…und die Pleitegeier kreisen.

Hach, das sieht aber gar nicht gut aus für “unseren” KSV 😀 Zum vierten Mal in Folge den Wiederaufstieg (kann man es nach 4 Jahren eigentlich noch Wiederaufstieg nennen?) verkackt, keine Ahnung, wer in der nächsten Saison überhaupt noch für den KSV kickt, offener Krieg im Vorstand, Schein-Burgfrieden durch Präsident Pinselreiniger, zweckentfremdete Staatsgelder und eine Renovierung von inzwischen mehr als € 30 Mio. vor der Brust. Von der Rückzahlung der zweiten Fan-Anleihe (€ 17,5 Mio.) mal ganz zu schweigen. Und das alles nur, weil man zu dämlich war, einen 1:0 Auswärtssieg in Berlin im eigenen Stadion nach Haus zu fahren, der schmerzt extrem. Denn man kann sicher sein, dass im Falle des Aufstiegs 95% der existierenden Probleme entweder gar nicht erwähnt oder aber elegant wegmoderiert worden wären. So aber taucht nun, für die Dümmsten der Dummen komplett überraschend, die Scheiße unter dem Schnee auf und aus dem selbsternannten Aufstiegsfavoriten wird binnen kürzester Zeit ein Verein unmittelbar vor dem endgültigen Kollaps. Göttlich. 

Gucken wir uns die Baustellen einmal kurz an, denn “Eigentlich wollte ich heute keinen Blog schreiben” (Münchhausen). Als da wären…

Die Mannschaft

Stand jetzt sind Alidou (Frankfurt, Markwert: € 1,5 Mio.) und Wintzheimer (Nürnberg, € 1 Mio.) bereits verschwunden, natürlich ablösefrei. Sicher gehen sollen noch Gyamerah (Vertrag ausgelaufen, € 900.000), sowie die Leihspieler Kaufmann und Chevadnatze. Gehen wollen anscheinend Ambrosius (Vertrag bis 2024, € 1,5 Mio.), David (Vertrag bis 2024, € 1 Mio.) Umworben ist anscheinend Glatzel (Austiegsklausel unter € 2 Mio.), keine Angebote gibt es für Spieler, die man gern abgeben möchte (Wagnermann, € 3 Mio. / Kittel, € 2,4 Mio. / Kinsombi, € 1,2 Mio.). Auf der anderen Seite hat der Herr der 1.000 Ideen bisher knapp € 5 Mio. für den Kauf der Leihspieler Vuskovic und Muheim verknallt, ansonsten steht auf der Seite der Zugänge für die nächste Spielzeit eine große 0 und das immerhin 2 1/2 Wochen nach dem letzten Spieltag und 8 Tage nach dem Relegationsrückspiel. Während der Rest der Liga die besten ablösefreien Spieler und die günstigsten Nachwuchstalente abgrast, freut sich der KSV auf die Rückkehr der verliehenen Spieler Amaechi (Vertrag bis  2023, Marktwert inzwischen bei € 600.000), Opoku (Vertrag bis  2024, € 600.000), Heil (Vertrag bis 2024, Marktwert: € 250.000) und Meißner (Vertrag bis 2024, Marktwert: € 400.000). Nimmt man alle Daten und Fakten zusammen, muss man feststellen: Der KSV ist sowas von gekniffen. 

Denn man muss nur einfach mal so ehrlich sein und die Daten zusammenfassen. € 5 Mio. für zwei Leihspieler stehen in keinem Verhältnis zu dem, was man für die Spieler, die man loswerden will bzw. die gehen wollen, erlösen kann. Hinzu kommt die langfristige Verletzung von Daffeh, der ungeklärte Zustand des Kreuzband-Patienten Leibold, ein adäquater Ersatz für Sommerfußballer Kittel, ein neuer Mittelstürmer, der 20+ Tore garantiert und und und. Am Ende wird es auf ablösefreie Spieler hinauslaufen, die eine Klasse schlechter sind als Meffert und Schonlau und auf Leihspieler, mit denen der Verein in den letzten Jahren exzellente Erfahrungen gemacht hat. Es stimmt, eine Saisonplanung wird nicht einfacher, wenn man nicht weiß, in welcher Liga man spielt, aber auch deshalb bekommen Vögel wie Boldt und Mutzel mehrere Hunderttausend Euro pro Jahr, um nämlich für beide Fälle gewappnet zu sein. Sind sie offenbar nicht und bis heute weiß Judas nicht einmal, mit welchem Etat er rechnen kann, die kleine Rache von Dr. Mabuse-Wüstenschiff für das durchsichtige Durchstecken an Bild und Auftragsblatt. 

