Brennt in der Hölle!

Herr Bruchhagen und besonders Herr Beiersdorfer,

es wird wohl noch einige Jahre dauern, wahrscheinlich wird sogar bis an mein Lebensende dauern, aber ich wünsche ihnen, dass sie in der Hölle schmoren. Das, was sie einem Verein angetan haben, an mehr als 40 Jahre lang mein Herz hing, ist nicht wieder gut zu machen und ich verzeihen ihnen nicht. Niemals. Sie haben es geschafft, dass man bis heute nur noch mit Hohn und Spott über den HSV redet, sie haben zig- wenn nicht hunderte Millionen an Vereinsgeldern leichtfertig verbrannt und verschleudert. Und kommen sie mir bloß nicht mit „Das war ja nicht vorhersehbar“, denn das war es, wie man unschwer an diesem Blog ablesen kann, wenn man ein wenig in die Vergangenheit guckt.

Jedesmal, wenn ich eine solche Nachricht lese, kommt mir die Galle hoch und ich werde eines nie verstehen können: wie ist es möglich, dass es in Hamburg, mit Ausnahme eines einzigen Journalisten, nur diesen Blog gab und gibt, der diese Verbrecher abmahnt und immer wieder an ihre Untaten erinnert.

NÄCHSTES HSV-PROBLEM 

Wood ist geschenkt noch zu teuer

Im Juli steht der Angreifer in Hamburg wieder auf der Matte. Der HSV will ihn zwar nicht mehr haben. Aber selbst geschenkt ist Wood noch zu teuer…

Auf eine Ablöse würden die Hamburger verzichten. Nur um den Top-Verdiener von der Gehaltsliste zu bekommen. Für den Fall, dass der HSV aufsteigt, würde Wood in der kommenden Saison 3,5 Mio Euro einstreichen.

Aber mit dieser Gage ist der Stürmer selbst ablösefrei nicht vermittelbar. Aktuell gibt es keine Anfrage. Am Ende werden dem HSV wahrscheinlich nur zwei Optionen bleiben.

► Eine Vertrags-Auflösung mit Millionen-Abfindung.

► Ein Leih-Geschäft, bei dem der HSV einen Großteil des Gehalts übernimmt.

(Quelle: https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/hsv-hat-ein-problem-bobby-wood-ist-geschenkt-noch-zu-teuer-61315294.bild.html)

Dabei enthält dieser Artikel, der auch noch falsch ist, denn Wood kassiert beim HSV nach seiner (unnötigen) Vertragsverlängerung nicht € 3,5 Mio., sondern € 4,5 Mio.; mit keinem Wort den Namen „BEIERSDORFER“. Warum nicht? Was hält euch Schmierlappen von BILD, SportBILD, Mopo, Abendblatt und Kicker eigentlich davon ab, die Dinge so zu benennen, wie sie sind. Immerhin hat die BILD hier doch auch kein Problem, Kühne als Mitschuldigen (übrigens absolut richtig) auszumachen.

Auch Klaus-Michael Kühne (81) hat den Glauben an den Torjäger a.D. verloren. Vor zwei Jahren bedrängte er den HSV, mit Wood zu verlängern. Sonst würde er für den Kauf von André Hahn (28/kam 2017 aus Gladbach) keine Kohle zur Verfügung stellen.

Jetzt sagt Kühne in SPORT BILD: „Bobby Wood wollte man damals unbedingt halten, und man hat an ihn geglaubt. Ich ehrlich gesagt auch. Dann hat man tief in die Tasche gegriffen, leider ging das, wie fast immer beim HSV, schief. Auch Wood hat dann versagt. Leider war beim HSV nie ein Manager da, der das Talent hatte, mit solchen Dingen erfolgreich umzugehen.“

Man könnte auch sagen: Kühne hat den HSV erpresst, mit Wood (teuer) zu verlängern – und beschwert sich jetzt darüber…

Und wäre es nur Wood gewesen, hätte man vielleicht von einer tragischen Fehleinschätzung sprechen können, aber…

Hahn, Walace, Ekdal, Kostic, Mathenia, Altintas, Halilovic, Schipplock, Thoelke, Papadopoulos, Ferati, Ostrzolek, Cleber Reis, Mavraj, Holtby, Sakai, Bahoui, Lasogga, Behrami, Müller, Djourou, Diaz, Olic, Stieber. Bei nicht einem dieser Spieler gab es eine Weiterentwicklung, kein Spieler konnte mit Gewinn verkauft werden, viele gingen ablösefrei. Einzig Waldschmid und Gregoritsch brachten einen kleinen Ertrag. Gleichzeitig verkaufte man Top-Spieler wie Tah, Calhanoglu, Badelj, Demirbay für lachhafte Summen, ein Tomas Ricon wurde sogar verschenkt.

