Eine Mannschaft wie ihre Fans – naiv

Bei Union Berlin kann man verlieren, keine Frage. Die Berliner stellen mit nur 29 Gegentreffern die sicherste Abwehr der Liga und sind mit 35 Punkten das beste Heimteam. Was man nicht kann – man kann nicht derart unmotiviert und naiv in eine solche entscheidende Partie gehen wie der HSV. Natürlich arbeiten sich nun reichlich Rumpler an Trainer Wolf ab und der Coach gibt auch eine Menge Anlass dazu, jedenfalls, was die Trainings-Intensität betrifft. Bezüglich der Aufstellung hatte der Trainer in seiner Analyse nach dem Spiel jedoch Recht, denn er sagte sinngemäß: „In der ersten Hälfte hatten wir zwei große Einschuss-Möglichkeiten (Hunt, Jatta) und haben diese nicht gemacht. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann alle verfügbaren Offensivkräfte auf dem Platz und hatten keine einzige klare Torchance mehr. Unser Problem ist, dass aus dem Mittelfeld einfach zu wenig nach vorn gebracht wird.“

Und Wolf hat Recht. Wenn Mangala ausfällt und Hunt nur bei 50% ist, reicht es nicht in der zweiten Liga, von der Bundesliga wollen wir gar nicht erst anfangen. Hier aber ist nicht der Trainer (oder irgendein Trainer) gefragt, hier sind die Herren Hoffmann und Becker (und Spors) gefragt, denn die haben eine Mannschaft zusammengestellt, die im Unterhalt teurer als der Bundesligist 1. FC Nürnberg ist, die aber eigentlich nur Mittelmaß in Liga 2 darstellt. Nur, über diese Herren wird irgendwie nicht geredet bzw. ihre Köpfe werden nicht gefordert. Noch nicht.

Über wen geredet wird, ist mein Freund Lewis Harry Holtby, denn der ehemalige „Ehrenmann“ hat nun endlich seinen wahren Charakter gezeigt. Gestern, unmittelbar nach dem Spiel wurde folgendes vermeldet:

Holtby nie wieder für den HSV! Becker: „Er hat gebeten, nicht mitfahren zu müssen! Es macht keinen Sinn mehr! Das ist kein Verhalten! Er trainiert auch nicht mehr mit

Zuerst einmal: Ich kann mich nicht an einen vergleichbaren Vorgang beim HSV erinnern. Zur Einordnung: Man hat noch 3 Spiele, liegt aktuell einen Punkt hinter einem direkten Aufstiegsplatz und Ehrenmann Holtby ist zu beleidigt, um sein Team nach Berlin begleiten zu können? Daraufhin zieht ihm Sportchef Becker den Stecker und hoffentlich den Rest des noch ausstehenden Gehalts? Was ist das bloß für eine charakterlose Flasche, dieser Holtby? Spielt seit Jahren einen Scheißdreck zusammen und macht nun auf Leberwurst. Hätte er normale Leistungen erbracht, hätte er gegen Union in der Startelf gestanden, hat er aber nicht. Genauso wenig wie Lasogga. Und warum? Weil die Herren Großverdiener einfach nur Mist zusammen spielen.

Aber natürlich zeigt der Fall Holtby, der nicht der einzige bleiben wird, was bei diesem Verein los ist, denn der Klub zerlegt sich nach dem 31. Spieltag in seine Bestandteile und zeigt sich so, wie er wirklich ist. Denn während der Rest der Saison der Schutzschirm des Aufstiegsplatzes über dem Verein hing, ist dieser nun weg und schon kann man erkennen, was wirklich Sache ist. Das alles wollten die Nickis, die nun plötzlich außer sich vor Zorn pöbeln und Köpfe fordern nicht wissen, weil sie immer und immer wieder den gleichen Fehler begehen.

Sie lesen nur, was sie lesen wollen. Sie glauben nur, was sie glauben wollen. Und sie sehen nur das, was sie sehen wollen. Die Realität aber sehen sie nie und jetzt kriegen sie sie direkt in die Fresse.

Geht doch.

Ich hatte, im Gegensatz zu den üblichen Hofberichterstattern,  bereits nach der Vorrunde auf die Art und Weise hingewiesen, wie dieser HSV seine Spiele gewonnen hatte bzw. bestritten hatte. Aber hier guckten alle nur auf die Punkte und nicht auf die Spielweise und die Zittersiege.

