Legt die Wohlfühloase endlich trocken

Das Spiel gegen Wolfsburg war eine Offenbarung. Endlich offenbarte sich auch dem Letzten, der noch an ehrliche Trainingsarbeit glaubt, wie weit der HSV vom Profifußball entfernt ist. Drei Tore hinten zur Halbzeit, danach ließ es die B-Mannschaft der Wolfsburger Werkself gnädiger angehen, zum Endstand von 4 zu 1. Garniert wurde dieses grausame Fußballspiel mit einem dermaßen lust- und emotionslos verschossenen Elfer von Daffeh, dass es die Sau graust. Ich frage mich, wie ein Hoeneß oder Klopp reagiert hätte nach so einem Drecksspiel. Wahrscheinlich würden sie den Kollegen die Kimme aufreissen, bis das Arschwasser kocht, wie mein alter Feldwebel zu sagen pflegte.

Ich erzähle ja nun wirklich nichts Neues, wenn ich auf mangelhafte Standards, miese Pässe, nicht vorhandene Flanken und die grottigste Defensivarbeit, die im Bezahlfußball zu bewundern ist, hinweise. Alex‘ Videos lassen da keinen Zweifel. Ich kann nicht verstehen, wie es noch Leute gibt, die meinen, im abgrundtief Schlechten noch etwas Gutes erkannt zu haben. Wie etwa Papa Tim:

„Wenn man die zweite Halbzeit sieht, da war noch alles drin, dass wir das Spiel noch gewinnen können. Wir haben die Dinge, die wir am Ende richtig gut gemacht hat, egoistisch verspielt. Das ist der kleine, aber feine Unterschied.“

Ich habe keine Ahnung, welches Spiel der Märchenerzähler gesehen oder welche Drogen er in der Pinkelpause inhaliert hat, aber von gewinnen oder gut gemacht, war die Mannschaft weiter entfernt, als die Erde vom Mond. Und auch das folgende Statement muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen:

„Anssi macht einen sehr guten Job. Bei ihm muss man nur aufpassen. Er macht sich so langsam aber auch selber ein bisschen Gedanken, er wird erwachsen. Und das tut ihm gerade nicht so gut.“

Wir reden aber schon über Profifußballer und nicht über die Neigungsgruppe Ballsport im Kindergarten, oder, Herr Walter? Über Johannson und Schonlau sage ich nichts mehr. Wer will, kann sich ja nochmal die Videos ansehen und dann ins Kissen weinen. Aber gut zu hören, dass sich die Versager nun erstmal ein paar Tage Pause gönnen dürfen. Es gibt ja auch nichts, an dem man trainingsmäßig arbeiten müsste.

Seltsam ist nur, wenn man an die Worte ehemaliger Rothosen denkt, die, nachdem sie den Verein wechselten, alle ähnlich erstaunt geklungen haben, wenn es um eine ganz besondere Sache ging:

„Bei Bayer war die Vorbereitung viel intensiver. Meine Gegenspieler im Training sind stärker. Qualitativ ist die Mannschaft viel stärker als die zu meiner Zeit in Hamburg. Ich habe sofort gemerkt: Die Spieler hier sind alle jung und hungrig nach Erfolg.“

So Hakan Calhanoglu nach seinem Wechsel zu Bayer Leverkusen.

„Der HSV ist ein großer Verein, der damals als Dino der Bundesliga galt. Dann kam die Eintracht, hat mich wieder ins Leben zurückgeholt und meine Karriere wiederbelebt.“

So Filip Kostic nach seinem Wechsel von Hamburg nach Frankfurt.

Und auch unser aller Liebling und Fritz-Walter-Medaillenträger Fiete Arp konnte nach dem Wechsel zu Bayern München Erstaunliches berichten:

„Es ist vom Tempo her kein Vergleich zu allem, was ich erlebt habe. Es ist auf dem Niveau gefühlt eine andere Sportart, die hier gespielt wird. Es ist enorm, was hier geleistet wird, die Unterschiede zu sehen.“

Es ist kein Geheimnis. Jeder hier kennt die Dinge, die verbessert werden müssen und nichts davon könnte man durch intensives Training nicht optimieren:

  • die kurzen Ecken, die so rein gar nichts einbringen
  • das grausame Passspiel vor dem eigenen Tor, mit dem man die Gegner immer wieder zu Chancen einlädt
  • dass so gut wie nicht existente Kopfballspiel
  • die ins Nirwana getretenen Flanken
  • lange Bälle, die auch ankommen
  • Torschüsse aus der Distanz, die aufs Tor gehen und nicht drüber oder daneben

Warum, Herr Walter, wird das nicht so lange geübt, bis auch die letzte Blinze zumindest die Basics beherrscht? Ist das zu viel verlangt von Spielern, die sich Profi nennen und das entsprechende Gehalt verlangen? Bitte nutzen Sie die Pause und denken mal darüber nach.

