Neger, Neger, Schornsteinfeger

Oh Emm Dschie, ich habe Neger geschrieben. Sollte ich das verrückterweise in Hamburg, Düsseldorf, Berlin oder Frankfurt (in München eher nicht) tun, ich würde mich mit großer Wahrscheinlichkeit in einer ähnlichen Situation wiederfinden wie seinerzeit Matthias, Sohn des Deuteronomium aus Gaza, der es vor Urzeiten wagte zu sagen: “Dieses Stück Heilbutt wäre grad gut genug für Jehova gewesen” und der daraufhin gerechterweise von einer Horde Frauen (natürlich!) mit künstlichen Bärten gesteinigt werden sollte. Dabei ist dieses Zitat gar nicht von mir, sondern es ist vielmehr sowohl ein Kinderlied aus dem Jahr 1928 wie auch der Titel der Verfilmung des Lebens von Hans-Jürgen Massaquoi in Hamburg, aber ob es das jetzt besser macht oder nicht, überlasse ich anderen. “Neger die sind dunkel,  im Dunkeln lässt sichs munkeln, an der Macht da sind die Weissen,  darauf reimt sich sch…” sang Marius Müller-Westernhagen in seinem Song “Mit Pfefferminz bin ich dein Prinz” im Jahr 1978 und im gleichen Jahr verkündete der gleiche Marius Müller-Westernhagen: “Ich bin froh, dass ich kein Dicker bin, denn Dicke schwitzen wie die Schweine..” Wir haben das damals begeistert mitgesungen, vollkommen egal, ob es nun die Seelen von Afro-Amerikanern oder Übergewichtigen verletzte, darüber hat sich in den 70er Jahren kein Mensch ernsthaft Gedanken gemacht. Heute macht man sich darüber Gedanken und es ist gut, dass man es macht, aber meiner Meinung nach kann man es nicht nur übertreiben mit der Political Correctness, man übertreibt es längst. Denn die Sprache ist, und das ist nicht diskutabel, ein Kulturgut und bei der Gelegenheit stelle ich mir Goethes “Faust” oder Thomas Manns “Der Zauberberg” mit Gendersternchen vor, gleichzeitig rollen sich meine Fußnägel auf. 

 

 

Nun ist der zitierte Marius Müller-Westernhagen ebenso Mitglieder der wohl verachtenswertesten Gruppe der Spezies Mensch, ebenso wie Thomas Gottschalk und ich, er ist einer dieser widerwärtigen “alten weißen Männer”. Ihr wisst schon, diese Brechmittel-Gang, die sich grundsätzlich über alles stellt, die Frauen unterdrücken, die die Welt zerstören und denen im Leben grundsätzlich alles zugeflogen ist, ohne, dass sie einen Finger rühren mussten. Wir leben inzwischen in einer Gesellschaft, da scheint es besser zu sein, man ist querer Obdachtloser, vorbestrafter Serien-Vergewaltiger asiatischer Herkunft oder palästinensische Bombengürtel-MärtyerIN, Hauptsache, man ist keiner dieser ekelhaften “alten weißen Männer”, denn dann hat man das Recht auf eine Meinung jeglicher Art verwirkt, jedenfalls nach Meinung dieser sogenannten Generation Z. Zur Erklärung – die Generation Z sind Menschen, die zwischen 1997 und 2012 geboren sind und von denen nicht wenige sich perspektivisch beharrlich weigern (werden), in Zukunft 5 Tage die Woche 8 Stunden am Tag zur Arbeit zu gehen, denn das ist in ihren Augen verschwendete Lebenszeit. Ihr Lebensziel besteht darin, große Teile ihrer Zeit “ihr Leben zu genießen, Freunde zu treffen, zu reisen, zu daten und überhaupt” und bei nicht wenigen lautet der erklärte Berufswunsch Youtuber(in), Tiktoker(in), Influencer(in) oder Beauty Blogger(in), offenbar hängt der Himmel voller Geigen. Die Antwort auf die Frage, wie sie mit diesen Vorstellungen ihr sogenanntes Leben finanzieren wollen, bleiben sie vorerst schuldig, sind sie doch vordergründig damit beschäftigt, anderen zu erklären, wie die Welt passiert, sich auf Autobahnen und Rollfelder zu kleben und öffentlich das Existenzrecht des Staates Israel anzuzweifeln, denn sie dürfen das, ich dürfte das nicht, aber ich will es auch gar nicht. 

