Wenn ich Aufsichtsrat oder Anteilseigner wäre…

Heute ist es also so weit, die Herren Boldt und Wettstein müssen denjenigen Rede und Antwort stehen, die so dämlich waren und inzwischen nahezu wertlose HSV-Aktien für teures Geld erstanden haben. Hautproblem bei der virtuell stattfindenden Veranstaltung ist nur: Weder Aufsichträte nach Aktienkäufer haben eine Ahnung, was diese beiden Schießbudenfiguren da den ganzen Tag im Volkspark treiben. Anders ist jedenfalls nicht zu erklären, wie man sich von Judas WitzBoldt aufs römische Glatteis führen lassen und dessen Vertrag vorzeitig verlängern konnte. Das Gleiche gilt für den Sanierer, der in 7 Jahren noch keinen Cent saniert hat, auch der bekam eine Vertragsverlängerung ohneFragen und ohne Begründung. Ich jedenfalls hätte große Lust gehabt, an der heutigen Sitzung teilzunehmen und mir wäre durchaus die eine oder andere Frage eingefallen. 

  • Herr Boldt. Sie haben nun mit Herrn Walter einen Trainer mit einem durchaus fragwürdigen Ruf verpflichtet. Gab es keine anderen Trainer auf dem Markt? 
  • Warum ausgerechnet Herr Walter?
  • Was qualifiziert ihn für diesen Job und was macht sie sicher, dass er die nächste Saison auf der Bank überleben wird?
  • Laut Medienberichten soll Herr Walter ein gänzlich anderes Spielsystem bevorzugen als das, welches Herr Thioune spielen lassen wollte. Nun hat man scheinbar gar nicht die Spieler für dieses System unter Vertrag. Wollen sie nun erneut große Teile der Mannschaft verändern, um  erneut den Wünschen eines Coaches nachzukommen, ohne das man weiß, wie lange der Mann überhaupt im Amt sein wird?
  • Wäre es nicht schlauer gewesen, den neuen Trainer nach den Möglichkeiten des Teams auszusuchen, anstatt erneut alles umzukrempeln?
  • Warum haben sie in der letzten Saison nicht rechtzeitig reagiert?
  • Ist es notwendig, jedem neuen Trainer einen Vertrag über 2 Jahre zu geben?
  • Herr Hrubesch erklärte kürzlich, dass er weder in der U21 noch in der U19 auch nur einen Spieler hätte, der aktuell den Sprung ins Zweitliga-Team schaffen konnte, ein desaströses Bild. Wenn man sich vorstellt, dass der Verein jedes Jahr bis zu € 8 Mio. in die Nachwuchsförderung investiert, wollen sie nicht endlich einmal tätig werden? 
  • Welches Saisonziel soll von ihnen zur nächsten Saison ausgegeben werden? 
  • Finden sie es sinnvoll, sich als sportllich Verantwortlicher während der Saison wochenlang hinter Herr Mutzel zu verstecken?
  • Angeblich sind sie, Herr Boldt, an der Verpflichtung von Philip Hofmann aus Karlsruhe interessiert, der Mann ist 28 Jahre alt. Ausgestattet mit einem Drei-Jahresvertrag repräsentiert der Spieler keinerlei Wiederverkaufswert. Meine Frage: Dursun und Hofmann, ist das das Einzige, was ihrem Scouting nach einem erneuten Jahr einfällt? Könnten wir nicht in Zukunft auf ein Scouting verzichten und das Geld sparen, denn ihre Transfers könnte man auch mit einem Smartphone und Transfermarkt.de abwickeln. 
  • Der HSV hat im letzten Geschäftsjahr insgesamt € 3,6 Mio. an Beraterhonorar gezahlt. Damit bezahlte man von allen Zweitligisten am meisten und mehr als einige Bundesligisten. Warum? Und für wen? 
  • Wie gedenken sie, Herr Boldt, in den nächsten Monaten notwendige Mittel für das Überleben des Vereins zu generieren?
  • Herr Wettstein, ich möchte eine echte und ehrliche Situationsbeschreibung der finanzielle Gegebenheiten des Vereins. 
  • Warum ist es ihnen nicht gelungen, einen Ersatz für Herrn Kühne als Stadionsponsor zu finden?
  • Was ist mit den € 23,5 Mio. aus dem Verkauf des Stadiongeländes bisher passiert?
  • Ist es notwending einen Verein, der nun ins 4. Zweitligajahr geht, mit einer 300 Mann starken Belegschaft zu fahren?
  • Braucht ein Zweitligst tatsächlich 4 „Vereinsprecher“?
  • Wie kann es sein, dass der HSV im Geschäftsjahr 2019/20 insgesamt € 3,6 Mio. für Berater-Honorare ausgibt, der FC St. Pauli nur € 681.000, bei ähnlicher Performance?
  • Der HSV bezahlt insgesamt € 24 Mio. an seine Fußballprofis, aber € 19 Mio. für 300 Mitarbeiter auf der Geschäftstelle und die komplett erfolglose Nachwuchsarbeit. Halten sie dieses Verhältnis für gerechtfertigt? 

