Absolut erkenntnislos…

Nun ja, ich hatte ja gesagt, dass ich dort hingehen würde. Und wenn ich etwas sage, dann mache ich das auch…

Mi-13.06. / 18:30 / Eintritt frei, Ort: k2
FUSSBALL-VISIONEN: WIE SIEHT‘S IN 10 JAHREN AUS?
Diskussion über Entwicklungen zu VIP-Lounges, Millionengehältern und Marken-Branding und warum alles anders werden muss – mit:
Dietmar Beiersdorfer (ehem. CEO HSV Fußball AG, Sportdirektor Hamburger SV, Zenit St. Petersburg) 
Marco Bode (Aufsichtsratsvorsitzender SV Werder Bremen, Vize-Weltmeister 2002, Europameister 1996)
Katja Kraus (Geschäftsführung Jung von Matt/sports, ehem. Vorstand Marketing und Kommunikation Hamburger SV)
Olaf Meinking (Anwalt, Musik- und Sportmanager)
Moderation: Tim Jürgens von 11 Freunde

Was soll ich sagen, ohne unhöflich zu werden? Naja, erkenntnislos eben. Olaf Meinking (Anwalt) verschachtelte in bester Advokaten-Manier jede Aussage, bis nichts mehr übrig blieb und verwechselte Blogger mit Youtubern. Katja Kraus hat ihre Marketing-Sprüche wunderbar auswendig gelernt, aber inhaltlich kam da auch wenig. Ob man nun den Erfinder des „Äh“, Dietmar Beiersdorfer zu einer solchen Veranstaltung einlädt oder die Linde rauscht….

Bei dem Mann, der keinen Satz unfallfrei reden kann, fällt immer wieder eines auf: Inhaltlich nichts als Worthülsen, angehaucht mit so etwas wie weinerlicher Wehmut und am Ende seines Vortrages fragt man sich immer wieder: Was wollte mir das Autor damit sagen? Wenig erstaunlich allerdings: Wer gedacht hätte, dass sich unter dem eigentümlichen Publikum (inkl. der Herren Ertel und Kloss) so etwas wie Unwillen breit macht, wenn Verbrennungs-Düdü die Tanzfläche betritt, der sah sich getäuscht, denn der Mann, der den HSV vollständig ruinierte und an Kühne übergab, wurde mit freundlichem Applaus begrüßt. Zudem hat man ohnehin den Eindruck, als wäre sich der Typ keiner Schuld bewusst.

Der Einzige, für den sich das Kommen ein wenig gelohnt hatte, war Marco Bode. Unterhaltsam, witzig, intelligent und mit konkreten Aussagen erklärte er aus seiner Sicht, wie man als ein „normaler“ Verein den Herausforderungen der Zukunft begegnen müsse. Man hätte denken können, dass Bode hier mitgelesen hat, denn Begriffe wie Identität, Verlässlichkeit, Zuverlässigkeit etc. hatte auch ich im Zusammenhang mit der Zukunft des HSV mehrfach erwähnt. Zum Beweis, dass ich mir das tatsächlich angetan habe…

Wer übrigens noch mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen…

https://www.kicktipp.de/hsvarena-wm/

Von | 2018-06-14T07:18:25+02:00 14. Juni 2018|Allgemein|23 Kommentare

23 Comments

  1. Kevin allein in Hamburg 14. Juni 2018 um 07:50 Uhr

    Guten Morgen Grave.
    Vielen Dank für das Video und die Zeit die du bei dieser Karnevalsveranstaltung vergeudet hast.
    Ich werde es mir aber nicht ansehen.
    Das ist besser für die Gesundheit.

    Dieeine Frage stelle ich aber in den Raum:

    Wie in Gottes Namen kann sich Beiersdoofer als Total Versager in so eine Runde begeben ???
    Ist das eine öffentliche Bewerbung ?
    Und wer würde solch eine tote Hose haben wollen ?

    Das klingt alles pathologisch was der Verbrennungsmotor Beiersdoofer da abliefert………………

    • Gravesen 14. Juni 2018 um 07:55 Uhr

      Ist nur ein Foto, kannst du dir gefahrlos angucken 🙂

      • Kevin allein in Hamburg 14. Juni 2018 um 08:01 Uhr

        Ach soooooo…..
        Hätte ich mal genauer hingesehen. 😀😀😀

    • Kevin allein in Hamburg 14. Juni 2018 um 07:57 Uhr

      Müller war und ist ein kleines Licht.
      Dem weint keiner eine Träne nach.

      • Holger 14. Juni 2018 um 08:03 Uhr

        Das würde ich mal abwarten, Kevin.

        Müller war zwar ein überbezahltes „kleines Licht“, aber in vielen Spielen auch die einzige Funzel in
        der Dunkelheit.

        Wenn Alles läuft wie immer bei Spielerwechseln des HSV wird Müller am Ende der nächsten Saison
        30 Scorerpunkte haben.

