Lerneffekt: Null!

Wenn ihr das zweifenhafte Vergnügen hättet und die beiden Hilfsschüler lesen könntet, die sich täglich ungefähr 16 Stunden auf meinem Spamfilter austoben, dann wüsstet ihr, dass ich…

  • grundsätzlich Lügenmächen verbreite
  • noch nie richtig gelegen habe
  • dem Verein schaden will
  • verbittert bin 😀
  • selbstverständlich keine Ahnung habe
  • ohnehin nicht schreiben kann
  • bla bla bla

Gestern habe ich mir den Spaß gemacht und im Zuge der Veröffentlichung eines besonders gelungenen Stalker-Beitrags einen alten, eigentlich einen meiner Lieblingsblogs noch einmal hervor zu holen und ich muss sagen, jedesmal, wenn ich ihn lese, freue ich mich. Denn der Blog https://www.hsv-arena.hamburg/2015/05/19/das-groesste-kapital-des-hsv-ist-die-dummheit-seiner-fans/ stammt aus dem Jahr 2015, dem Jahr nach der erfolglosesten Ausgliederung in der Geschichte des deutschen Fußballs. 5 Jahre! Und was ist in diesen 5 Jahren passiert? Ich erinnere: 2015 fuhrwerkte noch Zauderschlumpf Düdü Beiersdorfer und es regierte einer der wohl ahnungslosesten Aufsichtsratsvorsitzenden aller Zeiten, Durchdeklinierer Karl Gernandt. Ich nehme mir die Freiheit, ein wenig aus diesem historischen Blog zu zitieren. 

Wirklich, manchmal möchte man nur noch schreien. Schreien aufgrund einer derart ausgeprägten Verblödung von Individuen, die kaum noch in Worte zu fassen ist. Da spielt der HSV den mit Abstand schlechtesten Fußball beider Bundesligen, steht aufgrund dieser Minusleistungen zurecht auf einem Abstiegsplatz, die Exzellenzen erbringen mit jeder Handlung und jedem Interview erneut den Beweis ihrer Unfähigkeit, der geniale Vorstandsvorsitzende irrt rum wie ein Schlafwandler auf Valium und es gibt immer noch genügend sogenannte „Fans“, die diese unfassbare Katastrophe auch noch verteidigen und meinen, es wäre doch alles in Ordnung.

Und? Hat sich in den letzten 5 Jahren irgendwas daran geändert? Nichts. Weniger als nicht. Noch immer verteidigen die gleichen Vollpfosten wie damals die schwachsinnigen Attacken der Vorstände auf die Zukunft des Vereins. Noch immer wird die Realität ausgeblendet, noch immer wird irgendwas von „wir müssen nach vorn schauen“ gefaselt. Lerneffekt: Null!

Zitat eines Hüpfers: Dieser Abstieg, sollte es denn einer werden, hat weder ein Beiersdorfer, noch ein Knäbel verschuldet. Und alle, die das behaupten, haben das System einfach nicht verstanden!“

Wäre interessant zu erfahren, ob der Trottel das heute auch noch sieht. Denn inzwischen haben sogar die Hamburger Hofberichterstatter Kollegen Düdü als den Haupt-Totengräber indentifiziert, aber als ich das 2015 geschrieben habe, war ich wahlweise Hater, Pester oder Ahnungsloser. 

Weiteres Zitat eines anderen Hüpfers: Wenn du nämlich die Tabelle mal lesen würdest, würdest du erkennen, daß wir immer noch um den Klassenerhalt kämpfen und noch nicht abgestiegen sind. Das ist meine Haltung zu diesem Thema, die ich schon seit Wochen so verbreite, die du anscheinend aber immer noch nicht verstanden hast. Und diese Haltung ist definitiv richtig, da gibt es keinen Interpretationsspielraum“

Unabhängig von der brechreizerregenden Arroganz und der vollendeten Verblödung dieses Kommentars – was ist denn kurz darauf passiert? Abgestiegen, zweimal nicht wieder aufgestiegen, finanziell am Ende, Scheißtruppe aus unbekannten Maltafüßen am Start. Genau das ist passiert und genau das war 2015 schon erkennbar. Aber halt nur, wenn man ein Gehirn hat. 

Next Hüpfer: Was den AR angeht ist meine Erwartung voll erfüllt. Es wird im Hintergrund gearbeitet und es kommt nix ungewollt an die Presse. Gernandt hat Lehrgeld bezahlt und ist seitdem auch nicht mehr medial so präsent.