Einen Papadopoulos lieht man aus und obwohl man wusste, dass der Mann aufgrund von Knorpelschäden in beiden Knien quasi ein Krüppel war und alle Ärzte von einer Verpflichtung abrieten, kaufte man den Griechen und stattete ihn mit einem Vertrag aus, der ihm mehr als € 4 Mio. pro Saison garantiert. Überhaupt: Es waren nicht nur die kranken Transfers, es waren vor allem die irren Gehälter, die den Verein über viele Jahre belasteten und nach wie vor belasten. Spieler wie Lasogga, Hunt, Holtby, Papadopoulos, Ekdal und Wood kassierten/kassieren beim HSV jeweils mehr als € 4 Mio. im Jahr, das sind Gehälter, wie man sie ansonsten nur in München, Dortmund und auf Schalke verdient. Aber der HSV spielte seit mehr als 6 Jahren gegen den Abstieg!!!!!

Wehe dem, der mir gegenüber noch einmal sagt „Aber eigentlich war Didi ja ein guter Sportchef“. Euer Didi, der immer noch unbehelligt durch diese Stadt rennen darf, war der größte Versager in der Geschichte dieses Vereins.

 

Von | 2019-04-18T08:01:14+02:00 18. April 2019|Allgemein|20 Kommentare

20 Comments

  1. Georgios 18. April 2019 um 07:26 Uhr

    Oh man liest den Blog keiner mit von den mitverantwortlichen ,du schreibst hier jeden Tag Dinge die sind der Hammer ,aber leider lesen die da oben sitzen nicht mit ,aber hoffentlich schmoren sie in der Hölle ja genau Ihr die den Verein Jahre gemolken haben Herr Hoffmann sie inbegriffen .
    Danke für diesen tollen Blog .

  2. Volli 18. April 2019 um 07:41 Uhr

    Wenn man überlegt, zu welchen irrwitzigen Entscheidungen Kühne den HSV immer wieder getrieben hat, sind die paar Kröten für das Stadion nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ging die Vertragsverlängerung von Wood nicht schon auf Bruchlandungs Kappe? Eigentlich die Idealbesetzung für den DFB Präsidenten😂 Beiersdorfer, Bruchlandung und Kühne gehörten eigentlich in einen Sack gesteckt und öffentlich verprügelt.

    • Weltmeister. 18. April 2019 um 13:25 Uhr

      Der alte Mann ist, was das Fussballgeschäft angeht, ein Laie. Er hat also in diesem Fall genau das gemacht, was er als Unternehmer ständig tat, wenn er sich unsicher war: Er hat bei der Entscheidungsfindung und Durchführung auf sogenannte „Fachleute“ und deren Expertise vertraut. Bis hierhin ein ganz normaler und wie ich denke nachvollziehbarer Vorgang.

      Leider hat ihm ein schwergewichtiger Kumpel genau die falschen Leute an die Backe gelabert, welche sich – wie sich später herausstellen sollte – in erster Linie selbst lachend die Rosette vorgolden wollten, statt tatsächlich Hilfestellung in einer Notlage zu leisten. Der alte Mann hat das abgekartete Spiel vermutlich nicht gänzlich durchschaut. Viele Stimmen im Netz vergleichen den Vorgang argwöhnisch mit dem sogenannten „Enkeltrick“.

      Dieser Umstand kann den Greis gleichwohl nicht komplett reinwaschen. Aber Vieles wird relativiert.

      Fazit: Nicht der alte Mann mit der zu großen Geldbörse gehört zu den Versagern in den großen Sack gesteckt, sondern die Einflüsterer und geldgeilen Spielermakler. Wobei: Der eine Sabbelkopp passt nicht in den Sack. Höchstens alleine. Und selbst dann labert er noch munter weiter.

