Der wahre Grund

Es gibt tatsächlich diejenigen, die glauben, dass “Prof. Dr.” Wüstefeld an seiner Weigerung, seine Titel beweisen zu wollen, gescheitert ist. Andere denken, es würde damit zusammenhängen, dass er viele Dinge angekündigt und nur wenige davon umgesetzt hat. Wieder andere meinen, Wüstefeld hätte sich mit der Staats-Bürgschaft verhoben und die wirren Pläne vom Monster-Tower auf einem Gelände, das dem Verein nicht mehr gehört, wären sein endgültiges Ende gewesen. Viele meinen an der (juristischen) Auseinandersetzung mit Kühne den Grund für den erzwungenen Rücktritt gefunden zu haben. Alles gut und schön, Tatsache ist aber, dass eine andere Sache dem Pharmaunternehmer das Genick gebrochen hat: Wüstefeld wollte sparen! Wüstefeld wollte unnötige Beraterverträge aufkündigen und vor allem wollte er dem Wasserkopf auf der Geschäftsstelle auf die Pelle rücken, Wüstefeld wollte Personal abbauen, eine Maßnahme, die mehr als 10 Jahre überfällig ist. Und während absolut jeder seiner Vorgänger sich mehr oder weniger elegant um dieses Thema gedrückt hat, wollte Desertfield durchziehen. 

Das aber geht nicht in Hamburg, denn hier hat sich im Volkspark nicht nur eine Abgreifer- und Aussitzerkultur eingenistet, hier sitzt man dick und fett auf vollkommen unnötigen Planstellen und vor allem sitzt man sich den Arsch breit. Der KSV, im fünften Jahr in der zweiten Liga, unterhält immer noch eine Personaldecke wie ein Verein, der regelmäßig international spielt und ein leitender Mitarbeiter, der sich an dieses Thema wagt, hat eine kurze Halbwertzeit. Ich erinnere mich an die Geschichte mit Heribert Bruchlandung, der den Tipp bekam, mindesten 30% des Personals abbauen zu müssen. Bruchlandungs Antwort: “Schön und gut, aber das soll lieber einer meiner Nachfolger machen, ich bin doch nicht verrückt geworden”. Und so ist es natürlich kein Zufall, dass jemand wie die intrigante Ratte Slenderman Judas bei den Mitglieder beliebter ist als ein Stellenabbauer, Judas stellt fröhlich neues Personal ein, ob man es nun braucht oder nicht. So sichert man sich die Unterstützung der Basis und diese Basis ist selbstverständlich jederzeit bereit, den Medien die nächste Horrorstory zu stecken, wenn die eigenen Jobs gefährdet sind. 

 

 

Die Tatsache, dass Wüstefelds Ideen hinsichtlich des Personalabbaus richtig, notwendig und längst überfällig waren, spielt im Kosmos KSV keine Rolle, hier hat man sich so daran gewöhnt, sich die Taschen mit Geld vollzustopfen, welches schon lange nicht mehr vorhanden ist. Aber – nach mir die Sintflut, Scheiß doch auf die Zukunft des Vereins. Wüstefelds Schicksal wird nun jedem möglichen Nachfolger eine Lehre sein: Fasse bloß nicht das Thema Personal an, wenn du deinen Vertrag erfüllen möchtest. Es ist einfach nur noch krank und pervers, was dort abläuft. Und es ist längst nicht mehr dem Personalstamm, der dem eines Champions League-Teilnehmers entspricht, getan. Denn überall, natürlich auch und besonders in Hamburg, agieren die Medien wie kleine fiese Putzerfische, die sich auch noch am Buffet vergnügen und ihren Teil abgreifen. 

 

 

 

Nun, wer möchte, dass diese Quellen für ein freundliches Zusatzgehalt versiegen? Sicher nicht die Schleimscheißer von der permanent insolventen Morgenpost und auch nicht die Herren Jacobs, Schiller und Co. von Boldts Medienpartner Hamburger Auftragsblatt. In wessen Interesse schreiben diese Kotzbrocken denn in den letzten Monaten? Wem wollen sie einen neuen Vertrag reinschreiben und wen haben sie bis in die Schweiz und an irgendwelche Universitäten verfolgt? Umsonst machen die das nicht.

Von | 2022-11-25T07:41:44+01:00 25. November 2022|Allgemein|4 Kommentare

4 Comments

  1. VSabi 25. November 2022 um 16:47 Uhr - Antworten

    WÜSTEFELD Absicht in diesem Selbstbedienungsladen einmal klar Schiff zu machen, wie Du es treffend beschreibst, war von Anfang an ein Selbstmordkommando. Zu viele Abgreifer und Intriganten waren sein Tod.
    In diesem Zusammenhang fand ich den Blog vom Insolvenz-Bloger bezüglich Kühne nicht schlecht. Offensichtlich sind seine Zuwendungen versiegt, sonst hätte er nicht so offen gegen Kühne geschrieben.
    Ich bin fest überzeugt, dass die Ratten der Hamburger-Journalie von Kühne ” gefüttert ” werden. Würde man sonst seine Brance so unqualifiziert vertreten?
    KÜHNE wird diesen Verein mittelfristig übernehmen und sich von ALLEN Arschkrischer lösen, denn ich glaube, das ihm solche Menschen zuwider sind.
    Nächste Amtshandlung, ABBAU DES PERSONALS auf ein Drittel !

  2. Hein Blöd 25. November 2022 um 18:14 Uhr - Antworten

    Moin!
    Nach der Lektüre von Football Leaks 1 & 2 überrascht mich gar nichts mehr.

  3. Hamuburgmini 25. November 2022 um 19:56 Uhr - Antworten

    Wahre Worte!
    Vielen Dank für diesen Blog!

  4. Gravesen 25. November 2022 um 20:16 Uhr - Antworten

    Doch dieses Ziel dürfte nur schwer zu erreichen sein. Denn anders als Jansen gilt Wehmeyer als Befürworter des Kühne-Angebots (Auftragsblatt)

    Tja, warum wohl…

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