In der Kontinuität gefangen…

Na klar, 18 Trainer seit 2010 ist übel, wirklich übel. Und eigentlich schafft sowas – nur der HSV. Und ebenfalls richtig: Man sollte dem Übungsleiter doch einfach mal ein wenig Zeit geben, seine Idee und die ihm an die Hand gegebenen Spieler zu entwickelt. Stimmt alles, denn was haben die zahllosen Trainer-Rauswürfe und Trainerwechsel dem Verein am Ende gebracht? Nichts, weniger als nichts. Unruhe, der nächste „Neu-Start“, die nächste verworfene Hoffnung, die nächste Millionenabfindung, alles wieder von vorn. Würde der HSV heute (sportlich) anders dastehen, hätte man beispielsweise an Hannes Wolf oder gar an Christian Titz festgehalten? Man weiß es nicht, auf jeden Fall hätte man viel Geld gespart. Denn es ist bei Weitem nicht nur der Headcoach, der im Falle einer Entlassung gehen muss, zumeist fliegt das komplette Funktionsteam mit ihm. Also – Kontinuität ist gut. Vertrauen ist gut. Zeit geben ist gut. Nur halt nicht Kontinuität um der Kontinuität willen. Denn was nicht geht, ist der verzweifelte Versuch, es anders zu machen, nur um es anders zu machen. Das ist aber exakt das, worauf es in Hamburg gerade wieder hinausläuft.

Denn was ist die Voraussetzung dafür, dass man endlich einmal kontinuierlich arbeitet? Natürlich muss man bereit sein, auch mal eine Leistungs- oder Ergebnisdelle gemeinsam durchzustehen, aber das ganze Große, das Bild, die Entwicklung, sie muss sichtbar sein und das ist sie in Hamburg nicht. Denn beim HSV, der mit 15 Punkten aus den ersten 5 Spielen wie entfesselt in die aktuelle Saison gestartet war, ist nicht nur der Alltag eingekehrt, die Mannschaft im Ganzen und jeder Spieler für sich hat sich im Laufe der Spielzeit rückentwickelt. Sukzessive wird ein Spieler nach dem nächsten von Spieltag zu Spieltag schlechter, selbst Torgarant Terodde, der in den ersten 17 Spielen 17 mal netzte, trifft die Bude nicht mehr. Und diese Entwicklung ist nicht etwa auf übergroßes Verletzungspech, gigantische Corona-Pausen oder Schiedsrichter-Fehlentscheidungen in Serie zurückzuführen, sie ist vielmehr hausgemacht. Fakt ist: Trainer Daniel Thioune ist nicht in der Lage, aus der Mannschaft mit dem höchsten Etat und den nominell besten Spielern ein Team zu bilden, welches sicher aufsteigt und nicht weniger muss man erwarten, wenn man mehr Kohle ausgibt als der Rest der Liga. 

Hätte man es in Hamburg anders versucht, könnte und müsste man es auch anders sehen. Hätte man auf sogenannte „Säulenspieler“ wie Leistner, Terodde, Ulreich und Gjasula verzichtet und hätte man sich von Gesichtern des Abstiegs wie Jung und Hunt getrennt und es stattdessen mit weitesgehend unbekannten Akteuren versucht, wäre die Lunte auch deutlich länger, aber das wollte man in Hamburg mal wieder nicht. Im Volkspark wollte man aufsteigen, weil man aufsteigen muss. Deshalb leistet man sich einen Terodde, deshalb bezahlt man einem Gjasula das Doppelte dessen, was er in der Bundesliga bei Paderborn kassiert hat, deshalb bindet man sich einen Ulreich für Jahre ans Bein. Nicht, um einem Daniel Thioune, der selbst vor der Saison € 500.000 Ablöse gekostet hatte, eine Mannschaft zum Entwickeln zu geben, sondern damit er verdammt nochmal aufsteigt mit dem Ex-Dino. Nun aber hat den Trainer die Realität eingeholt, der HSV holte im Kalenderjahr 2021 insgesamt 22 Punkte aus 16 Spielen, ein Schnitt von 1,3 Punkten. Damit erreicht man über die Saison gerechnet 46 Punkte, das reichte in der letzten Saison für Tabellenplatz 8. Tabellenplatz 8 wäre aus der Sicht einiger HSV-Anhänger noch nicht mal schlecht, wenn man denn auch einen Etat wie der zur Zeit Tabellen-8. hätte. Dies ist der KSV mit einem Kaderwert von € 14,68 Mio. (HSV: € 35,40 Mio.). 

