Vorhersehbarer Absturz

Da wären wir also wieder. Also da, wo wir immer zu diesem Zeitpunkt der Saison sind. Es wird wärmer, die Tage werden länger, die Bäume bekommen wieder Blätter und der KSV verkackt die Saison. Daniel Jovanov hat in seinem gestrigen Kommentar bei Sport1.de etwas geschrieben, was ich in unseren Gesprächen auch angeführt habe und von dem ich überzeugt bin, dass es der Realität entspricht.

Es zeigt vielmehr, dass diese Mannschaft phasenweise deutlich überperformte. Die vielen Bälle, die Simon Terodde bisher vor die Füße fielen, fallen nun woanders hin. Die Chancen, die vor ein paar Monaten noch sicher zum Tor geführt hätten, gehen jetzt an die Latte oder knapp drüber. (Quelle: Sport1.de)

Exakt das ist der Fall und es liegt nicht daran, dass Körperklaus Gisela verletzt, Himbeer-Toni Leistner gezerrt und Stolper-Jochen Jung mal wieder das spielt, was er in Hamburg seit 7 Jahren spielt. Die Punkteausbeute der Hinserie war schlicht und ergreifend zu gut und hat den Blick für die richtige Relation getrübt. Wieder einmal fühlte man sich in Hamburg auf dem richtigen Weg und hat dabei ignoriert, dass man längst nicht so gut ist, wie man dasteht. Anders ausgedrückt: Der KSV hatte in der Hinserie außerordentlich viel Glück und einen Terodde, der so gut wie alles traf, was man treffen konnte. Jetzt ist aus dem Glück Pech geworden (Kittels Lattentreffer) und Terodde knipst nicht mehr. Das Ergebnis kann jeder unschwer an der Tabelle ablesen. Wenn man nun aber denkt, dass sich das „schon wieder gibt“ und man bald wieder so performt, wie vor einigen Wochen, so sieht man sich getäuscht, denn der KSV im März 2021 ist deutlich näher am „wahren KSV“ als der KSV im November 2020. Was aber darüber hinaus auffällt…

Der körperliche Zustand. 

Ich hatte vor einigen Jahren mal das Glück, ein längeres Gespräch mit Horst Hrubesch führen zu können und ich fragte ihn damals natürlich nach der Zeit unter den Trainern Zebec und Happel. Hrubesch erklärte dazu Folgendes: „Unter Zebec haben wir trainiert wie die Tiere, wir waren einfach doppelt so fit wie alle anderen. Als dann Happel kam, hat er der fitten Mannschaft einen taktischen Feinschliff verpasst und wir waren quasi unschlagbar“. Sehe ich den KSV im Jahr 2021, dann erkenne ich eine Mannschaft, die nicht austrainiert ist und die das auch weiß. Das Team selbst weiß, dass es das Spiel in den ersten 20 -30 Minuten entscheiden muss, weil man in der zweiten Hälfte kaum noch etwas zuzusetzen hat. Dazu kommen aus meiner Sicht seltsamste Auswechslungen und ein eklatanter Fehler des Trainers. Er hat Wintzheimer aus dem Team genommen, obwohl dieser zum Zeitpunkt seiner Enteierung der beste Offensivspieler war. Damit hat man sich ohne Not einer Waffe beraubt, dem Spieler die Form genommen und die Mannschaft geschwächt. 

Der „Zustand“ des Vereins.

Ich bin mir relativ sicher, dass es einen Zeitpunkt geben wird, an dem man im Verein (Aufsichtsrat?) sagen wird: Es war ein Fehler, keinen Vorstandsvorsitzenden instaliert zu haben. Denn mittlerweile ist es auch für den Blindesten erkennbar: Dieser Verein hat keine Führung. Heimschläfer Boldt ist zwar in der Lage, vor einem Spiel in arrogantester Art und Weise einen Reporter runterzuputzen, nach der Niederlage ist er dann wie gewohnt unsichtbar bzw. schon auf dem Weg nach Düsseldorf. Frankie Wettschein erklärt einmal im Jahr, er hätte mit dem sportlichen Bereich nichts zu tun und Sportchef Mutzel ist zwar ein Profi im Taschenbillard, aber ansonsten sondert er lediglich ein Feuerwerk an Platittüden ab. Wie jeder weiß, bin ich kein Fan von Bernd Paul Hoffmann, aber der hätte spätestens nach dem St. Pauli-Spiel eine „Honeymoon is over“-Ansage gemacht und Leistung für überproportionales Gehalt gefordert. Nur – einen solchen Mann bzw. eine solche Frau hat man nicht (mehr), weil man ihn/sie nicht wollte, weil man wollte, dass sich alle (oberflächlich) lieb haben. 

