Das ist ein absoluter Skandal!

Die Situation ist klar und die Fronten sind mittlerweile deutlich. Aber ich fasse es gern noch einmal in kurzen Sätzen zusammen: Präsident Pinselreiniger, die Herren Wettstein (ganz besonders) und Boldt (kaum weniger) und Teile des Aufsichtsrats wollen weitere AG-Anteile an Kühne verkaufen oder die Rechtsform der AG (in eine KGaA) ändern, um jemandem (Kühne) die Möglichkeit zu geben, weitere Teile des KSV zu erwerben, seine Macht auszubauen und den Verein endgültig von den Launen eines Ex-Gönnners abhängig zu machen. Warum? Nicht etwa, um den Verein von der, auch durch Corona bedingten, Insolvenz zu retten, die sie alle maßgeblich durch ihre eigene Unfähigkeit mit herbeigeführt haben. Nein, sie wollen ihre jetzigen Jobs sichern oder fr zukünftige vorbauen. Thomas Schulz und Moritz Schäfer und andere Teile des Aufsichtsrats wollen das nicht. Hierzu hat inzwischen jeder so weit es geht Stellung bezogen. Jansen und Friends über so gut wie jeden medialen Kanal, der ihnen zur Verfügung steht, Schulz und Schäfer intern. Einzig Schäfer veröffentlichte eine kurze Stellungnahme auf seinem privaten Facebook-Account, was die Schmierlappen vom Abendblatt veranlasste, dies als „wirr“ und „vage“ zu beschreiben und darauf hinzuweisen, dass „Dies wurde auch umgehend von mehreren Lesern kritisiert.“ Die Tatsache, dass die meisten von Schäfers Facebook-Friends diesen Post begrüßten, unterschlägt das Drecksblatt natürlich bewusst. Nun aber der Skandal in 2 Teilen.

Der Ehrenrat, der nach Abendblatt-Informationen Schulz schon vor längerer Zeit den Rücktritt im Sinne des HSV nahegelegt hatte, wollte den nun öffentlich gewordenen Machtkampf zeitnah regeln. (Quelle: Abendblatt.de)

Warum? Weil er die Wahrheit sagt und als Einziger nicht über die Medien labert? Deshalb wird einem vom absolut überflüssigsten Rat des Planetens der Rücktritt nahegelegt? Und woher hat das Abendblatt schon wieder diese Information, bestimmt nicht vom ermahnten Schulz, gell? Man kann es auch anders ausdrücken: Diejenigen, die das dreckige Spiel „nach außen tragen“, sollen nun damit belohnt werden, indem man einen Konkurrenten über einen Spackenrat aus dem Weg räumen lässt? Was für ein Scheißverein! Aber das ist noch nicht alles, denn natürlich spielen auch die Medien, allen voran das Gute-Nacht-Blatt ihre schmutzige Rolle bis zum Ende. 

HSV-Machtkampf: Ehrenrat legt Thomas Scholz Rücktritt nahe

So lautet die reißerische Überschrift, initiiert natürlich von den beiden größten Hofschranzen der Stadt, Kai Schiller und Henrik Jacobs, wie sollte es auch anders sein. Und natürlich vergessen die Auftragsschreiber nicht, den Strippenzieher hinter allem zu nennen. 

Das dürfte dann auch wieder Bernd Hoffmann interessieren. Also HSV-Hoffmann. (Quelle: Abendblatt.de)

Schade nur, dass die Herren keinerlei Beweise für ihre Behauptungen haben und eigentlich als Journalisten zur Neutralität verpflichtet wären, aber das hat in Hamburg noch nie besonders gut geklappt. Die Presse macht sich wieder einmal zum Unterstützer derjenigen, die sind am besten und rechhaltigsten mit Informationen füttern und kreieren einen Putsch, der aber tatsächlich von der anderen Seite betrieben wird. Allerdings können sie sich erneut auf die Einfältigkeit zahlreicher Mitglieder verlassen, die den Scheiß ungeprüft schlucken werden. Manchmal frage ich mich, warum sich eigentlich noch ein normaler Mensch,der bei gesundem Verstand ist, diesen kranken Klub und seine linken Manipulateure antut und dort einen Job annimmt. 

