Berlin, Berlin, nie wieder nach Berlin

Aus die Maus mit Satan Klaus. 

Hach, so kann ein Tag beginnen (hier ist es gerade 6.49 Uhr). Die Maltafüße und ihr seichter Übungsleiter haben ihr Pokalglück aufgebraucht und verkackten vor ausverkauftem Haus. Sie sollten sich das Bild einprägen, es wird für sehr lange Zeit das letzte Mal gewesen sein 😀 

Das Spiel kurz zusammengefasst: Streich entschlüsselt dort, wo nichts zu entschlüsseln ist. Walter spielt seinen Plan A-Stiefel runter, die Freiburg treten solange aufs Gaspedal, bis die Fragen geklärt sind und verwalten die restlichen 60 Minuten ohne große Mühe. Natürlich werden die Dummbacken wieder davon labern, dass man doch eh unterlegen war und dass die Spieler immerhin alles gegeben hätten, aber wann bitte soll man denn alles geben, wenn nicht in einem Pokal-Halbfinale? Für 99% der KSV-Spieler wird es das letzte Mal gewesen sein, dass sie diese Runde erreichen, also Backen halten. Sollte dieses Spiel als Gradmesser für die Bewertung der Fähigkeiten von Autisten-Timmi gelten, müsste er heute Nacht noch gefeuert werden. Wenn man einen überdurchschnittlichen guten Bundesligisten schon überraschen will, dann mit etwas anderem als dem Sparkassen-Tiki-Taka aus dem Volkspark. Tatsächlich mussten sich die Freiburger nicht mal besonders strecken und hätte der KSV früher den Anschlusstreffer geschafft, hätte man einfach wieder in den 3. Gang geschaltet und das Ding geklärt.

Dieses Spiel sollte als Anschauungsobjekt dafür dienen, was passieren würde, würde man mit Spielern wie Meffert, Reis, Schonlau, Feuer Hernandes und Wagnermann in die Bundesliga aufsteigen und die dortigen Gegner würden nicht nach einer halben Stunde das Fußballspielen einstellen. KSV Vereint 2025. Dann wahrscheinlich in der dritten Liga, aber was soll’s? Dann kann man immer noch Präsident Pinselreiniger als Stadionsprecher oder Dino buchen, natürlich von oben bis unten eingecremt. Dr. Mabuse-WüsteSAN ist inzwischen über alle Berge und erinnert sich, wie er als Kind begeistert in Werder-Bettwäsche geschlafen hat und Judas Boldt verhilft dem SC Magdeburg dabei, den Abstieg in die Oberliga zu vermeiden. 

Ich hoffe, man hat mein Lachen bis nach Hamburg gehört, Kotzminus. Du verdreckter Wendehals 

 

Von | 2022-04-19T23:08:37+02:00 19. April 2022|Allgemein|27 Kommentare

27 Comments

  1. Gravesen 19. April 2022 um 23:29 Uhr - Antworten

    Kann bitte endlich jemand meine Heimatstadt von diesem Berufs-Arschloch befreien?

    Boldt: Die Zuschauer haben gesehen, dass wir eigentlich eine gute Saison spielen, dass wir immer alles reinhauen.“ Über die 90 Minuten zuvor meinte Boldt: „Der Spielverlauf hat uns nicht in die Karten gespielt: zwei Schüsse, zwei Gegentore. Ich glaube, wenn wir den Anschlusstreffer gemacht hätten, wäre noch was drin gewesen, Chancen waren da. Dann wird es uns auch gelingen, erfolgreich zu arbeiten.

    Du Versager hast nun drei Jahre Zeit gehabt, “erfolgreich zu arbeiten”. Mit mehr Geld, als es alle anderen Zweitligisten zur Verfügung hatten. Du hast es geschafft, diesen Verein abzuwirtschaften und immer schlechter zu machen. Verpiss dich endlich!

  2. ottensener 20. April 2022 um 00:09 Uhr - Antworten

    Alles eine Mischpoke. Ein Bartels hat den HSV 90 Minuten lang gelobhudelt.

    • Nichtkunde 20. April 2022 um 01:00 Uhr - Antworten

      Bartels machte halt konsequent – oder, weniger euphemistisch formuliert: penetrant – das, was bei Sportkommentatoren inzwischen Usus ist: Er versuchte, die Zuschauer um jeden Preis vor den Bildschirmen zu halten.