Das Stadion

Im Jahr 2024 findet in Deutschland eine Fußball-EM statt und der Stadt Hamburg wurden von der UEFA insgesamt 5 Spiele zugesprochen. Was diese Entscheidung an Image und Tourismus-Einnahmen für die Stadt bedeuten würde, sollte jedem klar sein. Voraussetzung der UEFA war jedoch eine umfassende Sanierung des Stadions an der Müllverbrennungsanlage, um dies zu finanzieren, verkaufte der KSV sein gesamtes Vereinsgelände für € 23,5 Mio. an die Stadt Hamburg. Nimmt man alle zur Verfügung stehenden Fakten zusammen, war das Geld des Steuerzahlers zweckgebunden. Heute nun weiß man, dass so gut wie alles verbrannt wurde. Verbrannt an Vorstände wie Boldt und Wettstein, die ihr Gehalt nicht wert waren und die (Wettstein) sogar mit Abfindung durch die Hintertür verschwinden durften. Verbrannt für Spieler und Trainer, die die Saisonziele nicht erreichen konnten, verbrannt für Zahlungen an Berater und vereinsinterne Abgreifer. Ebenfalls verbrannt wurden mehr als € 10 Mio. sogenannte “Corona-Hilfe”, ebenfalls Steuergelder. Stand heute gilt nun:

Oder auch nicht! Denn nun droht der Super-GAU. Verliert Hamburg die EM 2024?

Die Gefahr ist groß! Denn der Klub braucht für Sanierungs- sowie Instandhaltungsarbeiten, die die UEFA als Grundbedingung für die Austragung fordert, sehr viel mehr Geld als gedacht. Beim HSV wird aktuell fieberhaft gerechnet, Finanzierungsmodelle geprüft, um das Unglück noch abzuwenden. Von den 23,5 Mio. Euro, die sich die Stadt das Stadiongelände im September 2020 kosten ließ – das Geld sollte für die Modernisierung der Arena genutzt werden – ist mittlerweile kaum noch etwas übrig geblieben. Besonders die fehlenden Einnahmen aus zwei Corona-Spielzeiten sollen einen Großteil aufgefressen haben. Dazu kommen die in der Zwischenzeit extrem gestiegenen Rohstoff- und Bau-Kosten. Auf rund 35 Mio. Euro sollen sich der Preis besonders für die Erneuerung der Dach-Membran, sanitären Anlangen, Trainerbänke, Anzeigetafeln, Zuwege sowie das Aufrüsten der VIP-Bereiche inklusive des Einbaues einer Klima-Anlage belaufen. (Quelle: Bild.de)

Und es kommt noch bitterer für den HSV: Wie das Abendblatt erfuhr, wird die Sanierung deutlich teurer als gedacht. Auch wenn die genaue Summe noch nicht feststeht: Wegen der gestiegenen Rohstoffpreise und Baukosten ist schon jetzt klar, dass die ursprüngliche Kalkulation von Ausgaben zwischen 20 und 30 Millionen Euro nicht mehr zu halten ist. Für die Sanierung muss der HSV nun frisches Kapital auftreiben (Quelle: Auftragsblatt)

So eine Überraschung, oder? Lasst uns doch mal überlegen, was den Granden im Verein seit Monaten/Jahren bekannt war und ist.

  1. Man kennt die eigenen laufenden Kosten/Verbindlichkeiten
  2. Man kennt die eigene Anzahl der festangestellten Mitarbeiter sowie den Etat der Mannschaft
  3. Man weiß, dass man das Stadion sanieren/renovieren muss
  4. Man weiß inzwischen, dass es Covid-19 gibt

