Aktuell: Thema verfehlt!

Season 3 in der beliebten KSV-Staffel: Jeder gegen jeden. e.V.-Vize Moritz Schäfer äußert sich mal wieder via Facebook.

Liebe HSVerinnen,
liebe HSVer,
heute möchte ich mich erneut direkt an euch wenden, um die zahlreichen Interpretationen und Wiedergaben interner Gespräche in einzelnen Hamburger Medien richtigzustellen. Allem voran: Es geht mir einzig und allein darum, den HSV für die Zukunft bestmöglich aufzustellen. Ich arbeite beim HSV seit 2018 ehrenamtlich, unentgeltlich und ausschließlich im Sinne der Sache. Dabei habe ich viele Impulse, Sorgen, Gedanken aufgenommen, die Mitglieder, Anhängerinnen und Mitarbeiter in den vergangenen Monaten auf unterschiedlichen Wegen geäußert haben.
Ich möchte Veränderungen, ich möchte Transparenz im gesamten HSV, ich möchte ein loyales Miteinander und einen modernen HSV, der endlich bereit dazu ist, sich zukunftsorientiert aufzustellen.
Mein Ziel ist es, dass wir uns endlich wieder zu einem erfolgreichen Club entwickeln, der in der Öffentlichkeit durch seinen Zusammenhalt besticht! Eine Gemeinschaft, in der Fans, Spieler und alle Gremien zusammen an einem Strang ziehen – nämlich mit Begeisterung und Leidenschaft den erfolgreichen Weg des HSV unterstützen. Wir müssen alte Strukturen auflösen, die sich diesen positiven Zukunftsperspektiven versperren. Mein Antrieb ist, mich für Veränderung einzusetzen und dabei lasse ich mich nicht vereinnahmen von ehemaligen oder aktuellen Verantwortungsträgern.
Die Herausforderungen für den Fußball insgesamt und insbesondere für Traditionsvereine wie den HSV sind enorm und durch die Corona-Krise nochmals verstärkt worden. Auch wenn ich mich über die positive sportliche Entwicklung freue, den Weg unserer sportlich Verantwortlichen richtig finde und maximal unterstütze, mache ich mir Gedanken, weil ich die Fußball AG in vielen wichtigen Bereichen für die Zukunft noch nicht ausreichend innovativ aufgestellt sehe.
Seit 10 Jahren weisen wir in der Jahresbilanz ein Minus aus. Wir haben im letzten Geschäftsjahr den geringsten Umsatz seit 15 Jahren erzielt. Wir spielen im dritten Jahr in der 2. Bundesliga. Die Verbundenheit mit Unternehmen und zur Stadt Hamburg bspw. über die Initiative „Der Hamburger Weg“ ist schon lange nicht mehr gegeben – von ehemals elf Partnern sind es jetzt noch sieben. Wir verlieren Mitglieder. Unsere Zuschauerzahlen im Volksparkstadion waren schon vor der Pandemie rückläufig.
Wir brauchen eine Strategie für die Zukunft. Wir brauchen Kompetenzen in Bereichen wie Digitalisierung, Finanzen und Nachhaltigkeit. Wir müssen eine klare Haltung haben und werteorientiert handeln, um die Menschen weiterhin und wieder an uns zu binden. Wir müssen den sportlichen Bereich und die zielführende Arbeit in diesem weiter stabilisieren, indem wir die bestmöglichen, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schaffen. Wir müssen unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusster nachkommen, wollen eine wichtige Rolle in Hamburg spielen und eine gewichtige Stimme in der Liga haben. Für all das braucht es die richtigen Frauen und Männer in den verschiedenen Gremien.
Wir haben im Präsidium längst überfällige Governance-Richtlinien für die zukünftige Besetzung des Aufsichtsrats erarbeitet und intern Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen, die mit ihren jeweiligen Kompetenzen und als Team diesen Richtlinien und Zielen entsprechen.
Es ist eine Chance für den HSV, dass sich diese Persönlichkeiten bereit erklärt haben, sich über ein Aufsichtsratsmandat für unseren HSV zu engagieren. Das Team bündelt Wissen über unsere Fankultur, neue Geschäftsmodelle, Digitales und Technologie, Organisationsentwicklung und vieles mehr. Es vereint Marketing und Sportkompetenz sowie langjährige Vereinserfahrung und frische Impulse. Mit diesen Menschen, deren Fähigkeiten und deren Netzwerk in Hamburg und darüber hinaus, könnte der HSV den bevorstehenden Herausforderungen zuversichtlich begegnen. Ich werde an dieser Stelle keinerlei Namen nennen oder kommentieren. Das ist aus meiner Sicht intern zu halten und in den verantwortlichen Gremien zu besprechen.
Es stehen für unseren HSV wichtige Entscheidungen an, die wir in demokratischen Prozessen innerhalb des Präsidiums als von den Mitgliedern legitimierte Vertreter treffen werden. Diese Entscheidungen richten sich nicht gegen jemanden, sondern sie sind dringend notwendig für eine erfolgreiche Zukunft des HSV. Auch deshalb bin ich immer wieder bereit, gemeinsame Lösungen zu finden. Hieran arbeite ich mit allen Beteiligten nun auch weiter.
Einen schönen Abend und beste Grüße
Moritz
 