Dresden – HSV 0:1 (Trainer: Titz. Holtby: Nicht im Kader)

HSV – Heidenheim 3:2 (Trainer: Titz. Holtby: Nicht im Kader)

Fürth – HSV 0:0 (Trainer: Titz. Holtby: 90 Minuten)

HSV – St. Pauli 0:0 (Trainer: Titz. Holtby: 90 Minuten)

Darmstadt – HSV 1:2 (Trainer: Titz. Holtby: 90 Minuten)

HSV – Bochum 0:0 (Trainer: Titz. Holtby: 90 Minuten)

Magdeburg – HSV 0:1

HSV – Köln 1:0

Aue – HSV 1:3

HSV- Union 2:2

Ingolstadt – HSV 1:2 

HSV – Paderborn 1:0

Duisburg – HSV 1:2

Dagegen auch ein paar andere Spiele:

HSV – Kiel 0:3 (Trainer: Titz. Holtby: 90 Minuten)

HSV – Regensburg 0:5 (Trainer: Titz. Holtby: 45 Minuten)

Die Fehler, die eventuell dazu führen werden, dass man eben nicht aufsteigt und dann voraussichtlich die nächsten Jahre im Unterhaus dämmern wird, sind vor der Saison gemacht worden, von den Herren Hoffmann und Becker. Denn wie ist es zu erklären, dass diese zwei Mannschaften vor dem HSV stehen können?

Union Berlin:  53 Punkte (48:29 Tore), Kaderwert: € 23,25 Mio.

Transferausgaben: 2,35 Mio.

Transfereinnahmen: € 6,8 Mio.

SC Paderborn: 54 Punkte (71:44 Tore), Kaderwert: € 16,85 Mio.

Transferausgaben: € 0,8 Mio.

Transfereinnahmen: € 0,5 Mio.

HSV: 53 Punkte (41:35 Tore), Kaderwert: € 58,88 Mio.

Transferausgaben: 1,7 Mio.

Transfereinnahmen: € 19,1 Mio.

P.S. Vielleicht wird vor dem Hintergrund der aktuellen Ereignisse mein Satire-Blog von gestern etwas sinnvoller.

Ach ja, laut Kicker hat Lewis Harry Holtby einen Notenschnitt von 3,84 und belegt damit Platz 180 in der 2. Liga. Vor ihm platziert sind die HSV-Spieler David Bates (Platz 145, Schnitt: 3,59), Rick van Drongelen (Platz 141, Schnitt: 3,57), Gotoku Sakai (Platz 134, Schnitt: 3,54), Pierre-Michel Lasogga (Platz 123, Schnitt: 3,50), Bakery Jatta (Platz 116, Schnitt: 3,47), Khaled Narey (Platz 92, Schnitt: 3,41), Aaron Hunt (Platz 68, Schnitt: 3,31), Orel Mangala (Platz 56, Schnitt: 3,23), Julian Pollersbeck (Platz 47, Schnitt: 3,19) und Douglas Santos (Platz 22, Schnitt: 3,03)

Wenn man nun heute sieht, wie eine nicht geringe Anzahl von unterbelichteten Vollidioten das Verhalten dieses Söldners auch noch verteidigt, der unverhohlen die eigenen Interessen über die „ihres“ Vereins stellt, dann wird jeden weiteren Tag deutlich: Diese Dumpfbacken haben exakt den Verein, den sie verdienen. Mit dem Aufsichtsrat, den sie verdienen. Mit dem Vorstand, den sie verdienen und mit den überbezahlten Stehgeigern, die sie verdienen. Und „ihr“ Verein spielt hoffentlich auch weiterhin in der Liga, die sie verdienen. HSV-Fans sind zweitklassig und sie bleiben zweitklassig.

Lewis Holtby noch nicht einmal im Kader für . Sagt mal, kann es angehen dass, seit dem Lewis einen schweren Stand beim Trainerteam hat, wir keine Dreier mehr eingefahren haben? Könnte da eine Verbindung sein?

Wie hohl kann man eigentlich sein?

Stellungnahme des Söldners via Instagram:

lewis.holtby.8

Nach den Ereignissen der letzten beiden Tage halte ich es für angebracht mich hier auch mal kurz zu Wort zu melden.