      • Volli 18. April 2019 um 14:57 Uhr

        👍 So einen großen Sack, wie es bräuchte, gibt es wohl gar nicht😉

  3. Ralf 18. April 2019 um 08:35 Uhr

    Die Transfer-und Personalpolitik ist tatsächlich die letzten 10-15 Jahre ein einziges Fiasko. Da wurden Ablösen und vor allem Gehälter bezahlt wie bei einem dauerhaften Champions-League Teilnehmer die sportliche Gegenleistung dagegen in mindestens 95% der Fälle weniger als Null!!!!!!
    Ich stamme ja aus Südbaden und habe daher auch sehr große Sympathien für den SC Freiburg, für mich immer noch das absolute Vorbild eines Vereins der mit wirklich kleinen finanziellen Mitteln sensationell wirtschaftet und sportlichen Erfolg hat. Dafür zolle ich dem SC Jahr für Jahr meinen allergrößten Respekt!!!!!!! Dort könnte man die ganze Mannschaft mit den Gehältern der Spieler Lasogga, Holtby, Papadopoulos,Hunt und Wood finanzieren, wahrscheinlich wäre sogar ein Teil der, das muss man noch explizit erwähnen, ebenfalls vorzüglichen Nachwuchsarbeit mitfinanziert!!!!!!!
    Ein weiterer wichtiger Grund für den Erfolg in diesem Club ist die Ruhe die dieser Verein hat, mal abgesehen von einigen mir persönlich sehr sympathischen Ausbrüche von Christian Streich an der Seitenlinie😃😃😃, da mischt sich kein Präsident, Manager etc. in irgendwas ein, zumal die handelnden Personen natürlich auch viel längere Amtszeiten haben, was ja aber auch nicht schwer ist.
    Ich werfe hier mal in den Raum das bundesweit sicher 75% der Fans nicht wissen wie der Manager/Sportdirektor des SC heißt und 97% den Namen des Präsidenten noch nie gehört haben!!!!! Das mal nur zum Vergleich zum „großen HSV“ und vielleicht auch als ein Denkanstoß für bessere Zeiten mit viel kleineren finanziellen Mitteln.

    • Gravesen 18. April 2019 um 08:42 Uhr

      Und was hat Herr Beiersdorfer damals gesagt? „Das, was in Freiburg gemacht wird, könnte man in Hamburg nicht machen. Wir sind hier nicht in Freiburg, hier gelten andere Maßstäbe (sinngemäß).“ Großkotzigkeit, Überheblichkeit, Arroganz, Fehleinschätzungen in Serie. Heute würde man in Hamburg Armen und Beine geben, wenn man da stehen würde, wo der SC Freiburg steht.

  4. Saschas Alte Liebe 18. April 2019 um 09:32 Uhr

    Immer wieder gruselig, diese Phalanx der Irrtümer; Zeugnisse der Unfähigkeit.
    Auch mit Spielern mit Charakter wie Diaz oder solchen mit Talenten wie Ferati oder Stieber konnte man nichts anfangen und verprellte sie.
    Kompetente motivierende Personalführung? Fehlanzeige.

  5. Jan B 18. April 2019 um 09:57 Uhr

    Ich freue mich so für Son. Das was er gestern gezeigt hat war oberes Regal Weltklasse. Beim HSV wurde er von den „Welt-Spielern“ Westermann, Petric und Diekmeier zum Bälle tragen verdonnert, obwohl er schon damals der beste Feldspieler war. ( Ich hab´s beim Training live miterlebt in welchem abfälligem Ton da mit einem sensiblen, außergewöhnlich gutem Spieler geredet wurde) Gute Leistungen auf dem Platz zählten schon damals nix. Er war jung und musste sich den Nieten unterordnen. Einziger Trost…. Mein Sohn hat sich damals mit Son ein Selfie gegönnt und ist jetzt stolz auf ein Bild mit einem der besten Fußballer der Welt.