 

 

 

Nun ist es so, dass ich mich an dieser Stelle frage, welches Mitglied der Bevölkerungsgruppe der Sinti und Roma den Antrag gestellt hat, dass ein Schweineschitzel mit Paprikasauce nicht mehr “Zigeunerschnitzel” heißen darf, man möchte ja niemandem auf die Anhängerkupplung treten, gell? Vielleicht noch einmal kurz zurück zu den alten weißen (verachtenswerten) Männern, man sieht an meinen Gedankensprüngen, dass ich offensichtlich zu dieser Gruppe gehöre. Thomas Gottschalk (73) beendet seine nicht erfolglose TV-Karriere u.a. auch deshalb, weil er nicht mehr so reden könnte/dürfte, wie er wollte. “…er  habe im Fernsehen immer das gesagt, was er auch zuhause gesagt habe. Inzwischen rede er im Fernsehen anders als zuhause – weil er fürchte, dass er einen „Shitstorm“ erzeugen könnte” und er ist nicht allein. Denn inzwischen existiert, natürlich im Internet, eine Art Lingual-IS, die nichts anderes zu tun hat, als wirklich jede Redewendung als falsch, politisch inkorrekt, spalterisch oder rassistisch auszulegen und den besagten Shitstorm zu entfachen. By the way (mein nächster altersbedingter Gedankensprung), wie viele Menschen in Deutschland sind eigentlich erklärte Gender-Fans? 

Laut aktuellem RTL/ntv-Trendbarometer stört es fast drei Viertel (73 Prozent) der Bundesbürgerinnen und Bürger, wenn Personen “Genderzeichen” wie Sternchen, Unterstrich, Doppelpunkt oder eine Pause zu Hilfe nehmen, um geschlechtsneutral zu sprechen. Wenn also beispielsweise von Ärzt:innen statt von Ärztinnen und Ärzten die Rede ist. Lediglich 22 Prozent der Befragten finden es gut, wenn so gesprochen oder geschrieben wird. Abgelehnt wird das Gendern von einer großen Mehrheit im Osten wie im Westen des Landes, unter Jüngeren (etwas weniger) und Älteren, unter Befragten mit Hauptschulabschluss wie unter Befragten mit höheren Bildungsabschlüssen und in fast allen politischen Lagern. Männer stehen dem Thema noch deutlicher gegenüber (77 dagegen, 18 Prozent dafür) als Frauen (70 zu 26 Prozent). Die einzige Gruppe, die Gendern mehrheitlich gut findet, sind die Anhänger der Grünen (58 Prozent) 

(Quelle: https://www.stern.de/gesellschaft/gendern–grosse-mehrheit-der-deutschen-laut-forsa-umfrage-davon-genervt-33661462.html )

Interessant, oder? 70% derer, die u.a. von diesen lustigen Sternchen “profitieren” sollen, weil sie somit sprachlich gleichgestellt sind, lehnen den Käse ab, insgesamt finden knapp 3/4 der Deutschen den Quatsch flüssiger als flüssig und sind genervt. Nur – warum macht man es dann? Bestimmt in Deutschland inzwischen tatsächlich 1/4 der Bevölkerung darüber, was die anderen 3/4 zu tun und zu lassen haben? Natürlich findet eine Mehrheit der Grünen diesen sprachlichen Vergewaltigungsprozess supi endgeil, aber diese Menschen wollen ja auch nach Möglichkeit die deutschen Grenzen komplett öffnen, damit ein inzwischen vollkommen überfordertes Land mit noch mehr Gestalten geflutete wird, die innerhalb von 10 Sekunden 14 mal “Allahu Akbar” brüllen können.  Übrigens: Was die Sprache respektive die political correctness betrifft, ist das Land der ehemaligen Dichter und Denker nicht allein, denn sogar in einem Land, welches man nicht unmittelbar mit dem Begriff “Kultur” in Verbindung bringen würde, achtet man verstärkt darauf, was man nicht (mehr) alles darf. Ein Beispiel ist das NFL-Team der Washington Redskins, die zwischen 1937 und 2020 als Rothäute aufliefen, dann zwei Jahre als das Washington Football Team und seit 2022 nun als Washington Commanders antreten. Nach dem tragischen Tod von George Floyd, übrigens alles andere als ein Apache, wurde aufgrund von Protesten der Name angepasst. Anderes Beispiel, die Cleveland Indians (Baseball). Diese müssen sich seit 2021 nun Cleveland Guardians nennen, ebenfalls seinen Hut musste Chief Wahoo nehmen, das breit grinsende Maskottchen der Indians, ganz offenkundig ein Indianer oder indigener Amerikaner, wie man heute sagt. Oder hat sich das schon wieder geändert, ich habe den Überblick verloren. 2% Anteil an der Bevölkerung machen die indigenen Stämme in den USA aus, gut, dass sich jemand um sie sorgt. 