Aus vier sieglosen Spielen in Folge können schnell fünf, sechs oder sieben werden. Und dann steht der HSV da, wo er leistungsmäßig und gemessen an der fußballerischen Qualität hingehört: nicht auf den vorderen drei Plätzen. (Quelle: Sport1.)

Das stimmt, die Traditions-Krise kommt zu schlechtesten Zeitpunkt überhaupt, denn die nächsten Gegner heißen Kiel (2.), Bochum (1.), Heidenheim (6.), Hannover (8.). Zur Erinnerung: St. Pauli war vor dem Spiel gegen den KSV Tabellen-11. Mit ein bißchen Pech ist man in 3 Wochen auf Platz 7 der Tabelle angelangt und dann ist es zu spät für Reaktionen. Und wie auf Zuruf, die Stellungnahme von Taschenkünstler Josephine Mutzelbacher: 

„Das Ergebnis tut uns natürlich unheimlich weh und leid – für alle HSV-Fans, die natürlich auf einen Sieg gewartet haben, für Leute, die viel arbeiten, und vor allem für die Mannschaft und für das Trainerteam, weil wir wirklich viel dafür getan haben“, sagte Mutzel am Tag nach dem Derby und ärgerte sich: „Ich hatte das Gefühl, dass wir dran sind und dann leider durch vielleicht auch ein bisschen Pech und Unvermögen das Spiel verloren haben. Das Tor kam aus dem Nichts. Deswegen hat es noch mehr wehgetan, weil wir eher das Gefühl hatten, vielleicht machen wir noch eins. Es war ein Treffer, der wehgetan hat.“ Mutzel ist dennoch optimistisch: „Es ist nicht so, dass wir katastrophal spielen. Wir haben die Ergebnisse gerade nicht, aber wir arbeiten weiter. Ich bin mir sicher, wenn wir so weitermachen, kommen die Ergebnisse auch wieder.“

Dafür habe ich leider nur noch ein Wort: Offenbarungseid! 

Der Zustand der Medien.

Möchte man nach einem Begriff suchen, der die Berichterstattung über den KSV umschreibt, wäre man mit „Situations-Journalismus“ ganz gut bedient. Denn steht der Klub an der Tabellenspitze bzw. hat gewonnen, ist alles gut bis perfekt. Völlig egal, wie der Sieg oder die Tabellenführung zustande gekommen ist, wird um die Wette gejubelt, eine wirklich Analyse findet nie statt. Befindet man sich jedoch in einer Krise wie zur Zeit, dann ist wie von Geisterhand plötzlich all das schlecht, was vorher gut war. Warum? Weil man bedient! Man berichtet nicht, man analysiert nicht, man beobachtet nicht, man bedient. Man bedient seine Leser/User mit Inhalten, von denen man denkt/weiß, dass sie in der aktuellen Situation am besten ankommen und entsprechend verkaufen. Und nur darum geht es. Gestern und am Tag davor wollten die erzürnten Anhänger lesen, wie scheiße ihr Verein ist, ab heute wird unter Garantie wieder Hoffnung auf Besserung verbreitet. Weil es verkauft, so einfach ist das. 

Abschließend noch ein Wort zur KSV-Führungsmannschaft, denn sie offenbart eines der größten Probleme dieses Vereins. Aktuell hat man keinen Chef (Vorstandsvorsitzenden), auch deshalb, weil es den Herren Wettstein und Boldt erfolgreich gelungen ist, ein drittes Vorstandsmitglied und damit de facto ihren Chef zu verhindern. Nun steht es nicht in der Jobbeschreibung eines Vorstandsmitglieds, durch übergroße Sympathiewerte auffällig werden zu müssen, der KSV hat es jedoch geschafft, zwei ausgewiesene Kotztüten in den Vorstandsbüros zu beherbigen. Frank Wettstein habe ich persönlich erlebt, über Jonas Boldt habe ich noch von niemandem gehört, dass er ihn mag. Der Mann ist die fleischgewordene Überheblichkeit und unglücklicherweise hat wirklich niemand eine Ahnung, worauf genau sich der Vogel etwas einbildet. Aber es kommt noch etwas hinzu: Keiner von Beiden „ist“ HSV, sie Beide erfüllen zu 100% alle Kriterien von Durchlauferhitzern mit Zeitvertrag. Keiner von Beiden lebt diesen Verein, sie scheinen ihn selbst nach Jahren nicht zu kennen. Kombiniert mit einem Gladbacher als Aufsichtsratsvorsitzenden ergibt das eine tödliche Mischung. Ich erwarte garantiert nicht einen oder mehrere gebürtige Hanseaten im Vorstand, aber man sollte schon zumindest ansatzweise kapieren und akzeptieren, wie hier der Wind weht. 