Wie zur fickenden Hölle kann man nun so tun, als sei man überrascht worden? Warum hat man nicht die eigenen Planungen an diese bekannten Fakten angepasst, um nicht erneut in Teufels finanzieller Küche zu landen? Ganz einfach, weil man es nicht kann und vor allem nicht will. Im Volkspark wird grundsätzlich von der Hand in den Mund gelebt, das Lieblingsmotto lautet: “Nach mir die Sintflut”. Als verantwortlicher Vorstand kann man von sich aus kündigen oder sich mit Abfindung feuern lassen, wenn der Boden zu heiß wird, als Aufsichtsrat kann man von einem Tag auf den anderen zurücktreten (siehe Finanzausschuß) und im Dunkel der Nacht verschwinden. Zurück bleibt eine qualmende Ruine namens KSV, dessen verblödete Anhänger sich verwundert die Augen reiben, um im Anschluss Trainer und Mannschaft für die nächste verkackte Saison abzufeiern. Aber – es gibt Hoffnung! 

Der “Investor”

Sein Name kursiert schon seit Januar im Volkspark. Steigt Unternehmer Detlef Dinsel als Investor beim HSV ein? Vor einem halben Jahr war mit dem 61-Jährigen über ein Engagement verhandelt worden. Damals hieß es, Dinsel könnte den HSV in Finanzfragen beraten. Die einzige, aber nicht ganz unwichtige Bedingung des Aufsichtsratschefs der börsennotierten IT-Firma Allgeier SE: Er wolle Anteile am HSV erwerben. Zu einer Zusammenarbeit kam es letztlich nicht, doch inzwischen wird das Thema wieder heiß diskutiert. Wie die „Bild“ am heutigen Mittwoch berichtet, soll Dinsel nun sogar einen Sitz im Aufsichtsrat anstreben. (Quelle: Auftragsblatt)

Das ist ja absolute Weltklasse, ein zweites Mal der Fall Wüstenmaus. Irgendein obskurer Vogel ohne jeglichen KSV-Bezug kauft von Onkel KlauMi ein paar von dessen AG-Anteilen und wird dadurch inzwischen automatisch Aufsichtsratsmitglied. Das ist ebenso phantastisch wie nutzlos für den KSV, denn wenn dieser Dinsel den Kernbeißer aus Schindeleggi um ein paar Anteile erleichtert, hat der Verein davon exakt: Gar nichts. Die Anteile wechseln den Besitzer, Kühne ist um ein paar Millionen reicher, Dinsel ärmer und der KSV hat den nächsten Klugscheißer ohne Fußball-Kompetenz in Präsident Pinselreinigers privatem Rat der Eierlosen. Das ganze Schmierentheater als “Der KSV findet neuen Investor” zu kennzeichnen, ist von den Hofberichterstattern ebenso dummdreist wie hinterhältig, denn der geneigte Hohlhüpfer denkt nun wieder, dass die Millionen sprudeln und “sein” Verein aus dem Schneider ist. Dabei ist das exakte Gegenteil der Fall, der Verein ist am Arsch. Immer mehr Heuschrecken kaufen sich ein, während Jansen seinen Aufsichtsrat weiter assimiliert. Aus einem Verein mit angestrebten strategischen Partnern ist ein Klub mit in alle Winde zerstückelter Anteilseigner-Struktur geworden, bei denen jeder einzelne seinen Vorteil, nicht jedoch den des Vereins auf der Agenda hat. 

Nochmal für alle Doofmusiker, bitte lest es mir von den Lippen ab: Der KSV kann keine Anteile mehr an sogenannte “Investoren” verkaufen, es sind keine mehr verfügbar. Das Einzige, was die Anteilseigner (nicht der Verein!!!) tun können, sie können ihre eigenen Anteile weiterverkaufen, was ich allerdings schon deshalb seltsam finde, weil es sich doch angeblich um sogenannte vinkulierte Namens-Aktien handeln sollte.  Anyway, der KSV bekommt bei einem solchen Manöver exakt NULL EURO, deshalb schminkt euch diese Investoren-Kacke, die euch die Hofberichterstatter ständig präsentieren wollen, endlich mal von der Backe! 

Auch deshalb – die Perversion der Hofberichterstattung anhand von wenigen Sätzen aus ein und demselben Artikel des Auftragsblatts: 

Da die Stadt dem HSV klargemacht hat, keine weitere Millionenspritze zu gewähren, muss der Club über andere Wege frische Millionen besorgen. Neben den Banken könnten auch neue Investoren ein Thema werden. 