PS. Mitglieder dieses sogenannten „Ehrenrats“ sind die Herren (natürlich sind es ausschließlich Herren):

Vorsitzender: Kai Esselsgroth (sitzt auch im Beirat)

Stellvertretende Vorsitzende: Björn Frese, Engelbert Wichelhausen

Mitglieder: Walter Koninski, Dr. Andreas Peters (sitzt als stellv. Vorsitzender auch im Aufsichtsrat)

Vielleicht sollte ich mal Kevin Schmitz nach deren Email-Adresse fragen, aber das unterlasse ist. 

Von | 2021-01-30T14:30:20+01:00 18. Januar 2021|Allgemein|36 Kommentare

36 Comments

  1. Volli 18. Januar 2021 um 08:45 Uhr

    Ich erwarte von der Presse auch nichts anderes mehr. Ist doch in der Politik nichts anderes! Ein Gesundheitsminister, der die Impfstoffbeschaffung verkackt, in seltsame Immobiliegeschäfte verwickelt ist, wird nicht hinterfragt, sondern zum beliebtesten Politiker der Republik gemacht. Ähnliches gäbe es zu unserem Verkehrsminister zu berichten. Leider ist bedingungslose Aufklärung nicht mehr das Steckenpferd der Medien.

  2. hamuburgmini 18. Januar 2021 um 09:44 Uhr

    Moin,
    man soll ja niemanden etwas schlechtes wünschen, andererseits bekommt jeder daß was er verdient – insofern würde ich es begrüßen, wenn auch das Abendblatt hier
    weitere Leserschaft verlieren würde und mit ihren HSV-Freunden in die Insolvenz gingen… Unfassbarer Vorgang und unfassbares Verhalten der sogenannten Journalisten…

    Naja, evtl. können die Herren ja später bei Hrn. Scholz hospitieren 🙂

  3. Matze 18. Januar 2021 um 09:48 Uhr

    Kann es mit zunehmender Dauer von Corona auch beim HSV zu einer Existenzbedrohung kommen?

    Frank Wettstein: Wir gehen davon aus, dass unser Eigenkapital für die kommende Saison ausreichen sollte. Aber im schlimmsten Fall könnte es dann auch aufgebraucht sein. Das wissen wir aber heute nicht, weil wir einfach nicht wissen, wie lange die Krise noch dauert.

    […]

    Stimmt es, dass Sie in vielversprechenden Gesprächen mit einem weiteren Investor sind?

    Frank Wettstein: Man sollte nicht vergessen, dass nur noch rund ein Prozent der Anteile platziert werden kann. Dieses Thema hat aufgrund unserer vereinseigenen 24,9-Prozent-Grenze im Hinblick auf die finanziellen Herausforderungen, vor denen wir stehen, also wenig Relevanz.

    Plädieren Sie dafür, dass sich coronabedingt der HSV perspektivisch für Anteilsverkäufe oberhalb der 24,9-Prozent-Grenze öffnet?

    Frank Wettstein: Wenn wir in die Lage kommen, dass unser Eigenkapital pandemiebedingt aufgezehrt wird, dann müssen wir uns schon nach Alternativlösungen umschauen. Und neue Investoren wären dann genauso ein möglicher Lösungsansatz wie die Möglichkeit, dass schon vorhandene Investoren ihre Anteile aufstocken.

    Im Klartext: Die 24,9-Prozent-Hürde ist beim HSV nicht in Stein gemeißelt?

    Frank Wettstein: Man wird ab einem bestimmten Punkt darüber diskutieren müssen.

    Im ersten Schritt nur über 24,9 Prozent oder auch über die 50+1-Regel, über die bei der DFL ja ohnehin geredet wird?

    Frank Wettstein: Die 50+1-Regel gibt es doch faktisch gar nicht. Das ist eine nette Klausel, aber wir haben genug Beispiele, bei denen deutlich mehr Kapitalanteile extern platziert werden, als es im Sinne von 50+1 einmal angedacht war. Es entscheidet also gar nicht die DFL darüber, sondern es entscheidet jeder Club für sich, wie er damit umgeht. Über einen Rechtsformwechsel kann man doch schon heute deutlich mehr Kapital in den Club einbringen.