Und der Trainer? Lässt wenig trainieren und ergötzt sich immer mehr an verbalen Belanglosigkeiten, die irgendwie intellektuell klingen sollen, die aber emotionslos daherkommen. Man bekommt von Spieltag zu Spieltag mehr das Gefühl, es ginge mehr um ihn und seinen vermeintlichen Plan als um den Verein und den Erfolg. Er redet von Lust auf Erfolg und Gier, ist aber nicht in der Lage, dies zu transportieren. Hat er im Verlauf der letzten 22 Spiele einen Spieler „besser gemacht“ oder eine Spieldiee implementiert? Ich kann nichts dergleichen erkennen. 

Von | 2021-03-12T20:26:05+01:00 3. März 2021|Allgemein|28 Kommentare

28 Comments

  1. Hannover1958 3. März 2021 um 08:42 Uhr

    ?Top-Analyse!

  2. Kugelblitz 3. März 2021 um 09:10 Uhr

    Hier steht ja zum wiederholten Male, dass Boldt vorm Spiel einen Sky-Reporter angeblufft hat. Worum ging es da?

    • Stellingen 88 3. März 2021 um 09:29 Uhr

      Darum, dass der HSV immer noch nicht mit Terodde verlängert hat und die Fans unruhig werden. Und die Frühjahrskrise, die es natürlich gar nicht gibt.

      • Kugelblitz 3. März 2021 um 10:08 Uhr

        Ah, danke schön.

        • BerndH60 3. März 2021 um 13:38 Uhr

          Zu Terodde sollte man vielleicht wissen, dass er 2016/17 den VfB Stuttgart mit 25 Treffern in Liga 1 geschossen hat. In der ersten Bundesliga kam er aber überhaupt nicht zurecht, brachte es nur auf 10 Einsätze und 2 Treffer, war am Schluss nicht mal mehr Stammspieler. In der Winterpause ist er dann zum FC Köln gewechselt und ist mit denen abgestiegen.
          Nachdem Wiederaufstieg der Kölner war die erste Liga wieder nicht sein Ding. Ich glaube nicht, dass Terodde an einem dritten Versuch interessiert ist.
          Der verlängert nur, wenn sicher ist, dass der HSV nicht aufsteigt.

          • Stellingen 88 3. März 2021 um 14:31 Uhr

            Simon Terodde ist gestern 33 Jahre alt geworden. Der unterschreibt in seiner Karriere also vermutlich noch genau einen Vertrag für zwei Jahre. Er dürfte in Liga 1 oder 2 niemanden finden, der ihm mehr bezahlt, als der HSV. Also wird er beim HSV auch unterschreiben, wenn die ihm einen Vertrag anbieten, egal in welcher Liga. Man könnte denken, die sind jetzt schlau beim HSV. Und wissen, dass in der 1. Liga ein Stürmertyp wie Terodde in einer Mannschaft die nicht offensiv dominiert sondern eher auf Konter und schnelles Umschalten setzen muss, nicht perfekt geeignet ist. Und deshalb abwarten. Aber wir reden über den HSV, also ist man nicht schlau. Man eiert statt dessen rum und wird am Ende der Saison den Vertrag verlängern, auch im (unwahrscheinlichen) Fall des Aufstiegs. Und das mit dem Druck der Anhänger begründen, dass man den Garant des Aufstiegs nicht ziehen lassen kann. Kennen wir alles, hatten wir alles schon etliche Male.

          • Basti 3. März 2021 um 15:47 Uhr

            Mal an den Berater gedacht? Der wird Herrn K. schon überzeugen und Herr K. überzeugt sowieso in Gänze.