    • Gravesen 18. April 2019 um 10:00 Uhr

      Und mein Schwiegersohn trägt in Australien ein HSV-Trikot mit der Beflockung „Son“ auf dem Rücken und einer persönlichen Widmung auf Deutsch und Koreanisch von Sonny. Noch schöner ist, dass der Schwiegervater meiner Tochter ausgesprochener Tottenham-Fan ist 😀

  6. Ex-HSVer im Herzen 18. April 2019 um 10:32 Uhr

    Zu Son:, ich hatte kurz vor seinem weggang mit ihm persönlich gesprochen bei einer VIP Veranstaltung im Élysée und meinte zu ihm, ob es für ihn nicht noch besser wäre ein Jahr mit einem Wechsel zu warten in seinem Alter. Er meinte sehr bescheiden und sympathisch, dass es für ein Talent beim HSV weniger Chancen gibt sich weiter zu entwickeln als bei Leverkusen. Das sagt alles über diesen Verein und seinen „Machern“

    Und mir ist gestern auch noch etwas aufgefallen nach einigen Kommentaren hier: wie sich gestern diese Spieler auf höchstem Niveau über ihre Tore gefreut haben. Einfach nur normal und natürlich. Nicht so ätzend wie unsere Zweitliga-Kicker oder Möchtegern-Stars wie Gnabry & Co.

  7. Gravesen 18. April 2019 um 12:32 Uhr

    Mal was ganz anderes.
    .
    Wie oft wurde mir (und anderen Leuten, die kritisch mit dem Verein umgehen) nachgesagt, man wäre wahlweise ein Hater, ein Pester und man würde dem tollsten Verein Deutschlands in der schönsten Stadt der Welt grundsätzlich etwas Schlechtes wünschen? Ich kann es nicht mehr zählen. Wie aber verhält es sich mit Arschlöchern, die sich selbst für Über-Fans halten, die angeblich kein Spiel in den letzten 76 Jahren verpasst haben, die ihr letztes Hemd für den Verein geben und Lasogga die Füssen küssen würden, die aber zeitgleich dem amtierenden Trainer bei jeder sich bietenden Gelegenheit Unfähigkeit nachsagen und den Rauswurf des Übungsleiters fordern (als würde sich auch nur eine Sau dafür interessieren, was du denkst, Rumpelnicki)? Sind das jetzt eigentlich keine Hater? Sind das nicht vielleicht die größten Arschgeigen und schlimmeren Pester, weil sie nachdrücklich demonstrieren, dass es ihnen eben nicht um den Verein, sondern nur um sich selbst geht? Hätte ich die Gelegenheit, ich würde jemandem wie unseren Großfresse-Nicki gern mal eine verpassen.

  8. Fernsehsportler 18. April 2019 um 12:37 Uhr

    „Nur der HSV“ fasst alles zusammen Grave. Der Trainer ist bei Minderleistung der Hauptverdächtige und somit nicht mehr im Kreise des Vertrauens. Zumal die Verantwortlichen im Management dann auch via Bild und Co entsprechende Stories durchstecken.

    Ich fand übrigens Deine zwei FB-Post bei Daniel super. Wenn Du den Fans den Spiegel vorhältst, wird es plötzlich sehr stell.
    Die Realitätsverweigerer können mit gespielter „pro HSV“, „jüngste Mannschaft“, „in Ruhe arbeiten“, „Platz 2“ (Satire) nichts anfangen

  9. VSabi 18. April 2019 um 12:54 Uhr

    Lese den Blog täglich und bin begeistert über die Berichte von Gravesen und den daraus resultierenden Kommentare der meisten Bloger. Wenn ich gerstern das Interview mit Kühne und den heutigen Bericht über Wood lese, empfinde ich nur noch Hass für diesen scheiss Verein. Verbrecher wie Beiersdorfer und Bruchhagen sind widerliche Zeitgenossen, die nie wieder mit dem Fussball in Verbindung gebracht werden dürfen. Sie haben den HSV auf Jahre geschädigt und bleiben unbestraft, noch schlimmer, es gibt noch Idioten die solche Totalversager anhimmeln. Die Schmierlappen von MoPo, Bild und Abendblatt , reihen sich mit ihrer Berichterstattung perfekt ein. Eine einzige Familie , hier zähle ich auch die Abstiegsversager von Spielern , den AR und den VV , von Versagern und Ausbeutern. Die unübertroffene Dummheit der Hüpfer rundet das Gesamtbild dieses Vereins ab. Der HSV hat es auch in der 2. Liga geschafft, der unsympathischte Verein in der Republik zu sein.
    8

  10. Hasenmelker 18. April 2019 um 14:25 Uhr

    Mir fehlt der Glaube dass das nur aus Arroganz, Großkotzigkeit oder Unfähigkeit passiert ist… Gerade in der zweiten Ära DB. Cui bono…?