Nach Ende des gestrigen Abschlusstrainings habe ich mich im Affekt zu einer Kurzschlussreaktion hinreissen lassen.
Aufgrund einiger Enttäuschungen in den letzten Wochen und dem unbedingten Willen den Aufstieg zu erreichen und der Mannschaft bzw. dem HSV helfen zu wollen, sind die Gäule im wahrsten Sinne des Wortes mit mir durchgegangen. Die Reaktion war emotional, geschah im Affekt und war absolut nicht in Ordnung – das habe ich nach einer kalten Dusche wenige Minuten nach dem Training eingesehen und umgehend die Entscheidung gegenüber dem Trainer revidiert. Leider wurde mir die Tür nicht mehr aufgemacht, was ich mir aber unbedingt gewünscht hätte. Ich werde die Entscheidung des Vereins akzeptieren müssen.

Jajaj, bla bla. Nach einer kalten Dusche. Du Spacken bist keine 19, du bist 28 Jahre alt. Hast 200 Bundesliga-Spiele und 55 Spiele in der Premier League auf dem Buckel. Du bist vielfacher Millionär und willst deinen verblödeten Jüngern nun mal wieder etwas von deiner berühmten Emotionalität erzählen und von deinem unbedingten Willen, weil du weißt, dass diese Texte bei den Rumpelnickis immer gut funktionieren. Ich werde dir sagen, was du bist: Du bist ein selbstgefälliger, überschätzter und komplett überbezahlter Grinsekasper und einer der übelsten Söldner, die dieser Verein je gesehen hat. Du bist ein PR-Produkt und ein verlogener Rautenküsser, aber ganz sicher kein HSVer. Sieh zu, dass du endlich diese Stadt verlässt, du Abstiegs-Versager! 

 

Von | 2019-04-29T10:48:26+02:00 29. April 2019|Allgemein|100 Kommentare

100 Comments

  1. Saschas Alte Liebe 29. April 2019 um 08:03 Uhr

    Es würde mich nicht wundern, wenn Holtby dumm, vermessrn und unreif genug wäre, dass es wirklich so war, wie er sagt. Affekt und Dusche.
    Dass dieser Blender so lange bei diesem Verein herumkaspern und kassieren konnte, haben allerdings die Blender des Clubs zu verantworten.
    Es ist auch nicht auszuschließen, dass Harry Lewis woanders in einer besserem Mannschaft auch ein wenig besser mitgespielt haben würde, ab und zu und wenn’s eh gut lief. Ein Nationalspieler, ein Führungsspieler wäre er nirgendwo geworden.
    Chr. Streich würde wohl sagen, ihm fehle die soziale und spielerische Intelligenz.
    Er war bei Weitem nie so gut wie er selbst und manch anderer dachten, Big Titz und all die HSV Führungsluschen inkl.
    Vielleicht taugt er ihnen nun noch als Mitsündenbock.

    • Saschas Alte Liebe 29. April 2019 um 08:15 Uhr

      Apropos, da Titz ja nun wieder bereit ist neue Traineraufgaben anzunehmen, bietet sich Lewis womöglich noch die Chance – vielleicht mit anderen Wunschspielern ala‘ Moritz – beim großen Meister nochmal unterzukommen.

  2. Frank H. 29. April 2019 um 08:23 Uhr

    „Zur Einordnung: Man hat noch 3 Spiele, liegt aktuell einen Punkt hinter einem direkten Aufstiegsplatz und Ehrenmann Holtby ist zu beleidigt, um sein Team nach Berlin begleiten zu können?“

    Falsch eingeordnet: Holtby hat sich bei noch vier Spielen und nem Aufstiegsplatz geweigert nach Berlin zu fahren.

  3. Thomas S. 29. April 2019 um 08:33 Uhr

    Ich finde es ja bemerkenswert, dass man weiter an Wolf festhält. Wenn man unbedingt aufsteigen wollte, würde man doch jetzt reagieren, um zumindest die letzte Patrone noch zu verfeuern. Schenkt man etwa die Saison ab und denkt schon an die nächste?
    Ich kritisiere das nicht, wundere mich nur.