Man sieht, es würden eigentlich ein Menge Fragen auf der Hand liegen und ich habe längst nicht alles aufgeschrieben, was mir einfallen würde. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird aber nicht eine dieser Fragen heute gestellt werden, stattdessen wir man sich wieder in den Armen liegen und sich gegenseitig erklären, wie toll man doch miteinander arbeitet und wie erfolgreich man ist. Dabei wäre es die Pflicht des Aufsichtsrats und, wenn der sich nicht bemüßigt fühlt, der Anteilseigner, diese Fragen zu stellen. Allein aus dem Grund, sich selbst für die Zukunft den Rücken freizuhalten. Um es einmal in aller Deutlichkeit zu sage: Es ist nicht die Aufgabe eines Aufsichtsrats/Kontrollgremiums, mit dem Vorstand „gut zusammen zu arbeiten“ oder auch mit Teilen des Vorstands befreundet zu sein, zu klüngeln, so fraternisieren etc. Es ist die Aufgabe des Aufsichtsrats einer AG, den Vorstand zu kontrollieren, zu überwachen und notfalls personelle Konsequenzen zu ziehen. Da es der Aufsichtsrat aus verschiedenen Gründen (Kühne) offensichtlich nicht für nötig hält, seinen Pflichten nachzukommen, ist es an den Aktionären, ihre Investition zu schützen. 

Von | 2021-06-01T08:02:41+02:00 1. Juni 2021|Allgemein|29 Kommentare

29 Comments

  1. omnipräsent 1. Juni 2021 um 08:28 Uhr

    Hoffentlich lesen – wenigstens einige vom AR und von den Anteilseignern, die lesen können – diese Fragen vor der virtuellen Veranstaltung. Ist diese Voraussetzung gegeben und der Mut vorhanden, den o.a. Fragenkatalog ansatzweise abzuarbeiten, dann stehen die beiden Herren in tiefstem Dunkel. Gute Nacht, der letzte der Runde löscht das Licht!

  2. Matze 1. Juni 2021 um 08:58 Uhr

    Stattdessen werden bestimmt folgende Fragen vom AR gestellt:
    – Wieviel der Spieler nutzen regelmäßig le coq rock?
    – Wie kommt le coq rock bei den Spielern an?
    – Warum ist davon nichts auf den Socialmedia-Kanälen der Spieler zu lesen?
    – Welche le coq rock Campagne können sie sich bei der Stadionöffnung für Fans vorstellen?
    – Wird die Nutzung von le coq rock einen Einfluss auf die Aufstellung von Walter haben?

  3. Gravesen 1. Juni 2021 um 09:39 Uhr

    Investor Bohnhorst wünscht sich Veränderungen.