    Der HSV ist eine AG, Hertha eine KGaA. Sollte man auch beim HSV über einen Rechtsformwechsel nachdenken?

    Frank Wettstein: Auf keinen Fall pandemiebedingt. Man sollte diese beiden Themen auch nicht vermischen. Es macht keinen Sinn, gleichzeitig über die 24,9-Prozent-Hürde und über einen Rechtsformwechsel zu sprechen. Man sollte die Diskussionen einfach halten.

    Sind Sie denn ein wenig neidisch auf Ihre Kollegen bei Hertha BSC, die sich mitten in der größten Krise des Fußballs über mehrere Hundert Millionen Euro von Investor Lars Windhorst freuen dürfen?

    Frank Wettstein: Nein, neidisch bin ich überhaupt nicht. Es steht mir auch nicht zu, mich über Hertha zu äußern. Grundsätzlich gilt, dass man Anteile nur einmalig verkaufen kann. Mitten in der Corona-Krise Anteile zu verkaufen kann auch bedeuten, dass man unter Wert verkauft. Es ist nicht immer zweckmäßig, eine Unternehmenskrise durch die Beschaffung von Eigenkapital zu bekämpfen. Man kann auch erst die Krise lösen, um dann auf dieser Basis das Eigenkapital zu stärken.

    Bleiben wir beim Geld – oder besser: beim fehlenden Geld. Sind die coronabedingten Themen Kurzarbeit und Gehaltsverzicht abgeschlossen?

    Frank Wettstein: Kurzarbeit läuft weiterhin. Zum Thema Gehaltsverzicht: Bei jeder Neuverpflichtung können wir auch viele Variablen vertraglich neu festschreiben. Wir haben aber ein finanzielles Thema vor uns, das viel entscheidender ist: der Stadionumbau im Hinblick auf die Europameisterschaft 2024. Wir müssen uns deutlich mehr Gedanken machen, wie wir unseren aufgestellten Investitionsplan für die nächsten Jahre noch umsetzen können.

    Erhoffen Sie sich Hilfe durch die Stadt, die sich ja auch über die Europameisterschaft in Hamburg freut?

    Frank Wettstein: Wir reden ja schon seit mehr als zwei Jahren über die Europameisterschaft mit der Stadt Hamburg. Klar ist nur, dass dann auch irgendwann die Dinge final entschieden werden müssen. Ich bin aber optimistisch, dass wir da Lösungen hinbekommen, die sowohl den Interessen des HSV als auch der Stadt Hamburg gerecht werden.

    Schalke hat sich erfolgreich um eine Bürgschaft vom Staat bemüht. Können Sie sich ähnliches beim HSV vorstellen?

    Frank Wettstein: Eine Landesbürgschaft, wie NRW sie für Schalke vorgelegt hat, ist zunächst einmal nichts Ungewöhnliches. Ähnliche Bürgschaften gibt es zu Hunderttausenden in diesem Land. Es gibt nur immer einen Aufschrei, wenn es einen Fußballclub betrifft. Was die meisten aber vergessen: Eine Bürgschaft schafft ja kein Geld. Eine Bürgschaft versetzt nur den Begünstigten in die Lage, sich Geld zu verschaffen, was dieser später wieder zurückzahlen muss.

    Heißt, dass auch der HSV sich die Möglichkeit einer staatlichen Bürgschaft offenhält?

    Frank Wettstein: Es ist eine mögliche Maßnahme, die wir allerdings derzeit nicht verfolgen.

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    Zitat: „Es macht keinen Sinn, gleichzeitig über die 24,9-Prozent-Hürde und über einen Rechtsformwechsel zu sprechen. Man sollte die Diskussionen einfach halten.“ Dann führt die Diskussion doch einfach offen und transparent!

    Interessant auch die Aussagen zur Bürgschaft im Nachhinein. Fazit: Ich (Wettstein) brauche keine Bürgschaft, ich habe einen viel besseren Trick auch Lager, den kennt ihr nur noch nicht.

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    https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article230081420/HSV-Vorstand-Frank-Wettstein-Der-Fussball-wird-nicht-der-gleiche-sein-Coronavirus.html

    • Calcetin 18. Januar 2021 um 13:47 Uhr

      Ich frage mich immer noch wem diese 75,1% der Aktien eigentlich gehören? Offensichtlich ja der AG, sonst könnten sie die ja nicht verkaufen.