 

Und dann war da noch…

Peter „Eiche“ Nogly im hsv.de Interview: Wie verfolgst du den HSV heutzutage, wie siehst du die Zweite Liga?

„Die Zweite Liga ist natürlich sehr ausgeglichen, weil dort jeder jeden schlagen kann. In diesem Jahr ist es besonders interessant, weil so viele Traditionsmannschaften dabei sind, die alle schon mal in der ersten Liga waren bzw. sogar Deutsche Meisterschaften gewonnen haben. Insofern ist es auch schwierig für den HSV, den Aufstieg zu schaffen, zumal man auch einen Umbruch macht mit jungen Spielern. Das ist ein bisschen so wie damals zu meiner Zeit, als man fast die komplette A-Jugend hochgezogen hat, mit Memering, Krobbach, Kargus, Kaltz usw. Das war sehr schwierig am Anfang, aber dann sind wir praktisch jedes Jahr weiter nach oben gestiegen bis hin zur Deutschen Meisterschaft.“

Klingt wie von Judas Boldt bestellt und bezahlt.

 

Von | 2021-10-09T09:33:29+02:00 8. Oktober 2021|Allgemein|23 Kommentare

23 Comments

  1. ottensener 8. Oktober 2021 um 08:14 Uhr

    Nur ein Kamel würde eine Oase trocken legen! 😀

  2. Ralf Schulz 8. Oktober 2021 um 09:40 Uhr

    Perfekt getroffener Blog, der mir aller-allerspätestens seit vergangenem Freitag und dem Aue-Spiel 100% aus dem Herzen spricht.
    Ein Club der wirklich von Oben bis Unten auf allen Ebenen keinerlei Anspruch und Leistungsgedanken mehr hat, hat er übrigens schon beinahe 20 Jahre nicht mehr, ein Club der dementsprechend von Oben bis Unten nur von absoluten Versagern und Labertaschen geführt wird, Beispiele dafür:
    Vorstand Finanzen: „ Wir sind einigermaßen gut durch die Corona-Zeit gekommen“, ja du Pfeife dank Steuergeldern der Bürger dieser wunderschönen Stadt und anderen Staatshilfen!!!!
    Vorstand Sport: „Wir müssen auch dieses Jahr nicht aufsteigen“, ja du Pfeife weil du Jahr für Jahr einen schrecklicheren Kader mitsamt Trainer zusammenstellst!!!!
    Das Trainer-Gelaber hat Demo ja im Blog schon in 2-3 Auszügen dargelegt, Tim Walter kann man jetzt eigentlich nur nahe legen schnellstmöglich die Kurve zu bekommen, so intensiv wie in der Vorbereitung zu trainieren, beginnend mit den Basics für was so eine Länderspielpause genau der richtige Zeitpunkt gewesen wäre und weitergehend mit einem Plan B, wobei für mich schon mindestens 3 Wochen auch Plan A nicht mehr funktioniert, den ich so eigentlich auch nie erkannt habe.
    Sollte das nicht klappen wird Malle-Timmi ganz schnell die Biege machen müssen, aber wenn man die Trainingsintensität und Anwesenheit so sieht, scheint ihm das ja auch nichts auszumachen, am Starnberger See ist es halt wahrscheinlich schöner wie auf den Trainingsplätzen in St. Ellingen, komisch nur das genau dort die Kohle verdient wird/werden sollte.

  3. jusufi 8. Oktober 2021 um 10:32 Uhr

    Es ist mir völlig unverständlich, dass ein Trainer, dessen Mannschaft zwar im Mittelfeld der Tabelle steht, aber nicht ohne Chancen ist, oben heranzurutschen, in der entscheidenden Phase der Hinrunde, in der es holprig läuft und eher Rück- als Fortschritte zu erkennen sind, drei Tage trainingsfrei gibt, obwohl fast alle Spieler da sind und es wahrhaftig genug zu tun gäbe. Andererseits: Drei Tage bei der Familie in der Heimat bei goldenem Herbstwetter sind wichtiger!