  3. Bidriovo 3. März 2021 um 14:00 Uhr

    Jeder Übungsleiter in der Bundesliga bedient sich der Phrasen, die Herr Mutzel auch nutzt.

    Auch ein Herr Baum (nach 10 erfolglosen Spielen) und Herr Gross (nach 1 von 10 erfolgreichen Spielen) waren der Meinung, dass sie bei Schalke ergebnistechnisch bald voll durchstarten würden. Bullshit!

    Es werden Spiele mit rosaroter Brille skizziert, die so nicht stattgefunden haben. Traurig, aber für die Wahrheit ist neben dem Spielfeld leider kaum Platz. Um so mehr werfen sich die Medien auf Aussagen, wenn diese mal von der Norm abweichen. Diese werden allerdings gerne mit 1-2 Tagen Abstand vereinsseitig glatt gebügelt und mit Emotionen nach dem Spiel oder ähnlichen begründet.

  4. Wormfood 3. März 2021 um 14:03 Uhr

    Mit Blick auf die Tabelle wäre es mal wieder Zeit für ein Kühne-Interview. 🙂

    • Profikommentator 3. März 2021 um 16:14 Uhr

      Im Moment munkelt der beste Fußballblog Deutschlands erstmal, ob Witzboldt Bobic in Frankfurt ablöst 😀

  5. Tommy 3. März 2021 um 16:18 Uhr

    Was zahlt Präsident Pinselreiniger der Mopo eigentlich? Wie viele Tickets gibt es für die VIP-Lounge? 80?

    Bei der heutigen Schlagzeile „wird er Nachfolger von Bobic?“ kann ich nur noch lachen …

    Oder sind die da so verblödet? Möchte ich nicht ausschließen.

  6. Gastadler 3. März 2021 um 17:18 Uhr

    Von Boldt hört man irgendwie immer nur „Hat Vidal entdeckt“. Von sonstigen Leistungsnachweisen habe ich zumindest noch nie was gehört 🙂 Einen Wechsel zur Eintracht würde ich mal ausschließen. Da werden seit ein paar Jahren nur noch Fachleute eingestellt. Anwesenheitsallergiker braucht da niemand.

    • Nichtkunde 3. März 2021 um 18:31 Uhr

      Klar hat der Witzboldt Vidal entdeckt. Der kickte schließlich damals barfuß mit seinen Freunden auf der Straße. Gut, jetzt nicht direkt barfuß, und seine Freunde waren die Mannschaftskollegen bei Colo-Colo (quasi der FC Bayern Chiles) und in der Junioren-Nationalmannschaft… bei der U20-WM… aber wer will da schon so pedantisch sein. Ist doch so ein schönes Märchen.

  7. Demosthenes 3. März 2021 um 20:00 Uhr

    Lieber Herr HSV AG Sportvorstand,

    da Sie ja hier mitlesen, möchte ich die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ein paar interessante Gedanken mit auf die Weg zu geben. Ich starte die Reise mal und hoffe auf rege Beteiligung der Gemeinde. Hier sind

    5 astreine Gründe für einen Wechsel nach Frankfurt:

    Nummer 1 „Entfernung“
    Das Leben ist kurz, warum kostbare Zeit im Auto oder Flugzeug verschwenden.
    Düsseldorf – Hamburg 402 km. Düsseldorf – Frankfurt 227,9 km.
    Vorteil Frankfurt

    Nummer 2 „Harmonie“
    Eintracht Frankfurt… wo sonst steckt so viel Versprechung schon im Vereinsnamen? Warum in Hamburg mit konkurrierenden Ex-Präsidenten, stuhlsägenden Mitvorständen oder renitenten Aufsichtsräten rumärgern? Eintracht statt Zwietracht, Bämbel statt Schierlingsbecher, Schunkeln statt Eiertanz.
    HSV – Hamburger Schiet Verein – muss ich noch mehr sagen?
    Vorteil Frankfurt