 

 

 

 

Ich liebe die deutsche Sprache und ich liebe es zu schreiben, ansonsten würde ich wohl kaum seit mehr als 11 Jahren einen Fußball-Blog und mittlerweile einen Australien-Blog betreiben und hätte wohl auch kein eigenes Buch verbrochen, aber bei mir bewirken die Aktivitäten der Gesinnungs- und Sprach-Taliban das exakte Gegenteil von dem, was sie mir befehlen wollen. In einen meiner Texte wird sich in diesem Leben keines dieser brechreizerregenden Gendersternchen verirren, selbst bei Androhung der Todesstrafe nicht, meine Augen fühlen sich von dem Quatsch in schriftlicher und meine Ohren in sprachlicher Form beleidigt. Man muss sich das mal bildlich vorstellen – in Deutschland ist man inzwischen in der Lage, sogenannte “WeihnachtsMENSCHEN” aus geretteter Schokolade kaufen zu können, schließlich möchte man mit den früheren Weihnachtsmännern nicht all die Millionen von Weihnachtsfrauen diskriminieren, denke ich. Da wo ich lebe heißt der Vogel Santa Claus und niemand käme auf die komplett bescheuerte Idee, nach einer Santa Claudia zu suchen, so etwas gibt es nur in Deutschland und wird von den veganen Tofu-Torbens und Soja-Sonjas propagiert, ich vermuten, sie sind hauptberufliche Influencer. Ich gebe zu, dass mich diese Generation in allen Teilbereichen überfordert, denn ich persönlich wage es, einen Widerspruch zu sehen, wenn ich mich einerseits auf einer Autobahn festklebe, um das Klima zu retten und andererseits einen Flieger Richtung Bali betrete, um einen freundlichen Urlaub zu genießen, aber vielleicht sehe ich einfach das große Ganze nicht, ich bin ja auch nicht mehr der Jüngste. 

Eine kleine Geschichte habe ich dann doch noch, es ist ja bald Weihnachten. In Deutschland gibt es angeblich Kindergärten, die verzichten in dieser Zeit darauf, einen Weihnachtsbaum (heißt der eigentlich noch so oder ist das inzwischen eine End-Dezember-Schmucktanne?) aufzustellen, man möchte schließlich die Gefühle von Ali, Fatima und Bacary nicht verletzen. Ich fahre hier unten in Victoria jeden Samstag zum Einkaufen und nach einem Spaziergang mit Chandu am Lake Colac und den Einkäufen bei Aldi und Coles gehe ich meistens zu meinem Lieblingsinder, um zu essen und mit Ranji zu spielen, denn der 2 1/2-jährige Sohn der Besitzer wartet auf mich. Beim letzten Besuch registriere ich doch tatsächlich unmittelbar neben dem Counter einen Weihnachtsbaum, unfassbar. Aus Plastik, schön kitschig, mit blinkenden Lichtern. Ich frage die Besitzerin, warum sie denn so etwas aufstellen, schließlich sind sie Hindus und haben mit Weihnachten ungefähr so viel am Hut wie ich mit veganen Würstchen. Die Antwort: “Ranji liebt den Baum. Außerdem leben wir in einem christlichen Land und die Mehrheit unserer Kunden sind Christen.” Ich habe ihr die Geschichte von dem baumlosen Hamburger Kindergarten erzählt und die Reaktion war: Kopfschütteln.