  4. Boxer 8. Oktober 2021 um 11:32 Uhr

    Das Trainingsvolumen ist ja nun auf ein Minimum reduziert. So weit, so schlecht. Eine Frage. Ist es bei Tim Walter ähnlich wie bei Thorsten Fink? Der ist ja, soweit ich mich erinnern kann, auch bei jeder Gelegenheit in den Süden gereist.

    • Ralf Schulz 8. Oktober 2021 um 11:59 Uhr

      „Langes Wochenende für die HSV-Profis. Drei freie Tage spendiert Trainer Walter seinen Spielern ab heute. Am Montag geht die Vorbereitung auf das Düsseldorf-Spiel los. Der Coach wird sich das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft heute gegen Rumänien nicht im Volksparkstadion angucken. Er verbringt die freien Tage mit seiner Familie“.

      So verbringt Hr. Walter die freien Tage und das bei jeder Gelegenheit, nennen wir das mal das „Fink-Syndrom“, hatten wir ja auch schon in Hamburg😀😀😀

  5. hessenadler1899 8. Oktober 2021 um 12:17 Uhr

    Na da stellt man eine Frage und bekommt doch keine Antwort !?! (sie den gestrigen Blog !)

    Das man nicht unbedingt auf einen Blogger, bzw. Fan hört kann ich ja noch akzeptieren,
    aber das Wort eines Horst Hrubesch als Nachwuchsleiter im eigenen Verein sollte doch Gewicht haben!!!

    Glückwunsch am den VFL dass dieser solche Spieler wie Nmecha, Baku oder Arnold in der „B – Elf haben“ !!!

    Gruß

    • Demosthenes 8. Oktober 2021 um 12:32 Uhr

      Hallo Hessenadler, Deine Frage war doch wohl eher rhetorisch gemeint, oder?

    • Alex 8. Oktober 2021 um 13:33 Uhr

      Hallo Hessenadler, ich hatte das von dir verwendete Zitat von Hrubesch bereits vor 3 Tagen im Blog „Friendly fire“ aufgeführt. Im dort thematisierten Podcast von Herrn Moniz wird der Direktor Nachwuchs ebenfalls erwähnt, insofern war deine Frage als rhetorisch zu interpretieren. Die Rolle von Horst Hrubesch im Trainingskonzept der Fußball AG kann man durchaus ambivalent bewerten, vielleicht machen wir daraus mal einen eigenen Blogbeitrag.

      • hessenadler 8. Oktober 2021 um 21:01 Uhr

        Wäre ne super Sache !!!

        Gruß und schönes Wochenende

  6. RautenDevil 8. Oktober 2021 um 14:13 Uhr

    „Das war sehr schwierig am Anfang, aber dann sind wir praktisch jedes Jahr weiter nach oben gestiegen bis hin zur Deutschen Meisterschaft.“

    Wie lange ist das her?
    Wie zeitgemäß ist dieser Kommentar?
    Wie wenig hat das mit unserer Situation zu tun?

    Der Aufbau, der keiner ist?

    Ein Wahnsinn, wie hier jeder Scheißhaufen zu einem duftenden Blumenstrauß verklärt wird!

    Wolfsburg war ein weiterer Meilenstein in der Ära Walter, die hier bald zu Ende geht.
    Wenn ein Leibold, mit den Händen an den Eiern in der Sportbuxe einläuft, weiß ein jeder was da kommen wird!

    Dieser HSV ist nur noch ein Trümmerhaufen – danke, dass Ihr das hier so klar ansprecht!

    • Alex 8. Oktober 2021 um 19:48 Uhr

      Das mit Leibold fand ich auch unerträglich. Wollte den Scheißdreck danach eigentlich wieder ausschalten.

  7. Arko 8. Oktober 2021 um 14:21 Uhr

    Moin, ein Formel eins Fahrzeug wird auf Holzreifen und blinden Fahrer auch kein Rennen gewinnen. Egal wie, solange unser Verein weniger professionell geführt wird als ein Schrebergartenverein kann unmöglich am Ende was professionelles dabei entstehen. Kein Konzept für das der HSV steht, kein Saisonziel an dem man Fortschritte und Leistung messen könnte, keine kritische Aufarbeitung. Unser HSV ist dabei sich abzuschaffen und das in einem Tempo das Formel eins würdig ist. Man bedenke auch mal das wir eine Stadt wie Hamburg haben, eine Europäische Metropole, aber kein potenzieller Investor will sich allen Ernstes mit diesem HSV „schmücken „.