      Ein nüchternes: “Das Spiel ist durch, Mannschaft X sieht hier keinen Stich mehr”, wäre der Quote alles andere als zuträglich, also buschmannt man halt munter bis zum Abpfiff vor sich hin.

    • Stiflersmom 20. April 2022 um 14:30 Uhr - Antworten

      Das Spiel gegen Freiburg ist nicht das Problem, hätte man sich in der Liga nur so motiviert gezeigt wie im Pokal….. Freiburg ist halt deutlich überlegen. Die Aussagen von Boldt sind das Problem, was Ausreden angeht toppt er wirklich alle Vorgänger. Einzig das schlechte Wetter in Hamburg hat er wahrscheinlich noch nicht als Grund genannt, oder dass die Sterne für den HSV einfach schlecht stehen. Unter all diesen harten Umständen muss man Super-Boldt wirklich einen herausragenden Job attestieren. Vertrag sofort verlängern!

    • Stiflersmom 20. April 2022 um 14:32 Uhr - Antworten

      Das Spiel gegen Freiburg ist nicht das Problem, hätte man sich in der Liga nur so motiviert gezeigt wie im Pokal….. Freiburg ist halt deutlich überlegen. Die Aussagen von Boldt sind das Problem, was Ausreden angeht toppt er wirklich alle Vorgänger. Einzig das schlechte Wetter in Hamburg hat er wahrscheinlich noch nicht als Grund genannt, oder dass die Sterne für den HSV einfach schlecht stehen. Unter all diesen harten Umständen muss man Super-Boldt wirklich einen herausragenden Job attestieren. Vertrag sofort verlängern!

  3. Ex-HSVer im Herzen 20. April 2022 um 00:18 Uhr - Antworten

    Bin komplett bei Dir! Wenn Freiburg 90 Min durchzieht, geht es 0:6 oder 0:7 aus.
    Zu Walter: ich habe ihn heute das erste Mal vor der Kamera gesehen. Wie kann man bitte so einen Kasper als Spieler ernst nehmen? Der verströmt eine komische Mischung aus Inkompetenz, Unsympathie und Ungeflegtheit. Selten so einen ungepflegten Vollbart gesehen, den normalerweise nur Obdachlose tragen. Gibt es denn beim HSV keine Medienabteilung, die auf so etwas achtet? Der Mann gibt ein erbärmliches Bild ab!!

    • Gravesen 20. April 2022 um 00:29 Uhr - Antworten

      Viel schlimmer finde ich das, was rauskommt, wenn er mit hoher Stimme “Wir müssen bei uns bleiben” hechelt.

  4. Andreas 20. April 2022 um 05:21 Uhr - Antworten

    Den Trainer mit Obdachlosen zu vergleichen finde ich sehr unfair
    Denn meist sind diese Menschen
    Lebenserfahrener
    Ehrlicher
    Keine Schauspieler und Selbstproduzenten
    Und mit deutlich weniger Geld ausgestattet
    Lg
    Andreas
    Ps
    Beim Spiel nach 30 Minuten eingeschlafen

  5. Gravesen 20. April 2022 um 07:29 Uhr - Antworten

    Noch geiler als eine völlig verdiente Niederlage ist die Eröffnung von Nebenkriegsschauplätzen durch die Blödhüpfer. Was ist der Streich bloß unsympathisch (hatte ich vor diesem Spiel noch nie gehört). Was für ein lächerlicher Elfmeter (die Vollpfosten hätte ich gern mal gehört, wenn sie dem armen Daffeh im Freiburger Strafraum gegen den Hinterkopf getreten hätten). Man war eigentlich die bessere Mannschaft, wenn man nicht drei blöde Treffer bekommen hätte (Sowas kann nur jemand behaupten, der sich die Hose mit ner Kneifzange anzieht). Aytekin ist ohnehin der schlechteste Schiri (wie alle Schiedsrichter in einem Spiel, das der KSV nicht gewinnt) Und und und.