        Dann schauen wir mal, ob dem „keiner eine Träne …“

        • Kevin allein in Hamburg 14. Juni 2018 um 08:22 Uhr

          Okay.
          Meiner Meinung nach hat er nur unter Veganertuchel funktioniert.
          Außerdem ist er nicht mehr der jüngste.
          Dazu kommt noch die schwere Verletzung die sich selber zugefügt hat……..

          • Saschas Alte Liebe 14. Juni 2018 um 08:48 Uhr

            Müller ist ein typischer BL Standardspieler, der ganz ordentlich kicken kann, sofern das Umfeld für ihn stimmt. Davon gibt es viele.
            Veganer leben gesünder, Umweltbewusster.
            Und Tuchel ist kein schlechter Trainer, sofern für ihn das Umfeld stimmt, und weil er nicht zum HSV wollte, ändert sich daran überhaupt nichts, außer evtl. für ein paar Rautenherzchen-Fans mit stark eingeschränkter realitätsblinder HSV Perspektive.
            Für Vereine mit guter Perspektive und stimmgem Umfeld sind genau deswegen nunmal mehr potentiell gute Spieler zu haben als in dauerdilettantischen Krisenclubs, bei denen fast jeder Kicker etwas oder viel schlechter kickt.

        • Weltmeister. 14. Juni 2018 um 08:30 Uhr

          Nein Holger. Müller ist schlichtweg Durchschnitt. Er hat nie für einen Spitzenclub in der Bundesliga gespielt. Frankfurt ist für ihn ein absoluter Glücksgriff. Denn höher im Regal wäre es für ihn nicht gegangen. Vom Prinzip her hat er das Maximum herausgeholt.

        • Kevin allein in Hamburg 14. Juni 2018 um 09:26 Uhr

          @ Saschas Alte Liebe:
          Ich habe auch nicht behauptet, das Tuchel ein schlechter Trainer ist.
          Menschlich ist er ein Arsch, meinr Meinung nach.
          Und in Dortmund haben Watzke und Co. auch gemerkt was Sie falsch gemacht haben.

      • Holger 14. Juni 2018 um 09:48 Uhr

        Natürlich ist Müller nur Durchschnitt.

        Aber in einer einigermaßen passend zusammengestellten Truppe, mit einem ordentlichen
        Trainer wird er ein wichtiger Spieler werden können.

        Gregoritsch und Demirbay sind übrigens auch nur „Durchschnitt“.

        „Durchschnitt“, gemessen an der 1. Bundesliga, ist etwas von dem der HSV in den letzten
        4 Jahren nur träumen konnte!

        Wenn nur 70 % der Spieler, die in den letzten Jahren auf dem Platz standen dem Anspruch
        „Durchschnitt“ genügt hätten, wäre der HSV jetzt nicht in Liga 2.

        Ein Sakai z.B. war in vielen Spielen nicht in der Lage unbedrängd einen Ball über 10 Meter zu
        seinem Mitspieler zu bringen. Wood nicht mal dazu einen normalen Pass in den Fuß zu stoppen.
        Über Papadopulus, Dieckmeier und noch ein paar Andere brauchen wir gar nicht reden. Oder?

        Was diese Herren zum Teil abgeliefert haben, würde nicht mal dem „Durchschnitt“ in der 3. Liga
        entsprechen.

        Welcher Offensivspieler beim HSV hat denn in den letzten Jahren auch nur annährend über
        Wochen das Niveau eines Nicolai Müller erreicht? Müller ist sicher kein Messi und war deutlich
        überbezahlt. Aber mit Hunt und Holtby zu verlängern und ausgerechnet Müller ziehen zu lassen,
        halte ich für sehr fragwürdig!

    • Saschas Alte Liebe 14. Juni 2018 um 08:21 Uhr

      Wenn man absteigt, dann wird man als Verein gewöhnlich von Spielern verlassen, die lieber weiter BL spielen und für die es auch andernorts Interesse gibt; Müller ist so einer. Das ist etwas völlig normales.
      Als Absteiger muss man Spielern auf höherem Niveau (oder solchen, die dafür gelten) schon besonderes bieten, um sie zum Bleiben zu bewegen, also beispielsweise Geld in attraktiver Menge und/oder eine aussichtsreiche Perspektive.
      So läuft das Geschäft Kommerzfußball, und im gleichen Sinne wechseln die Kicker mit dem Vertragsclub auch die entsprechend vergangliche Identifizierung. Adlerherz statt Rautenherz.
      Neue Saison, neuer Vertrag, neues Geld, neue Fans, neue Symbole, neue Show. Business as usual.

  2. Peter sein Rucksack 14. Juni 2018 um 08:26 Uhr

    Auf 30 Scorerpunkte wird er sicher nicht kommen, aber er wird schon häufiger sportlich positiv auffallen.

    Auf jeden Fall handelt es sich um die Blaupause eines fast jeden überbezahlten HSV-Spielers, denen das neue HSV-Vertragsangebot zu wenig „Wertschätzung“ entgegenbringt und das so den hiesigen Medienvertretern auch mitgeteilt wird. Und am Ende landet der Spieler-oh Wunder- bei einem Verein, der weniger zahlt. Oder glaubt hier einer dass er in Frankfurt mehr verdient? In diesem Sinne sonnige Urlaubsgrüße an Dennis D., seinen Aufenthalt im gewählten Urlaubsressort kann er sicher problemlos verlängern.

