieses Land verlasse, werde ich mich nicht mehr mit diesem Verein beschäftigen. Was dann aus HSV-Arena wird, ist noch nicht abschließend geklärt, aber es laufen einige Überlegungen. Auf jeden Fall werde ich euch rechtzeitig informieren.

      • Fernsehsportler 27. November 2020 um 09:48 Uhr

        beim HSV knallen die Korken

        • Gravesen 27. November 2020 um 09:56 Uhr

          Beim KSV knallt nicht mehr viel.

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