      • Gravesen 18. Januar 2021 um 13:51 Uhr

        Dem e.V.

        • Calcetin 18. Januar 2021 um 16:28 Uhr

          Ok, dann geht das Geld aus dem Verkauf an den Verein. Der dann voller Begeisterung alles an die AG überweist. Klingt nach einem echt guten Geschäft!

  4. atari 18. Januar 2021 um 10:42 Uhr

    Diese Journalisten dürfen ja gerne ihre Fam-Meinung wiedergeben. Dann sollen sie es aber auch dazu schreiben, dass es eine Meinung ist.
    Im anderen Fall sollen sie ein Thema von beiden Seiten beleuchten und dem Leser die Entscheidung überlassen, welche Seite richtig ist.
    Das tun sie aber nicht, weil sie selbst Fans sind und von dem Thema leben. Ein HSV, der sein Tafelsibler verkauft, sich hoffnungslos verschuldet ist viel besser, weil man dann von den hochkarätigen Granaten schreiben kann, die nach Hamburg kommen. Niemand ist an Nachhaltigkeit interessiert denn man kann auch später noch davon leben, wenn man in ein paar Jahren über den Ruin schreibt. Das alles kommt von Menschen die über den HSV schreiben und die sich ihr Gehalt ohne diesen HSV nicht vorstellen können.

    • Wade 18. Januar 2021 um 22:48 Uhr

      5:0 HSV gegen Osna! Deutscha Meista wirt nur der HSV! Habe das Ergebnis gerade auf NDR2 gehört. Ganz ehrlich, ist mir sowas von egal, das mit dem Aufstieg wird eh nichts. Und wenn doch geht‘s gleich wieder runter. Der einzige Grund warum ich noch Mitglied im eV bin ist, um gemeinsam mit den Jungs aus der Nord zu verhindern, daß der Ausverkauf so weiter geht. Ich bin weit entfernt ein Hüpfer zu sein, aber die aus der Nord haben schon lange gemerkt, daß der Weg den der Verein seit vielen Jahren geht der falsche ist! Andere gehen für nen Fuffie ins Restaurant oder Konzert, ich lieber 1x zur MV, ist so wie „ Rocky Horror Picture Show“ ?, das ist mir das Geld wert. All die Ex Matz Abber zu sehen, die blind den angesagten Abstimmungen folgen weil Reinhard oder Pietkunz, der rechtsextreme Polizist, sagen wie sie abstimmen sollen, um dann eine Niederlage zu kassieren, das ist schon den Eintritt wert ?.

  5. Julia 18. Januar 2021 um 10:56 Uhr

    Zitat: „Es macht keinen Sinn, gleichzeitig über die 24,9-Prozent-Hürde und über einen Rechtsformwechsel zu sprechen.“

    Damit hat Wettstein sogar recht. Was für Ziele würde ein neuer Investor haben?
    1. Kontrolle und Macht
    Dafür braucht er mindestens 25% der Stimmrechte, und dabei stören die aktuelle Satzung, Kühne und ein Beirat, der de facto die AR-Mitglieder bestimmt. Niemand würde einen Profi-Club mit einem Wettstein und einem Boldt an der Spitze aufbauen, also müssen die und ihre Getreuen weg, was nach den jüngsten Vertragsverlängerungen eine zusätzliche finanzielle Bürde darstellt. Da sich die aktuellen Würdenträger wie Ertrinkende gegen Veränderung wehren und es ohne Mitgliederversammlung nicht geht, würden die notwendigen Beschlüsse – wenn überhaupt – erst dann eingeleitet werden, wenn es (vielleicht) schon zu spät ist. Und Kühne muß auch mitspielen, denn als Darlehensgeber sitzt er am ganz langen Hebel.