In diesem Sinne wünsche ich euch trotz allem fröhliche Weihnachten. Mit nicht-veganen Schokoladen-WeihnachtsMÄNNERN, mit Engeln und nicht mit Jahresendflügelfiguren, vielleicht sogar mit einem Zigeunerschnitzel? Achtet aufeinander, achtet auf die Mitmenschen, auf die Umwelt und besonders auf die Tiere, aber lasst euch den Spaß am Leben nicht von selbsternannte Sittenwächtern verderben, deren Moral direkt hinter der eigenen Haustür aufhört. Wie sagte doch der legendäre Anthony Hopkins?

Keiner von uns kommt lebend hier raus. Also hört auf, euch wie ein Andenken zu behandeln. Esst leckeres Essen. Spaziert in der Sonne. Springt ins Meer. Sagt die Wahrheit und tragt euer Herz auf der Zunge. Seid albern. Seid freundlich. Seid komisch. Für nichts anderes ist Zeit.

Darauf einen ausgezeichneten Chianti und ein paar Fava-Bohnen….

Von | 2023-12-14T07:13:44+01:00 14. Dezember 2023|Allgemein|14 Kommentare

14 Comments

  1. Hein Bloed 14. Dezember 2023 um 09:15 Uhr

    Reportagen und Berichte mit dem gehicksten Gendersternchen schalte ich grundsätzlich weg, sowas ist in meinen Ohren keine Sprache, nur gestammel, das hält doch keine Sau aus.

    Und wenn wir schon bei Vorurteilen (“Alte weisse Männer”) sind:
    Die Generation Z ist doch noch viel schlimmer. Fliegen alle naselang nach Mallorca um sich die Birne mit billigen Rotwein dichtzuballern, verschwenden Ressourcen in dem sie sich ständig das allerneuste Eifon kaufen, und natürlich wird aus dem vielhundert Ps- starken Luxus- Rennwagen Schalldämpfer und Kat ausgebaut damit man die Karre noch drei Ortschaften weiter hört.
    Und das alles von dem Geld alter weisser Männer, sprich Papa….

    Vorurteile? Kann ich auch.

  2. jusufi 14. Dezember 2023 um 09:28 Uhr

    Ich bin auch ein alter, weißer Mann, der kein Freund des Genderns ist und körperliche Schmerzen spürt. Gottschalk hat schon immer unerträglich dummen Unfug erzählt. Dass man heute genauer hinhört, ist m.E. richtig und hat nichts damit zu tun, dass man heute nicht mehr so reden darf, wie man will, sondern mit sensiblerem Umgang mit Wörtern. Zur Generation Z habe ich einen andere Meinung. Ich habe Kinder in diesem Alter und kenne auch andere junge Erwachsene, die zu dieser Gruppe gehören. Allesamt sind sehr engagiert, zielstrebig und fleißiger, als beispielsweise ich es in diesem Alter war (und bin “trotzdem etwas geworden”). In meiner Generation gab es unwahrscheinlich viele ziellose Menschen, die einfach mal irgendwas studierten, ohne einen Plan zu haben. Das sehe ich bei der Generation Z nicht. Diese Generalkritik an der Generation Z halte ich für falsch und unzutreffend. Es mag im Verhalten Widersprüche geben, aber ist das nicht auch völlig normal, wer war als junger Mensch in seinem Verhalten konsistent bzw. ist es als alter, weißer Mann jetzt? Jetzt esse ich aber erst einmal ein Negerkussbrötchen!