    „Ich habe mich auf Herrn Kühne und Herrn Gernandt verlassen. Sie haben mir gesagt, dass der HSV nicht absteigen wird. Es kam leider anders“, sagt Bohnhorst

    Manchmal denke ich, ich bin mitten in einer Mischung aus Muppets Show und Klapsmühle und ich kann nicht aufwachen.

    • Ex-HSVer+im+Herzen 1. Juni 2021 um 16:08 Uhr

      Hahaaa! Weltklasse!!! Was für Hohlbirnen!!

  4. jusufi 1. Juni 2021 um 09:50 Uhr

    Jede einzelne Frage ist berechtigt. Leider werden sie entweder nicht gestellt oder nur ausweichend beantwortet werden.

    Bohnhorst scheint sich lediglich auf dem geistigen Niveau eines Kleinkindes zu befinden: „Aber du hast mir doch versprochen, dass ich noch ein Eis bekommen, blöder Papa *heul*!“

  5. Hein Blöd 1. Juni 2021 um 10:00 Uhr

    75% der Anteile liegen noch beim Verein, sofern sie nicht als Sicherheit
    der Bodenseebank gegeben wurden.
    Das bedeutet aber auch: 75% der Anteile befinden sich im Besitz der
    VereinsmitgliederInnen, aber schaut man sich mal an wieviele sich zu
    den Mitgliederversammlungen bemühen, ensteht ganz schnell der
    Eindruck das der Laden nicht nur den Investoren scheixxegal ist.

  6. Namotrip 1. Juni 2021 um 10:46 Uhr

    Deine Fragen sind leider zu leicht mit den typischen Boldt-Antworten abzuarbeiten und würden daher relativ wenig Aufklärung bringen.

    Herr Boldt. Sie haben nun mit Herrn Walter einen Trainer mit einem durchaus fragwürdigen Ruf verpflichtet. Gab es keine anderen Trainer auf dem Markt?

    Boldt: Wir haben unsere Optionen geprüft und sind zu dem Schluss gekommen, dass ..(Walter der richtige Mann ist)

    Warum ausgerechnet Herr Walter?

    Boldt: Wir sind der Überzeugung, dass Walter ein klares Konzept hat und dieses Konzept gut zum HSV passt.

    Was qualifiziert ihn für diesen Job und was macht sie sicher, dass er die nächste Saison auf der Bank überleben wird?

    Boldt: Herr Walter hat ein klares Konzept. Im Fußball kann man sich nie sicher sein.

    Laut Medienberichten soll Herr Walter ein gänzlich anderes Spielsystem bevorzugen als das, welches Herr Thioune spielen lassen wollte. Nun hat man scheinbar gar nicht die Spieler für dieses System unter Vertrag. Wollen sie nun erneut große Teile der Mannschaft verändern, um erneut den Wünschen eines Coaches nachzukommen, ohne das man weiß, wie lange der Mann überhaupt im Amt sein wird?

    Boldt: Wie kommen Sie zu der Auffassung, dass unsere Spieler nicht zu Walters System passen (arroganter Gesichtsausdruck)? Wir sind der Überzeugung, dass unsere Spieler gut genug sind, um oben mitzuspielen.

    Wäre es nicht schlauer gewesen, den neuen Trainer nach den Möglichkeiten des Teams auszusuchen, anstatt erneut alles umzukrempeln?
    Boldt: Wir haben unsere Optionen geprüft und sind der Überzeugung, dass der Trainer gut zu den vorhandenen Spielern passt. Wir sind gut aufgestellt.

    Warum haben sie in der letzten Saison nicht rechtzeitig reagiert?
    Boldt: Was hieße „rechtzeitig“ (süffisanter Gesichtsausdruck)? Wir hatten volles Vertrauen in Thioune. Leider hat er den Schalter nicht so umlegen können, wie wir es uns alle gewünscht hätten.

    Laber, Laber. Gibts diese Verantstaltung irgendwo im Livestream?

    • omnipräsent 1. Juni 2021 um 11:41 Uhr

      Sollten tatsächlich diese oder inhaltsgleiche Fragen gestellt werden und die Antworten sind mit den hier antizipativen weitgehend deckungsgleich,
      dann ist aber unwiderruflich „Schluß mit lustig“!.