    2. Rendite
    Der HSV hat die letzten 10 Jahre nur Verluste und Schulden angehäuft und aktuell fast keine Einnahmen aus dem laufenden Spielbetrieb, und das geht bis mindestens Herbst 2021 so weiter, weil bis dahin nicht genügend Leute geimpft sein werden. Auch danach ist es keinesfalls sicher, daß die Leute wieder ins Stadium kommen, v.a. weil der sportliche Erfolg ausbleibt. Der aktuelle Kader ist ganz sicher nicht bundesliga-tauglich. Damit sind weitere kurzfristige Verluste vorprogrammiert, für 2021 wurden 30 Mio. und mehr in Aussicht gestellt, damit wäre das Eigenkapital und die flüssigen Mittel aus dem Grundstücksverkauf weg. Ausser dem beliehenen Stadion hat der HSV ansonsten keine Substanz. Bei den letzten Kapitalerhöhungen wurde der HSV mit 250 Mio. bewertet, d.h. beim aktuellen Zinsniveau (0%) amortisiert sich die Investition bei einem JÜ von 10 Mio./p.a. in 25 Jahren, wobei das mit der Realität nichts zu tun hat. Soviel hat der HSV noch nie verdient, die Zinsen werden wieder steigen, Schulden sind auch noch zu tilgen und in den Kader und das Stadion muß auch noch investiert werden. Rein unter Rendite-Gesichtspunkten wäre ein Engagement ein denkbar schlechtes Investment.

    Bliebe es bei der Bewertung von 250 Mio., würde eine Kapitalerhöhung um 25% 62,5 Mio. in die Kasse spülen. Unter Berücksichtung der vorhandenen Altlasten und dem, was da allein 2021 noch kommt, reichlich wenig, um in der Bundesliga zu bestehen oder gar um die vorderen Plätze (und damit international) mitzuspielen.

    Insgesamt bietet der HSV für einen professionellen Investor viel zu wenig, um interessant zu sein, und eine Kernsanierung käme teurer als ein Neuaufbau eines Clubs. Da müßte schon ein Idealist um die Ecke kommen, der auf die Rendite pfeift und dem es egal ist, wie dilletantisch der Laden geführt wird. So einer wie Kühne.

    • Calcetin 18. Januar 2021 um 14:09 Uhr

      ungefähr so sehe ich das auch. Als Investor suche ich mir doch eher etwas wo Wachstum möglich ist, i.E. einen kleinen Verein der mit entsprechenden Mitteln aufgebaut werden kann, so wie Hoffenheim und Leipzig zum Beispiel.
      Die Altlasten vom HSV will ich eher nicht, langfristige Verträge und hohe Schulden stehen einem ziemlich angeschlagenen Markennamen gegenüber und den kann ich dann später günstiger aus der Insolvenzmasse kaufen, sollte er mir dann noch nützlich erscheinen. Alternativ warte ich die Insolvenz ab und mache einen Deal mit dem Insolvenzverwalter über die Liegenschaften (sollten dann noch welche vorhanden sein) und den Markennamen nachdem es einen Vergleich über die Schulden gab und das überflüssige Personal (inkl. der Spieler) weg ist.

  6. Gravesen 18. Januar 2021 um 11:04 Uhr

    https://hsv24.mopo.de/2021/01/18/kaum-corona-verluste-hier-generiert-der-hsv-weiter-viele-einnahmen.html

    Yepp, das werden Monster-Summen sein. Wahrscheinlich deckt man damit das Monatsgehalt von Himbeer-Toni Leistner. Aber Hauptsache, man kann man wieder einen PR-Artikel an den Mann bringen

  7. Vsabi 18. Januar 2021 um 12:22 Uhr

    An diesem MoPo-artikel kann man doch erkennen, wie unterentwickelt der Schmierlappen ist. Wir werden es hier nicht mehr erleben, dass die korrupte Hamburger-Journalie, neutral berichtet. Die Gesamte Sportbericht-Abteilung Fussball hat sich innerhalb der Redaktionen verselbstständigt, hier berichten nur noch Fans die ihresgleichen bedienen.
    Möge der Beirat bestehend aus Luschen und Egoisten seinen Beitrag zur Lächerlichkeit des Vereins beitragen !
    Wie denken eigentlich andere Sportvorstände des e.V. über die AG. und deren Spielchen ? Ist Pinselreiniger nicht verantwortlich, auch für deren Interessen.

  8. Willy 18. Januar 2021 um 13:17 Uhr

    E Mail Adresse von einigen der Herren ? Ich kann Dir sogar schreiben, wo Sie wohnen, dann kannst Du direkt vorstellig werden ((-:

    • Gravesen 18. Januar 2021 um 13:18 Uhr

      Lass mal, Benzin ist teuer.