    • Hafenpokal 14. Dezember 2023 um 12:56 Uhr

      Ich befürchte, als Jahrgang `62 gehöre ich schon zum “harten Kern” der alten weißen Männer 🙂 . In Beruf und im Sportverein habe ich einigen Kontakt mit jungen Menschen der Generation Z. Von dem was ich beurteilen kann, denke ich, die Gruppe derer, welche bereit sind, mit Einsatz etwas aus ihrem Leben zu machen ist schon noch deutlich in der Überzahl. Allerdings habe ich auch schon einige “Prachtexemplare” der anderen Gruppe erleben dürfen, die ihre “Null-Bock-Mentalität” ziemlich laut verkünden oder zumindest ausstrahlen. Das Gegendere ignoriere oder boykottiere ich geflissentlich und spreche dafür lieber Weiblein und Männlein hintereinander an. Heinz Rudolf Kunze hat sich ja mit seiner ähnlichen Meinung mal in einer Talkshow viele neue Freunde gemacht 😉 . Unterm Strich sollten wir versuchen, ein klein wenig Zuversicht mit einer Prise Fatalismus zu bewahren und wenigstens die eigenen Kinder und Kindeskinder in ihrer Leistungsbereitschaft moralisch zu bestärken..

      • FohlenElf 14. Dezember 2023 um 16:30 Uhr

        Deinem Kommentar schließe ich mich inhaltlich voll an. Ich bin Jahrgang `63 und habe gerade im Beruf beide Seiten dieser Generation kennen gelernt.
        Bei mir im familieren Bereich ( Nichten und Neffen deren Kinder) herrscht glücklicherweise eine sehr gute Leistungsbereitschaft vor. Was auch ein gutes
        “Gefühl” ist, sie haben Respekt gegenüber den “alten weißen Männern”. Vielleicht auch Erziehungssache? Beim “Gendern” bin ich komplett bei dir👍.

  3. Gravesen 14. Dezember 2023 um 09:49 Uhr

    “Lieber” AlexusHH1974,

    ich habe deinen Beitrag, der auf dem Spamfilter gelandet war, gelesen und wollte ihn freigeben. Dann sah ich deinen nächsten Versuch, der mir Propaganda unterstellte und ich habe sie gelöscht. Dies ist exakt der Grund, warum ich mir Beiträge neuer User genau anschaue, weil es ständig passiert, dass jemand binnen kürzester Zeit sein wahres Gesicht zeigt. Du kannst dir weitere Versuche sparen.

  4. Alex 14. Dezember 2023 um 12:32 Uhr

    SEIN WERK IST NOCH NICHT ZU ENDE, IHR HETEN!

    Der nächste widerliche Scheißdreck-Artikel im Auftrags- und Kampagnenblatt. Vollkommen befremdliche Lobhudelei eines unbekannten und irrelevanten Steigbügelhalters.

    Am Dienstagabend schipperten Boldt, sein Vorstandskollege Eric Huwer, der gesamte Trainerstab und viele Profis bei der HSV-Weihnachtsfeier auf einem Eventschiff durch den Hafen, die Stimmung soll nach Abendblatt-Informationen locker gewesen sein. „Man hört aus der Mannschaft, dass sich die Spieler alle positiv zu Tim Walter äußern. Er hat viele Spieler besser gemacht. Ich glaube nach wie vor, dass das Konstrukt zusammenpasst“, sagt Winkler.

    Wie das Abendblatt erfuhr, gingen in den vergangenen Wochen dennoch immer wieder Führungsspieler mit dem Wunsch nach taktischer Veränderung auf Walter zu. Insbesondere die riskante Spielweise und die vielen einfachen Gegentore sind immer wieder das zentrale Thema. „Tim ist ganz klar im Kopf. Ich habe das Gefühl, dass er alles im Griff hat“, sagt Winkler. „Ich weiß, wie Tim denkt. Sein Werk in Hamburg ist noch nicht zu Ende. Er ist mit aller Energie und aller Kraft da, um das Werk zu Ende zu bringen.“

    Sportvorstand Boldt, den Winkler ebenfalls privat kennt, traut er diese Entscheidungsfindung zu. „Jonas ist ein absoluter Stratege, der nicht emotional handelt. So etwas hilft in unserem Job“, sagt Winkler. „Jonas Boldt hält nicht zu Tim Walter, weil er ihn privat schätzt, sondern weil er von ihm überzeugt ist.“

    Der ganze Artikel strotzt vor absurden Widersprüchen, aber dann auch noch Hermann Rieger zu instrumentalisieren, ist wirklich das Allerletzte.