  4. Leonadomitcabrio 29. April 2019 um 08:47 Uhr

    Genau das wundert mich auch. Ich will den Tag nicht vor dem Abend loben aber angesichts der ausstehenden Spiele und die damit verbundene Vorgabe, die nötigen Punkte einzufahren zu MÜSSEN, hätte ich mit einem Rundumschlag seitens Hoffmann erwartet

    Die Geschichte mit Holtby ist eine Sache, da brauchen wir garnicht zu reden, was ich komisch finde, ist der Zeitpunkt der Bekanntgabe. Becker konnte garnicht abwarten, vor ein Mikro zu treten und in jedes Mikro zu sabbeln, kommt mir komisch und für mich zu einem völlig falschen Zeitpunkt. Ich hätte nach Aussen hin Ruhe demonstriert, egal was intern ablief…
    Für mich alles höchst unprofessionell und amateurhaft um nicht zu sagen Lächerlich

    • NochNieDerHSV 29. April 2019 um 09:10 Uhr

      Holtbys kindische Reaktion (hier wird deutlich, dass er in erster Linie doch nur auf sich guckt) bietet den HSV-Verantwortlichen die Möglichkeit, ein wenig von der sportlich kritischen Lage abzulenken. Das ist eine willkommene Gelegenheit, einen „Nebenkriegsschauplatz“ zu eröffnen.

  5. BerndH60 29. April 2019 um 08:51 Uhr

    Selbst der dümmste Nicki schaut, wenn es gar nicht mehr anders geht, unter den Teppich.
    Hoffmann würde mit Sicherheit nichts lieber tun als Wolf zu entlassen, schon allein um die nach Saisonende zu erwartenden Angriffe auf den Vorstand abzuwehren.
    Nur glaube ich nicht, dass dafür Geld vorhanden ist.

    • Saschas Alte Liebe 29. April 2019 um 09:16 Uhr

      Wieviele Trainer stehen derzeit auf der Gahaltsliste ?
      Die Erfahrungen mit Trainerwechseln dürften nicht mal Hoffmann und Becker verborgen geblieben sein.
      Zudem braucht es evtl. ja noch einen Hauptsündenbock, wenn der Aufstieg vetpasst wird.
      Mir persönlich würde eine Relegation der Chaosclubs am besten gefallen.
      Der Wunschsieger steht dabei auch schon fest. Die Schwaben machen wenigstens eine ganz brauchbare Nachwuchsarbeit.
      (also nicht S04 ist gemeint ?)

      • NochNieDerHSV 29. April 2019 um 10:06 Uhr

        Schalke macht ja auch total bescheidene Jugendarbeit!

  6. Uwe 29. April 2019 um 08:53 Uhr

    Wie kann man als Fan so ein Schwachsinn wie dieser Hoobs schreiben? Was ist das für einer?
    Wenn man dann noch sieht wie wenig z.B. Paderborn ausgegeben hat (für neue Spieler) im Vergleich zum HSV, dann müsste besonders Hoffmann sofort seinen Hut nehmen. Aber das geht ja nicht, wer will ihn entlassen?
    Außerdem würden dann ja seine 1000 Lügen an die Öffentlichkeit kommen.

    zu Wolf, seine Auswechslungen sind aber auch nicht besonders glücklich.

    • atari 29. April 2019 um 09:00 Uhr

      Einspruch: Die Spieler, die Wolf für die Aufstellung und zur Auswechslung zur Verfügung hat sind auch nicht besonders brauchbar.
      Man könnte noch 8 weitere suspendieren wegen Leistungsverweigerung in jedem 2. Spiel.

    • Saschas Alte Liebe 29. April 2019 um 09:24 Uhr

      Legt sich ein junger Trainer wie Wolf mit mehreren solcher Spieler an, kann er gleich gehen.
      Wenn sie die Aufstiegschance vergeigen, wird noch einiger Mist ans Licht gespült werden, zumindest von denen, die dann gehen müssen.
      Das würde sichet recht unterhaltsam werden.
      Schlammschlacht voraus (wäre das nicht ein netter Blog Titel ?) ?

  7. Leonadomitcabrio 29. April 2019 um 09:21 Uhr

    Becker wollte und will von seiner eigenen Unfähigkeit ablenken, da kam ihm Holtbys Verhalten gerade recht..
    Aber wie heißt es so schön?

    .. Die Geister, die ich rief….