    Wie kaputt muss man eigentlich sein? Wie scheißé-verblödet? Wenn man nicht einmal anerkennen kann, dass der Gegner nun einfach mal 1 1/2 Klassen besser, hoffnungslos überlegen und eigentlich nicht mal richtig gefordert war? Warum muss man den Underperformern immer auch noch Ausreden für ihre beschissene Arbeit liefern? KSV-Fans sind wirklich die mit Abstand dümmste Spezies auf diesem Planeten.

  6. Kevin allein in Hamburg 20. April 2022 um 08:18 Uhr - Antworten

    Jetzt stell sich doch mal einer vor, diese Trümmertruppe wäre mit diesem Trainer in das Finale gekommen.
    Es hätte 0:5 oder höher ausfallen müssen. Deutlicher kann man nicht vorgeführt werden.
    Schade, das Freiburg nach dem dritten Tor den Schongang eingelegt hat.
    Nur hat das niemand von den vollgesoffenen rosa Hüpfern gemerkt.
    Was passiert wenn der Hüpfer, bzw der HSV keine Ausreden mehr hat ?

    Gar nichts, denn es gibt immer wieder eine Papierkugel, schlecht gemähter Rasen, zu lange Anfahrt, der MP3 Player war defekt. USW..
    Ganz einfach gesagt, wir sind einfach scheisse, aber auch wenn es uns einer sagt, glauben wir das nicht, weil man wirklich nur noch zu blöde ist.
    Diese Truppe ist noch nicht einmal in der Lage einen Eimer Wasser umzuschütten.

  7. BesuchausdemSüden 20. April 2022 um 09:05 Uhr - Antworten

    Das Spiel hat zu 100 % den erwartbaren Verlauf genommen. Freiburg brauchte nur eine Halbzeit um die Walterei schonungslos vorzuführen und in der 2. Halbzeit haben sich die Freiburger schon wieder mental auf die Liga vorbereitet. So haben es auch die Freiburger Spieler samt Trainer nach dem Spiel den Reportern gesagt. Der Matchplan war eindeutig und auch für jeden offensichtlich. Ich bin überzeugt, dass jeder andere Zweitligist den Freiburgern einen anderen Kampf abgeliefert und Streich vor größere taktische Probleme gestellt hätte. In Darmstadt, Heidenheim oder Nürnberg wäre das nicht so ein Spaziergang für Freiburg gewesen.

  8. jusufi 20. April 2022 um 09:09 Uhr - Antworten

    Der HSV war chancenlos (was das Weiterkommen anbetrifft), hatte aber gegen verwaltende Freiburger einige gelungene Angriffsaktionen. So sehr der Schreihals am Mikro auch Spannung herbeifabulieren wollte, nach dem Spielverlauf hätte man den Fernseher nach 30 Minuten ausmachen können. Freiburg hätte jederzeit den Schalter wieder umlegen können, statt sich darauf zu beschränken, hinten wenig anbrennen zu lassen. Aber wahrscheinlich ist meine Wahrnehmung falsch und Bartels hat recht: Der HSV spielt spektakulären Fußball, verfügt über großartige Fußballer (Jatta düpiert Nationalspieler Günter, Vagnoman mit seiner Dynamik und Power auf dem Sprung in die internationale Klasse (genau deswegen hat Streich Vagnoman auch als “pressing point” ausgewählt, was zu zahlreichen Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung führte), Suhonnen mindestens der neue Litmanen), der Volkspark ein Hexenkessel, ein wunderschönes Stadion (hat der sich die Bruchbude mal näher angesehen und nicht nur den schick&schön-Bereich?), dann dieses Widergekäue von “junger Mannschaft, Entwicklung etc. Das war an der Grenze zur Lächerlichkeit. Bleibt zu hoffen, dass der HSV in Regensburg verliert und damit endgültig ein Haken an die Saison gemacht werden kann.

  9. Stefan 20. April 2022 um 10:13 Uhr - Antworten

    Der “Reporter” stand seinen Sky Kollegen in Nichts nach. Selbst bei einem 0 : 3 in Min 80 wurde von Spannung und “noch nichts verloren” fantasiert. Es sah alles Bestens aus beim HSV, stellenweise hatte man das Gefühl, bei einem WM Finale dabei zu sein. Wir durften scheinbar froh sein, bei einem so geschichtsträchtigen Spiel dabei sein zu dürfen. Zumindest die BILD hat es heute mit der Schlagzeile “Nach 17min war alles vorbei” auf den Punkt gebracht. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.