    Mich würde es nicht wundern, wenn einzelne Protagonisten – außer der bekannten Berater der Spieler und diese natürlich selbst – daran mitverdient hätten.

  11. Gravesen 18. April 2019 um 16:02 Uhr

    Gern mal lesen und auf das Datum achten!
    .
    https://www.hsv-arena.hamburg/2017/06/25/die-bobby-wood-story/

  12. Favre412Bandit 18. April 2019 um 20:30 Uhr

    Den Woodvertrag wie auch den Papad.vertrag u.a. hat der völlig inkompetente Bruchhagen + Todt eingetütet !
    2 kaputte Spieler mit Monsterverträgen ausgestattet, die nicht einmal die Hälfte des Geldes in seiner Zeit in FFM bekommen hätten.

    Das man Wood nicht sofort im Sommer 2017 für 8 Mio. plus verkauft hat, wenn es denn überhaupt ein Angebot gab, ist mir immer noch ein Rätsel; Wood war von der Entwicklung erkennbar auf dem Zenit, da gab es keine typische Steigerung wie bei anderen jungen Spielern mehr.
    Wood war und ist limitiert. Spätestens der Beraterwechsel zu Struth sagte alles auch, was in dem Spieler im Kopf abging. Letzes mal Kohle abgreifen, weil danach 2,3 Liga nur noch für ein paar Jahr möglich ist für unter 500 k p.a.

    Mir ist auch bekannt, wie ein anderer HSV Blogger vehement damalig eine Vertragsverlängerung forderte – auch für das jetzige Gehalt mit den Staffelungen pro Jahr mehr – und den Spieler völlig falsch (absichtlich falsch ?!?) viel zu positiv nach der ersten Saison beurteilte.

    Gregoritsch wurde hingegen die immer wiederQualität abgesprochen bzw. angelich schlechte Trainingsleistungen berichtet (Verkauf für 5-6 Mio. heutiger Marktwert 15-20 Mio.), da frage ich mich schon seit Jahren, ob es „Guddis“ gab und gibt für diese Form der Hofberichterstattung auch seitens Spielervermittler; rhetorische Frage natürlich.

    Aus einem Blog werden sicher nicht die Trainingslageraufenthalte vor Ort im gleichen Mannschaftshotel der Spitzenklasse bezahlt werden und der Kühlschrank vollgemacht werden.

    Und noch etwas zu Becker, weil es auch in diesem Blog eine Meinung gab, dass Becker doch bisher gute bzw. nicht bewertbare Arbeit machen würde.

    Das man für einen 2 Ligaspieler, der einen Schienbeinbruch hatte, 4 Millionen Ablöse auf den Tisch legt, zeigt die Inkompetenz von Becker in einem Transfer.
    Ein Spieler entscheidet sich im Winter mit Schienbeinbruch, ohne zu wissen, ob der HSV 1. oder 2. Liga spielt, für den HSV. Warum wohl!

    Wenn der Spieler die Klasse hätte von 4. Mio Marktwert als 2 Ligaspieler, dann wäre er schon mehrere Jahre gut und auf dem Radar und es hätte schon längst Angebote aus höheren Ligen in Europa geben müssen seit Jahren.
    Der Spieler hatte aber nur max. gutes bis sehr gutes 2 Liganiveau vor der Verletzung, deswegen wollte ihn kein Erstligist, aber der HSV wird ihn überdurschnittlich bezahlen nach der Verletzung.
    Man darf davon ausgehen, dass hier schon die selbstauferlegte Gehaltsobergrenze von 2 Mio. voll ausgeschöpft wird.

    Auf Grund des Risk – Reward Verhältnisses ist der Transfer kompletter Blödsinn bei der finanziellen Situation des HSV, weil man sich keine Varianz mit Top oder Bust in seinem Portfolio an Spielern seit Jahren erlauben kann; deswegen auch klarer Verkauf Wood Sommer 2017 für 8 Mio + und keine Mördergehaltsaufstockung.
    Gregoritsch und Waldschmidt hatten erkennbar die viel grösseren Weiterentwicklungsmöglichkeiten.
    Man hat dieses Risikokapital nicht. Das ist mehr als all in, das ist völlig beklopptes zocken.
    Es ist einfach objektiv gröbster Unfug und eine andere Meinung ist einfach diesbezüglich nur dumm und unwissenschaftlich.
    2+2=4 und nicht so ungefähr 3,6 oder 4,4.