    Denn der Bayer war der Neffe des 2014 verstorbenen HSV-Kultmasseurs Hermann Rieger. Rieger, der unter den HSV-Fans immer noch extrem beliebt ist, galt als ruhiger Kümmerer, der sich dem Vereinswohl stets unterordnete. „Herrmann würde heute sagen: ‚Leute, bleibt mal ruhig. So schlecht schaut es doch nicht aus‘“, sagt Winkler. „Und Tim Walter würde er sagen: ‚Trainer, mach weiter so.‘“

    Quelle: https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article240812480/Walter-vor-Entlassung-Sein-Werk-ist-noch-nicht-zu-Ende.html

    Was seid ihr bloß für verachtenswerte Arschlöcher. ENDE

    • Hein Bloed 14. Dezember 2023 um 14:52 Uhr

      Boah, das ist übelste Propaganda, als ehrlicher Journalist würde ich mich für sowas schämen.
      Die stecken ja sowas von tief hinten drin, ob sie da jemals wieder rauskommen, sollte sich der
      Wind eines Tages drehen?

    • FohlenElf 14. Dezember 2023 um 16:33 Uhr

      …übelst. Sie werden schon noch voll auf die Schnauze fallen, Alex!

  5. Ballsportexperte 14. Dezember 2023 um 13:50 Uhr

    Welt dreht sich weiter. Was früher ok war, gilt heute halt teils als verpöhnt.

  6. Kugelblitz 14. Dezember 2023 um 17:34 Uhr

    Heiliger gebärender Elternteil Gottes.

  7. Rhya 14. Dezember 2023 um 17:39 Uhr

    Ich bin Autorin und leite dazu noch einen kleinen, aber schnuckeligen Fantasy-Verlag. Ich sag`s mal so, ehe ich dieses unsägliche Gendern aka. Vergewaltigung der Sprache nutze, friert die Hölle zu. Oder, um beim Fußball zu bleiben, steigt der HSV auf. Ich werde, glaube ich nie verstehen, wie es einer Minderheit gelingen konnte, einer Mehrheit so sehr auf die Nüsse zu gehen. Und sich dabei auch noch so positioniert zu haben, dass sie im Aufwind ist. Und niemand aus der Mehrheitsgesellschaft traut sich noch, etwas zu sagen. Denn was wäre die Folge, Shitstorm at it’s best. Schönes Beispiel einer Ausnahme, dieser Blog. In queerer Literatur, meinetwegen, muss wohl rein. Aber sonst? Wieso verstehen diese so genannten Gutmenschen nicht, dass sie durch diesen Zwang das genaue Gegenteil erreichen. Die Spaltung der Lager schreitet voran und die Kluft wird tiefer und tiefer. Eigentlich traurig. Und vollkommen überflüssig noch dazu, denn die Gemeinsamkeiten der Lager überwiegen doch sehr erheblich im Vergleich zu den Unterschieden. Das möchten manche Leute aber nicht sehen und schon gar nicht wahrhaben. Schade. Hinzukommt noch, Sprache ist etwas gewachsenes. Nichts, was man Leuten innerhalb kürzester Zeit aufdrückt. Das kann nur zum Scheitern verurteilt sein. Und wird es auch, da bin ich mir relativ sicher. Augen zu und durch.

  8. Pauline 1910 14. Dezember 2023 um 21:54 Uhr

    Es ist ein kleiner Teil von Menschen, die allen anderen vorschreiben wollen, was sie zu tun oder zu sagen haben. Mir geht es schon lange am Allerwertesten vorbei und ich werde mich diesem Wahn nicht anschließen. Ich sag immer noch Negerkuss oder Zigeunersoße und bin alles andere als ein Rassist. Ich bin gespannt, wohin dieser ganze Wahn noch führen wird.

  9. NoMerci 15. Dezember 2023 um 00:16 Uhr

    na immerhin gab es diesmal auf der Weihnachtsfeier keine Übergriffe 😉 soweit bekannt…

    Ach ja der Bart ist ab. Nix mehr Bartfick, die lesen doch alle hier mit 😀

    • jusufi 15. Dezember 2023 um 06:50 Uhr