Dinsels angestrebte Anteile könnten von Klaus-Michael Kühne kommen, der 15,21 Prozent an der AG hält. Doch von einem Besitzwechsel hätte der HSV keinen Vorteil.

Und noch ein Satz, der mich absolut fassungslos zurücklässt: 

Zudem hat Wüstefeld an anderen Stellen Kosten reduziert, indem der HSV die Dienste externer Berater seltener in Anspruch nimmt.

Verstehe ich das jetzt richtig? Der Verein hat mehr als 300 feste Mitarbeiter, hat einen externen Vermarkter im Haus, hat diverse Vorstände und noch mehr Direktoren und nimmt allen Ernstes die Dienste externer Berater in Anspruch? Wofür denn bitte?`Damit die den Verein beraten können, wie man viermal in Folge die Saisonziele verspielt oder wie man den Verein in den Bereich der Insolvenz führen kann? Sind die eigentlich alle komplett vom Hahn gehackt? 

P.S. Es wäre natürlich eine glorreiche Veranstaltung, sollte der KSV Spieler wie Ambrosius, Wagnermann, David oder Vuskovic verkaufen (müssen), damit hätte sich dann auch das Märchen von der Entwicklung schneller verabschiedet als Präsident Pinselreiniger Le coq rock sagen kann. 

 

Von | 2022-06-02T07:30:51+02:00 2. Juni 2022|Allgemein|54 Kommentare

54 Comments

  1. Kevin allein in Hamburg 2. Juni 2022 um 08:09 Uhr - Antworten

    Guten Morgen,

    eigentlich müsste es doch wirklich einmal zur Zahlungsunfähigkeit kommen.
    Es ist ein Fass ohne Boden.
    Der KSV ist eine Geldvernichtungs-Maschine.
    Das soll verstehen wer will, aber mit gesundem Menschenverstand gesehen, müsste der Laden schon in der 4. Liga sein oder ganz weg vom Fenster.
    Und das schon lange.

  2. jusufi 2. Juni 2022 um 08:20 Uhr - Antworten

    5 von 5 Kängurus für diesem Blog!

    Weitere Parallele zwischen Dinsel und Wüstefeld: Beide stehen zahlreichen Gesellschaften vor, die ein unübersichtliches Firmengeflecht bilden. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen… Ein Aktionär verhökert Anteile an einen anderen Aktionär und erhält einen Sitz im Aufsichtsrat. Vielleicht findet sich ja noch ein Vorstandsposten für ihn? Erst pro bono, dann hauptamtlich und fürstlich bezahlt. Eine Unverschämtheit ist es, Corona für Verluste ab 2021 als Grund für die desaströse Finanzlage heranzuziehen. Jedes seriöse Unternehmen hat zahlreiche Szenarien durchgespielt und musste sich auch für den Fall wappnen, dass Corona weiterhin erheblichen Einfluss auf die Ertragslage hat. Die Kaderplanung war in der vergangenen Saison mies bzw. der zusammengestellte Kader nur bedingt für den Walter-Fußball geeignet. Transfervorbereitungen für die kommende Saison scheint es nicht gegeben zu haben. Und wer – wie der HSV – nur Überleben kann, weil er Staatsgelder erhält, wird von keiner Bank der Welt noch frisches Geld bekommen oder aber zu “kriminellen” Zinsen. Rein sportlich war die vergangene Saison oberflächlich betrachtet vielleicht nicht die schlechteste der letzten Jahre und mit ganz viel Blauäugigkeit kann man daraus vielleicht Hoffnung schöpfen. Bei Lichte betrachtet sind die Rahmenbedingungen aber so dermaßen beschissen, dass es nur ums Überleben geht – von Jahr zu Jahr.

    • Gravesen 2. Juni 2022 um 08:30 Uhr - Antworten

      Eine Känguru-Wertung, feine Idee. Muss ich demnächst mal Henry erzählen, wenn er wieder vorbeiguckt. 😀

  3. Stefan 2. Juni 2022 um 08:24 Uhr - Antworten

    Immerhin wird ja mal in der BILD berichtet, wie pleite der Verein eigentlich ist. Hier ist es schon lange bekannt, in vielen Meinungen der Anhänger wurde das bisher ja eher ausgeblendet. Laut Artikel sind natürlich die Ausfälle durch Corona dafür verantwortlich, dass vom dem Geld, was für die Renovierung vorgesehen war, nichts mehr übrig ist. Unerwähnt bleibt aber, dass ja bereits mindestens 10 Mio an Corona-Hilfen überwiesen worden sind, um eben diese Ausfälle auszugleichen.