  9. Willy 18. Januar 2021 um 13:23 Uhr

    Wo Du Recht hast… es ist einfach nur unfassbar zu sehen, wie sich einige der Herren im privaten Bereich geben bzw. wie das Auftreten ist, dann weiterzudenken, wo deren „Berechtigung“ für diese Gremien herkommt … erschließt sich einem normal denkenden Menschen nicht…

  10. Demosthenes 18. Januar 2021 um 13:30 Uhr

    Da kann man mal sehen, wie gut es ist, eine kritische und unabhängige Stimme zu haben. Dieser Krötenpfuhl von einem Fußballverein samt seinen Stiefelknechten in der Journaille könnte seine Propaganda sonst unwidersprochen dem Hüpfervolk unterjubeln. Danke, Grave, für die Kim-Email und dafür, dass Du beim Thema nicht locker läßt.

    Zum Thema „Ehrenrat“:
    Ähnlich wie die AG mit ihren unzähligen Direktoren, Leitern und Vizes hat auch der HSV e.V. hat unfassbares Gremien-Wirrwarr mit Posten und Pöstchen geschaffen. Und Du hast es schon angedeutet, Grave, die Frauenquote hier ist ähnlich hoch wie sie in einem möglichen Kabinett Friedrich Merz wäre. Fast Null. Von den 24 Positionen sind nur 3 mit einer Frau besetzt, zwei im Seniorenrat, eine bei den Amateuren. Alles andere sind Männer. Und das bei Deutschlands neuntgrößtem Sportverein mit über 87.000 Mitgliedern.

    Zu den Gremien (Quelle HSV.de):

    Das Präsidium 
    Das Präsidium wird auf die Dauer von vier Jahren durch die Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Beirats gewählt. Die Ämter enden mit der Neuwahl eines Nachfolgers oder durch Rücktritt, jedoch automatisch nach einer durchgängigen Amtszeit von 12 Jahren bzw. drei Amtszeiten.
    Präsident Marcell Jansen
    Vizepräsident Thomas Schulz
    Vizepräsident und Schatzmeister Moritz Schaefer

    Der Beirat
    Dem Beirat gehören der Vorsitzende des Ehrenrates als geborenes Mitglied sowie ein Delegierter der Amateure und ein Delegierter der Fördernden Mitglieder an. Diese drei Gremiumsmitglieder ergänzen den Beirat um bis zu zwei Ehrenmitglieder (Goldene Ehrennadel) mit ehrenamtlichen oder sportlichen Verdiensten oder ein vorgenanntes Ehrenmitglied und ein Mitglied, welches mindestens 5 Jahre Abteilungsleiter/in einer Amateurabteilung oder drei Jahre Vorsitzende/r eines HSV-Gremiums war. Kooptierte Gremiumsvorsitzende dürfen nicht mehr aktiv sein bzw. müssen bei Kooptierung ihr Amt niederlegen. Die Amtsdauer der delegierten und der kooptierten Mitglieder beträgt vier Jahre, ihr Amt endet mit der Neuwahl/Kooptation eines Nachfolgers. Der Beirat wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden und den stellvertretenden Vorsitzenden.
    Vorsitzender Mike Schwerdtfeger
    Stellv. Vorsitzender Patrick Ehlers
    Mitglieder Kai Esselsgroth, Paul-Günther Benthien, Hartmut Diekhoff

    Der Amateurvorstand 
    Der Amateurvorstand (ausgenommen der Jugendwart) wird von der Amateurversammlung gewählt und bleibt bis zur nächsten turnusmäßig anstehenden Wahl, die nach Ablauf von drei Jahren erfolgen soll, im Amt. Die Wiederwahl ist möglich. Der Amateurvorstand besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden, dem Kassenwart, dem Sportwart und dem Jugendwart.
    Vorsitzender Ronny Bolzendahl
    2. Vorsitzender Alexander Eckball
    Kassenwart Käte Ahrend
    Sportwart Frank Schaube
    Jugendwart Simon Krause-Solberg