Meine Meinung? Setzen, 6. Weil – Thema verfehlt. Wenn es Schäfer darum gegangen sein sollte, für Klarheit zu sorgen, hat er versagt. Denn am Ende bleiben mehr Fragen als Antworten und wer nicht in der Lage ist, Antworten zu liefern, sollte in seiner Position und in dieser Phase lieber schweigen. Warum also klärt der Mann nicht einfach auf? Was ist denn nun mit Bernd Paul Hoffmann? Will er tatsächlich erneut zurück? Wie lauten die Namen der zukünftigen Welträte, die den Verein ans Licht führen sollen? So ehrenvoll es sein mag, dass Schäfer extern (noch) keine Namen nennen möchte, so sinnlos ist es dann, solche Erklärungen zu veröffentlichen. Denn am Ende fragt sich eigentlich jeder: Wie jetzt? Was will mir der Autor damit sagen. 
 
Aber Schäfer begeht einen weiteren Fehler, er hängt die angebliche Fähigkeiten und Kompetenzen seiner Kandidaten viel zu hoch, denn der Einfluss der Aufsichtsräte auf die Tagesarbeit der AG ist gleich Null. Das sollten wir aus der Neubildung des Aufsichtsrats 2014 gelernt haben, als man uns erklären wollte, dass Klitschko-Manager Bönte die Kommunikation des Vereins revolutionieren würde, die Netzwerke (ich kann den Begriff nicht mehr ertragen) der Herren Goedhart und Becken den KSV reichen machen und die Conncetion des Herrn Gernandt zu den Mächtigen dieser Welt bisher verschlossene Türen öffnen würde. Nichts von dem ist eingetreten, denn der Aufsichtsrat des KSV hat am Ende nur eine Funktion und das ist die Beantwortung der Frage: Ist er für mehr Einfluss von Kühne oder dagegen. 
Von | 2021-02-13T08:10:42+01:00 6. Februar 2021|Allgemein|23 Kommentare

23 Comments

  1. Gravesen 7. Februar 2021 um 07:20 Uhr

    Die „natürliche“ Reaktion von Jansens Verbündetem, dem Hamburger Auftragsblatt:

    „heißt es in einem wortreichen Schreiben“

    „Wer diese Kandidaten sind, wollte Schaefer erneut nicht verraten“

    „Ob er und Schulz möglicherweise sogar ein Comeback Hoffmanns anstreben, auf diese Frage blieb Schaefer, der auch Schatzmeister ist, eine Antwort schuldig“

    „Schaefer beklagt in seiner Stellungnahme…“

  2. Maddin 7. Februar 2021 um 08:33 Uhr

    Warum habe ich nur das Gefühl die H.M.S. Titanic ist am absaufen und alle streiten sich um einen Platz in einem Rettungsboot der M.S. Kühne.?

  3. jusufi 7. Februar 2021 um 09:26 Uhr

    Schäfer hat die üblichen wohlformulierten Textbausteine in der richtigen Reihenfolge aneinander gereiht. Aber es bleiben hohle Phrasen, es fehlen konkrete Inhalte und Namen. So ist es ein Nullum.

    • Nichtkunde 7. Februar 2021 um 11:56 Uhr

      Kann mich Grave und meinen Vorrednern hier nur anschließen – eine Aneinanderreihung von wohlfeilen Allgemeinposten.