    Was möchte man einem neuen Investor denn bitte bieten? Wie bereits erwähnt, gibt es keine Anteile mehr. Es ist alles zu Geld gemacht worden, was irgendwie möglich war. Wenn jemand ernsthaftes Interesse an z.B. Wangermann gehabt hätte, wäre er bereits lange transferiert und dabei noch von diesen Summen zu träumen…

    Für den, von 0,32875% der Mitglieder gewählten Präsidenten, bleibt nur noch die Voraussetzung für weitere Anteilsverkäufen zu schaffen. Um dafür eine Mehrheit zu bekommen, wird die nächste MV wohl auf einen Dienstag um 0900 Uhr angesetzt werden müssen, damit die Mitarbeiter des Vereins gleich unter sich bleiben können. So könnte die Mehrheit erreicht werden und den Mitarbeitern wird im Gegenzug die Weiterbeschäftigung versprochen. Außerdem ist um diese Zeit Hunke noch im Schlafanzug und wird ebenfalls nicht teilnehmen.

    Es wird ein Mega-Sommer für uns 😉

  4. Gravesen 2. Juni 2022 um 08:44 Uhr - Antworten

    Auf Wiederhören

    Der Hamburger SV muss seinen fünften Anlauf auf die Rückkehr in die Bundesliga offenbar ohne seinen Top-Torjäger angehen. Wie die „Hamburger Morgenpost“ mit Verweis auf eigene Informationen berichtet, hat sich Robert Glatzel dazu entschlossen, eine in seinem bis 2024 gültigen Vertrag verankerte Ausstiegsklausel zu ziehen. Der 28-Jährige möchte nach dem verpassten Aufstieg in der Relegation gegen Hertha BSC ins deutsche Oberhaus wechseln.

  5. St. Patrick 2. Juni 2022 um 09:30 Uhr - Antworten

    Ich frage mich, wann die DFL aufwacht und auf der Matte steht, wegen Lizenzerschleichung durch kaufmännisch nicht haltbare Angaben. Schließlich wurden die Unterlagen für beide Ligen deutlich nach Kriegsausbruch eingereicht, zu einem Zeitpunkt, als aus allen Richtungen zu hören war, dass die Preise für Baumaterial und Bauleistungen stark ansteigen.
    Wahrscheinlich scheitert der nächste Wiederaufstieg deshalb diesmal einzig und allein am Punktabzug, den es früher oder später geben dürfte…
    Es bleibt unterhaltsam!