      Dann erwarte (Erwartung leider gleich Null), hoffe (Hoffnungen gehören in den klerikalen Bereich) oder wünsche (Wünsche, dann sind wir ja schon bei Weihnachten) ich mir,
      daß irgendeine Person oder Institution aus dem Knick kommt, und nicht nur Tacheles redet, sondern den Saustall ausmistet, bis der blanke Zementfußboden sichtbar wird.

      Dann, und zwar erst dann, kommen die Köpfe mit know-how und Geld und bereiten den stabilen zukunftsbegehbaren Pfad der Revitalisierung vor.
      Don’t pay the ferryman until he gets you to the other side.

    • Gravesen 1. Juni 2021 um 12:30 Uhr

      Wenn du bessere Fragen hast, raus damit

      • Tom 1. Juni 2021 um 13:03 Uhr

        Die Fragen sind auf jeden Fall gut. Die Antworten könnten in der Tat so kommen. Entscheidend ist dann, dass der Fragesteller in der Lage ist, die Aussagen von Boldt ad absurdum zu führen, zu kontern.
        Da Gravesen leider nicht teilnehmen wird, wird es dazu aber wohl nicht kommen, weil die Herren (und Damen) einfach nicht diese tiefgreifenden Kenntnisse über die Misswirtschaft beim KSV haben. Und vermutlich auch rhetorisch nicht dieses Niveau haben.Leider.

      • Namotrip 1. Juni 2021 um 13:28 Uhr

        Ich bezeichne die Fragen nicht als schlecht. Ich zweifel nur an, dass sie Boldt zu „Butter bei die Fische“ treiben.

        Ich denke, Boldt kann man nur mit Fragen, die ihn selbst betreffen, aus der Reserve locken. Alles andere wird mit Laberei und Phrasen abgefrühstückt.

        Fragen wie:

        „Welche Fehler haben Sie ihrer Meinung nach in ihrer Amtszeit gemacht?“

        „Durch welche ihrer Handlungen/Unterlassungen haben Sie Anteil an der derzeit schlechten Lage des HSV?“

        „Wie rechtfertigen Sie ihre Transferpolitik (Verweis auf z.B.Gjasula)?“ alternativ: „Welche konkreten Überlegungen stecken hinter einem Transfer wie Gjasula? Was haben Sie sich von ihm erhofft und was davon hat er erfüllt?“ Anschließend nachhaken, dass davon eben nix erfüllt wurde.Geht auch mit anderen Transfers.

        „Wie rechtfertigen Sie ihre schwindelerregend hohen Ausgaben für Beratergebühren? Vor allem im Vergleich zur Konkurrenz?“

        „Wie begründen Sie das krasse Missverhältnis zwischen Beraterkosten und sportlichem Erfolg?“ Verweis auf Konkurrenz

        Mit Verweis auf Alter des Kaders (z.B. Startelf beim Spiel gegen Osnabrück): „Warum äußern Sie regelmäßig, man wolle auf junge Spieler setzen, wenn die Wahrheit anders aussieht? Wo genau sind diese jungen Spieler?“

        „Was ist das konkrete sportliche Ziel für die nächste Saison?“ und „Lassen Sie sich persönlich (!) an diesen Zielen messen? Also: Treten Sie zurück, wenn die sportlichen Ziele erneut verfehlt werden?“

        Die Journalisten(-Simulanten) lassen sich leider immer mit diesen Phrasen-Antworten abspeisen. Wahrscheinlich haben sie Schiss, dass sie bei kritischen Nachfragen nicht mehr am Gratis-Buffet im Stadion naschen dürfen.

      • omnipräsent 1. Juni 2021 um 14:26 Uhr

        „Wie kann es sein, dass der HSV im Geschäftsjahr 2019/20 insgesamt € 3,6 Mio. für Berater-Honorare ausgibt, … „.?
        Ich konzentriere mich nur und ausschließlich auf diesen einzigen Aspekt, weil hier für AR und Anteilseigner Schmerzgrenzen fühl- und Schlamperei sichtbar werden (können).