      Mit der fehlenden Positionierung bzgl. der im Raum stehenden Problempersonalien bestärkt er nur massiv, unabhängig vom tatsächlichen Wahrheitsgehalt, den von seinen Gegnern gestreuten Verdacht, dass sein Handeln tatsächlich auf nichts anderes als einen Gegenputsch zum Vorteil des gescheiterten Spielerberaters Bernd Paul H. aus L. abzielt.

      Mit der Weigerung, klar Farbe zu bekennen, führt er seine zuvor erhobene Forderung nach Transparenz gänzlich ad absurdum.

      Aktuell tut das Schulz-Lager mit derartigen Eigentoren bei weitem mehr für den Sieg der Kühne-Loyalisten als diese selbst mit ihrem Kreisklassen-Machiavellismus.

  4. Gravesen 7. Februar 2021 um 11:59 Uhr

    Die Kommentare sind schon wieder bezeichnend

    https://fuerdenhsv.de/home/

    • Tobi 7. Februar 2021 um 12:25 Uhr

      Was sind das für spacken?
      Entweder pro Jansen u den Aufstieg
      Oder ob Hoffmann u Nichtaufstieg…
      Da sollte man sich fragen ob das an der guten Arbeit liegt oder an dem Etat von 50%überm zweiten? Jetzt ne Niederlage gegen führt u es brennt. Außerdem wo steht das Hoffmann wieder kommt? Bild ist der größte Rotz u als hsv-fan sollte man es meiden weil sie Rassisten u gegen jatta sind, lautden fans, aber Präsident pinselreiniger benutzt bild u alle anderem Medien für sich, da is das ok

  5. Demosthenes 7. Februar 2021 um 13:25 Uhr

    Finde den Fehler:

    „…ich möchte Transparenz im gesamten HSV…“

    „Ich werde an dieser Stelle keinerlei Namen nennen oder kommentieren. Das ist aus meiner Sicht intern zu halten…“

    • Gravesen 7. Februar 2021 um 13:45 Uhr

      Exakt! Und jetzt wundert sich Herr Schäfer über meinen Kommentar. Dabei hat er im Grunde nur Allgemeinplätze bedient, aber dadurch, dass er erneut die „Hoffmann-Frage“ unbeantwortet ließ, eher dem politischen Gegner in die Karten gespielt.

      • Freundchen 7. Februar 2021 um 14:58 Uhr

        Das hätte ihm mit dem ganzen fachkompetenten Background in seinem Umfeld eigentlich nicht passieren dürfen bzw. müssen.

  6. Vsabi 7. Februar 2021 um 15:36 Uhr

    Verehrter Gravesen für mich schliesst sich der Vorhang Fussball und speziell der des HSV. Ich habe eine gute Kinderstube genossen möchte aber heute auf die selbe verzichten. Möchte chronologisch vorgehen. Fangen wir an bei dem Sammelsurium an Räten, Ehrenrat, Altenrat, Aufsichtsrat usw. eine Ansammlung inkontinenter alter Herren die dem Verein nur schaden und ihren Ego befriedigen. Präsident Pinselreiniger kann sie ja pampern. Diese Herren dürften ihre Verdienste, wenn überhaupt, schon lange hinter sich haben, halten sich aber für unverzichtbar, welch dümmlicher Irrtum!
    Das Thema Schäfer und Scholz wurde in den letzte Tagen zum gähnen ausführlich diskutiert. Hier steht der ignorant Jansen mit seinem dreitage Managersprechkurs wieder im Mittelpunkt. Dieser Abschaum von einem Präsidenten kennt keine strupel und dient nur einem Herren Kühne bzw. sich selbst. Kühne ein widerlicher Exzentriker hat vor sechs Jahren einen Totalsanierer, gescheidert in München und Aachen in Stellung gebracht, darf man vermuten, dass hier die ersten Millionen auf das Konto von Wettstein liefen. Nicht zu vergessen, dass es Wettstein war, der den Gesamtwert des HSV um Millonen senkte um Kühne günstige Anteile zu verscherbeln. Kühne war und ist nie Gönner des HSV gewesen, alle Zuwendungen sind mit überhöhten Zinsen, Schuldscheine und Sicherungsscheine abgesichert. KÜHNE Lebenstraum war und ist, Ehrenbürger von Hamburg zu sein. Hier wäre er gerne in die Fussstapfen des größten Kunstmäzene WEDELLS getreten. KÜHNE ist ein Geizhals und seine 100.000 Euro ein Mückenschiss an seinem Gesamtvermögen. Allein die Millionenverbrennung vom dümmsten Kühnegehilfe, der sich auszeichnete, keinen Satz ohne Hilfe zu beenden, bleibt uns allen unvergessen. Dieser Penner genießt bei den verblödeten Hüpfer, noch immer Kultstatus.
    Nach diversen Luschen im Vorstand ist der grösste Betrüger ein Herr BOLDT. Nach FOODBALL LIKE war sein Märchen von ROM nicht mehr zu toppen. Dieser Betrüger würde nackt von Düsseldorf nach Rom rennen um aus der 2. LIGA FUSSBALL PROVINZ HAMBURG zu entkommen. Wettstein, Jansen, Mutzel und Boldt sind die grössten Versager in der deutsvhen Liga.
    Noch eine Anmerkung an den Abschaum der Hamburger Journalie. Ich wünsche Euch, dass ihr dort landet, wo ihr hingehört, in den Keller ihr Asseln !
    Herr Scholz, auch Sie sind ein ständiger Versager, vielleicht probieren Sie es einmal mit Arbeit.