Oh ja, der damalige Aufsichtsrat hat auch meine Erwartungen voll erfüllt, denn mir war 2015 bereits klar, dass diese Truppe von ahnungslosen Selbstdarsteller alles dafür tun würde, um den Verein über die Klippe zu steuern. Aber klar, 120%-Kuddel hatte Lehrgeld bezahlt und seine Schlüsse gezogen. Das Ergebnis kann man heute sehen, ihr Vollidioten. Anyway, sie werden es im Leben nicht lernen, aber das spielt auch keine Rolle mehr. Um einmal den Weg zurück zur Aktualität zu finden, kann ich euch auch sagen, was in Zukunft passiert. Teilgeschützt vom wohl schwächsten (trotz Gernandt) Aufsichtsratsvorsitzenden in der Geschichte des KSV, Präsident Pinselreiniger Jansen, wird Anwesenheits-Allergiker und Chef-Arroganzler Boldt diesen Verein endgültig zerreißen. Im Verbund mit Märchenonkel Frankie Wettschein greift kein Rädchen in ein anderes, es wird nichts weiter getan als den eigenen Vorteil zu suchen und zu finden. Zuerst wurde Mentor Hoffmann weggemobbt, jetzt wird mit Henning Bindzus der einzige leitende Angestellte mit Ahnung gefeuert, der Mann war einfach zu engagiert für die Arbeitsverweigerer. Boldt ist der Sargnagel für diesen Verein, spätestens seit dem Zeitpunkt, an dem er seine Vertragsverlängerung erpresste und einen unfähigen Aufsichtsrat zu Hampelmännern degradierte.

Natürlich wird jetzt wieder gepöbelt, es wir darauf hingewiesen, dass man ja immer noch Tabellenführer ist und bla bla bla. Aber 2015, als ich auf all die Schwachsinnigkeiten aufmerksam gemacht hatte, war der Verein auch noch nicht abgestiegen. Die Uhr hing noch und Lotto trällerte „Hamburg, meine Perle“. Ihr könnt euch diesen Blog gern auf Wiedervorlage legen und 2022 hervorkramen. Die Hüpf-Spaddel werden dann immer noch unter diesem Verein leiden, ich liege dann am Strand 😀 

 

 

Von | 2020-12-15T20:26:16+01:00 28. November 2020|Allgemein|8 Kommentare

8 Comments

  1. Freundchen 28. November 2020 um 08:32 Uhr

    Ist der hier zitierte Hüpfer derselbe, der Deinen Twitter-Account immer so schön schmückt? Arme Wurst?

    Die einzige Frage, die ich mir noch stelle: warum nur tut sich Hotte das an und verbindet sein Engagement mit dem Witzboldt?

    • Gravesen 28. November 2020 um 08:39 Uhr

      Ob irgendein Stalker meinen Tweets kommentiert, kann ich nicht sehen, da habe ich all das Gesocks geblockt 😀 Zu Hrubesch fallen mir nur zwei Motivationsgründe ein.
      1. Langeweile
      2.Geld

  2. atari 28. November 2020 um 09:58 Uhr

    SINUS · GEFÄHRTE · 44 MIN.
    Kommentare 266 · Antworten 218
    Heidenheim ist ein Dorfclub, Hamburg eine Weltstadt. Selbst mit 50% Einstellung erwarte ich morgen, dass wir die schrubben. Der HSV ist der FC-Bayern, der Hamilton, der 2. Liga.

    ist bestimmt ironisch gemeint 🙂

    • Beobachter 28. November 2020 um 10:49 Uhr

      Allein dieser Kommentar zeigt, wie ahnungslos man sein kann und stützt diesen Blog perfekt. Wenn man denn überhaupt so einen völlig unpassenden Vergleich ziehen möchte: Der FC Bayern oder von mir aus auch Hamilton sind so erfolgreich (geworden), weil sie niemals einen Wettkampf mit weniger als 100 Prozent angehen würden. Egal ob CL-Finale oder DFB-Pokal gegen fünfte Liga. Wenn das dann der HSV versuchen würde, mit 50 Prozent gegen eine intakte Truppe aus Heidenheim – könnte witzig werden.

  3. Ex-HSVer im Herzen 28. November 2020 um 11:31 Uhr

    Klasse Blog! Ich vergleiche diese bemitleidenswerten Hüpfer mit den Trump-Anhängern. Blind, taub, blöd, arrogant, ignorant.

    Wo in Australien zieht es Dich denn hin? Ich wollte Silvester 2021 dort verbringen und sag dann vielleicht mal hallo. ☀️☀️☀️☀️ Das Land ist ja zum Glück nicht so groß. ?

    • Gravesen 28. November 2020 um 13:12 Uhr

      Süden. Victoria. Great Ocean Road

  4. Volli 28. November 2020 um 12:25 Uhr

    Bei manchen verblendeten Hüpfern hat man doch das Gefühl, dass sie außer dem KSV nichts im Leben haben! Deshalb dieser kritiklose Masochismus. Jeder der einigermaßen normal zwischen den Ohren ist, lässt sich doch nicht dauerhaft von diesem Sammelsurium an Inkompetenz und Selbstbereicherung quälen.

  5. Stephanovic 28. November 2020 um 14:35 Uhr

    Ich weiß gar nicht, warum du den armen Jonas immer so runter machst. Er hat es geschafft, den HSV in der zweiten Liga zu etablieren. Ich bin guter Dinge, dass ihm das auch diese Saison wieder gelingt. Diese Leistung muss man auch anerkennen.
    Außerdem passt er mit seiner Art – sich selbst als größer und relevanter zu nehmen, als man ist – perfekt zum HSV und seinen Weltverein-Hüpfern.

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