  8. atari 29. April 2019 um 09:24 Uhr

    Umfrage: Finden Sie es richtig, dass der HSV Holtby suspendiert hat?
    .
    Hat man auf Schalke auch diese Umfrage wegen Bentaleb gestartet? Huub hat das mit Stil gemacht und das Ergebnis ist bekannt.
    Die HSV-Affen bekommen eine Umfrage.

  9. TCvonderanderenElbseite 29. April 2019 um 09:34 Uhr

    Warum welch ein Trainer auch immer, diesen HSV nicht hinbekommt, empfehle ich das Interview mit dem Trainer des Jahres in der „11 Freunde“:

    https://www.11freunde.de/interview/florian-kohfeldt-ist-dfb-trainer-des-jahres

    Ein massiv entscheidendes Gewicht hat der Zusammenhalt der Mannschaft (siehe aktuell Ingolstadt), sich dem Ziel unbedingt und ohne Kompromisse zu verschreiben.

    • Gravesen 29. April 2019 um 09:44 Uhr

      Ganz ehrlich, ich habe eigentlich keine Lust mehr, immer und immer wieder auf Blogs aus der Vergangenheit hinzuweisen und zu dokumentieren, was ich (und ein einziger Journalist) bereits VOR der Saison und erneut NACH der Halbserie geschrieben hatte. Ich habe VOR der Saison erklärt, dass ich es für einen Fehler halte, mit Spielern wie Sakai, Hunt, Holtby und Lasogga weiter zu machen, aber das wollte keiner hören. „Nur mit Jungen geht es nicht“, hieß es da. Ich habe die Transfers von Moritz als Schwachsinn beschrieben, ich habe geschrieben, dass Narey kein Sensations-Deal ist, ich habe geschrieben, dass man sich bereits unmittelbar nach dem Abstieg von Titz hätte trennen müssen. Ich habe geschrieben, dass ein Bates vollkommen überschätzt und ein van Drongelen bestens ein Zweitliga-Spieler ist. Ich habe geschrieben, dass man die Ergebnisse und den Tabellenstand zur Halbserie nicht überbewerten, sondern die Spiele so sehen sollte, wie sie waren. Ich habe darauf hingewiesen, dass all die Peters-Juwelen eben nur durchschnittliche Regionalliga-Spieler sind und ich habe (mehrfach) geschrieben, dass Becker eben nicht den Top-Job machen würde, den ihm die Hofberichterstatter attestieren.
      .
      All das wollte keiner hören oder lesen, wenn man all diese Dinge geschrieben hatte, als sie passierten, war man ein Hater, ein Pester, auf jeden Fall kein HSVer. Jetzt haben sie den Salat und jetzt wollen es wieder alle rechtzeitig gewusst haben.

  10. Johnnygranat 29. April 2019 um 09:45 Uhr

    Moin Grave,

    wie sieht es eigentlich arbeitsrechtlich aus? Wird in solchen Situationen wie bei LHH auch mit Abmahnungen gearbeitet?
    Gibt es Überlegungen teure Spieler, die man vermutlich nicht wird verkaufen können (Wood, etc.), über diese Schiene von der Payroll zu bekommen?
    In vielen Firmen werden diese Mittel ja (leider) häufig eingesetzt, um unliebsame und teuere Mitarbeiter loszuwerden.

    • Gravesen 29. April 2019 um 09:47 Uhr

      Kann ich mir nur schwer vorstellen, da es nicht leicht sein würde, dies zu beweisen. Sicherlich könnte man Holtby abmahnen, aber was bringt das? Aber ihr könnt ganz sicher sein, das war noch nicht alles.

      • Uwe 29. April 2019 um 10:31 Uhr

        Mit welchen Recht sollte/kann man Holtby abmahnen?
        Genau dafür gibt es keinen Grund!
        Außerdem bringt so eine Abmahnung nichts. Wenn dann müsste man Ihn fristlos Kündigen und dafür gibt es eigentlich kein Grund.

  11. Leonadomitcabrio 29. April 2019 um 09:52 Uhr

    Die Woche ist noch lang und ich hab auch das Gefühl, dass da noch was kommt…

  12. Gravesen 29. April 2019 um 10:01 Uhr

    Und der typische Graupenperlen-Hohl-Opa:
    .

