Mittel zum Zweck

Was haben die im Volkspark doch für ein Glück, oder? Man hat wieder einmal in Gänze versagt, der Aufsichtsrat gibt ein Bild des Jammers ab, keiner weiß, wie es weitergehen soll und Judas kann medienwirksam in die Schweiz fliegen, um dem Dopingsünder das kalte Händchen zu halten und die einstudierten Krokodilstränchen zu trocknen. Was haben die für ein Glück, dass der CAS-Termin ausgerechnet jetzt, wo die Kacke aber mal so richtig dampft, angesetzt ist und wundervoll von den Millionen Problemen dieses Drecksvereins ablenken kann. Und natürlich – der KSV wieder einmal in seiner Lieblingsrolle, das arme unverstandene Opfer. Inzwischen ist es maßgeblicher Bestandteil dieses Vereins, grundsätzlich andere für das eigene Dauerversagen verantwortlich zu machen und sich so immer wieder aus der Verantwortung zu stehlen. Natürlich spielt die Abteilung Hofbericht diese Freakshow begierig mit, man kann auf diese Weise einen Versager vom Haken lassen, der eigentlich nie richtig dranhing. 

Ich habe es bereits an anderer Stelle geschrieben: Würde Daffeh für St. Pauli spielen, würden ausgerechnet diejenigen, die so tun, als würden sie ihm seine inzwischen widerlegte Rührgeschichte glauben, die Höchststrafe fordern. Würde Vuskovic für Werder gedopt haben, wären diejenigen, die heute “Free Mario” krakeelen, die, die ihn am nächsten Baum aufknüpfen wollten. Kein Mensch ist so dermaßen verlogen und doppelmoralisch veranlagt wie diese sogenannten KSV-“Fans”. 

Von | 2024-05-15T22:38:42+02:00 15. Mai 2024|Allgemein|6 Kommentare

6 Comments

  1. Gravesen 15. Mai 2024 um 22:27 Uhr

    Eines ist wirklich bemerkenswert (nicht zu verwechseln mit bewundernswert): Münchhausen hat es nach 3 Blogversuchen tatsächlich geschafft, eine Leserschaft von ausschließlich widerlichen Kotztüten, primitiven Vollpfosten und Typen, denen man im normalen Leben binnen 2 Minuten was auf die Fresse schlagen würde, zu kreieren. Auch ne Leistung.

  2. Gravesen 15. Mai 2024 um 23:04 Uhr

    Der wievielte überführte Doper ist Herr Vuskovoc wohl, der vor Gericht Hollywood-reif heult, weil er merkt, wie ihm die Millionen davonschwimmen?

    HSV-Profi weint vor Gericht und schildert mit emotionalen Worten, wie er von seinem positiven Dopingtest erfuhr.

    Das Kampagnenblatt macht das, wofür es bezahlt wird.

  3. Stiflersmom 15. Mai 2024 um 23:09 Uhr

    Mittlerweile mehr Sekte als Verein. Demnächst kann dann die Beförderung vom Sportvorstand Guru behüpft werden. Spätestens dann bin ich komplett raus aus der Nummer. Dieser ehemals tolle Verein löst nur noch negative Gefühle und Kopfschütteln in mir aus. Man soll sich den schönen Dingen im Leben widmen und wenn man guten Fußball sehen will, kann man nächste Saison zu Pauli gehen. Wer auf einen Verein voller Laiendarsteller steht und sich gerne verarschen lässt, der ist beim HSV genau richtig.

    • Gravesen 15. Mai 2024 um 23:31 Uhr

      Bedauerlich für Judas Boldt und die Hamburger Hofberichterstatter, dass es nur zwei Verhandlungstage gab und das Urteil erst im August zu erwarten ist. Jetzt muss man sich leider wieder den traurigen Tatsachen um den den 6, verkackten Aufstiegsversuch und den katastrophalen Aufsichtsrat widmen.

    • Ballsportexperte 16. Mai 2024 um 01:52 Uhr

      Ja, HSV war mal cool, hätte die Zeiten von Seeler und Keegan gern miterlebt, ging aber wegen Alter nicht.
      Naja, aber auch später, als Nürnberg noch mit Mintal und Schäfer in der BL gekickt hat oder als man mit Butt hinten und Ivanauskas vorne angetreten ist konnte man den HSV irgendwie was abgewinnen, aber vermutlich auch schon noch zehrend von vergangenen Tagen und wohnortbedingt.

      Jetzt ist der ganze Laden nur noch ein sehr schlechter Witz. Andererseits, wenn man das Jugendjuwel Baka jetzt die nächsten Jahre behutsam aufbaut, Vertrag genug hat er ja, wer weiß was da so geht 😀

  4. NoMerci 16. Mai 2024 um 01:18 Uhr

    wieder schön “einen rausgefeuert” . Und Deinen Vertrag kann auch niemand kündigen. Geht doch! Nur die Sunshine Gang! 😀

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