Schaut man sich die Rückrunden-Tabelle an, wird das Bild noch trüber. Mit z.Zt. 15 Punkten hat der HSV genau 3 Punkte mehr geholt als der abgeschlagenen Tabellenletzte aus Würzburg, ein absolut desaströses Ergebnis. Und, wie gesagt, wenn man schon über Kontinuität spricht, ist die Entwicklung ein maßgebliches Kriterium und diese Entwicklung zeigt deutlich nach unten, da können Boldt und Mutzel auch noch so sehr labern. In Hamburg aber möchte man endlich einmal kontinuiertlich sein und man ist damit gefangen in seiner eigenen Zielsetzung. Gleichzeitig gefährdet man aber das überlebenswichtige Saisonziel und ich höre schon die Sprüche, die uns im Juni/Juli erheitern werden. „Veilleicht hätten wir Mitte/Ende April doch die Reißleine ziehen sollen“. Aber dann ist es zu spät. Andere Vereine machen es anders. Gestern hat der Tabellen-13. der Bundesliga, der FC Augsburg, seinen Trainer Heiko Herrlich entlassen, am Tag zuvor hat sich  der Vierte der 3. Liga, Dynamo Dresden, von seinem Übungsleiter getrennt. Der 1. FC Köln hat diesen Schritt von nicht allzu langer Zeit auch beschritten, bei Arminia Bielefeld ist Frank Kramer seit dem 02.03.2021 Chef an der Außenlinie. All diese Klubs sahen die Saisonziele gefährdet und zogen die Reißleinen, für den HSV ist es jetzt, 4 Spiele vor Ende zu spät dafür und man hat es auch nicht vor. 

Und dann? Will man dann mit einem Trainer, der das Saisonziel dann krachend verkackt hat, tatsächlich in die neue Saison gehen? Dann ohne Terodde und mit deutlich kleinerem Etat, dafür aber mit deutlich mehr Konkurrenz (z.B. Schalke 04)? Um genau was dann aufzubauen? Ein Team, das erfolgreich den Abstieg in die 3. Liga verhindert? Es wäre natürlich wieder einmal typisch HSV, wenn man Thioune die Saison zu Ende spielen lässt, den Aufstieg verpasst und ihn dann feuert. Nur dann müssen die dafür Verantwortlichen am selben Tag mit ihm zusammen vom Hof reiten. Doch dann…

 Wie das Abendblatt erfuhr, soll es beim HSV auch bei einem erneut verspielten Aufstieg mit der sportlichen Führung um Trainer Thioune, Sportdirektor Mutzel und Vorstand Jonas Boldt weitergehen. Diese Vereinbarung wurde vor der Saison gemeinsam mit dem Aufsichtsrat getroffen, und hat nach übereinstimmenden Angaben aller Beteiligten – Strand jetzt – noch immer Bestand.

Besprochen wurde, dass alle drei Verantwortlichen für das sportliche Abschneiden das Vertrauen des Kontrollgremiums genießen, um in dieser Konstellation beim HSV auf Sicht etwas zu entwickeln. Rückschläge wie einen verpassten Aufstieg seien mit einkalkuliert.

Die Begründung wurde ebenfalls mitgeliefert:

Anders als es in der Vergangenheit oftmals der Fall war, arbeiten Vorstand und Aufsichtsrat in dieser Saison sehr harmonisch zusammen. Vor allem Boldt tauscht sich regelmäßig mit den Räten Markus Frömming und dem Vorsitzenden Marcell Jansen aus.