  3. Sven 14. Juni 2018 um 09:18 Uhr

    [ …] „Titz hat nie ein Wort mit mir geredet, er hat mich kein einziges Mal auf meine Zukunft angesprochen“, so Müller über sein Verhältnis zum Coach.

    Irgendwoher kenne ich das doch? https://www.hsv-arena.hamburg/2015/06/28/hallo-mein-name-ist-jona/ – Das Management des HSV scheint das Prinzip des japanischen Fensterguckers (madogiwa zoku) adaptiert zu haben. Wer nicht mehr gebraucht wird, wird ignoriert. Unabhänig von den Qualitäten eines Nicolai Müller: Das ist keine Art.

    • Kevin allein in Hamburg 14. Juni 2018 um 09:28 Uhr

      Der Profi Sport von heute ist halt keine Wohlfühl Oase mehr.
      Kein familiäres und kuscheliges Heim sonder knalhartes Buisness

      • Sven 14. Juni 2018 um 09:58 Uhr

        Auch knallhartes Business mit klarer Kante kann man anständig führen. Wie willst Du junge Leute für dich gewinnen und heranziehen, wenn Deine Umgangsformen unter Null sind? Wenn Eltern mit anderen Vereinen vergleichen, dann kann der Unterschied für eine Entscheidung sein, dass ein Verein das persönliche und ehrliche Gespräch sucht und führt. Und gerade als klammer Verein bleiben Dir vor allem soft skills.

        PS: Findet man sicher auch in diesem Dingens – na, wie hiess das gleich noch mal… warte… äh – Leitbild. 😉

  4. marlor 14. Juni 2018 um 10:55 Uhr

    Müller ist 30, war lange verletzt (erneute verletzungsanfällig?) und überbezahlt. Soweit ich mich erinnere, hat er auch in der laufenden Saison ein Angebot abgelehnt. Natürlich ist es keine Art, wenn mit ihm wirklich nicht mehr gesprochen wurde, aber es ist auch keine Art zu weinen, dass „niemand mit mir gesprochen hat“. Das ist ein Geschäft und angesichts dessen, dass Titz/der HSV zukünftig mehr auf die Jugend setzen will (ja, ich weiß wie alt Hunt, Holtby und Sakai sind und ich hätte mit ihnen auch nicht verlängert), und die drei ersten genannten Punkte ist es meiner Meinung nach richtig, Müller gehen zu lassen. Ich glaube auch nicht, dass er in Frankfurt ebenso erfolgreich sein wird, wie Gregoritsch (den ich nicht hätte gehen lassen) in Augsburg.

    Schöne WM allen zusammen….

  5. db 14. Juni 2018 um 13:27 Uhr

    Danke für die Berichterstattung zur gestrigen Veranstaltung.
    .
    Gegensätzlicher könnten die Personen Bode und Beiersdorfer nicht sein.
    .
    Bode beweist, dass er einen Profiklub als Aufsichtsratsvorsitzender führen kann und ist in der Lage sich unfallfrei zu artikulieren. Nach seiner aktiven Profikarriere und vor seinem Einstieg in das Management ist er einige Zeit durch Grundschulen getingelt und hat Kindern Geschichten und Märchen vorgelesen.
    .
    Beiersdorfer hat als Vorsitzender der HSV AG und bei seinen vorherigen Stationen auf ganzer Linie versagt und kann keinen Satz unfallfrei von sich geben. Nach seiner aktiven Profikarriere und seit seinem Einstieg in das Management tingelt er durch Pressekonferenzen und Talkveranstaltungen und erzählt Geschichten und Märchen aus dem Fussballbusiness und von seiner (angeblich) erfolgreichen Managementtätigkeit.

  6. Maddin 14. Juni 2018 um 18:38 Uhr

    Leute bleibt mal locker, habt ihr euch mal die Verhältnisse in America angesehen? Da kommst du morgens zum Training und der Trainer oder Manager sagen dir das du in 2 Std in einer anderen Stadt/Verein spielst und du gehst. Schluss aus!!! Und trotzdem wollen junge Leute dort spielen und genauso wird es hier auch sein, egal welcher Verein das so macht. Anstand gibt es doch heute nicht mehr!!! Müller ist ne kleine Pussy und heult jetzt wo er bei Frankfurt unterschrieben hat rum, warum hat er sich den nicht hier gleich gemeldet?

    • Saschas Alte Liebe 14. Juni 2018 um 22:10 Uhr

      Klappern gehört zum Handwerk, oder so …

  7. Christian 15. Juni 2018 um 09:11 Uhr

    Konnten eigentlich Fragen an die Vortragenden gestellt werden?

    • Gravesen 15. Juni 2018 um 10:29 Uhr

      Nein, nicht eine

  8. Christian 15. Juni 2018 um 11:44 Uhr

    Sehr schade, wohl aber absehbar gewesen. Ansonsten hättest Du sicher auch mehr darüber zu berichten gehabt. Trotzdem vielen Dank!

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