  8. Goldfather 8. Oktober 2021 um 15:29 Uhr

    Quality Time – im Volkspark. Die Nationalmannschaft ist da und mit ihr Hansi Flick, einer der weltweit erfolgreichsten Trainer der letzten Jahre. Wozu sollte man da in Hamburg verweilen? Mit dem DFB-Tross ist derart viel Know-How in Stellingen versammelt wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
    .
    Anstatt höfflich beim DFB anzufragen ob Bestrafungs-Timmi die Trainingsarbeit des DFB auf den Plätzen des HSV gemeinsam mit einem kleinen Analyseteam als stiller Beobachter begleiten könnte, verabschiedet man sich lieber in alle vier Himmelsrichtungen.
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    Anstatt den Abend gemeinsam mit dem einen oder anderen DFB-Assistenten in einem guten Hamburger Restaurant zu nutzen, um ein paar Fragen zur Trainingsarbeit anzubringen und möglicherweise über Berufswünsche, die weit in der Zukunft liegen mögen, zu sprechen, wird quer durch Europa gereist und sich mit Alltäglichkeiten beschäftigt deren wirtschaftliches Fundament jedoch in Stellingen gelegt werden müsste.
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    So wie es Moniz in seinem Podcast bereits schilderte und dort als positiven Punkt aufführte, glaubt man beim HSV daran immer Favorit zu sein, weil man glaubt stärker und besser zu sein als der Gegner. Dazu kann ich nur sagen, JA das ist die DNA des HSV. Unter anderem liegt das daran, dass der HSV aus einem Zusammenschluss mehrerer Hamburger Clubs hervorgegangen ist und sich als DER Hamburger Sportverein ganz natürlich als der stärkste und beste Club der Stadt und Norddeutschlands sieht.
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    Leider hat diese Selbstwahrnehmung immer wieder dazu geführt, dass man enorme Probleme bekommen hat. Für die Underdogs aus der zweiten Liga ist ein derart arrogantes Selbstverständnis das gefundene Fressen. Auf so ein Team warten Spieler die Motivationsprobleme haben das ganze Jahr.
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    Natürlich braucht ein Trainer ein dickes Fell, um sich gegen äußere Widerstände behaupten zu können, aber wenn dieses Fell zu Beratungs- und Lernresistenz führt dann ist es der Anfang vom persönlichen Untergang.
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    Es ist davon auszugehen, dass der HSV bis auf einzelne Ausnahmen, wie Horst Hrubesch vielleicht, weit davon entfernt ist zu verstehen wo das Problem liegt, weil man glaubt, dass man Fußball spielen könne in Stellingen/Ochsenzoll. NEIN, Fußball kann beim HSV niemand spielen. Dass ist es was es zu verstehen gilt. Weder die erste Mannschaft noch die Jugendmannschaften bekommen auf dem Niveau um das es gehen sollte auch nur ansatzweise etwas gebacken.
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    Die Jugendteams gewinnen keine deutschen Meisterschaften, sowenig wie die Profis die Schale in die Hände bekommen. Sogar für die Schale der zweiten Liga reicht es nicht. Und ich behaupte, dass es bei kontinuierlich anhaltendem Abbau der Kaderqualität demnächst nicht einmal mehr für den Siegerpokal der dritten Liga reichen wird.
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    Ein aggressiver Daueralkoholiker bekommt solange auf die Fresse bis er sich eigenhändig aus dem Dreck erhebt oder für immer auf der Straße liegen bleibt. Der HSV als Club entspricht exakt diesem Schema und das haben die wenigsten HSVer und Fans auch nur ansatzweise auf dem Schirm. Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass die letzten zwanzig Jahre schlecht waren und das ist eine glatte Lüge. Bis auf die Phase mit Martin Jol ging es seit der Demission von Ernst Happel sportlich steil bergab.
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    https://www.youtube.com/watch?v=60RfkZYMZrE
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    Der Tag an dem das Begreifen im Volkspark/Ochsenzoll beginnt wird der Tag sein an dem man dort anfangen wird an den Basics Flachpass, Torschuss und 5 vs 2 zu arbeiten. Der HSV steht fußballerisch weit unterhalb von dem was in Freiburg oder Mainz abgeliefert wird, weit unterhalb von dem was dort trainiert und umgesetzt wird. Vergleiche mit Gladbach, Dortmund, Leverkusen verbieten sich komplett.
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    • BesuchausdemSüden 8. Oktober 2021 um 17:11 Uhr