    Ich bin schon etwas länger HSV Fan ( habe damals schon Charly Dörfel seine Flanken auf Seeler gesehen ) aber wann konnte man sich in den letzten Jahren über einen längeren Zeitraum freuen?

    .
    Herr im Himmel, und ich war mal Fan dieses Vereins…

  13. Gravesen 29. April 2019 um 10:27 Uhr

    Wie ich Arschlecker wie diesen Dumm-Grinser Jacobs hasse.
    .

    Sieben Wochen, sechs sieglose Ligaspiele und einen Punkt Rückstand auf Paderborn später ist der HSV endgültig auf dem Boden seiner eigenen Überheblichkeit angekommen.
    .
    Im Erfolg macht man die größten Fehler, hat Trainerlegende Otto Reh­hagel einmal gesagt. Nur allzu gut passt dieser Satz zum HSV, der zuverlässig nach kleinen Erfolgserlebnissen (wie dem 4:0 im Derby) große Chancen liegen lässt, weil er in eine Wohlfühlstimmung verfällt
    .
    Ralf Becker hatte recht, als er am Sonntag von einem Strukturproblem sprach. Ein Problem, das nicht neu ist – und das auch der Sportvorstand bislang nicht lösen konnte. Der HSV hat sich dieses Strukturproblem über Jahre durch unzählige Fehlentscheidungen erarbeitet. Und wird noch einige Jahre daran arbeiten müssen, diese Kurve durch viele richtige Entscheidungen zu drehen. Ein weiteres Jahr Zweite Liga könnte dem HSV guttun, um aus seinen Fehlern der Überheblichkeit endlich zu lernen.

    .
    JETZT!!! Jetzt wird in bester Dieter Matz-Manier nachgetreten! Dabei war es u.a. Herr Jacobs, der jedem im Verein die Eier geleckt hat. Der Hofberichterstattung vom Feinsten geliefert hat. Alles rosa in Hamburg. Gerade wegen dieser Art „Journalismus“ steht der Verein da, wo er steht.
    Weil sie nie die Dingen dann benennen, wenn sie passieren.
    Weil sie mit ihrer Vereins-PR den Anhängern ein falsches Bild verkaufen.
    Weil sie keine Ahnung und keinen Charakter haben, diese Lutscher
    .
    https://www.abendblatt.de/meinung/article217049085/Der-HSV-bleibt-zweitklassig.html

    • Jens 29. April 2019 um 14:12 Uhr

      Genial finde ich, dass Becker sich selbst im INterview mit Sky enteiert und bloß gestellt hat. Becker meint, dass keine Typen in der Mannschaft stehen, die Leaderqualitäten haben und Aufbauspiel können. Danach Umschalte ins Studio. Süffisanter Kurzkommentar des Moderators: „Dafür gibt es doch einen Sportvorstand.“ Finde ich super.

  14. BerndH60 29. April 2019 um 10:51 Uhr

    Nur damit „wir“ hier nicht denken, dass der HSV die Blödheit für sich allein gepachtet hat:

    Schalke überlegte, Link: Tedesco als Trainer zurückzuholen

    • lukaslokomo 29. April 2019 um 17:07 Uhr

      so abwegig ist das gar nicht. Der Sportvorstand hat die Mannschaft falsch zusammengestellt…. Da kann dann der Trainer nichts für…..Ergo nach Schalker Logik, der Trainer war der richtige nur die Mannschaft passte nicht zum Trainer… 😉

  15. Libero 29. April 2019 um 11:34 Uhr

    Ich persönlich glaube, dass der HSV den Aufstieg trotz der momentan schwierigen Situation noch schaffen kann.
    2 Heimspiele gegen den Letzten und Vorletzten, sowie ein (schweres) Spiel in Paderborn.
    Paderborn hat man bereits 2-mal in dieser Saison besiegt (Hinspiel und Pokal) und in beiden Spielen war man das bessere Team, weil Paderborn Trainer Steffen Baumgart beide Male die falsche Taktik gewählt hat (zu defensiv, nur auf Konter spielend).
    Sollte Baumgart aus seinen Fehlern gelernt haben, hat Paderborn gute Chancen, ich sehe aber das einfachere Rest-Programm beim HSV.
    Wenn die endlich mal mutig, mit Willen und Leidenschaft auftreten würden, könnten sie alle 3 Spiele gewinnen und wären dann wohl direkt aufgestiegen.
    Allerdings ist das Mentatlitätsproblem dieser überbezahlten Profis anscheinend so groß, dass man die immer noch gute Ausgangssituation nicht zu nutzen weiß.
    Entscheidend wird sein, ob Trainer und Vorstand es schaffen, der Mannschaft die letzten 3 Spiele in den Hintern zu treten und die Leistung abzufordern, für die sie ja fürstlich entlohnt werden.
    Wolf wirkt schon schwer angeschlagen, Becker scheint sich mehr um sein eigenes Wohl und die eigene Zukunft zu sorgen, als um den HSV.
    Die beiden stehen jetzt in der direkten Verantwortung und müssen sich an den letzten 3 Spielen messen lassen.
    Noch kann man zumindest die Relegation direkt erreichen.