Das ist ja hervorragend! In diesem lächerlichen Rat der Durchwinker sitzen seit Jahren nur noch ahnungsbefreite Dünnbrettbohrer, die sich daran ergötzen, sich von Underperformern wie Wettstein, Boldt und Mutzelbacher Ammenmärchen erzählen zu lassen. Als Gegenleistung erhält man dann eine Jobgarantie auf Lebenszeit, weil man sich immer so freundlich mit den Kühne-Abgeordneten Frömming und Jansen „austauscht“. Und man hat sich bereits vor der Saison einen Rettungsanker eingebaut bzw. einbauen lassen, für den Fall, dass es erneut nicht klappt? Bin ich hier eigentlich inzwischen endgültig in der Klapsmühle gelandet? Da dachte man, man wäre mit dem ehemaligen „Rat der Ahnungslosen“ um Ertel, Erhardt und Floberg am unteren Ende angekommen, aber diese Versager toppen selbst das. Naja, ist ja auch nicht ihr Verein. Sorry, aber denen ist einfach nicht mehr zu helfen. Man kann wirklich nur hoffen, dass der Aufstieg mißlingt, ein neues e.V-Präsidium alle an die Luft setzt und kein Stein auf dem anderen lässt. 

Von | 2021-04-27T07:56:48+02:00 27. April 2021|Allgemein|16 Kommentare

16 Comments

  1. Kobinho 27. April 2021 um 08:53 Uhr

    Und dann wundert man sich, dass man Leistungskultur in diesem Verein weiterhin vergeblich sucht…

    • Gravesen 27. April 2021 um 08:55 Uhr

      In der Tat, die Herren schützen sich alle hübsch gegenseitig und verabreichen sich Jobgarantien. Klar, so lange man immer noch schön abkassieren kann. Was für ein Dreckshaufen.

      • Demosthenes 27. April 2021 um 09:37 Uhr

        Jetzt ist der HSV endgültig zur Beute der Scham-, Skrupel- und Ahnungslosen geworden. Der totalen Abzocke steht nichts mehr im Weg. Und die blinden Hüpfer werden auch daran noch alles toll finden.

  2. prenk 27. April 2021 um 09:11 Uhr

    In diesem Zusammenhang ist auch die Berichterstattung der MoPo/Bild interessant. Erst wird der Trainer in einer Art und Weise angezählt, die eigentlich keine andere Option als die Entlassung ließ, sollte das Spiel in Regensburg nicht gewonnen werden. Ergebnis des Spiels ist bekannt, aber statt, wie es nun eigentlich die logische Folgerung gewesen wäre, die Entlassung des Trainers als einzige Lösung zu präsentieren, eigentlich nach den Aussagen der sportlichen Führung nach dem Spiel, gleich inklusive der Entlassung eben dieser „Führung“, wird der Heimschläfer nun in Watte gepackt.
    Ich bin gespannt, wie die MItgliederschaft reagiert, wenn der Aufstieg verweigt wird, wovon ja auszugehen ist. Ein Klötencreme vertreibender Kleinunternehmer wird wohl keinerlei Aussichten auf Wiederwahl haben. Hier frage ich mich eh noch, auf welcher Grundlage er im Aufsichtsrat noch was zu sagen hat. Von daher ist Dein letzter Satz aus meiner Sicht nicht ganz unrealistisch.
    Man könnte dem Heimschläfer ja auch sagen, dass man ihn gerne nach Frankfurt gehen lässt oder zu egal welchem Interessenten, den er sich wieder ausdenkt…so könnte man sich eine Abfindung sparen, aber wahrscheinlich wird genau dann zufälligerweise kein Interessent da sein….