  7. Sag' Tschüß Dino 7. Februar 2021 um 19:36 Uhr

    Jetzt lass Kiel gewinnen, den HSV gegen Fürth vergeigen, dann haben alle anderen nur Kellerkinder vor der Brust und mit etwas Pech landet der KSV schon in der nächsten Runde wieder südlich des Relegationsplatzes. Spätestens dann gehen Fracksausen, Hauen und Stechen wieder los.

    Wenn sie schlau sind läuft einer Terodde mit dem Salzstreuer vorweg oder packt den Mann in Watte. 😉

  8. Gravesen 8. Februar 2021 um 09:03 Uhr

    Zum ersten Mal seit Tagen wieder reingeguckt und herzhaft gelacht. „TschüssVollspack“ ist nach kürzester Zeit nichts anderes als der legitime Nachfolger der Insolvenzperle. Im Kommentarbereich wird gepöbelt und beleidigt, dass sich die Balken biegen und der Blogbetreiber weint bittere Krokodilstränchen, wenn ihm jemand den Spiegel vorhält. Einfach göttlich

    Wie verzeifelt muss man sein, wenn man sich immer wieder selbst loben muss, weil es kein anderer tut? Münchhausen ist eine derart arme Sau.

    Als ich heute morgen aufgewacht bin, hatte ich eine Nachricht von einer Bekannten auf dem Handy. Sie hatte gerade zum ersten Mal von meinem neuen Projekt „MoinVolkspark“ mitbekommen und sich alles angeschaut. Sie selbst ist so meine Art Influencerin auf Ebene alleinerziehender Mütter und an sich nicht so Fußball-affin. Aber sie schreib mir, dass sie meine neue Seite sehr spannend fände. Vor allem die Spieltagssongs von Elvis hätten es ihr angetan. Ob sie meinen neuen HSV-Blog gelesen hätte? Klar. Aber ehrlich gesagt nicht so aufmerksam. So ehrlich war sie dann doch. Und das war für mich absolut nachvollziehbar. Viele ihrer Posts hatte ich auch noch nicht gelesen. Aber dieses Gespräch machte mir noch einmal deutlich, dass wir hier auf einem sehr guten, richtigen Weg sind.

    • Nichtkunde 8. Februar 2021 um 12:17 Uhr

      Na Mensch, wenn eine mäßig an dem Thema interessierte Bekannte dein „Projekt“ dir ggü. mit ein paar Höflichkeitsfliskeln bedenkt, dann ist das natürlich ein unumstößlicher Beweis dafür, dass du im dritten Anlauf endlich auf dem richtigen Weg bist. Diesmal wirklich. Ganz bestimmt… Ein Hoch auf die Kraft der Autosuggestion. Gib nicht auf, moderne Florence Foster Jenkins des Lokalsport-„Journalismus“!

    • Arnold 8. Februar 2021 um 13:21 Uhr

      Unfassbar, wie ein 12jähriger in seiner Traumwelt.