      So siehts aus. Ich habe hier den Fall von Kaiserslautern und dann etwas später aus der Nähe den Absturz von 1860 miterlebt. Was wurde da alles geträumt, geredet, relativiert und vorallem Geld verbrannt. Am Ende lag die Wahrheit auf dem Platz und das war dann kaum noch zu ertragen. Gleichzeitig konnte man hier den Aufstieg von sog „Konzeptvereinen“ wie Hoffenheim und Freiburg miterleben und im Vergleich befindet sich der HSV eher auf dem Weg von 1860 und Lautern. Man kann die Situation nicht 100 % miteinander vergleichen doch gibt es viele Parallelen wie zB eine unreflektierte Anhängerschaft, Konzeptlosigkeit, Mi?wirtschaft im Management, unkritische Presse, Vernachlässigung der Jugendarbeit, Spielstätten die zu Geldgräbern wurden und als ein gewisser Herr Hoeneß auf die Probleme bei 1860 frühzeitig hingewiesen hat wurde er böse attackiert und beleidigt. Am Ende hatte er mit allem Recht weil er nunmal das Geschäft besser kannte als die Schaumschläger und die ganzen Hüpfer.

      Am Ende ist bei 1860 nicht viel mehr geblieben als die Verklärung der Vergangenheit und selbst der Kulttrainer Werner Lorant lebt in Privatinsolvenz auf einem Campingplatz.

      • Goldfather 8. Oktober 2021 um 17:19 Uhr

        Wenn Hoeneß 20 Jahre Knast ohne Freigang bekommen hätte, wäre er aus dem Knast heraus dennoch der beste Manager den der HSV jemals hätte bekommen können. Vielleicht weiß derzeit sogar der ehemalige Zellenkumpel von Hoeneß, „Dr. Kalaschnikow“ der einbeinige Frauenarzt, mehr über Fußball und das Geschäft an sich, als Mutzelbacher/Boldinho?

  9. BesuchausdemSüden 8. Oktober 2021 um 16:29 Uhr

    Bei Klopp und Uli Hoeneß gäbe es eine solche Leistung in keinem Testspiel. Natürlich verliert auch mal Liverpool oder die Bayern ein Testspiel allerdings aus anderen Gründen. Wer ein Vertragsangebot der Bayern oder Liverpool bekommt ist ein absoluter Leistungsträger, welcher bereit ist immer das Letzte aus seinem Körper rauszuholen. Da zählen nur Titel, Schalen und Pokale. Da wird nicht über den Spielplan gejammert und Urlaub oder trainingsfrei gefordert. Egal wo der FC Bayern auf der Welt antritt es zählt nur der Sieg. Dafür gibt es natürlich ein dementsprechendes üppiges Gehalt und wer nicht bereit ist alles dafür zu geben wird sofort aussortiert. Niemals würde sich ein Funktionär des FC Bayern in einen Podcast setzen und sagen, “ dieses Jahr müssen wir nicht Meister werden“. Sowas wäre an der Säbener Straße undenkbar.

  10. Vsabi 8. Oktober 2021 um 17:46 Uhr

    Leute warum aufregen, wir wissen doch, dass der HSV in seiner Führung das jämmerlichste Bild in der Bundesliga abgibt. Vergleiche zu 1. Liga Vereine verbieten sich ! Ein Witzbold würde in meinem Unternehmen nicht einmal den Hof fegen dürfen, er würde das versemmeln. EIER-mutze hätte einen grossen Aufstieg, nähmlich vom Tiefkeller zum Keller-archiv. Finanz-Trickser dürfte Kleingeld rollen aber nicht zur Bank bringen, da Gefahr besteht, das es in der eigenen Tasche verschwindet. PINSEL-KING wird gesucht, soll für erfolgloses Arbeiten, abgemahnt werden. Dann hätte ich noch die Stelle eines Pausen-Clown zu besetzen, der alte war Trainer eines Dinoclubs und war in kürzester Zeit schon total verblödelt. Mein Gott Walter die auf gleichem niedrigerem Niveau befindlichen Hamburger Journalie, kann dich nicht verstehen ! In der Kantine sitzen noch ein paar senile Herren die nichts mehr auf die Reihe bekommen und alles durchwinken, im Fussballgeschäft heißen die Aufsichtsrat.
    Gottlob gibt es in Hamburg noch eine andere Firma/Verein indem sportlich und finanziell sehr gut gearbeitet wird.