    Nummer 3 „Kohle“
    Wenn es noch irgendwelche Unklarheiten bezüglich der hanseatisch-kaufmännischen Finanzlage gibt, einfach mal an der Bürotür nebenan klopfen und Kollege Wettschein von der Tränenampore wegziehen und nachfragen. Nach peinlichen Bettelaktionen, äh, Pardon, Fan-Anleihen, verwaisten Business-Loungen, millionenteuren Fliegenfängern und Holzfüßen, Verschlimmbesserungsscheinen, bereits verpfändeten, städtischen Stadionrenovierungsgeldern, degressiven Zweitliga-TV-Einnahmen und was da noch so unter der löchrigen Kapitaldeckenoberfläche lauert.
    Dagegen Frankfurt: Champions-League-Platzierung, seit vielen Jahren in der 1. Bundesliga, aktuelle Transferbilanz plus 6 Mio Euro.
    Und dann spielen sie auch noch im Deutsche-Bank-Park und nicht im sponsorenlosen „Volks“Parkstadion.
    Vorteil Frankfurt

    Nummer 4 „Sportliches“
    1. Liga oder 2. Liga?
    Andre Silva (37 Mio), Luca Jovic (20 Mio), Filip Kostic (32 Mio) oder Aaron Hunt (400 Tod), Gideon Jung (900 Tsd), Khaled Narey (800 Tsd)?
    11 A-Nationalspieler oder 1 A-Nationalspieler?
    Cheftrainer Addi Hütter oder Daniel Thioune?
    Sind die vorstehend Fragen ernst gemeint oder bin ich schon besoffen?
    Vorteil Frankfurt

    Nummer 5 „Erfolge“
    Letzter Titel Frankfurt: DFB-Pokal 2018
    Letzter Titel HSV: DFB-Pokal 1987
    Letztmalig 2. Liga Frankfurt: Saison 2011/12, sofortiger Wiederaufstieg.
    Letztmalig 2. Liga HSV: Saison 2020/21, aktuell Platz 4.
    Vorteil Frankfurt

    Nummer 6 „Sonstiges“
    Nie wieder Derby gegen St. Pauli.
    Erstliga-Kickbacks statt Zweitliga-Bratwürste.
    Indeed statt Orthomol.
    Adler statt Raute.
    Vier Vorteile Frankfurt.

    Lieber Jonas, worauf wartest Du noch? Sportvorstand bei einem Erstligisten, Champions-League Anwärter und Transferplusmacher und Du musst nicht mal Italienisch lernen.

    Ein Mega-Job, die Hammer-Chance, das kommt so schnell nicht wieder. Und lass Dich nicht von Freddies großen Fußstapfen irritieren, in Wegignorieren und Selbstüberschätzung hat Dir noch keiner was vorgemacht.

    Also, gib‘ Dir einen Ruck und unterschreibe, so lange die in Frankfurt keinen Besseren finden, denn das kann schnell passieren. Und in der direkten Nachbarschaft mit dem DFB bieten sich einem fixen Jung wie Dir sicherlich noch viele weitere rosige Zukunftsaussichten.

    Gute Reise,
    Dein Demosthenes

    • Demosthenes 3. März 2021 um 21:03 Uhr

      Was ist los, Gemeinde, laßt Euch nicht lumpen und gebt dem Jonas noch ein paar gute Gründe, Hamburg zu verlassen.
      Ihr wisst ja, er selber ist nicht so’n Aktiver.

      • Nichtkunde 3. März 2021 um 21:40 Uhr

        #7: Teure Ü30-Resterampe oder doch lieber eine Scouting-Abteilung, deren Horizont über die vergilbten Kicker-Sonderhefte von vor fünf Jahren hinaus geht. Endlich wieder „Entdeckungen“, die du schamlos für dich selbst reklamieren kannst.

        Naaa, Joni? Wer soll dein Herzblatt sein?

    • hwolf 3. März 2021 um 21:21 Uhr

      Und Dank Ihrer überragenden Fähigkeiten gibt es ja auch bald ein Wiedersehen, beim Abstiegskrimi der 2. Liga.

      Also, auf geht es, Jonas

  8. Mattes 3. März 2021 um 21:16 Uhr

    Ich finde, heute hat sich mal wieder ein eklatanter Unterschied bemerkt gemacht…der echte KSV hat engagiert, mit viel Bock und Geilheit ein Spiel gewonnen, und ist damit ins DFB-Pokal-Halbfinale eingezogen! Herzlichen Glückwunsch dazu! In Nähe der Müllverbrennung ist man ja bekanntlich der Meinung, dass DFB-Pokal Scheiße ist und man seine Kräfte ja auf die Liga konzentrieren soll…Fazit: Die Eiercremetruppe ist 4ter, der KSV 2ter! Der KSV hat paar Millionen mehr in der Tasche durch den DFB-Pokal, der Eiercremeclub nicht! Diese ganze Strategie (ich weiß, es gibt keine wirkliche) dient doch nur der Verschleierung, Selbsterhaltung und Hinhaltung…alle wissen, dass der Laden am Arsch ist und keiner will es sagen, und von den Hohlkörpern der Schreihälse will es auch keiner wahr haben.