  3. Namotrip 27. April 2021 um 09:24 Uhr

    […]hätte man sich von Gesichtern des Abstiegs wie Jung und Hunt getrennt und es stattdessen mit weitesgehend unbekannten Akteuren versucht, wäre die Lunte auch deutlich länger,[…]

    Das ist für mich der entscheidende Punkt, der schon vor Jahren hätte berücksichtigt werden müssen. Spätestens nach dem ersten Abstieg.

    Kaum ein Fan hätte protestiert, wenn man die Mannschaft komplett umgekrempelt hätte und mit einem jungen Team mit Potential an den Start gegangen wäre. Und genau mit so einem Team hätte doch jeder viel lieber mitgefiebert, als mit satten Durchschnittskickern mit großem Mundwerk.

    Wahrscheinlich wäre man auch mit so einem Team zweimal nicht aufgestiegen, aber man hätte das gleiche Ergebnis wie aktuell günstiger haben können. Und: Wenn man die Ziele vorher vernünftig kommuniziert („Mannschaft ist jung, muss sich entwickeln. Ziel ist erstmal oberes Drittel der Tabelle“), hätte da mit Sicherheit niemand etwas zu gesagt. Aber angeblich konnte man diesen Weg in Hamburg ja niemandem verkaufen, wie aus diversen Aussagen verschiedener Verantwortlicher hervorgeht.Als ob…man war einfach nur zu bequem, diesen zweifelsohne schwierigeren Weg zu gehen. Man war zu faul, sich ein Konzept zu überlegen und einen USP für den Hamburger SV zu finden.Stattdessen biederes Gelaber vom Dino, der großen Stadt und den tollen Fans. Man war zu faul, Talente zu scouten und sich tatsächlich ein Netzwerk aufzubauen. Stattdessen wurde mit Beratern und Geldgebern geklüngelt und irgendwelche Halb-Kicker verpflichtet.Man war zu faul, sich selbst als Vereinsführung durch Konzept und Meinung ein Profil zu geben. Stattdessen wurde mit der Journalie geklüngelt, damit die die bequeme Scheiße, die man selbst fabriziert, gut schreibt.

    Für mich wäre der Weg mit einer jungen Mannschaft, deren Ziel nicht der sofortige Aufstieg ist, alternativlos gewesen. Und das nur aufgrund der Perspektive. Man ist mit einer teuren Mannschaft an den Start gegangen, mit dem Ziel, sofort aufzusteigen. Die Frage ist: MIt welcher Perspektive? Das Problem: Die Mannschaft ist zu schlecht für die 1. Liga. Selbst wenn sie aufsteigen würde, würde man sich in spätestens 2 Jahren wieder in der gleichen Lage wie jetzt befinden. Perspektive? Keine! Und selbst wenn die Mannschaft den Klassenerhalt in der 1. Liga schafft, wie generiert man Geld? Im derzeitigen Kader befindet sich kein Spieler, der auf einen Schlag viele Euros in die Kassen spült, zumal jeder potentielle Abnehmer weiß, wie dringend der HSV Geld benötigt. Entsprechend wird der Preis gedrückt.Die paar mehr Euros an Fernsehgeldern helfen (bei den vielen Baustellen im Kader) auch nicht weiter. Insgesamt ist das Modell also sogar dann zum Scheitern verurteilt, wenn der HSV aufsteigt und den Klassenerhalt schafft.

    Folglich wäre das Modell des Umbruchs tatsächlich die einzige Alternative. Und zwar ein wirklicher Umbruch, nicht nur ein gelaberter. Dann hätte man zumindest die Chance, dass sich einer der jungen Spieler gut entwickelt und anschließend Geld bringt, mit welchem der Kader verstärkt und erstliga-tauglich gemacht werden könnte.Und nur mit solchen Teilerfolgen ist die so oft herbeigesabbelte Kontinuität tatsächlich möglich. Wobei: Eigentlich haben wir auch in Hamburg Kontinuität. Nur eine, die keiner haben will.