    Die beiden ablösefreien Verteidiger von Bochum und St. P. sind jung aber eben bestenfalls 2 Ligaspieler mit Analgen zu guten 2 Ligaspielern, aber doch niemals zumindest durschnittliche Bundesligaspieler, die eine eines Tages eine hohe Ablösesummer versprechen.
    Beide sind am fast am Ende ihrer Entwicklung; es gibt keine grosse Luft mehr nach oben; deswegen gehen sie zu einem guten 2 Ligisten (in 2 Jahren ist der HSV spätestens auf Dauer ein 2 Ligist, weil finanziell kaputt), der aber noch sehr gut zahlt.

    Ich sehe im Kader des HSV keinen damals 18/19 jährigen Joh. oder Max Eggestein, die langfristig gebunden sind und ihre Marktwerte ver 10,20,30,40,50 fachen als sie 200- 400 k Wert waren.

    Der höchsten Mehrwert und auch fussballerische Steigerung ist beim HSV seit Jahren der Spieler Jatta !! ( er ist für mich weiterhin ein guter 3 bis nunmehr durschnittlicher 2 Ligaspieler auch auf Grund seines Einsatzes, den ich mit am höchsten beim HSV bewerte ) von 100 k zu 1,5 – 2,0 Mio. Marktwert.

    Mehr muss man über die Fehllleistungen der VVs des HSV nicht mehr sagen.

    P.S.:

    Wer ist oder wo ist eigentlich das HSV Juwel Ito abgeblieben, gab es da nicht mal so einen gehypten Spieler ?

  13. Wormfood 18. April 2019 um 20:48 Uhr

    Lieber Gravesen, ständige Wiederholung von Richtigkeiten in Deinem Blog ändern nichts.

    Die verblendeten Hüpfer werden es erst kapieren, wenn die HSV AG in Insolvenz geht.

    Es benötigt eine Initiative von Vereinsmitgliedern, um nachhaltig etwas zu verändern.
    So wie beim 1. FC Köln 2012, so wie neulich bei Hannover 96.

    Die Leute, die hier regelmäßig mitlesen und noch Vereinsmitglieder sind, sollten anfangen, sich zu organisieren.
    Ein paar kluge Köpfe mit juristischem Knowhow, Bereitschaft zum Engagement und Charisma reichen aus, um einen Schneeballeffekt zu erzeugen.

    Als sich vor etwa 10 Jahren beim 1. FC Köln unter dem Namen „FC Reloaded“ eine Opposition bildete, wurde sie vom damaligen Sonnenkönig und Vereinsfinanzenruinierer Wolfgang Overath verspottet („der mit den Haaren“).

    Der damalige Wortführer von „FC Reloaded“, Stefan Müller-Römer, ist derzeit Interimspräsident.

  14. Favre412Bandit 18. April 2019 um 22:13 Uhr

    Ich beobachte gerade ein weitere großartige Leistung des Sportvorstands Becker.
    Der Begriff Kostnix ist aus FFM Sicht völlig angebracht; nächste Saison weiter 650 k Leihgebühr (ob der HSV parallel trotzdem noch Gehaltsbestandteile übernommen hat?) und dann 6,5 Mio. feste Ablöse.

    Man erkennt wie manche Journalisten und Blogger Leute verarschen wollen, in dem sie Santos Marktwert mit Kostic gleichsetzen bei fast identischer Position und von 15-25 Mio. Transfererlös fabulieren.

    Kostic hat derzeit einen Marktwert von 25 + Mio. und Santos max. 7-10 Mio.

    Kostic ist ein Unterschiedsspieler im 1/4 der EL oder Bulli und Santos in fast keinem 2 Ligaspiel!

    Das ist auch keine Dummheit mehr dieser Journalisten sondern Lügerei (absichtliche Unwahrheit).