  10. Hein Blöd 20. April 2022 um 11:16 Uhr - Antworten

    Rautis auf der Arbeit, leicht überspitzt:
    Gestern – Gegen den Dorfverein gewinnen wir locker, sind so gut wie weiter.
    Heute – Naja, Freiburg als Weltverein, das war schon eine Hausnummer.

    Und selbst ist der Tritt gegen den Kopf eines Gegenspielers, im Gegensatz gegen eines
    eigenen Spielers, kein Elfmeter, das kann ja mal passieren.
    Ist ja beides rund und, im Gegensatz zu dem manch eines verblendeten Hüpfers, auch
    nicht hohl…

    Gegen Walter kam noch nichts, aber heute morgen hat auch kaum einer die Zeitung
    gelesen, vielleicht kommt ja noch was.

  11. Gravesen 20. April 2022 um 11:36 Uhr - Antworten

    Fred hat nen Stender…..grins

    Heilige Mutter Gottes, was für eine Rektalamöbe

    (Und ja, ich weiß, dass man Ständer anders schreibt, ich bin ja nicht Hirnlosen)

  12. jusufi 20. April 2022 um 12:18 Uhr - Antworten

    Hat der Menschenfänger und Übungsleiter wirklich gesagt: “Mit 0:3 in die Halbzeit und du weißt nicht warum?” Hahaha, sehr selektive Realität. Kleiner Tipp: Weil deine Spieler mit deinem Flachpass-Spielaufbau aus dem eigenen 16er gegen eine pressingstarke Mannschaft überfordert waren.

    • Gravesen 20. April 2022 um 12:20 Uhr - Antworten

      Heißt ja nicht, dass ER nicht wusste, warum. Er kommt mir ohnehin so vor, als wenn er wenig wüsste.

  13. vsabi 20. April 2022 um 12:19 Uhr - Antworten

    Es war doch zu erwarten, dass ein Fuchs wie Streich dem HSV keine Chance lässt dieses Spiel zu gewinnen. Bis zum 0:3 zeigte Freiburg warum sie in der Liga so erfolgreich sind, danach ging es in den Sparmodus. Ausser den verblendeten Anhängern und dem Moderator Bartes konnte dies jeder erkennen. Von einem Sportjournalisten darf man schon etwas mehr erwarten, vor allem Objektivität!
    Interviews von Boldt oder dem Grinsekasper schaue ich nie, verbietet mir meine Intelligenz.
    Ich kann nur hoffen, NEIN ich weiß es, dass bei den letzten vier Spielen alle Trainer die Spielweise von Walter durchschaut haben und die Aufstiegskanditaten ihre Schulaufgaben gemacht haben, insbesondere Pauli.

  14. Scroccer 20. April 2022 um 12:39 Uhr - Antworten

    Wie wahr die Aussagen hier über die Spiel- und Mannschaftsstärke des SC Freiburg. Gestern habe ich gedacht, vor gefühlten 10 Jahren war die Konstellation zwischen dem HSV und SC Freiburg genau umgekehrt.

    Dann viel mir ein Bericht ein, dass seit den Bremer-Untergangsspielen in der Saison 08/09 das Letzte mal gewesen ist, wo Bayern und BVB nicht im DFB-Pokalhalbfinale gespielt haben.

    Zu der Saison war der FC Freiburg in der zweiten Liga mit einem Marktwert von EUR 27,55 Mio. gegenüber einem derzeitigen Marktwert von EUR 152,88 Mio. Der HSV hingegen spielt bekanntlich jetzt in der zweiten Liga mit einem Marktwert von 37,45 gegenüber EUR 156,88 Mio. in 08/09. In diesem Zeitraum wurden zusätzlich Transferausgaben von über EUR 200 Mio. getätigt.
    Ich finde hieran lässt sich gut festmachen, welche Entwicklung tatsächlich genommen werden kann, wenn eben kompetente und zielgerichtete Personen in der Führungsetage verpflichtet werden.

  15. Hannover1958 20. April 2022 um 20:17 Uhr