  11. ottensener 8. Oktober 2021 um 18:32 Uhr

    Das in der Liga ungeschlagene Nürnberg hat sich heute auch so richtig der Lächerlichkeit preisgegeben: 0:7 gegen Ingolstadt! 😀

  12. ToniHH 8. Oktober 2021 um 18:48 Uhr

    Exzellenter Blog. Danke.

    Qualitativ die schlechteste HSV Mannschaft ever.

    Technisch unterirdisch…ein Albtraum….

    Wille schlägt Talent nicht in Hamburg sorry…

    Der verschossene Elfmeter von Mr. Jatta X ist ein Spiegelbild der HSV Situation. Völlig Talentfrei…

    Leider hat man es in den letzten 3 Jahren verpasst
    die Mannschaft punktuell richtig zu verstärken.

    Ein Rätsel und ein Fall der näher zu beleuchten wäre, warum der HSV so viel Geld für ein Ersatztorwart zahlt, und nicht in der Lage ist im
    OM RA LA – Bereich zu investieren. Jede genannte Postion ist in der 2. Liga in Spanien-Frankreich-Italien besser besetzt.

    Ich weiß wirklich nicht, welche Entwicklung die da sehen.

    Bin nur froh, dass viele es auch so sehen und hier teilen. Ich dachte ich sehe andere Spiele und meine
    Wahrnehmungsfähigkeit ist verloren gegangen.

    • Spahic 8. Oktober 2021 um 19:39 Uhr

      OM – RA – LA: Mit Dudziak, Narey und Opoku waren brauchbare Spieler da – aber für das legendäre Walter-System braucht es ja angeblich keine Außenspieler. Das Geld, das man für Dudziak vom Erstligisten Fürth bekommen hat, wurde zu großen Teilen Narey, der jetzt beim Konkurrenten Düsseldorf gut spielt, als Abfindung mitgegeben. Opoku sollte nicht nach Rostock, sondern in die dritte Liga verliehen werden, weil man diesen Konkurrenten nicht stärken wollte – da stellt sich dann auch die Frage nach dem Saisonziel des HSV. (Auch) der Einkauf des schwedischen Nachwuchsschnappers ergibt im Grunde nur Sinn, wenn da neben Spieler und Berater auch (leitende) Angestellte mitkassiert haben. Das gilt letztlich auch für den Verkauf von van Drongelen (500k, noch ein Jahr Vertrag) und die dadurch notwendige Leihe von Vuskovic (1,5 Mio Leihgebühr für zwei Jahre).

  13. Ungebetener+Gast 8. Oktober 2021 um 19:09 Uhr

    Zitat: „Ich werde erst am Montag dem 11. Oktober wieder aktiv vor Ort sein und mich bis dahin verschiedener Gastbeiträge bedienen und nur sporadisch hier via Blog melden.“

    Anzahl Gastbeiträge null, sporadisch via Blog gemeldet auch null. Das ganze ist 8 Tage her und der Lügenbaron ist noch drei weitere Tage nicht da.

    Es ist herrlich dieses langsame und qualvolle sterben des Bolgs mit ansehen zu dürfen. 😉

    • Linus 8. Oktober 2021 um 22:27 Uhr

      Ich frag mich drüben halt immer, warum das eigentlich niemandem auffällt oder es schlicht und einfach keinen interessiert.

      Moin Volkspark ist gleichzeitig Paralelle als auch Blaupause zum HSV. Es ist offensichtlich, dass Scholle unglaublichen Unfug redet, keine Ahnung hat, immer von früher redet, seine eigene Arbeit null Ernst nimmt, heute hü, morgen hott und sich trotzdem geriert, als stünde er kurz vorm Pulitzer-Preis. Und die Leute glauben das nicht nur, sie verteidigen den auch noch bis aufs Blut. Und wundern sich über die ach so böse Realität.

  14. Sportjournalist Scholz 8. Oktober 2021 um 19:29 Uhr

    Ich bin fein damit. Warum sollte Herr Walter vor Ort sein und arbeiten.
    Würde er sonst ja erkennen wie richtig trainiert wird.

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