    • Profikommentator 8. Februar 2021 um 15:46 Uhr

      Habe mir gerade die Diskussion beim Premiumblog angesehen.
      Top Feature (das sogar die Spieler des KSV erreicht!) sind also Elvis Liedchen.

      Ferner wenn man den Artikel liest, „weiß Scholle wohl was“ aber positioniert sich natürlich nicht (kann ein unabhängiger Journalist [hust] ja auch gar nicht)

      Und der Kommentarbereich ist eine konstruktive, freundliche Oase. Das Übermitteln der Handynummer wirkt echt Wunder!

  9. jusufi 8. Februar 2021 um 10:11 Uhr

    „So ehrlich war sie dann doch“ bedeutet ja nichts anderes, als dass der Rest „sehr spannend“ „die Spieltagssongs von Elvis hätten es ihr besonders angetan“, nicht ehrlich waren, m.a.W. geflunkert.

    Ich muss gestehen, ich weiß nicht mal mehr, wie die neue Seite heißt…Ich habe mir nur „TschüssVollspack“ gemerkt.

  10. Gravesen 8. Februar 2021 um 10:42 Uhr

    Wenn man sich 80% der Meinungen auf dieser „Seite“ (https://fuerdenhsv.de/home/) anschaut, könnte man auf den Gedanken kommen, den alten Blog (https://www.hsv-arena.hamburg/2015/05/19/das-groesste-kapital-des-hsv-ist-die-dummheit-seiner-fans/) zu erneuern, denn offenbar ist es den Meisten schlicht und ergreifend nicht gegeben, weiter als von 12 bis Mittag zu denken. Sie labern gebetsmühlenartig etwas von „Kontinuität“ und „Wettstein macht einen guten Job“, weil sie es in Endlosschleife im Auftragsblatt und der Klopo lesen. Eigenständiges Denken – streng verboten. Man möchte durchgehend mit dem Kopf auf die Tischkante schlagen, denn was passiert, wenn ihr KSV die nächsten 4 Spiele nicht gewinnt und plötzlich nur noch Tabellen-Fünfter ist? Wollen sie dann auch Kontinuität und den Aufstieg ein drittes Mal verpassen? Ne, dann jaulen sie wieder alle rum und fordern Veränderungen. Meine Fresse nochmal.

    • Sag' Tschüß Dino 8. Februar 2021 um 22:43 Uhr

      So pessimistisch (4 Klatschen) muss man gar nicht erst sein. Fürth hat mit dem 4:1 schon das Punktekonto nachgebessert und es nun in der Hand punktemäßig gleichzuziehen, Bochum und Kiel haben Zweitliga-Opfer vor der Brust und können direkt vorbei ziehen. Dann stünde der HSV schon Sonntag auf „seinem“ Relegationsplatz, die Hosen sind wieder voll und zum Grabenkrieg käme dann wieder das Nichtaufstiegsgespenst dazu.

      Und im April / Mai grüßt wieder das Murmeltier.