  6. Ralf Schulz 2. Juni 2022 um 09:42 Uhr - Antworten

    Das ist der beste Blog den ich je gelesen habe, bringt all die Probleme, Versäumnisse und Unzulänglichkeiten dieses Vereins sowas von auf den Punkt und ans Tageslicht!!!
    Selbst der letzte noch so verstrahlte Hüpfer müsste nach Lesen dieses Blogs einsehen das es zur Lösung dieses Gesamtdefektes HSV nur noch eine Lösung geben kann, Insolvenzverwalter raus nach St. Ellingen schicken, Schlüssel rumdrehen, Laden dicht machen und zu guter Letzt den Schlüssel so in der Elbe zu versenken das er nie mehr ans Tageslicht kommt.
    Bei diesem Club arbeiten Versager, die dafür trotzdem noch absahnen wie Spitzenkräfte, auf allen Ebenen, fassen wir das kurz zusammen:
    Präsidium/Vorstand: Möchtegern-Präsident aka Weltfußballer, dubiose Vorstände denen das inzwischen 2 1/2 Jahre andauernde Corona-Virus das Arbeiten ach so schwer macht, aber allein dafür 10 Mios. Staatshilfen abgegriffen hat, nicht mal in der Lage einen Etat vorzugeben, die Geschichte mit den zusätzlichen externen Beratern schlägt für mich dem Fass den Boden aus!!!!!!!
    Sportvorstand/Eierkneter: Inzwischen der 5. Anlauf Richtung Bundesliga, wahrscheinlich mit dem 5. neuen Ansatz, sage nur Säulenspieler/Jugendwahn, aber anscheinend nicht in der Lage, trotz immer noch Riesenetat für 2. Liga-Verhältnisse, einen ausgewogenen Kader auf die Beine zu bekommen. Dazu passendes Zitat laut Transfermarkt.de:
    “Laut dem „Hamburger Abendblatt“ muss HSV-Sportvorstand Jonas Boldt erstmals seit Amtsantritt 2019 keinen Transferüberschuss erzielen. Der Personaletat von aktuell 22 Mio. Euro könne demnach sogar etwas erhöht werden. In den kommenden Tagen soll der Haushaltsplan stehen, heißt es.”
    Ja natürlich muss er keinen Transferüberschuss mehr erzielen, das ist doch mit den Graupen die jetzt noch da sind überhaupt nicht mehr möglich, gibt doch in der Trümmertruppe keinen Spieler mehr mit dem man einen signifikanten Erlös erzielen kann, sieht man doch ganz extrem an den Träumereien von 6-8 Mios. für Dauerpatient und Ganzkörperkrampf Wagnermann. Das bißchen vorhandene Geld wurde doch jetzt schon in das Ziehen von Klauseln gezogen die kommenden Sommer keinen Euro mehr gekostet hätten, aber denke man wird Vuksovic verkaufen müssen um wenigstens etwas Kohle für Transfers zu haben, zumal wenn Glatzel jetzt noch geht. Werden zum Schluss der Transferperiode wieder Panikkäufe getätigt, es gibt noch genügend Amaechis, Chevadnazes, Kaufmanns,…. auf dieser Welt.
    Zu der ganzen “Geldwechselei” von diversen Aktionären muss man nichts sagen, wie Grave sagt bringt das dem Verein keinen einzigen Euro, auch das sollte die letzte Dumpfbacke verstehen.
    Die ganze Mischpoke aus Unfähigkeit, Geldverschleuderei und Größenwahn macht mich mehr als sprachlos und um es mal im Schuljargon zu formulieren: Sie waren stets(naja mehr oder weniger) bemüht aber haben das Klassenziel nicht erreicht.

  7. BesuchausdemSüden 2. Juni 2022 um 10:23 Uhr - Antworten

    Was mir bzgl der Hüpfer einfach nicht in den Kopf will, sie sehen doch wie andere Vereine in der 2. Liga trotz viel weniger Geld es schaffen, eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz zu schicken . In Kiel, Heidenheim oder Paderborn arbeiten keine 300 Leute in den Geschäftsstellen und es gibt auch keine Gönner aus der Schweiz. Dennoch schaffen sie es Jahr für Jahr den HSV in den Spielen richtig zu nerven. Es muss doch mittlerweile selbst dem dümmsten Hüpfer auffallen , dass Aufwand und Ertrag in keiner vernünftigen Relation mehr zueinander stehen. So viel Bier kann man doch gar nicht trinken, dass dies einem nicht mal ansatzweise auffällt.

  8. Stefan 2. Juni 2022 um 10:52 Uhr - Antworten

    Zumindest wird jetzt ersichtlich, warum die Vorbereitung erst 3 Wochen nach allen anderen beginnt, denn es sind einfach keine Stürmer und Außenspieler mehr im Kader bzw verletzt…

  9. Gravesen 2. Juni 2022 um 10:57 Uhr - Antworten

    Ach übrigens: Bei mehreren Tausend Lesern pro Tag kann außer Olli K. gern mal wieder einer den Spendenbutton drücken. Schade, dass es immer dieselben sein müssen. Es gibt hier Tausende, die seit Jahren umsonst mitlesen. Und das auch noch ok finden.

    • Alex 2. Juni 2022 um 11:24 Uhr - Antworten

      Alright! 🎩

      • Hamuburgmini 2. Juni 2022 um 23:32 Uhr - Antworten

        Moin,
        Wie wahr.. Spende ist raus, verbunden mit großem Dank für Deinen Blog.

    • Freundchen 2. Juni 2022 um 11:56 Uhr - Antworten

      Absolut richtig. Olli F. ist auch mal wieder dabei.☝🏾

    • Sportjournalist Scholz 2. Juni 2022 um 12:05 Uhr - Antworten

      erledigt

    • bananenflanke 2. Juni 2022 um 22:35 Uhr - Antworten

      done

  10. St. Patrick 2. Juni 2022 um 11:10 Uhr