    • Uwe 29. April 2019 um 11:52 Uhr

      Was positiv ist, dass der HSV noch aus eigener Kraft aufsteigen kann.
      Auch, wenn es im Moment nicht danach aus sieht.

      • BerndH60 29. April 2019 um 11:55 Uhr

        Wozu?
        Um Tasmania Berlin Reloaded zu geben?

      • HSVKritiker 29. April 2019 um 23:37 Uhr

        Aus eigener Kraft könnte der HSV theoretisch übernächste Saison CL-Sieger werden.

        An 9 Punkte glaube ich niemals, dass wäre dann ja eine Art neuer HSV von 1976 – 1983, ganz plötzlich über die Woche, so eine Art Zaubertrunk. hmm…

        Union müsste in den letzten 3 Spielen 1 Punkt weniger als der HSV holen, Paderborn gar 2 Punkte weniger, weil das Tor-Konto von beiden einfach uneinholbar besser ist. An einen erneuten Sieg in Paderborn glaube ich nicht, evtl. springt da mit viel Glück und Krampffußball 1 Punkt raus. Bleiben also 3 Spiele für Union und 2 Spiele für Paderborn, wo der HSV auch aus eigener „Kraft“ nichts machen kann.

        Der HSV hat fertig, sollte jetzt für die nächste Saison in der 2. Liga planen. Selbst wenn noch Platz 3 rausspringen sollte … gegen Stuttgart, ich bitte dich, dass wäre ja eine erneute Erniedrigung/Belustigung für Fußball-Deutschland, selbst wenn wir uns da mal gut verkaufen und ordentlich scheitern, von Bremen, St. Pauli bis München würden sie alle lachen.

    • TCvonderanderenElbseite 29. April 2019 um 12:21 Uhr

      Die Mannschaft hat in der Saison schon so viel Steilvorlagen der anderen Aufstiegsaspiranten bekommen und nicht genutzt; ich weiß nicht, welche Macht da noch helfen kann bzw. was irgendwen daran glauben lassen sollte…

    • Saschas Alte Liebe 29. April 2019 um 20:29 Uhr

      Zu viele Konjunktive! ? Ein gelungener Aufstieg verlängert nur das Siechtum!
      Vergiss‘ diese Träume. Es wird nicht besser, sie lernen nichts und so eine eingeprägte Identität lässt sich nicht so leicht mal ändern.
      Erst steht das Svheitern, Tal der Tränen, dann gäbe es vielleicht die Chance für einen anderen, wirklich neuen HSV.

  16. lukaslokomo 29. April 2019 um 11:38 Uhr

    off Topic: Chronisch pleite, dauernd geht alles schief, und ständig nervt der reiche Onkel … an wen erinnert uns Donaldisten das? … Genau! HSV = Donald Duck, (wobei der HSV so unsympathisch wie Gustav Gans ist…)

  17. Libero 29. April 2019 um 12:00 Uhr

    Ich halte einen Trainerwechsel beim HSV für zwingend erforderlich.
    Die Rückrundenbilanz in 14 Spielen spricht Bände:
    Nur 16 Punkte
    17:19 Tore
    Nur 4 Siege
    13 Punkte gegenüber Paderborn verloren
    6 Spiele in Folge ohne Sieg (3 von 18 Punkten)
    Dazu kommen Aufstellungen und Auswechslungen, die nicht nachvollziehbar sind.
    Entscheidend für mich aber ist die Tatsache, dass Wolf mutlos ist (ma