        Starte also einen Versuch, Transparenz ins Dunkel zu bringen. Denn es geht ja auch um die „eigene“ Substanz.

        Einstieg dadurch, daß eigenes Interesse nachgewiesen wird, z.B. als Anteilseigener.

        Zeichnungsberechtigter/Zeichnungsberechtigte der Zahlungsanweisungen incl. Gegenzeichnungsberechtigter bzw. Gegenzeichnungsberechtigte sind zu nennen.
        Empfänger der Zahlungen auflisten.
        Grund der Zahlungen mit Datumsangabe erklären lassen.
        Einmal- oder kontinuierliche Zahlungen (zukünftige Belastungen) sind nachvollziehbaren zu erläutern.
        Spezifizierte Gegenleistung/Gegenleistungen für die Ausgangszahlungen einfordern.
        Bei unbefriedigenden Antworten/ widersprüchlichen Angaben einen Einblick in die Kontokorrentbuchführung anfordern (sicherlich nicht möglich, maximal in dem Umfang, in ein Klärungsbedarf mit den Beraterhonoraren nachgewiesen werden kann).

        Falls hier tatsächliches Interesse an Attacke besteht und nicht nur Verbalbekundugen abgesondert werden, heißt das für mich konkret:
        30 Leute/Foristen = 30 mal Anteile zeichnen = 30 x ein Gebiet/einen Bereich sezieren = 30 x einen Fragenkatalog dazu erstellen und 30 x die nächste Veranstaltung dieser Art auf unsere Art „bereichern“.

  7. Ralf Schulz 1. Juni 2021 um 10:49 Uhr

    In diesem Verein wundert mich schon lange nichts mehr, da ist doch Muppets-Show noch eine niedliche Umschreibung, ich denke Irrenhaus trifft es viel besser.
    Von diesen, natürlich alle mehr wie berechtigten und eigentlich überfälligen Fragen, wird keine einzige gestellt werden!!!!
    Wie kann man denn auf 3,6 Mios. Beraterhonorare kommen bei nur 600.000€ bezahlten Ablösen, das klassische Beispiel von Kickbackzahlungen die in irgendwelche dunklen Kanäle(Taschen) fließen, das sind all die verpflichteten Graupen zusammen nicht mal wert!!!!!!!
    Dann einen Investor der sich auf Aussagen von Kühne und Gernandt verlässt, kann man im Bezug auf sportliche Fragen auch ein Neugeborenes fragen, der Wert der Antwort ist bei beiden Parteien weniger als Null. Zeigt aber nur zu deutlich was für Schwachköppe da miteinander arbeiten oder sogar Geld investieren, unfassbar.
    Ich bin sehr gespannt was für Zahlen des Grauens der „Sanierer vor dem Herrn“ seinem folgsamem Fußvolk heute präsentieren wird, für wieviel Minus, natürlich nur Corona-bedingt, er sich dieses Mal wieder abfeiern lässt, passend dazu dann gestern wieder diese Klopo-Überschrift: „Verlängern, verkaufen, verschenken Elf HSV-Spieler stehen vor einer ungewissen Zukunft“. Mit Verkaufen ist nicht viel, die Graupen haben alle keinen Markt/Marktwert also mal wieder Verträge auflösen und Abfindungen bezahlen, noch besser wie verschenken!!!!!
    Man kann über diesen Verein und die handelnden Personen wirklich nur noch ungläubig den Kopf schütteln und sich fragen wo so etwas wie hanseatische Kaufmannskunst geblieben ist. Es ist zum Fremdschämen mit dem Verein!!!!!!!!

    • HSVHannoveraner 1. Juni 2021 um 19:57 Uhr

      Vielleicht musste bei dem einen und dem anderen „ablösefreien“ Transfer besonders intensiv beraten werden?