    Ich hoffe tatsächlich, dass Schalke den Weg des Umbruchs geht. Es wäre spannend zu beobachten, wenn ein Verein die Eier für eine komplette Umstrukturierung des Vereins und der Mannschaft hat.Ich gucke mir mittlerweile lieber junge Kicker aus der Schalker Knappenschmiede an, als unterdurchschnittlich kickende Maulhelden im HSV-Dress.

    • Ex-HSVer+im+Herzen 27. April 2021 um 10:44 Uhr

      Du darfst eins nicht vergessen: so wären Profis an die Sache ran gegangen. Aber danach sucht man beim HSV vergeblich seit 20 Jahren

  4. Demosthenes 27. April 2021 um 09:48 Uhr

    Freie Bahn für Boldt und Co.

    Die Trödeltruppe um den Leverkusener Leptosom schickt sich an, auch die nächste Saison ungehindert von Kontrollen und Aufsichtsorganen ihr munteres Abzockspielchen weiter zu treiben. Es gibt nur ein Problem, nachdem man sich gegenseitig den Verbleib gesichert hat: Geld.

    Denn wer plündern will braucht vor allem etwas, das man plündern kann. Und die Erbpacht-Kohle der Hansestadt ist dem Vernehmen nach bereits Geschichte, auch ohne dass nur ein Stück Stadion renoviert wurde. Darum wird nach den Mitgliederversammlung und Wahl der nächste Schritt von Jansen und Wettstein sein, den weiteren Anteilsverkauf der AG in trockene Tücher zu bringen.

    Den Wermutstropfen, erneut keinen Aufstiegsbonus zu kassieren, werden Boldt, Thioune, Ulreich und der Rest verschmerzen können. Immerhin dürfen die Hyänen ein weiteres Jahr am Kadaver nagen. Irgendwie und irgendwo findet sich immer noch ein Stückchen Fleisch.

  5. jusufi 27. April 2021 um 10:08 Uhr

    Ich kenne ein paar der Vorstandsverträge aus dem Unternehmen, für das ich tätig bin. Wundersamerweise gibt es dort keinen einzigen Vorstand ohne Zielvereinbarung. Das schafft man nur beim HSV. Echt zu geil, so einen Posten zu bekleiden (und entsprechend abzusahnen), ohne Verantwortung für das Abschneiden des Unternehmens zu tragen

  6. Ralf Schulz 27. April 2021 um 10:22 Uhr

    Ja ist doch herrlich, zumindest für die Herren Boldt, Mutzel, Thioune, wenn man so dermaßen abgesichert ist das man trotz erneutem Versagen im Prinzip unkündbar ist und genauso erfolglos weiterwerkeln darf wie die Jahre zuvor und trotzdem ganz nett Milch und Honig fließen.
    Und da sind wir dann ja auch wieder beim hier bereits x-fach beschriebenen Hauptproblem dieses Vereins, es besteht absolut kein Anspruchsdenken und keine Leistungskultur, beim KSV wird weiterhin abkassiert ohne auch nur ein µ an Arbeit und Gegenleistung dafür erbringen zu müssen und das schon 1 Jahr im voraus abgesegnet durch den „Rat der Ahnungslosen“!!!!
    Sag mir einer wo es so etwas in der heutigen Zeit noch gibt ausser vielleicht auf Schalke und auch dort wird kein radikaler Umbruch erfolgen(siehe erste Neuverpflichtung Latza von Mainz, ich glaube auch schon 32 Jahre alt), dort ist der Druck sofort wieder hoch zu müssen wahrscheinlich noch größer als beim KSV, ich will aber hier gar nicht die KSV-Probleme mit anderen Sorgenkindern vergleichen.
    Der Club macht einem wirklich nur noch sprach-und fassungslos, ich will und kann nur hoffen das sich gegen die aller letzte Möglichkeit durch weitere Anteilsverkäufe frisches Geld zu generieren entschieden wird, ansonsten kann man Kühne sein Spielzeug KSV gleich schenken, nur den Verein wird es dann zumindest in dieser Form nicht mehr allzu lange geben!!!!