  15. Goldfather 19. April 2019 um 03:39 Uhr

    Tja, wie dem auch sei, Beiersdorfer ist für mich lediglich einer von vielen Funktionären im Hamburger Profifußball (inkl. des FC St.Pauli) der keine Ahnung von Ausbildung und Führung junger Spieler hat. Ohne ins Detail gehen zu wollen verweise ich auf Ajax Amsterdam, das vor noch gar nicht all zu langer Zeit wirtschaftlich deutlich schwächer als der HSV aufgestellt gewesen ist und es dieses Jahr mal wieder bis ins Halbfinale der CL geschafft hat mit einem Kader der im wesentlichen durch die Ajax-Schule geprägt wurde.
    .
    Amsterdam ist nur wenige Autostunden von Hamburg entfernt und dem HSV dennoch sportlich und mitlerweile auch wirtschaftlich um Lichtjahre enteilt. Der Versuch Klaus-Michael Kühnes den Club entweder auseinander zu nehmen, sich einzuverleiben und die Filetstücke profitabel zu verkaufen oder aber sich per Wunschliste als Edelfan ein eigenes Spielzeug zurecht zu basteln führt leider ins sportliche Abseits.
    .
    Ajax ist dem internationalen Wettbewerb ausgesetzt und kann somit seine Talente nicht ewig binden, was dazu führen dürfte, dass der aktuelle Profi-Jahrgang nur noch wenige Monate in Amsterdam verweilen wird, so wie es in den letzten dreißig Jahren immer schon gewesen ist.
    .
    Aufgrund der stark angestiegenen Transfersummen wird Ajax in den kommenden zwei bis drei Jahren jedoch eine derartig hohe Summe einnehmen, dass sich der HSV von den Tranfererlösen mehr als einmal sanieren könnte.
    .
    Die Investition in den HSV-Campus hätte der Beginn eines sportlichen und wirtschaftlichen Aufstiegs werden können, stattdessen stellte er lediglich die Begleitmusik für eine komplett wahnsinnige Transferstrecke dar die den HSV an den Rand seiner wirtschaftlichen Existenzfähigkeit brachte.
    .
    Doch wie bereits eingangs erwähnt, bezweifle ich, dass es in den Hamburger Proficlubs oder im weiteren Umfeld Trainer, Manager, Sportwissenschaftler oder gar Ex-Profis gibt die auch nur ansatzweise auf dem Niveau von Ajax Amsterdam arbeiten könnten, geschweige denn auch nur einen Funken Ahnung davon haben woher Frau Antje den Käse holt.
    .
    Nach Beiersdorfer und Kühne werden noch viele weitere Dilettanten den HSV führen und leiten und möglicherweise werden die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen noch wesentlich schlechter werden als sie zur Zeit sind. Denn noch lebt Klaus Michael Kühne und sorgt im Zweifelsfall für die Lizenz. Doch wie sieht es in drei oder fünf Jahren aus, wenn irgendein Supermanager des HSV den Tranfermarkt unverhältnismässig bemüht und die Firma Kühne sich für den Nachlass ihres ehemaligen Besitzers nicht die Bohne interessiert.
    .
    Im übrigen gilt die goldene Fußballregel: Wer nicht ausbilden kann, kann auch nicht einkaufen.

  16. Mosche 19. April 2019 um 07:04 Uhr

    Schwarz, Weiß wie Schnee, das ist die SGE …
    Danke Eintracht! Schön zu sehen, wie Ihr den Deutschen Fussball verkörpert.
    Einziger Lichtblick aus der Bundesliga im internationalem Business!

    Kostic hat gestern eine überragende Leistung abgeliefert und zwar in Punkto Einsatz und Willen.
    Diese Leistung hat alleine die Eintracht Ihm über Monate ins Gehirn gebrannt und deshalb ist er dazu in der Lage.
    Der HSV hat genau die 6,5 Mio verdient, sowie die Eintracht den steigenden Marktwert verdient hat. Faires Geschäft!

    Denkt bitte darüber nach, dass es in vielen Fällen aus der Vergangenheit nicht an der Individualität lag, sondern am „KOPF“.
    Der HSV hat die Spieler mental Alle zerstört. Wartet mal bitte ab, wie sich ein Fiete Arp noch entwickeln wird …
    Grave hat soviel Beispiele hier über Jahre aufgeführt …

    Schöne Ostertage!

Die Kommentarfunktion wurde geschlossen.

Unser Archiv