      • Gravesen 1. Juni 2021 um 20:00 Uhr

        Ist doch ganz einfach. Das, was in der Hamburger Presse immer und immer wieder als „ablösefreier Super-Deal“ verkauft wird, kostet am Ende dann doch etwas und offensichtlich teilweise mehr, als hätte man eine Transfersumme an den Ex-Verein überweisen müssen. Es GIBT keine Transfers ohne Geldfluss, das ist eine Legende

  8. Chrostian Totz 1. Juni 2021 um 11:00 Uhr

    Der HSV hat diese Saison einen operativen Verlust von rund 30 Mio. eingefahren, der nicht weiter auffällt, weil die stille Reserve – obwohl noch nicht vereinnahmt – bereits gegengebucht wurde. Der AR hat sich bislang nicht an Fränkys Pseudo-Umsatz von Kühnes „Forderungsverzicht“ gestört, warum sollte das also jetzt jucken?

    Ich glaube, den AR-Mitgliedern ist gar nicht klar, dass sie Wurzel des ganzen Problems/ der Misere sind.

    btw: Das Eigenkapital ist geringer als der aktivierte Wert der Marke „HSV“. Salopp gesagt hat man schon Schulden auf seinen (ehemals) guten Namen aufgenommen.

  9. Basti 1. Juni 2021 um 12:57 Uhr

    Hatten wir das hier im Blog nicht schon öfter?
    Hier zwei Dinge auf einmal: Artikel mit einer Frage und der KSV ist mit einem Schlag schuldenfrei 🙂
    Der Knaller!!!

    Explodiert der Marktwert? HSV-Profi Vagnoman mit nächstem Erfolg
    https://hsv24.mopo.de/2021/06/01/naechster-erfolg-hsv-profi-vagnoman-noch-zwei-siege-von-titel-entfernt.html

    • Gravesen 1. Juni 2021 um 13:51 Uhr

      Ich habe das Spiel gestern gesehen, für mich war Wagnermann der schlechteste Spieler auf dem Platz. Unsicher, zweikampfschwach, miese Flanken. Sollte jemand vorgehabt haben, sich für ihn zu interessieren, dürfte das Interesse nach dem Spiel erloschen sein

      • Ralf Schulz 1. Juni 2021 um 14:06 Uhr

        Genau das wollte ich auch gerade schreiben, ich hab die 2. Halbzeit gesehen, schlechtester Mann: Vagnoman, Zitterpässe auf 5m zum freistehenden Mitspieler, defensiv von seinem Gegenspieler desöfteren ganz böse vernascht, über Flanken brauchen wir bei HSV-Spielern überhaupt nicht sprechen.
        Aber ich bin hoffnungsfroh, war es doch besagter Vagnoman der nach der U 21 Vorrunde gesagt hat das in der Truppe(also U21, ja nicht an KSV denken😂😂😂) so ein unglaubliches Niveau steckt das man von Tag zu Tag schon im Training immens viel mitnimmt und besser wird. Hoffentlich wird der Kollege noch oft eingeladen müsste nämlich noch verdammt viel Lernen!!!!!!!

      • Demosthenes 1. Juni 2021 um 14:36 Uhr

        Da hast Du so Recht, Grave, leider.

        Auch hier in ein paar Szenen gut zu beobachten: https://www.youtube.com/watch?v=q-vQoKyUt54

        Sekunde 30 – Joshua „I don’t need no stinking drivers license“ am Boden: Erst verstolpert er den Ball, dann kommt er nicht hinterher.

        Sekunde 41 – Wagnermann wird zum Trabermann: Die Nr.2 wird locker überspielt und man merkt seinem Hinterhertrotten deutlich an, wie bock- und kraftlos er ist.

        Sekunde 50 – Wagnermann macht den Scharping: Gaaaanz laaaangsaaaam. (linker, unterer Bildrand) Keinen Biss, keinen Zugriff, kein Spielverständnis.

        Und beim Freuen (01:25) will ihn auch keiner mitmachen lassen.