    • Mende 4. März 2021 um 08:03 Uhr

      Sorry für den Einwurf, aber es muss DIE KSV heißen.

  9. Demosthenes 3. März 2021 um 22:12 Uhr

    Nummer 8 „Immer zu zweit sie sind, ein Meister und ein Schüler“
    Als Kylo-Ren des HSV darfst Du Deinen Lieblingslehrling, Direktorenpraktikant Mutzel, gern mitnehmen, lieber Jonas.
    Geballte Kompetenz im Doppelpack, da kann Frankfurt nicht „Nein“ sagen.

    • Profikommentator 4. März 2021 um 02:04 Uhr

      Und Wettstein auch einpacken. Wenn man bedenkt, wie er mit wenig Möglichkeiten sanieren kann, was schafft der mit dir zusammen dann nur mit mehr Mitteln?

  10. UliStein 4. März 2021 um 08:47 Uhr

    Ich würde doch sehr darum bitten, Hamburger Müll in Hamburg oder auf Hamburger Wegen mittels Abfindungen oder ähnlichem zu entsorgen. Wir haben in Frankfurt für diesen Komiker keine Verwendung.

  11. Libuda 4. März 2021 um 08:53 Uhr

    #9: nur noch die halbe Arbeit mit der Presse. Keine kritischen Journalisten mehr von der Mopo oder dem HA, die dem HSV in sprungbereiter Feindseligkeit gegenüberstehen. Kein Vergleich zu den handzahmen Jungs von der FAZ oder der FR

  12. jandpunkt 4. März 2021 um 08:57 Uhr

    Kleiner Seitenhieb von Schulle (NICHT SchOlle!!!):

    „Für uns und unsere Fans, die ja überall in Hamburg sind, war es ein schönes Gefühl“

  13. Hein Blöd 4. März 2021 um 18:02 Uhr

    – 10: Auch in Frankfurt wird das Gehalt in Euro überwiesen (Ganz wichtig!)

  14. dead-alive 4. März 2021 um 20:41 Uhr
    • Gravesen 4. März 2021 um 20:53 Uhr

      Völliger Bullshit und die übliche KSV-Hoffnung auf den „einen starken Mann“, der den Verein allein ans Licht führt. Rangnick hätte unter den augenblicklichen Umständen in Hamburg keine Chance. Deshalb kamen übrigens Leute wie Sammer und Tuchel nicht, weil sie verstanden hatten, dass sie an diesem Verein scheitern würden.

  15. cajunX 4. März 2021 um 21:08 Uhr

    Schade um die Zeit, die man dem angeblichen Interesse der SGE an Boldt widmet. Es glaubt doch wohl keiner, dass nach Football Leaks und dem anschließenden Rauswurf durch Völler bei Bayer, dass auch nur ein Verein der 1. BL sich die Blöße geben würde, diesem Blender, der gegen die Interessen seines Arbeitgebers handelte und auf Kosten der Reputation seines Arbeitgebers seine und die Taschen seiner Berater-Buddies gefüllt hat, einen Top-Job in der Bundesliga anzubieten. Warum ist er denn in die 2. Liga nach Hamburg, wenn ihn die ganzen Erstligaclubs für so nen tollen Hecht hielten? Dieser SGE-Hoax ist so durchschaubar und ähnlich angelegt wie die Roma Fake-Story. Schon mal daran gedacht, warum der Mist nur in Hamburger Medien erscheint und da nur bei denen, von denen jeder weiß, dass sie mit Seriosität nichts am Hut haben. Lese ich diese Meldung in der Süddeutschen, in der Stuttgarter Zeitung oder sonstigen überregionalen Zeitungen, die mit HH nichts am Hut haben?

    Nein? Dafür ist das etwas viel Aufmerksamkeit für diesen Möchtegern …

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