    Der Ehrenrat 
    Der Ehrenrat besteht aus fünf Mitgliedern, die mindestens das 35. Lebensjahr vollendet haben und dem Verein mindestens seit zehn Jahren angehören. Mindestens zwei Mitglieder des Ehrenrates sollen, ein Mitglied muss die Befähigung zum Richteramt haben. Der Ehrenrat wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Vorschläge zur Wahl werden von den Mitgliedern unterbreitet.
    Vorsitzender Kai Esselsgroth
    Stellv. Vorsitzender Björn Frese, Engelbert Wichelhausen
    Mitglieder Walter Koninski, Andreas Peters

    Der Seniorenrat 
    Der Seniorenrat besteht aus einem Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden sowie zwei weiteren Mitgliedern und wird von der Gemeinschaft der Senioren gewählt. In den Seniorenrat können nur Mitglieder gewählt werden, die mindestens zehn Jahre lang Mitglied im Verein sind. Die Wahlperiode für den Seniorenrat beträgt drei Jahre, wobei eine Wiederwahl zulässig ist.
    Vorsitzender Heiko Frank
    Stellv. Vorsitzender Gerhard Hein
    Beisitzerinnen Brigitte Babbel, Karin Elster

    Die Abteilung Fördernde Mitglieder
    Die Abteilung Fördernde Mitglieder, inklusive HSV Kids-Club und HSV Supporters Club, umfasst als eine eigenständige HSV-Abteilung mittlerweile rund 82.000 Mitglieder. Die Abteilung ist mit dem Ziel gegründet worden, die Bundesligamannschaft des HSV zu unterstützen sowie das Vereinsleben zu fördern und aktiv mitzugestalten. Die Abteilungsleitung wird von der Abteilungsversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Die Abteilungsleitung bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Die Abteilungsleitung besteht aus dem Abteilungsleiter, einem stellvertretenden Abteilungsleiter sowie bis zu drei weiteren Abteilungsleitungsmitgliedern. Über die Anzahl der Abteilungsleitungsmitglieder entscheidet die Abteilungsversammlung.
    Abteilungsleiter Timo Horn
    Stellv. Abteilungsleiter Martin Oetjens
    Beisitzer der Abteilungsleitung Mathias Helbing, Olaf Fink, Michael Richter

    Rechnungsprüfer
    Die Mitgliederversammlung wählt und bestellt jeweils für die Dauer von drei Jahren zwei Rechnungsprüfer, die über Fachkenntnisse im Bereich des Rechnungswesens verfügen sollen. Ihre Wiederwahl ist zulässig.
    Rechnungsprüfer Klaus Manal, Reimund Slany

    Was machen die alle? Wie weit reichen die Befugnisse der einzelnen Gremien? Wer koordiniert diese? Weiß das irgend jemand? Und warum gibt es kein einziges Gremium zum Thema HSV plus?

    Ein Fall für sich sind die beiden Rechnungsprüfer. Seit nun mehr 20 Jahre dabei, haben sie jede Menge Vorstände kommen und gehen sehen und sich auch des öfteren zu Wort gemeldet, gerade ein Bezug auf den ersten Abgang von Bernd Hofmann. Aber so richtig Konsequenzen wurden nicht gezogen. Vielleicht wäre gerade beim HSV ein häufigerer Wechsel von Kontrolleuren keine schlechte Idee.

    Allerdings sieht momentan alles danach aus, als wäre der Zug Richtung Schweiz nur schwer zu stoppen und eine weiterer Ausverkauf der AG und damit verbunden die Entmachtung der Mitglieder kaum aufzuhalten.

    • Saschas Alte Liebe 19. Januar 2021 um 13:18 Uhr

      Sozusagen die Dunkle Seite der deutschtypischen Vereinsmeierei …

  11. Nobby Stiles 18. Januar 2021 um 13:52 Uhr

    was kann ich mir darunter vorstellen?
    „Die Verkäufe von klassischen Spieltagsartikeln wie Schals, Fahnen oder Sitzkissen tendieren gegen Null, während Freizeitkleidung und Artikel für Haus & Garten starke Zuwächse verzeichnen“,

    ich meine Haus und Garten?