        Seine Rückennummer scheint Programm zu sein: Immer zweiter Sieger. Jeder Scout, der dem Augenkrebs grade noch entkommen konnte, wird für diesen Stolperjochen keine 4 Mios mehr zahlen, geschweige denn 8. Wagnermanns Wert für den HSV wird durch seinen Auftritt in der U21 eher halbiert.

  10. Gravesen 1. Juni 2021 um 14:48 Uhr

    https://www.stern.de/panorama/gesellschaft/ausfuehrliches-interview–claas-relotius-aeussert-sich-zum-faelschungsskandal-30552628.html

    Ersetze „Relotius“ durch „Hamburger Sportjournalisten“

    Der Zeitschrift „Reportagen“ aus der Schweiz sagte er auf die Frage, wie viele seiner insgesamt 120 verfassten Texte in seiner Journalistenzeit korrekt waren: „Nach allem, was ich heute über mich weiß, wahrscheinlich die allerwenigsten.“ Er habe „in der unverrückbaren Überzeugung geschrieben, es würde bei der Erzählform Reportage keinen Unterschied machen, ob alles 1:1 der Realität entspricht oder nicht“.

  11. Ex-HSVer+im+Herzen 1. Juni 2021 um 16:17 Uhr

    Ich kann mich nur von gestern wiederholen: wenn einer wirklich mal in die Tiefe geht, ist dieser Verein im Arsch. Der HSV ist schon längst insolvent und kann nur durch wilde Buchungen am Leben erhalten werden. Für mich der größte Skandal ist die Tatsache, dass drei Jahre nach dem Abstieg immer noch genauso viele Leute dort arbeiten wie in der ersten Liga. Das ist schon vorsätzliche Herbeiführung eines Bankrott. Das würde jeder Richter dem Vorstand um die Ohren hauen. Ich sehe nicht eine einzige Maßnahme in den letzten drei Jahren, die der finanziellen Situation angemessen ist und die jeder kleine Kaufmann umsetzen würde wenn sein Unternehmen ein Umsatz/Kosten Problem hat.
    Ganz spannend ist die Frage, was mit den 23,5 Millionen von der Stadt geworden ist. Das muss man doch herausbekommen. Der HSV ist ja nicht Area 51…

    Ich kann es beim besten Willen nicht verstehen, warum Vereinsmitglieder (indirekr Anteilseigner) nicht einer ist, der mal den Vorstand verklagt wegen Veruntreuung von Geldern (Beraterhonorare). Das ist doch ein einziger krimineller Sumpf!

    • Ehemaliger HSV-Fan 1. Juni 2021 um 19:52 Uhr

      „Ganz spannend ist die Frage, was mit den 23,5 Millionen von der Stadt geworden ist. Das muss man doch herausbekommen. Der HSV ist ja nicht Area 51…“

      Diese Gelder sind bestimmt schon lange veruntreut worden oder hat hier irgendjemand etwas über Bauarbeiten im Volkspark gehört?

  12. Fohlenstall 1. Juni 2021 um 18:37 Uhr

    N´abend Zusammen,
    sagt mal: …18:30 Uhr und nicht eine Info „durchgesickert“…komisch😉.

  13. Gravesen 1. Juni 2021 um 18:52 Uhr

    „Meine Fragen sind beantwortet worden, ich glaube, dass wir jetzt auf dem richtigen Weg sind“

    • Fohlenstall 1. Juni 2021 um 18:58 Uhr

      Sowieso! 👌😁

  14. Gravesen 1. Juni 2021 um 21:21 Uhr

    Münchhausen ist fertig, der Blog ist tot 😀

    • Atommafia 2. Juni 2021 um 00:57 Uhr

      Babelfish Deutsch-Italienisch: Jetzt seid Ihr an der Reihe= Il capitano è il primo a sbarcare.

  15. Hekto 2. Juni 2021 um 00:35 Uhr

    Er hat doch Rücken, damit wird er sein erneutes Scheitern entschuldigen.

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