  7. Demosthenes 27. April 2021 um 10:50 Uhr

    Nagelsmann wechselt zu den Bayern. Rekord-Ablöse und Mega-Gehalt machen ihn zum teuersten Trainer aller Zeiten. Für kolportierte 25 Mio Ablöse, 5-Jahres-Vertrag mit 5 Mio EUR Gehalt pro Jahr und weiteren Nachvergütungen an den abgebenden Verein pro gewonnenem Titel Nagelsmann Julian den Flick. Das perlt.

    Nach Super League und CL Reform nun das. Soviel zum Thema neue Bescheidenheit und Demut im Fußball.

  8. Tom 27. April 2021 um 13:59 Uhr

    In den Medien wird von Witzbold mal wieder der angebliche „Druck“ auf die KSV-Spieler angeführt. Auch als Entschuldigung für die mauen Leistungen in jüngster Zeit.
    Das Thema hatten wir ja schon des öfteren. Mir ist das unbegreiflich. Weshalb ist man den Fussball-Profi geworden? Weshalb geht man zum vermeintlichen Favoriten der 2.Liga, zum „großen“ HSV? Jeder der beim KSV unterschreibt will doch offenbar in die erste Liga aufsteigen. das würde ich weiterhin mal 99% der Spieler unterstellen. Sie wollen aufsteigen, sie wollen grundsätzlich gewinnen. Also weiß man es vorher. Und diesen angeblichen Druck der Medien gibt es nicht. Wie sollte das auch funktionieren? Wie sollte das die Leistung eines Spielers beeinflussen?
    Nein, das Grundübel liegt im zu laschen und belastungsgesteuerten Training. Somit also am Trainer und seinem Team. darüber hinaus am inkompetenten Sportchef und Manager, der dieses Team engagiert hat und zudem Spieler unter Vertrag hat, mit denen man nichts gewinnen kann, weil die sich anpassen und keine Typen sind, die auch mal die Mannschaft pushen können.
    Mit einem richtigen Trainer gibt es täglich Druck auf dem Trainingsplatz. Es wird Leistung eingefordert, Fitness erarbeitet, Taktiken einstudiert. Wer nicht mitzieht, sitzt draußen. So war es in meiner Jugend, so sollte es auch sein. Fussball ist Leistungs- und Ergebnissport. Das beißt sich offenbar jedoch mit einer Gesellschaft, die gleichgeschaltet ist und in der es am besten keine Beurteilungen von Leistungen mehr geben soll (wie in den Schulen).
    Das alles spiegelt sich im Fussball wieder, ganz besonders beim KSV.
    Weshalb man nun wieder zaudert, und die offensichtliche negative Tendenz nicht stoppt, ist nicht nachvollziehbar. Ich bin auch dafür, langfristig mit einem Team zu arbeiten. Aber die Ergbnisse müssen halt einfach dann auch stimmen. Und das tun sie hier nicht mehr.
    Im Winter hat man auch verpasst, was zu ändern. Ein zweiter Stürmer wäre erforderlich gewesen, ein Mittelfeldspieler, der das Spiel schnell macht. Die Statistik spricht doch auch ganz klar gegen den Köter. War er dabei, gabs weniger Punkte.
    Hinzu kommt, das die Gegner die Mache von Thioune nun kennen. ads, was in der Hinrunde noch geklappt hat, ist entschlüsselt. Der Trainer hat darauf jdeoch keine Antwort. mission nicht erfüllt. Oder auf duetsch gesagt: gescheitert.