    • Gravesen 18. Januar 2021 um 14:17 Uhr

      Ich nehme mal an, die meinen den KSV-Gartenzwerg mit Frank Wettschein-Gesicht. Oder den KSV-Klappstuhl, passend zur Transferpolitik.

  12. jusufi 18. Januar 2021 um 14:32 Uhr

    Ich habe mir ein rautenförmiges Expektorierbecken in den Vereinsfarben angeschafft! Ich gehe davon aus, dass meinem Beispiel tausende andere gefolgt sind!

    • Demosthenes 18. Januar 2021 um 18:27 Uhr

      Hahaha, jusufi, dann hast Du Dein Vomitorium bereits fein ausgestattet. Wäre auch eine schöne Idee für den neuen Stadionnamen:

      HSV-Vomitorium. Heim der 1887 Expektorierbecken.

      • Saschas Alte Liebe 19. Januar 2021 um 12:50 Uhr

        ??

  13. Profikommentator 18. Januar 2021 um 15:45 Uhr

    Login und Registrierung beim guteNacht-Blog ist früher als erwartet da!
    Falls jemans masochistisch sein sollte…
    (Meine alte Prepaid-Handynummer will das sicher liebevoll gebaute Formular nicht annehmen, ist vielleicht besser so ;))

    • atari 18. Januar 2021 um 16:25 Uhr

      das macht nichts, du würdest sowieso sofort wieder gesperrt werden, weil Du Kritik übst und die ist dort nicht erwünscht. Kritik an Münchhausen ist eine Beleidigung!
      Obwohl immer mindestens 20-30 % „Gefällt mir nicht“ angeklickt hatten.

    • Gravesen 18. Januar 2021 um 17:01 Uhr

      Wer braucht solchen Bullshit? Seht ihr hier irgendein Gepöbel oder geseitiges Beleidigen? Muss man sich hier mit der eingereichten Urinprobe der Urgroßmutter „bewerben“?

      • Profikommentator 18. Januar 2021 um 20:48 Uhr

        Nö.Hier sind IQ und EQ aber auch nicht im niedrigen zweistelligen Bereich, glaube ich 🙂

  14. Oliver 18. Januar 2021 um 16:24 Uhr

    @Volli

    Spahn wird nicht hinterfragt? Interessante Wahrnehmung, denn eigentlich muss der sich derzeit in jedem medialen Bericht zu seinem „Versagen“ äußern … Genau genommen wird über ihn eigentlich nichts anderes berichtet.

    • Volli 18. Januar 2021 um 20:41 Uhr

      Naja, hab nicht das Gefühl, dass da großartig nachgehakt wird. In der Immobiliensache und die Verbindung mit der Jobvermittlung jedenfalls nicht?. Und Konsequenzen braucht, zur Zeit, doch auch keiner zu fürchten.

    • Saschas Alte Liebe 19. Januar 2021 um 13:45 Uhr

      Das sind nur Scheingefechtchen. Da drängeln sie sich allesamt eifrig vor, um sich auch ein wenig beim verbalen Corona Managen zu profilieren …
      Hinter all die Lobby-mafiosen Schiebereien von Werten und Pöstchen, medialen Revieren und Einflusskanälen schaut niemand genau. Das traut sich niemand.
      Diese Netzwerke beherrschen längst das komplette Wirtschafts- und politische Geschehen völlig.
      Keine investigativen Recherchen, keine kritische Berichterstattung, keine wirklich abweichenden Meinungen bekommen noch Raum, Ressourcen oder Aufmerksamkeit.
      Das hat System; im Fußball wie im sonstigen realen Geschehen.
      Da bleiben bestenfalls ein paar kleine Nischen …

  15. Nichtkunde 18. Januar 2021 um 17:18 Uhr

    Die (zu erwartende) Positionierung der SC-Abteilungsleitung darf natürlich auch nicht fehlen: https://www.facebook.com/supportersclub/posts/10151341025649986

    • Libuda 18. Januar 2021 um 19:06 Uhr

      Hä? Das verstehe wer will. Wieso winkt der SC das durch? Ich hab weniger als Null Insiderwissen zum HSV, aber müsste der SC nicht eine kritischere Haltung zum aktuellen Geschehen einnehmen? Alles Super: sportlich, finanziell, und erst recht der Beirat. Wow. Beifall, Buffet.