  11. Gravesen 8. Februar 2021 um 13:21 Uhr

    Daniel Jovanov

    Die Streitigkeiten im Präsidium haben einige Fans und Mitglieder dazu veranlasst, eine neue Initiative zu gründen, die das Kernproblem an zwei Optionen veranschaulichen will:
    1.Sind wir mit der momentanen Entwicklung einverstanden? oder
    2. Entspricht die Entwicklung nicht unseren Fan-Vorstellungen und wir wünschen uns eine komplette Neuaufstellung?
    Um es mit Fakten und Namen zu benennen:
    Zu 1. Wünschen wir uns, die gerade begonnene Kontinuität mit Personen wie Boldt, Thioune, Mutzel, Jansen, Hrubesch und Wettstein auszubauen? oder
    Zu 2. Wünschen wir uns einen „Neuanfang“? Wollen wir den eingeschlagenen Weg mit den o.g. Personen abbrechen und noch einmal versuchen, mit alten Bekannten wie Hoffmann, Köttgen und Sattlmaier etwas Neues aufzubauen, weil man sich im Präsidium untereinander „nicht Grün“ ist?
    Ich denke, dass diese Darstellung das Grundproblem nicht zutreffend wiedergibt und stattdessen nur zu mehr Spaltung führt.
    Denn wer spricht eigentlich davon, dass man den sportlichen Bereich sprengen, und, dass wird gemeinhin als der SUPER-GAU verstanden, Boldt, Mutzel und Hrubesch vom Hof jagen will? Bisher habe ich dazu nichts vernommen. Aber grundsätzlich gilt auch hier: Nicht von 20 Spieltagen blenden lassen, sondern strategisch genau prüfen. Auch der hochgelobte Boldt hat einen Nichtaufstieg zu verantworten. Seinen Kurs kritisch zu hinterfragen muss legitim sein, ohne gleich alle rausschmeißen zu müssen.
    Was die anderen Verantwortungsträger angeht ist ein deutlich kritischerer Blick mehr als notwendig. Über die Arbeit von Frank Wettstein als Finanzvorstand wurde viel geschrieben. Es hat Jahre gedauert, bis sich die Erkenntnis durchgesetzt hat, dass er als Vorstand (!!) in den letzten sechs Jahren seit 2014 (ab da ging es rasant bergab) nicht nur Däumchen gedreht hat, sondern jede (!!) folgenschwere Entscheidung mitgetragen und mitzuverantworten hat (siehe Aktiengesetz!). Über die Deals, die er machen wollte (z.B. mit Thomas von Heesen, siehe Zeit-Artikel) oder für Klaus-Michael Kühne (totale Abhängigkeit) ist genug berichtet worden, sodass sich jeder ein umfassendes Bild machen kann.
    Und was einige Aufsichtsräte angeht, zum Beispiel Felix Goedhardt, der ebenfalls seit 2014 dabei und als Putschist aufgefallen ist, oder Michael Krall von der Prüfungsgesellschaft KPMG, also jener Gesellschaft, mit deren Hilfe der Wert der HSV AG herunter gerechnet wurde, sodass Kühne, anders als von HSVPlus versprochen, Anteile zu deutlich günstigeren Kursen kaufen konnte, ist grundsätzlich festzuhalten, dass eine Nähe oder der Verdacht, als verlängerter Arm von Kühne zu agieren, mehr als gegeben ist.
    Darüber darf und muss man als Mehrheitsgesellschafter der HSV Fußball AG, das mit dem Ziel angetreten war, die Machtverhältnisse wieder gerade zu rücken, diskutieren, nachdenken und Veränderungen am Ende umsetzen dürfen, oder?
    Falls jemand im HSV-Präsidium die Strategie darauf auslegt dem Investor zu noch mehr Einfluss, zum Beispiel durch einen weiteren Aufsichtsrat zu ermöglichen, ist er angesichts der gut dokumentierten Chaos-Jahre seit Einstieg des Investors auf dem absoluten Irrweg.
    https://fuerdenhsv.de/home/

  12. Hein Blöd 8. Februar 2021 um 18:47 Uhr

    Diese Machtspielchen und das Ränkeschmieden gibt es offensichtlich nicht nur beim
    KSV, sonder auch noch zwei Etagen höher:

    https://www.sueddeutsche.de/sport/dfb-ermittlungen-staatsanwaltschaft-1.5199057

    Schaut für mich aus als wollte Grindel noch einen Futterneider mit einer fingierten oder
    echten Strafanzeige vom Fressnapf verjagen, und hat sich das dann doch nicht getraut.

    Erinnert mich irgendwie an die Fernseh- Schmonzette „Dallas“ damals. Nur in echt.

  13. Demosthenes 8. Februar 2021 um 22:05 Uhr

    Nicht zu fassen, Münchhausen macht mimimi. In seinem eigenen blog. Erbärmlich.

    • Profikommentator 9. Februar 2021 um 01:02 Uhr

      Wie kann man ihm auch Hofberichterstattung unterstellen? Also da hört der Spaß aber auf! Und das nach einem langen, anstrengenden Tag an der Blogtechnik und im Büro wo sicher auch der Stressbär steppt und mit vielen Telefonaten, so undankbar muss man erstmal sein…

  14. Gravesen 9. Februar 2021 um 07:26 Uhr

    Die Mutter aller Hofberichterstatter, der beim Erfinder der Hofberichterstattung gelernt hat, beschwert sich, dass er als Hofberichterstatter bezeichnet wird. Münchhausens Parallelwelt ist, wahrscheinlich durch die Insolvenz, inzwischen derart pathlogisch, dass man einen (Legenden)-Pfleger rufen sollte. Das Mann ist einfach nicht mehr zurechnungsfähig.

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