„Endlich dringt nichts mehr nach draußen“…

Es geht gehört ohne Zweifel zu den größten Legenden, die sich um diesen Verein ranken, der lächerliche Spaß um die Insidergeschichte, die manchmal „nach außen dringen“ und manchmal eben nicht. Ebenso wie die Märchen vom Dukaten-Didi, vom HSV-Sanierer Wettstein, vom HSV-Juwelier Peters, vom findigen 44-jährigen Hilke, vom obertreuen Uwe Seeler, vom armen Flüchtling Bakery Daffeh, der durch Wüsten gekrabbelt und durch Mittelmeere geschwommen ist und natürlich von der extrem kritischen Hamburger Medienlandschaft 😀 😀 😀 , ist der Schwachsinn vom Geheimnis, welches „nach außen dringt“, obwohl es nicht sollte, eine der Blödsinnigkeiten, die wohl noch in 200 Jahren wiedergekäut werden. Das Geilste an diesem speziellen Mumpitz ist allerdings, dass ausgerechnet diejenigen, die von morgens um 6.30 Uhr bis kurz vor Mitternacht vor dem Rechner sitzen und nach Geschichten über diesen Verein fahnden, es sind, die am lautesten aufkreischen, wenn wieder einmal etwas „nach außen gedrungen“ ist. 

Was aber bedeutet eigentlich dieses „nach außen dringen“ und warum ist es gut, wenn es nur nach innen dringt? Ich befürchte, diese Frage können selbst die nicht beantworten, die natürlich immer nur die vermeintlich Geheimnisse anprangern, bei denen der Verein schlecht aussieht,  die aber jeden anderen Insider feiern, sollte den Würdenträgern die eine gute Aktion pro Halbserie gelungen sein. Denn dann spielt es überhaupt keine Rolle, ob jemand dicht gehalten hat, dies fällt immer nur dann ins Gewicht, wenn sich der KSV wieder einmal vor den Augen der Welt bis auf die Knochen blamiert hat. Aber auch andere Dinge sind absolut mitentscheidend, wenn es darum geht, durchgesteckte Interna zu bewerten. Da wäre natürlich der Ort bzw. das Medium, welches die Sensation verkündet. Insider-Informationen im Hamburger Auftragsblatt – gut und clever recherchiert, durchgesteckte Geheimnisse in der BILD – ein Skandal und nur bedingt glaubhaft. 

Noch wichtiger als alles andere ist natürlich die Identität des angeblichen Maulwurfs, nimmt man das aktuelle Zerwürfnis im Präsidium des e.V. als Beispiel. Während Moritz Schäfer und Thomas Schulz in der Hölle schmoren sollen, weil sie über ihre privaten Facebook-Seiten persönliche Ansichten posten, ohne Namen oder konkrete Absichten zu nennen, ist es für den unterdurchschnittlichen KSV-Vollpfosten vollkommen okay, wenn Präsident Pinselreiniger und Frankie Wettschein eine Standleitung in die Redaktionen der Lügenpost und des Auftragsblatts unterhalten. Der Umstand, dass dies derart widerwärtig und abartig ist, fällt ihnen natürlich nicht auf. Warum auch. 

Und so ist es mit diesen Geschichten, die „nach außen dringen“ wie mit allem, was sich um diesen Verein dreht. Passt es ins eigene Weltbild, ist es okay bzw. halb so wild bzw. eigentlich ganz geil. Wird allerdings eine Meldung durchgesteckt, bei der der KSV beschissen aussieht, dann geht die Welt unter und sowohl Informant wie auch Journalisten-Simulant gehören am nächsten Baum aufgeknüpft. KSV-Fans sind so herrlich hohl 😀 Die Frage ist eigentlich nur, wer sich mehr schämen sollte – die mediengeilen Doofhüpfer, die immer wieder die gleichen Fehler begehen und immer wieder den gleichen Journalisten-Darstellern glauben oder die Schmierlappen, denen die Wahrheit und die Fakten am Arsch vorbeigehen und die ihre Großmutter für ein paar Klicks mehr verkaufen würden. 

 

Von | 2021-02-19T08:22:18+01:00 13. Februar 2021|Allgemein|2 Kommentare

2 Comments

  1. Gravesen 13. Februar 2021 um 15:29 Uhr

    Ein 0:0 im Heimspiel gegen 10 Fürther ist deutlich zu wenig. Besonders dramatisch ist, dass die Effektivität dahin ist.

  2. jusufi 13. Februar 2021 um 15:52 Uhr

    Kiel macht wenigstens etwas aus den Geschenken der immer schlechte werdenden Schiedsrichter.

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