  9. Vsabi 27. April 2021 um 16:01 Uhr

    Wer glaubt beim HSV wird sich etwas ändern, hat die letzten Jahren verschlafen. Gehen wir die Vereinsstruktur doch einmal chronologisch durch.
    Ein Aufsichtsrat bestehend aus JA-Sager und Durchwinker ohne Fussballkompetenz, Hauptsache geile Visitenkarte. Eine Schande für jeden Hanseaten! Nieten im Nadelstreifenanzug.
    Alle weitere Gremium kann man abhacken da nur auf dem Papier existieren.
    SPORTDIREKTOR BOLDT, ein Lügner, Blender und Märchenerzähler in seiner jetzigen Position, als Mensch, unsympathisch, arrogant und hinterlistig. Football Leaks hatte die Machenschaften von Boldt in Leverkusen aufgedeckt, dann die Superlüge mit Rom und aktuell das Interesse von Frankfurt. Den Sturz von Hoffmann in Zusammenarbeit mit zwei anderen Charakterschweinen unterstreichen seinen Status als Trümmerratte.
    MUTZEL ein kleines Rädchen im Gesamtkonstruckt wird es nie gelingen, einen eigenen Charakter zu gewinnen. Sein ständiges Gelaber mit Ausflügen zum Boxsport sind beschämend und seiner Intelligenz angepasst. Ein weiterer NICHTS im Verein.
    JANSEN, der Prototyp des Versagens, in seiner aktiven Laufbahn als Fussballer nur Mittelmass und Möchtegern Weltmeister mit Minuteneinsätze. Als Unternehmer schon mehr Pleiten als Erfolge. Hinterlistig und falscher Fufziger. Blender durch sein einstudiertes Manager-Gelaber.
    WETTSTEIN, ein Joungleur, der bei der Mafia eine tolle Karriere hingelegt hätte. Meine Vermutung, dass die gesamte Finanz-Elite von Kühne und N….ihm beratend unterstützt und sich bei seiner Raffinesse, die Augen reiben.
    TRAINER, er hatte schnell das HSV-Gen und wird kurzfristig den gleichen Weg gehen wie seine gescheiterten Vorgänger.
    MEDIEN HAMBURG, noch unqualifizierter geht nicht, ein Haufen Arschkrischer und Abzocker, würden bei seriösen Medien, nur die Papierkörbe ausleeren dürfen.
    DUMME ANHÄNGERSCHAFT, das Kapital des HSV.
    NUR DER HSV, ein Trümmerverein, der sich selbst gross redet und schon dreißig Jahre ohne Erfolg ist.
    FAZIT, der HSV ist die Lachnummer der Ligen, am meisten gehasste Verein, weil arrogant und fußballerisch nur mittelmässig, aber immer grosse Schnauze ( wir bringen 6 Punkte mit ).

  10. HSVKritiker 27. April 2021 um 17:21 Uhr

    Für mich hört sich das so an, als würde sich der gesamte HSV für die nächsten Jahre in der 2. Liga gemütlich einrichten. Na denn.

    Druck scheint es ja auch von keiner Seite zu geben!

  11. atari 27. April 2021 um 19:37 Uhr

    Ich wäre mir da nicht so sicher, dass der HSV wieder den Aufstieg verzockt.

    • jandpunkt 27. April 2021 um 20:07 Uhr

      Da bin ich genau bei Dir, speziell in Anbetracht der Aktuellen Ergebnisse der Konkurrenz.

      Allerdings wäre DANN die spannende Frage: „Und was nun?“

  12. cajunX 27. April 2021 um 21:35 Uhr

    Da bin ich mir eher nicht so sicher was den KSV anbelangt. In der RR-Tabelle haben sie im Vergleich zur Konkurrenz mit Abstand die schlechtesten Karten – mit gerade einmal 3 gewonnen Spielen aus den 13 Rückrundenpartien, nur 3 Teams sind noch schlechter:

    Rückrunden-Vergleich der 4 Aufstiegsanwärter:

    2. Bochum 27 Punkte aus 14 Spielen
    3. Fürth 25 Punkte aus 13 Spielen
    7. Kiel 18 Punkte aus 11 Spielen
    14. HSV 15 Punkte aus 13 Spielen

    17. Würzburg 12 Punkte aus 14 Spielen

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